Beiträge von Lindmann

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    Ich habe ein ganz ähnliches Problem, aber aus der anderen Richtung: Den Druck mache ich mir (ungewollt und unterbewusst) selbst.


    Von Vereinsseite gibt es keinen Erfolgsdruck, von den Eltern auch nicht, selbst die Kinder haben (größtenteils) eine gesunde Einstellung zu Siegen und Niederlagen. Niemand nörgelt, wenn mal ein Spiel verloren geht. Niemals wurde mein Training oder meine Aufstellung/Einwechslungen bei Spielen kritisiert. Also eigentlich alles perfekt. Eigentlich.


    Aber irgendwie hat es sich bei mir irgendwann so eingeschlichen, dass ich direkt vor Spieltagen so ne merkwürdige Nervosität verspüre. So ein unterbewusster Drang, dass das anstehende Spiel erfolgreich bestritten werden müsste. Ist natürlich Quatsch, aber abstellen kann ich es nicht.


    Inzwischen glaube ich, dass der Grund ist, dass wir bisher überpreformt haben. Letzte Saison Staffelsieg, diese Saison im Pokal viel weiter gekommen, als erwartet. Das war nicht mein Verdienst, sondern eher dass wir guten Zulauf von neuen, talentierten Spielern bekommen haben. Aber dennoch scheint es die Psyche beeinflusst zu haben. Dass das Unterbewusstsein mun meint, die gute Serie halten zu müssen.


    Richtig nervig das Ganze.

    Zwar macht es mir irre Spaß, die Trainingspläne immer wieder zu optimieren und der Mannschaft die (mir) bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen, aber diesen selbst-gemachten Erfolgsdruck muss ich irgendwie aus dem Kopf bekommen.

    Ich lasse auch hin und wieder in der E-Jugend in kurzen Einheiten eine oder zwei vergleichsweise einfache Finten (z.B. den Matthews cut) üben und achte auch immer darauf, dass sie dabei das Tempo nicht zu sehr verlieren.


    Auch wenn ich die im Spiel eher selten von meinen Spielern sehe, aber wenigstens um den Grundstein für später zu legen. Und um die Art der Bewegung zu schulen. Viele Spieler haben auch besonders Spaß daran und es stärkt auch deren Selbtvertrauen. Noch mag es in vielen Duellen auch eher Selbstzweck sein, aber später sollte der Schritt von Selbstzweck-Finte zu gezielt-eingesetzter Finte dann leichter fallen, als wenn man sich an sowas noch gar nicht ran getraut hat.

    Auch wenn der "Trick" einer simplen Körpertäuschung vielleicht nicht mal überlegen ist, so dürte das Einüben aber vielleicht dennoch dazu führen, dass im Spiel tendenziell wenigstens irgendeine Art der Täuschung versucht wird.

    Zum anderen werden die meisten Kinder Techniken im Spiel hauptsächlich mit dem starken Fuss ausprobieren, d.h. du musst die meisten Kids in Übungen dazu "zwingen" den schwachen Fuss so zu schulen, dass die Anwendung damit im Spiel für sie kein Problem darstellt dass sie vermeiden.

    Ich wurde neulich überrascht, als einer meiner technisch stärkeren (Linksfuß) Spieler vor dem Schuss erst einmal 90° um den Ball herumgelaufen ist. Der Ball lag vorher perfekt für einen Abschluss mit rechts. Hab dann mal gefragt, wer von ihnen eigentlich mit dem schwachen Fuß schießen kann. Erstaunlicherweise nur 2 von 9 Anwesenden.


    Viele Spieler sind imemr schon 30 Minuten vor dem Training da. Die schnappen sich dann immer einen Ball und pöhlen ne halbe Stunde aufs Tor. Der Rest der Mannschaft kommt nach und nach hinzu. Ich wollte denen mal sagen, dass sie das ab jetzt mal möglichst mit dem falschen Fuß machen sollen. Also erstmal nur Vorstufe zum Schusstechnik-üben. Hauptsache den anderen Fuß überhaupt erstmal einsetzen.

    Du stehst dazwischen, und nimmst dir jeweils 1 Kind der Überzahlmannschaften raus, machst dein Choaching mit dem Kind und zeige, worauf es bei der Ballmitnahme ankommt.

    Der Rest spielt in Überzahl weiter und kann immernoch gut Bälle mitnehmen in der Spielform üben und gleich als Anschauungsmaterial für das zu coachende Kind dienen.

