Beiträge von Felix007

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    Das ist doch aber genau der Fehler, der oft die Spirale in Gang setzt.

    Warum soll ich denn in der E-Jugend immer ins Training kommen, wenn ich nur 10 Minuten spiele? [...]

    Was hat der Spaß am Kicken in der Freizeit mit der Spielzeit zu tun?

    Sehr viel!

    Wenn ich am Spieltag gefühlt nur auf der Bank sitze (und mich als Looser fühle), kann ich auch was mit Freunden unternehmen, die meine Anwesenheit wertschätzen.

    Und was mir mehr Spaß macht als nur blöd rumzusitzen (inkl. An- und Rückfahrt im PKW) ...

    Zumindest im Breitensport und/oder der zweiten, dritten etc. Mannschaft liegt es an den Trainern, für gerechte Spielzeit zusorgen.


    Womit wir uns dann wieder im Kreis drehen: (Gefühlter) Erfolgsdruck seitens Eltern und/oder Verein vs. Spielzeiten für die (z.Z. noch) Schwächeren.


    Da hilft dann auch mal ein Blick in die Satzung des Vereins.

    Heißt es da z.B. "fördert den Freizeit- und Wettkampfsport" (ist in der Regel so), dann heißt das für mich nur, wir nehmen am Spielbetrieb teil.

    Bei "fördert den Leistungssport", sieht es dann schon anders aus...


    Meine mal gelesen zu haben, dass in den Niederlanden getestet wird, die Kinder/Jugendlichen nicht nach Altersklassen, sondern auf Basis der körperlichen Entwicklung (biologisches Alter) einzuteilen.


    Beim Ringen, Judo etc., wird ja auch nach Alter und Gewichtsklasse eingeteilt, um es fairer zu machen, da leuchtet es komischerweise jedem ein.

    Und ja, zumindest Gummibärchen o.ä., um die "angeschlagenen Seelen zu trösten", fände ich auch schön 😀.

    Und die bezahlt wer? Welcher Verein hat für so was schon ein Budget? Wir jedenfalls nicht. Beim nächsten Mal reichen dann keine Gummibärchen mehr, dann solls was besseres sein... und dann rufen die nächsten: "Ist da Gelatine drin?" und wieder andere wollen ne Zuckerfreie Variante. Nee, hör mir auf!
    Ein Spielfest ist ein Spielfest. Nicht mehr, nicht weniger. Wer meint, ne angeschlagene Seele zu trösten, kann in den Supermarkt fahren und Gummibärchen kaufen.

    Bitte unterscheiden zw. "fände ich auch schön" und "ist ein muss" o.ä.


    Hatte eigentlich gedacht, durch die von dir leider nicht mit zitierten ersten Sätze, das auch klar gemacht zu haben 🤷.


    Naja, falls ich dir zu nahe getreten bin, bitte ich um Entschuldigung.

    Bzgl. Belohnung, kann man machen, es stellt sich für mich nur immer die Frage warum?


    Den Spruch meines Opas habe ich hier schonmal im Forum gebracht:

    "Hunde, die man zum Jagen tragen muss, taugen nicht zum Jagen".


    Ich bin auch ohne Belohnung gerne zum Training gegangen bzw. der Spaß am Training und mit den Mannschaftskameraden war die Belohnung 🤷

    Mich interessieren die Eltern da wenig bis garnicht... 🤷


    Frag die Mannschaft, was sie wollen und versuche ein "Wir Gefühl" der Mannschaft zu vermitteln.

    Schwächere mitnehmen, aber auch Rücksicht auf die Stärkeren nehmen.


    Du bist bei 8-9 Spielern auf alle angewiesen und es geht darum, dass die Kinder und du/ihr Trainer Spaß habt und nicht die Eltern...


    Warum vergessen das immer soviel Eltern.

    Wir haben Turniere immer ehrenamtlich und kostenlos gemacht [...]


    Bei meinem letzten Bambinispielfest, welches ich organisiert habe, habe ich beim weggehen gehört, wie sich Kinder und Eltern der Gäste darüber unterhalten haben, dass es mies war, weil es weder Medaillen noch Gummibärchen gegeben hätte. Ein normaler Spieltag!

