Beiträge von Felix007

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    Also bei den Eltern, die die Zeit und das Geld haben, ihre Kinder zu 2-3 verschiedenen Sportarten pro Woche zu bringen (Fahrtkosten und Zeit!), bei allen Sportarten gleichzeitig Beiträge zu bezahlen (die meisten sind ja auch noch deutlich teurer als Fussball) und womöglich noch Sportarten betreiben bei denen spezielles Equipment benötigt wird (Schwimmen, Skifahren, Tennis, (Eis)Hockey) soll es dann aber an den 100€ für nen Fussball Trainingsset (K+L Hose, Shirt, Top) das n paar Jahre hält scheitern? :D  
    PS: Regenjacke kann muss nicht und Winterjacke haben wir für die Jugend gar keine

    Wer alleine zur Grundschule etc. laufen kann/muss, der läuft/fährt auch alleine zum Sport, sofern das Interesse da ist...


    Ansonsten empfehle ich, sich andere Hobbys/Mannschaften zu suchen, wo sich die Kinder/Jugendlichen wirklich wohlfühlen und auch gerne alleine hingehen.


    Basketball, Handball, Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis, Ringen, Turnen etc. sind nicht teurer als Fußball.


    Klar, gute Klamotten halten ein paar Jahr, die Kinder/Jugendliche sind aber schneller rausgewachsen, als man "bis 100 zählen kann".

    Apropos 100.

    Laut Googl-KI liegt der durchschnittliche Jahresbeitrag bei Sportvereinen für Kinder und Jugendliche in Stuttgart zw. 40 und 80 Euro.

    Bei 100€ für die Vereinsklamotten, wird der Vereinsbeitrag mal eben verdoppelt bis "verdreifacht".

    Ich möchte den Kindern da lieber ein weiteres Hobby ermöglichen.


    Das "Wir - Gefühl" muss mit unsere Unterstützung aus der Mannschaft selber entstehen, mal gelingt es besser mal schlechter.

    Es kann aber - wenn überhaupt - nur oberflächlich mit Klamotten erkauft werden, das ist nämlich nicht die (Lern-) Leistung der Kinder/Jugendlichen, sondern die finanziellen Leistungen der Eltern...


    PS:

    Bei anonymem Umfragen sind die Eltern i.d.R. doch eher sparsamer.

    Die meisten trauen sich halt öffentlich nicht zu zugeben, dass ihnen zusätzlich Belastungen schwerfallen bzw. wollen nicht als Buhmann darstehen, wenn sie was als überflüssig empfinden.

    Ich verstehe das Thema finanzielle Belastung überhaupt nicht. Die Eltern müssen ja so oder so (regelmäßig alle paar Jahre neue) Trainings-/Sportbekleidung kaufen, ob die jetzt im Vereinsdesign sind oder nicht. Die Standardsets der Vereine sind ja meistens aufgrund der Masse schon reduziert und bestimmt nicht deutlich teurer als irgendwelche Bayern, PSG (Fake) Trikots. Ob solche privaten Sachen dann zusätzlich gekauft werden liegt ja im Ermessen der Eltern.

    ...

    Ich verstehe die finanziellen Belastungen aber schon.

    Gerade in der Zeit, in der Kinder (und Jugendliche) noch in der Findungsphase ihrer sportlichen Interessen sind, machen sie häufig 2-3 verschiedene Sportarten parallel oder gehen noch anderen Hobbys nach, die Geld kosten.

    Und in der Zeit können sie die Klamotten auch nicht 3-4 Jahre tragen, weil sie einfach rauswachsen...


    Wenn man dann z.B. ein kleineres Fam.-Einkommen und/oder mehrere Kinder hat und man von jedem Sportverein einen kompletten Satz Trainigsklamotten je Kind kaufen soll, geht das halt nicht.

    Sorry, kein Kind brauch 6 Traingsanzüge, 3 Regenjacke, 3 Winterjacken etc.


    An erster Stelle sollte der Sport und die soziale Weiterentwicklung der Kinder/Jugendliche stehen, dafür sind einheitlichen Trainigsklamotten nun wirklich nicht notwendig.


    Das ist wohl ehr mit dem Prestigedenken der Vorstände, Trainer etc. zu erklären.


    PS:

    Ich bin mal von einem Jugendliche gefragt worden, warum ich so gerne alte Klamotten trage.

    Meine Antw.: Ich habe die Wahl meine Freizeit mit euch oder bei Aldi an der Kasse zu verbringen.

    Seine Antwort war ein: (Ich mag Dich) Lachen.

    => Besser als tausend Worte :)

    => Das Traing waren ihm wohl wichtiger als mein äußeres Erscheinungsbild :D

    Einer der Vorteile ist, dass es eben keinen äußerlichen Unterschied zwischen den Jungs gibt. Ich kenne das noch aus meinem ersten Verein, da lief jeder rum wie er wollte. War zwar okay, aber der ein oder andere hat halt doofe Sprüche bekommen, wenn das Trikot seines Lieblingsvereins eben nicht original war, sondern vom türkischen Basar...