    Stimmt. Einfach kurz rausnehmen ist vielleicht gar nicht schlecht. Das mit dem einfrieren hab ich auch schon mal hin und wieder gemacht, aber die Körpersprache der Kinder ist dann oft so, als würde ich sie für gemachte Fehler jetzt vor versammelter Mannschaft vorführen wollen. Insofern muss ich mir mal was überlegen, dass das "kurz rausnehmen" nicht wie Nachsitzen in der Schule wirkt. An sich finde ich die Idee gut.

    Kennt so mancher hier bestimmt.


    Wir sind ein kleiner Verein der für die E-Jugend (25 Kinder) nur 2 Trainer hat.

    Mein Kollege trainiert die E2, ich die E1.

    Training ist zwei Mal die Woche.


    Seit der Übernahme der Mannschaft arbeiten wir im Trainig die wichtigsten Punkte peu à peu ab. Also dort begonnen, wo die Defizite am größten sind.

    Und das sind fast alles davon ist Individualtaktik und Gruppentaktik.

    Technisch ansonsten nur noch offensive und defensive Zweikampfführung.


    Damit bekommen wir die beiden Trainingstage gut gefüllt.


    Die Spieler sind natürlich technisch unterschiedlich beschlagen. Und manche davon können generell beim Niveau der E1 einigermaßen mithalten, aber ich sehe bei den Basics (Ballannahme, Ballmitnahme, Pass- und Schusstechniken,..) immer noch ziemliche Schwächen.

    Ich dachte zunächst, diese technischen Schwächen werden sich durchs viele Spielen (Training meistens in kleinen Spielformen) schon mit der Zeit von selbst korrigieren.
    Aber ich bin da nicht mehr so sicher. Bei manchen glaube ich, dass sie sich individualtaktisch zwar weiterentwickeln, die Technik aber mäßig bleibt. Und dass man denen das eigentlich hin und wieder noch mal zeigen müsste (wenn die Zeit dafür vorhanden wäre).


    Wie handhabt ihr sowas?
    Einfach weiter machen und der Sache mehr Zeit geben?

    Manche Kinder (die technisch starken) üben sowas ja aus Eigenantrieb zu Hause im Garten, aber sowas kann ich ja nicht von allen einfordern.


    Ich überlege, betroffene Spieler bei bestimmten Einheiten in der E2 trainieren zu lassen, weil dort mehr Basics trainiert werden. Aber wegen der großen Anzahl von Kindern pro Trainer werden auch dort eigentlich nur Übungen abgespult, Zeit für individuelles Coaching und Korrekturen sind auch da kaum.


    Oder es einfach hinnehmen nach dem Motto "hauptsache alle haben Spaß"?
    (was ja zum einen immer richtig ist aber zum anderen auch ein Totschlagargument für alles ist)

    Zum Thema loben und Kritik:

    Ich mach das immer vom Leistungsstand des Spielers abhängig.

    Ein Fußballanfänger wird überschwänglich gelobt, wenn er es schafft, einen Ball halbwegs passabel anzunehmen und ihn danach nicht direkt zum Gegner zu passen. Ein erfahrener Spieler muss für ein Lob schon etwas mehr zeigen. Und den Top-Techniker lobe ich kaum mehr für technische Dinge, sondern lobe eher gute Laufwege, viel Einsatz oder den super Steckpass in die Tiefe.


    Und genauso Kritik. Wirkliche Kritik bringe ich nur bei den guten Spielern an, wenn sie Unsinn im Spiel machen, obwohl sie es besser wissen/können. Wie wenn sinnlos von der Mittellinie aufs Tor gepöhlt wird. Allen anderen Spielern werden gelegentlich nur Tipps gegeben, wie man es beim nächsten Mal besser machen könnte. Fußball-Neulingen von der ganz schüchternen Sorte gebe ich noch nicht einmal diese Tipps, sondern versuche erstmal nur deren Selbstbewusstsein zu stärken.


    Insofern würde ich nicht unbedingt sagen, dass dein Co-Trainer in meinen Augen zu nett ist.

    Glaubt ihr, das klappt?

    Nein.

    Doch.


    Gestern im Training ausprobiert. Während die Übung aus dem ersten Post von Seite 1 gefloppt ist, lief diese Endzonen Übung gestern genau wie erwünscht.


    Habe keine exakte Vorgabe gemacht. Hab den Kindern erklärt, warum Dribblings aus dieser Übung ausgeschlossen werden und gesagt, mehr als zwei drei Ballkontakte sollen sie nicht spielen.

    Gespielt haben wir 4gg4, wobei es einen neutralen Spieler gab, der immer in der angreifenden Mannschaft war. Also 5gg4.