    Meine Erfahrung ist: Die, die am meisten meckern, sich häufig nur wenig bis garnicht ehrenamtlich engagieren und keine Ahnung haben wieviel Arbeit hinter Jugendarbeit oder der Organisation eines Turniers steckt...


    Ja, ich ärgere mich dann auch über blöde Kommentare o.ä. von diesen Leuten, aber zu wissen, dass die Leute eigentlich keine Ahnung haben, macht es erträglich...


    Und ja, zumindest Gummibärchen o.ä., um die "angeschlagenen Seelen zu trösten", fände ich auch schön 😀.


    [...]

    - warum muss es bei jedem Turnier einen Preis geben? Ist es nichts mehr Wert "nur" Fußball zu spielen?

    Es ist schon richtig, warum muss es immer Preise oder für jeden Platz einen Pokal geben.


    Ich finde es aber mit Preisen auch schöner, aber es sollte halt nicht übertrieben werden.


    1-3 Platz: Ein Pokal o.ä. für die Mannschaft.

    Für alle: Gummibärchen o.ä. für die Mannschaft (und ggf. für jeden Spieler/jede Mannschaft eine Urkunde) ist doch fällig ok.


    Für den letzten Platz ggf. noch einen Trostpreis und gut ist.


    Sehe es wie "let1612":

    Man geht doch auf Turniere, um Spaß zuhaben, sprich Fußball o.ä. zuspielen und mit Menschen, die man mag, Zeit zuverbringen.

    Ich sag ja: Dreierspieltage mit verkürzten Spielzeiten, das dritte Team pfeift. Und zwar die Spieler selber. Von mir aus auch mit 2 SR aufm Platz, 2-4 Linienrichter, 2 bei den Trainern. Dann haben viele was zu tun.


    Dann können sich alle mal überlegen, ob sie das Schiedsgericht und später dann die eigenen Kinder beleidigen (lassen)

    Genau so, ist beim Floorball tw. auch so.


    Lasse meine auch bei den Spielen am Ende des Traings selber pfeifen (Floorball), da kann sich auch keiner drücken.

    Vorteile:

    - Man lernt wie schwer das sein kann.

    - Da nicht jeder ein geborener Schiedsrichter ist, lernen die Spieler Fehlentscheidungen zu ertragen.

    - Man findet Jugenfliche, die Spaß am Pfeifen haben und zu den Lehrergängen gehen (+ "leicht" verdientes Geld 💰 für die Jugendlichen an Spieltagen).


    Mal schauen wie es ab Feb. wird, wenn ich als Betreuer beim Fußball unterstütze, da kann ich mangels Regelkenntnisse selber garnicht pfeifen 🙈.

    ... Zum Training kam unser Kapitän und sprach mich nochmal drauf an. Das inhaltliche war ja ok, aber der Ton...


    Ich merke persönlich, dass es zwischen uns drei Trainern nicht mehr passt...


    Gehört hier ggf. nicht hin, aber mir ist es wichtig auf dein Post zu antworten.


    Kann es ja verstehen, dass das so keinen Spaß mehr macht, aber wenn der Kapitän mit dir spricht, würde wohl die falsche Person gehen, ansonsten hätte der Kapitäne nämlich mit dem Torwarttrainer gesprochen.

    Oder anders ausgedrückt: Das Vertrauen und die Hoffnung der Jungs liegen bei dir.


    Würde mal ein Training "opfern" und mit allen Beteiligten über ihre Wünsche, Erwartungen, Vorstellungen etc. sprechen und "Spielregeln" für Trainer und Spieler festlegen.


    Auch vor dem Gespräch Spielregeln festlegen und für alle gut lesbar aufschreiben: Keine Schuldvorwürfe, keine Beleidigungen, ausprechen lassen, normale Lautstärke etc.


    Würde das ganze eine Woche vorher ankündigen, dann kann sich jeder noch mit Menschen seines Vertrauens besprechen, um sich selber klar zu werden was er möchte.


    Ggf. habt ihr ja auch jemanden im Verein, der das Gespräch neutral leiten kann.


    Beim Thema Traingsformen würde ich auch auf die Jungs eingehen, mir scheint es ja eher eine Breitensportmannschaft zu sein, und ab und an dann mal andere Tainingsform einstreuen.