    In einem vernünftigen Mannschaftsgefüge macht sich auch keiner lustig, nur weil sich jemand nicht das teure Original seines Lieblingsspielers leisten kann.


    Zumindest ich als Trainer hätte das Hänseln zum Anlass genommen (sofern ich es mitbekommen hätte), auf das Thema "kameradschaftliches Verhalten" hinzuweisen.


    Zumal im Falle von Klamotten diese i.d.R. von den Eltern bezahlt werden, d.h. sich der Jugendlichen mit der "Leistung" seiner Eltern schmückt...

    Bei uns ist das wir folgt geregelt:

    Trikots, Hosen, Stutzen gehören dem Verein. Da gibt es keine Personalisierung außer der Rückennummer.

    Auf der persönlichen Ausrüstung (Trainingsanzug, T-Shirts, Taschen, Flaschen, etc), die für relativ kleines Geld gekauft werden kann aber nicht muss, kommen die Initialen der jeweiligen Spieler.


    Im Training können die Kinder bis zur A-Jugend anziehen was sie wollen, die erste und zweite Mannschaft haben aber Trainingsausrüstung die auch angezogen werden soll.

    Die einzige vernünftige Regel aus meiner Sicht.

    Leider vergessen viele, dass es Jugendliche gibt, die mehrere Geschwister habe und dann auch noch eine zweite Sportarten in anderen Vereinen betreiben, dann wird es richtig teuer bzw. unbezahlbar.


    Übrigens kenne ich genug Vereine/Mannschaften, die nach außen bei der Anfahrt und beim Warmmachen mit einheitlichen Klamotten "professionell" aufreten, aber wehe es läuft im Spiel nicht richtig.

    Da sieht man dann, welche Mannschaft wirklich ein "wir Gefühl" hat und das sind häufig die, die es nicht mit Klamotten zeigen müssen...

    Schenke dem Jungen einen* Küchenkalender, in dem er die Traingszeiten und Spieltage eintragen kann, so dass die Mutter sie auch sehen kann und er selbst auch draufschauen und sie erinnern kann.


    Mit 8 Jahren muss ja nicht alles richtig geschrieben sein, aber i.d.R. habe ja auch alle in dem Alter einen Stundenplan irgendwo rumhängen 😀, da schaut man als Elternteil ja auch drauf.


    Einen Wecker kann man in dem Alter übrigens auch schon alleine stellen, schwieriger wird es, wenn er dann ohne Frühstück etc. zum Spieltag kommt 😡

    Lindmann


    Sehe ich genauso wie Du:

    1. Lob und Kritik müssen an den Leistungsstand angepasst sein.

    2. Nur loben bringt nix, weil das Lob dann keinen Wert mehr hat...

    3. Immer nur kritisieren (auch wenn es konstruktiv ist) frustriert auf Dauer und lässt einen den Spaß am Sport verlieren...


    Zusätzlich sollte man auch unterscheiden ob es eher eine "leistungsorientierte" oder "wir wollen doch nur spielen" Mannschaft ist.

    In diesem Zusammenhang sollten die Vorstellungen von Spielern und Trainer(ern) auch übereinstimmen.

    Denke, da wird es bei den beiden Trainern vom Fragesteller vermutlich unterschiedliche Vorstellungen/Erwartungen geben ;)

    => Mit allen Trainern und Spielern der Mannschaft sprechen, welche Vorstellungen/Ziele sie haben und sich dann auf eine Linie einigen oder in zwei Mannschaften (leistungsorientierten + wir wollen nur spielen) aufsplitten.

    Oesi81: "Die Familie wohnt auch 5 Minuten zu Fuss vom Sportplatz entfernt. Damit gibt es für mich keine Entschuldigungen hinsichtlich Entfernung, der Junge könnte sogar alleine mit Roller oder zu Fuss kommen."


    Meine Tipps:


    1. Würde den Jungen dazu ermuntern ohne die Mutter zum Training/Spieltag zu kommen.

    Aber nur mit Erlaubnis der Eltern!


    2. Versuche nicht die Mutter zu "erziehen", das dürfte fast unmöglich sein, frustriert nur und ggf. bringt man den Ärger, Frust oder die schlechte Stimmung, wenn auch ungewollt, mit ins Training. Die Jungs können aber nix für das Verhalten der Mutter.


    3. Den Jungen für das Fehlverhalten seiner Mutter zu bestrafen finde ich auch weder zielführend noch fair.

    Wie soll sich ein U10er gegen seine Mutter wehren, wenn wir älteren schon nicht auf sie einwirken können?


    PS:

    Bin schon in der Grundschule alleine zur Schule gelaufen bzw. bin mit dem Rad zum Sport gefahren (wie viele andere auch).

    Wer diese "Freiheit" erstmal gewohnt ist, gibt sie freiwillig nicht mehr auf :)