Wiederkehrende Problem-Eltern

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • Hallo zusammen,

    Bei uns werden bald die Mannschaften für die neue Saison erstellt. Ich habe da allerdings aktuell noch ein bisschen Bauchschmerzen bei. Es kommen nämlich 2 Spieler wieder mit dessen Eltern wir vor 3 Jahren ein extrem schwieriges Verhältnis hatten.


    Teils haben sie uns zu Unrecht das Leben schwer gemacht durch Kleinigkeiten, weil sie nicht haben konnten, dass jüngere sie trainieren. Teils muss ich aber auch fairerweise sagen, dass ich große Fehler gemacht habe, da es meine erste Saison war und meine Kommunikation da einfach oft nicht passend war. Mittlerweile würde ich viele Sachen so nicht mehr machen.


    Daher meine Frage: Wie schaffe ich es, dass Verhältnis wieder auf Null zu setzen oder deutlich zu verbessern, damit die Stimmung von denen nachher nicht auch noch auf andere Eltern rüber schwabt und damit es dann nicht später in der Saison unnötige Probleme gibt, die daraus resultieren?

    Ich würde direkt zu Beginn das Gespräch suchen, oder was meint ihr? Und wie sollte das Gespräch aussehen?


    Danke schonmal für eure Antworten.

    Einmal editiert, zuletzt von Moritz33 ()

  • hi, wenn du selbst auch reflektiert hast und auch fehler bei dir siehst einfach so das gespräch direkt suchen und dann auch mal ein elternabend machen. Das direkte Gespräch vorher suchen.


    Was hast du falsch gemacht ?

  • Ganz klar im direkten Gespräch.

    Aufzeigen, dass auch du nur ein Ehrenamtler bist, der seine Freizeit für ihre Kinder aufbringt und natürlich als Neuling auch nicht über Qualifizierungen und Erfahrungen verfügt, sofort alles richtig zu machen.

    Sie fragen, ob sie direkt mit unterstützen wollen!

  • Im Elternabend die Erwartungshaltungen klären (von allen Eltern und deine).


    Da du das vermutlich im Ehrenamt machst auch klar kommunizieren, dass das du:

    1. Deine Freizeit "opferst".

    2. Nach besten Wissen und Gewissen handelst, aber natürlich Fehler machst wie alle Menschen...

    Und als Anfänger natürlich noch mehr.

    3. Die Erwartungshaltung der Eltern der Tatsache des Ehrenamts angemessen sein sollte.


    Wenn die Erwartungshaltungen nicht zueinander passen, muss halt eine Partei die Konsequenz ziehen...


    Das Jüngerer die Älteren mit trainieren ist in Randsportart üblich, sofern sie technisch bessere sind als die älteren.

    Das Jüngerer ganz alleine Ältere trainieren kenne ich aber auch nicht (im Jugendbereich). Stichwort: Aufsichtspflicht


    PS: Meine Erfahrung ist die, dass diejenigen Eltern, die sich kaum/garnicht in Ehrenämtern engagieren, die meisten Vorderrungen stellen...

    Vermutlich, weil genau diese nicht wissen wie viel Zeit das alles in Anspruch nehmen kann.

    Das da schon mal was nicht so klappt wie man es sich vorstellt ist doch klar.

  • Huhu,


    schlimm. Klar, macht man auch als Trainer mal fehler in der Kommunikation, keine Frage. Wichtig ist immer sich kritisch auch immer selber hinterfragen was man besser machen kann usw. Fehler sind ja auch menschlich.

    Generell lässt sich aber auch sagen, es wird wirklich von Jahr zu Jahr schwieriger ein Ehrenamt im Kinder- und Jugendbereich zu machen. Es laufen wirklich Gestalten rum, natürlich auch unter uns Trainern aber auch unter den Eltern. Da kannst du noch so gut ausgebildet sein als Trainer mit Llzenzen und allem Pi Pa Po, die Eltern wissen es besser. Eigentlich was und wie du es machst als Trainer, machst du es falsch. Und manchmal habe ich den Eindruck, je vernünftiger und korrekter man es macht, desto mehr Eltern fühlen sich berufen gegen irgendwas zu moppern.

    Es ist auch mittlerweile nicht mehr nur ein Fußballphänomen. Im Bekanntenkreis habe ich dieses auch schon beim Basketball, Schwimmen und Handball vernommen. Soll man gar nicht meinen, aber die haben ähnliche Themen. Natürlich noch nicht so ausgeprägt wie beim Fussball, weil auch nicht so verbreitet, aber schwer im Kommen da auch.

    Einfach nur traurig leider.

  • Gefühlt ist es seit Corona schlimmer geworden. Die Gesellschaft denkt erst ICH dann die ANDEREN