    Achtung: Bitte nicht falsch verstehen, auch "unangenehm" Tainingsform gehören dazu.

    Der Shuttle-Run-Test z.B. wird i.d.R. "gehasst", zeigt aber gut konditionelle Verbesserungen auf und/oder ob es an der Einstellung liegt.

    Ich würde es ihr erlauben, weil sie offensichtlich noch in der Findungsphase ist: Feldspielerin, Torwart, Reiten.


    In dem Alter läuft auch viel über Freundschaften und vermutlich kommt sie gerade sehr euphorisch aus dem Camp und hat dort Menschen kennen gelernt, die sie mag/sie mögen.


    Ich würde die Chance nutzen sie mal zu fragen, was ihr im Camp so gut gefallen hat, denke es geht nicht zwingend um das Thema "mehr gefordert werden", da du in folgender Reihenfolge schreibtst.

    .., welches ihr viel Spaß gemacht und wo sie viel positives Feedback erhalten habe. Außerdem würde sie bei den Junioren noch einmal anders gefordert werden. Zeitlich ist es wohl keine Option, statt des Torhüterinnentrainings


    1. Zum positives Feedback

    - Was macht der Trainer da anders?

    - Was, wann, wie wurde gelobt?

    - ...


    Klar, vermutlich will man sie abwerben, aber über ein Lob freut sich jeder.


    2. Zu warum hat es (mehr) Spaß gemacht?

    - Menschen?

    - Tainingsform (allgemein)?

    - Umfeld?

    - Neue (=interessantere) Übungsformen?

    - Geht die Mannschaft nach dem Training noch irgendwo hin?

    - ...


    3. Anders gefordert

    - Was versteht sie darunter ?

    (Körperlich, Technische, Traingsintensität etc.)


    Es stellt sich ja die Frage, ob ihr euch nicht insbesondere beim Feedback (Kinder und Jugendliche suchen Anerkennung) und beim Spaß verbessern könnt.


    Beim Thema "anders gefordert werden" wird es schwieriger, die anderen Mädchen möchten ja auch mitgenommen werden... und Breitensport ist halt nicht zwingend ein LV.


    Da ihr ein Breitensportverein seid, würde ich ihr aber sagen, dass sie mit weniger Einsatzzeit an Spieltagen rechnen muss, auch wenn sie besser als andere wird, die 2x die Woche kommen (Stichworte: Mannschaftsgefüge).


    Aktuell hört es sich für mich nämlich so an wie: "Festhalten und weiter suchen", was für mich auch ok ist.


    Solange sie noch 1x die Woche kommt, hast du die Chance sie von deinem Training zu überzeugen.


    Wenn sie mittelfristig komplett wechseln will (aus welchem Grund auch immer), kannst du sie so oder so nicht halten.


    Wenn sie ggf. neue gute Impulse aus dem zweiten Verein einbringt, ist es sie ein Gewinn für dein Training und die Mannschaft.

    In dem Podcast #7 Chaoten unter sich geht es nicht um Nichtfußballer, aber um den Umgang mit Störern. Evtl. kann der eine oder andere sich daraus auch bedienen.

    Danke, sehr interessanter Podcast👍

    Ich hatte vor Jahren mal ein Kind, dass zu 100% ungeeignet war für den Sport. Er war 13, als ich mir ein Herz genommen habe und mit ihm direkt gesprochen habe: "Kalle, der Ball und du, ihr werdet doch in diesem Leben keine Freunde mehr, oder? Willst du nicht mal schauen, ob du eine Sportart findest, die besser zu dir passt?" Damals hab ich ne offene Tür eingetreten. Er sagte sofort: ja, ich würde gerne segeln.

    Mega!


    Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Turnen, Parcours... überall findet man Mannschaftsgefüge abseits vom Ball.

    Mit dem Kind/Jugendlichen sprechen und Alternative aufzeigen/herausfinden und dann evtl. gemeinsam mit den Eltern sprechen ist für mich die einzige faire Lösung.


    Wie heißt es so schön: "Einen Hund den man zum Jagen tragen muss, taugt nicht zum Jagen".

    Es hat halt nicht jeder Interesse am Sport, verstehe da die Eltern auch nicht.


    Man kann übrigens auch bei der Feuerwehr, THW, Pfadfinder etc. Kameradschaft erleben und bewegen tut man sich da auch.


    Ich bin überrascht, dass es hier eine Meinung gibt. Wir sprechen über Kinder - ja, auch mit 10 Jahre ist man noch ein Kind - und die sollen sich Verhalten wie Erwachsene. Kein Quatsch, kein Quatschen. Keine Leistung, kein Engagement -> kein Spiel. Wegloben. Zermürben usw. - kenne ich aus der Welt der Erwachsenen (Arbeitsleben)

    Dem Fußball geht es noch zu gut.

    Quatsch gehört dazu, macht Spaß und dient auch dazu Blockaden im Kopf zu lösen bzw. sich dann wieder besser konzentrieren zu können.

    Das richtige Maß für alle zu finden ist halt schwierig...

    Wurde ja im Podcast #7 auch angesprochen.

    Ehrlicherweise kenne ich nur Trainer, die "fremde" Kids trainieren, welche selbst keine haben.

    Trifft zumindest noch auf mich zu.

    Von daher bin ich da tatsächlich Theoretiker bzgl. eigene Kinder+Trainer 😀


    Wenn ich so überlegen, ist es tatsächlich so, dass die eigenen Kinder dann zumindest schon älter sind, aber der Fragesteller sprach ja von der F-Jugend.


    Kann mir z.Z. aber ein Leben ohne die "Kurzen" nicht vorstellen, ist halt ein schönes Hobby, dass ich seit meinem 16 Lebensjahr mache (Randsportart).

    Ich weiss, das Thema ist vom Sommer, aber ggf. überlegts du es dir ja nochmal.


    Ich finde es schön, dass sich Dein Sohn getraut hat zu sagen was los war und wo er sich wohler fühlt.


    Schade finde ich es, dass du als Fussballtrainer nicht für die andere Kinder weitermachst und den Sohn alleine zum Handball gehen läßt, auch das gehört zum Erwachsenwerden.


    Ich schließe da mal von mir auf deinen Sohn, weil mein Vater auch sehr ehrgeizig war.

    => Wollte ihn daher weder beim Training noch bei Spielen dabei habe.

    Er hat nicht rumgesschrien oder so, aber mir erzählt was ich alles falsch mache etc., aber ich wollte nur Spaß haben.

    Kritik von einem Trainer/Betreuer ist halt was anderes als vom Vater, den man nicht enttäuschen will...


    Da ich 3 Geschwister habe, hatte er aber dafür auch selten Zeit 😀, aber wenn er dabei war (Fahrdienst) war ich nie ganz frei.

    Ach so, noch einige Hinweise zum Thema "Das sie mehr Respekt vor mir haben".


    - Wohlwollend, aber konsequent sein.

    - Den Kindern deutlich zeigen/sagen, wenn man mit einem Verhalten nicht einverstanden ist, ihnen aber auch zeigen, dass man nicht wirklich böse ist.

    - Weder "Weicheeier" noch "harte Knochen" sind bei Kindern beliebt.

    I.d.R. werden Erstere nicht ernst genommen, bei zweiteren macht ihnen das Training keinen Spaß.


    Du schreibst, dass es Dir viel Spaß macht, das merken auch die Kurzen, dass ist schon die halbe Miete.


    In der D/C fängt die Pubertät an, da würde ich mir übrigens mehr Sorgen machen, wenn sie nicht versuchen dir auf der Nase rumzutanzen 😉.


    Mir wurde mal gesagt, ich wäre für Kinder gut "zu lesen" und auch nicht nachtragend, das hilft vermutlich auch.

    Alleine mit 18 noch jungen Spielern im Breitensport ist schwierig.

    Insbesondere wenn gleich mehrere sehr temperamentvolle, leicht ablenkbare oder mit höherer Aggressivität ausgestattet dabei sind.


    Ich würde versuchen noch einen Co-Trainer zu finden.

    Ist schwierig, erleichtert dann aber alles.


    Den Miesepeter würde ich mal unter 4 Augen und in einer ruhigen Minute ansprechen, warum er immer so schlechte Stimmung hat bzw. verbreitet.

    Wie ich es genau formulieren würde weiss ich gerade auch nicht, aber ich würde versuchen es wohlwollend zu formulieren.


    Ggf. ist es zu Hause/in der Schule auch der "ganz normale" Umgangston.

    Solche Menschen merken garnicht, dass sie andere beleidigung/verletzen oder aggressiv wirken.

    Würde fast wetten, dass seine Reaktion sein wird: "Äh, ich beleidige doch niemanden"


    Die Regeln in einer Mannschaft sind da für mich ganz klar: Es wird nicht beleidigt, nicht gemobbt, niemand ausgegrenzt etc.


    Und wenn er im Training 1.000 Liegestütze,

    Liniensprints etc. macht, ist mir das egal.

    Es wird ihm abgewöhnt, indem er die "Strafen" macht oder er kann "zu Hause bleiben".

    Achtung, bitte geduldig sein, wir sollten uns mal "das ist doch quatsch" abgewöhnen, hat einige Zeit gebraucht 😃, weil es nur den Trainer gestört hat.

    In der Schule/Freundeskreis war es genauso gängig wie heute "Bro", "Digga", "alter Vadda" etc.


    Bei den Temparamentvollen ist es schwieriger, zumal sich Kinder in dem Alter noch gerne anstecken lassen.


    Spontan fällt mir nur folgendes eine:

    - Die Eltern der betroffenen Kinder fragen, welche Lösungsansätze sie haben.

    Schließlich habe sie sich ja (hoffentlich) mit dem Thema ADHS schon beschäftigt und können Empfehlungen aussprechen.


    Und es evtl. mal so probieren, keine Ahnung ob das hilft.

    Hatten bisher nur sehr temparamentvolle Spieler (Mein Opa nennt die immer "Zappelphilippe"), die können sich aber trotzdem gut konzentrieren/fokussieren. Insbesondere, wenn sie für den Sport "brennen".


    - Häufigerer wechsel zw. Übungen, d.h. kürzere Einheiten.

    - Insbesondere wechseln zw. Übungen die mehr und weniger Konzentration benötigen.

    (komplexe vs. leicht Übungen).

    - Das Thema ganz offen in der Mannschaften ansprechen.

    Den temparamentvollen Spielern klarmachen, dass es nicht böse gemeint ist, wenn sie seitens Mitspielern (und es gibt immer welche, die fokussiert trainieren wollen) zurecht gewiesen werden (Der Ton macht die Musik).


    Achtung:

    Natürlich sollten im Breitensport die Stärkeren auf die Schwächeren Rücksicht nehme.

    Es kann aber auch nicht sein, dass die Stärken immer zurück stecken müssen!


    Ich bin sehr für die Inklusion, aber bitte mit dem richtigen Personalschlüssel und mit Hilfe des Umfeldes, der Eltern etc.


    ADHS ist ein Krankheitsbild und um es mal überspitzt zu formulieren, keiner erwartet, dass ein Blinder in eine Mannschaft von Sehenden integriert wird.


    Oder anders ausgedrückt, man sollten es versuchen, wenn man mangels Unterstützung / Erfahrungen scheitert/aufgibt hat man es wenigstens versucht.

    Als Freizeittrainer können wir aber auch nicht die "Welt retten"


    Wünsche Dir viel Glück, Erfolg und Spaß beim Training.

    Ich möchte hier gerne noch ein Beispiele zum Thema "Der Wert von Geld" bringen, das ich im Rahmen meiner Jugendarbeit erlebt habe.


    Ein sehr soziale eingestellter, im Vereinsleben sehr engagierter und aus "wohlhabendem" Hause stammender Jugendliche meinte mal:

    "150€ sind doch nicht viel Geld".


    Hat er mit Sicherheit weder böse noch überheblich gemeint


    Mein Hinweis, dass mein kleiner Cousin dafür 15 Stunden bei der 80 jährigen Nachbarin im Garten helfen muss, hat ihm eine andere Sichtweise eröffnet.


    Der netto Mindestlohn liegt übrigens bei 10,80€, also nur wenig über dem was die Nachbarin bezahlt.

    Kann deine Beobachtung nur bestätigen. Gerade die "Unterpriviligierten" für die sich sozial engagierte Menschen wie womöglich Felix gerne einsetzen - was ich an sich gut finde - haben meiner Erfahrung nach idR nur den Fußball und sind da trotz 5 köpfiger Familie oftmals bereit Unsummen in Camps, Fördertrainings, Trikots etc. auszugeben.

    1. Richtiger Weise setzt Du hier "unterprivilegiert" in Anführungszeichen.

    Wer sich das leisten kann, ist nicht unterprivilegiert.


    2. Nehmen wir die Normalos mit 1-3 Kindern, die an verschiedenen Hobbys Interessen haben, sich das zweite Hobby aufgrund der Zwangs-Vereinstrainingskleidung, aber nicht leisten können.

    Bsb. Rechnung von mir weiter oben /vorne.

    Darauf geht irgendwie keiner ein 🤷.

    Es geht hier in der Diskussion nicht ums Bereichern, sondern darum, dass Geld für Kleidung anstelle von andere Aktivitäten ausgegeben werden muss ohne wirklichen Mehrwert.

    Und wenn alle Vereine so denken, verschiedene Hobbys eben nicht mehr möglich sind.

    Wer seine Kinder in teure Camps schickt, diskutieren sicherlich nicht über 100€ Zusatzkosten pro Jahr für Klamotten.

    Basti81

    Vorab: Es ist und war nicht meine Absicht hier die Meinungen anderer nicht zu tolerieren oder jemand anzugreifen oder zu verletzen.


    ---


    Prestigedenken zeigt sich nunmal (für mich) u.a. darin, dass man auch viel Wert auf Äußerlichkeiten legt.


    Was ist an 6 Jahre alten Trikots schlimm?

    -> Nix, sofern sie noch im ordentlichen Zustand sind.


    Was haben Trikots für den Spieltag mit einheitlicher Traingskleidung zu tun?

    -> Nix


    Und warum finden es Kinder schlimm, wenn sie in billigen T-Shirts rumlaufen müssen?

    -> Weil ihnen von der Werbung eingeredet bzw. von der Gesellschaft das Gefühl gegeben wird, dass sie deshalb weniger Wert sind.


    Mehrere Vereinsmitgliedschaften vs. Unterprivilegierte:

    -> Die eine Gruppe hat mit der andere nix zu tun, es sind zwei unterschiedliche Argumente.

    Letztere sollen auch teilhaben dürfen ohne gleich abgeschreckt zu werden.

    Erster möchte ihren Kindern gerne mehr als nur ein Hobby ermöglichen, was dann ja auch ohne Kaufverpflichtung evtl. möglich wäre.


    Förderverein

    -> Es traut sich nicht jeder finanzielle Hilfe zu erbitten (= Angst vor Prestigeverlust).


    -> Möchte ich den Förderverein sehen, der einen zweiten oder dritten Vereinsbesuch finanziert.

    Was aber, wie oben schonmal geschrieben, ohne Zwangerwerb von Trainigskleidung ggf. für das Kind möglich wäre.


    -> Wie gesagt, bei anonymem Umfragen sind die Antwort bzgl. notwendiger Ausgaben niedriger als bei öffentlichen (= Angst vor Prestigeverlust).


    Schuluniform:

    -> Macht Kinder nur auf den ersten Blick "gleich".

    Wer es braucht und kann, zeigt es dann mit anderen Statussymbolen: Der Schulauswahl, mit Uhren, Handys, Schmuck, Fahrrad/Moped/Autos etc.


    Zit.

    "Als mutmaßlich prestigegeiler Trainer und Mit-Führungskraft wüsste ich aber echt gerne, inwieweit mein Prestige davon profitiert, wenn alle in den gleichen Farben rumlaufen, da wäre ich dankbar wenn du mir das mal näher erklärst."


    -> (Jetzt muss ich mich wiederholen)

    Du legst doch viel Wert auf die Außendarstellung der Mannschaften:

    - 6 Jahre alte Trikots gehen nicht.

    - Es sollen im TRAINING alle gleich rumlaufen.

    (Vermutlich dann auch bei der Anreise zu Spieltagen?)


    => Das empfinde ich schon als eine Art Prestigedenken bzw. als Angst davor als armer Verein abgestempelt zu werden.


    Zit.

    "Man muss ja nicht einverstanden sein mit dem, was andere machen. Wenn man aber so wenig Toleranz für andere übrig hat, dass man ihnen sowas unterstellt - und ja, das ist einfach nur eine freche Unterstellung - dann sollte man sich dringendst selbst hinterfragen."


    -> 1. Darf natürlich jeder Verein es machen wie er will, aber ich muss es ja nicht für richtig odet gut halten.


    2. Wenn ich mich nicht hinterfragen wollte, würde ich hier nicht diskutieren, weil dann nämlich jede Diskussion sinnlos ist.


    3. 🤔 Komischerweise, störst du dich an dem Begriff Prestigedenken.

    Ich hatte mir nämlich überlegt, ob ich die zweite Begründung: "Das man schlechter gestellte Familien auszuschließen will" überhaupt reinschreiben soll, weil ich vermutete, dass das zum großen "Aufschrei" führen könnte...

    Und für mich die weitaus schlimmer und auch sicherlich die deutlich seltener vorkommenden Zielsetzung ist.


    4. Meine Meinung, dass das Streben nach einheitlichem Auftreten im Trainingsbetrieb was mit Prestigedenken zu tun hat, ist auch nicht intolerant, sondern mein Empfinden.

    Wenn jegliche andere Meinung oder Empfindung gleich als intolerant abgestempelt werden, braucht man nicht mehr diskutieren...


    5. Habe ich nie gesagt, dass das Prestigedenken (also das Streben nach Anerkennung, Ansehen, Status, Wertschätzung etc.) verkehrt ist, wir sind uns nur nicht über den Weg einig 🤷.

    Laut Googl-KI liegt der durchschnittliche Jahresbeitrag bei Sportvereinen für Kinder und Jugendliche in Stuttgart zw. 40 und 80 Euro.

    Bei 100€ für die Vereinsklamotten, wird der Vereinsbeitrag mal eben verdoppelt bis "verdreifacht".

    Ich möchte den Kindern da lieber ein weiteres Hobby ermöglichen.

    Wenn wir dann von der Mitte ausgehen-->60€ Jahresbeitrag-->5€/Monat. Da gibt es kein günstigeres Hobby, für mich ist hier das Geldargument nur vorgeschoben. Wie bereits mehrfach erwähnt bekommt man die Trainingsklamotten, die man außerhalb des Vereins kauft, auch nicht günstiger. Somit sehe ich eigentlich nur Vorteile...

    Wenn man von einem Verein ausgeht, stimmt die Argumentation.

    Aber bei 2+X Vereinen eben nicht...


    Wenn das Geldthema nur vorgeschoben wäre, würde es hier auch nicht so kontrovers diskutiert bzw. von Vereinen der Kaufzwang wieder rückgängig gemacht (wurde hier irgendwo weiter oben erwähnt).


    Ich verstehe auch nicht, welchen wirklichen Mehrwert einheitlichen Trainigsklamotten haben sollen.

    Die einzigen zwei Argumenten, die ich hier lesen konnte sind.

    1. Zugehörigkeit/ Identifikation

    2. Erleichtert die Zuordnung im Training


    Zu 1:

    Sorry, aufgrund des Berufs meines Vaters bin ich als Kind/Jugendlicher 4x umgezogen worden.

    Ob ich in die neuen Mannschaften integriert wurde oder nicht hing nicht von einheitlichen Klamotten ab.

    Wenn meine Nase den Traineren/Kameraden nicht passte, habe ich mein Verhalten angepasst oder mir einen anderen Verein gesucht.


    Zu 2: Eine ausreichende Anzahl von Leibchen ist nicht teuer.

    Wenn sich der Verein die nicht leisten kann, aber einheitlichen Trainigsklamotten erwartet, die seitens Eltern bezahlt werden sollen, läuft doch was falsch...


    Nein, ich bleibe dabei, es geht nur um das Prestige der Führungskräfte, Trainer, Eltern und den Versuch Unterprivilegierte auszuschließen und sonst nix.


    Kein Spieler oder Verein wird durch einheitlichen Trainigsklamotten spielerisch besser... sondern nur elitärer...


    Für mich liegt der Fokus auf der spielerischen sowie sozialen Weiterentwicklung und dem Spaß am Sport.

    Einheitliche Trainingsklamotten sind dafür ganz sicher nicht notwendig.