    Am ehesten hätte ich befürchtet, dass der Ballführer seine drei Ballkontakte ausreizt, um ein paar Meter nach vorne zu dribbeln und danach dann mit dem Ball am Fuß stehen zu bleiben. Aber das war nicht der Fall. Der Ball lief eigentlich ganz gut, abgesehen von noch relativ vielen Fehlpässen, die meiner Beobachtung nach unterschiedliche Ursachen hatten. Aber die Übung an sich funktionierte gut. Die Kinder versuchten (manche erfolgreicher als andere) sich vom Gegner zu lösen und sich in freien Räumen anzubieten.


    Als Trainer hab ich dann auch wieder bissen mehr über meine Spieler gelernt:

    - Zwei Spieler waren dabei, die etwas verunsichert waren und den Ball oft blind nach vorne gespielt haben, auch wenn da kein Mitspieler war. -> Das könnte womöglich den Vorgaben der Übung geschuldet sein...werde ich mal weiter beobachten.

    - viele Spieler versuchen immernoch Mitspieler anzuspielen, die zwar im freien Raum stehen, aber sich im Deckungsschatten des Gegners befinden. -> Hier werde ich wohl noch dran arbeiten müssen. Wird vielleicht auch mit häufigen Wiederholungen der Übung besser.

    - Manche Spieler zeigen ein gutes Freilaufverhalten, aber der Passgeber verpennt den richtigen Moment. -> Habt ihr eine Idee bzw. eine Gute Übung, womit man das trainieren kann?

    - mein bester Spieler steht in offener Stellung und der erste Kontakt geht gegnerfern in den freien Raum. Alle anderen stoppen den Ball tot. -> Hier befürchte ich aber, dass ich das erstmal so hinnehmen muss. Glaube, die sind noch nicht so weit, dass ich das von denen erwarten kann. Vielleicht mal in der zweiten Saisonhälfte damit beginnen.


    Nächstes Mal will ich es dann mal als kleinere Spielform, also 2gg2 bzw. 2gg3 probieren,

    Wenn dein Problem tatsächlich der vermeintlich eigensinnige Dribbler ist, dann ist der Threadtitel zumindest missverständlich.

    Eigensinnige Dribbler sind ja auch eine Henne/Ei Diskussion.


    Bei uns zumindest schätze ich das so ein, dass die vielen 1gg1 Duelle eher eine Folge der zu wenigen Angebote potenzieller Passempfänger sind. Klar sucht der starke Dribbler das 1gg1 wenn ansonsten sowieso niemand frei steht. Da mach ich ihm gar keinen Vorwurf.

    Zumindest ein paar Spieler mit guten Spiel ohne Ball haben wir ja. Und wenn die sich anbieten, spielt der vermeintlich eigensinnige Spieler auch meistens gut ab.


    Jetzt will ich halt den statischen Rest mit ins Boot holen.

    dann musst du m.E. zunächst den Mitspieler coachen, nicht den ballführenden Spieler

    Das ist der Plan.

    Die Regel soll halt nur dafür sorgen, dass ich den Mitspieler überhaupt coachen kann und die Übung nicht durch zu viele Dribblingversuche torpediert wird.


    Zumindest für den Anfang. Bin mir sicher, wenn der Grundstein erstmal gelegt ist und die statischen Spieler erstmal anfangen, sich vom Gegenspieler zu lösen, dann kann man danach auch wieder Dribblings erlauben

    Ja 2gg1 ausspielen, machen wir parrallel dazu auch schon.

    Da geht es derzeit aber erstmal noch um Gegnerbindung und Entscheidungsfindung. Dass das Freilaufverhalten da besonders geschult wird, war nicht mein Eindruck. Dafür wollte ich gerne etwas nicht ganz so Spielfernes.

    Wenn der "Fehler" beim potentielen Passempfänger liegt, würde ich den Passgeber nicht mit einer Ballkontakte-Beschränkung belegen. Was soll das dem potentiellen Passempfänger denn bringen?

    Der Sinn dahinter sollte sein, dass sich die starken 1gg1 Spieler sich nicht überlegen, statt den freigelaufenen Mitspieler anzuspielen lieber alle im 1gg1 zu schlagen. Weil das passiert schon noch recht oft und das suggeriert den Mitspielern, dass sich das Freilaufen nicht gelohnt habe. Das will ich vermeiden.


    Vielleicht reicht auch eine weniger genaue Regel, die keine genauen Schritte oder Ballkontakte vorschreibt, sondern den Kindern nur vorgibt, nicht alles im 1gg1 zu lösen.

    Das mit der Endzone statt Toren kann man mal machen. Mit den maximal 5 Schritten schränkst Du aber zu sehr ein. (die spielen ja nicht Basketball oder Handball).

    Entweder auf maximale Anzahl an Kontakten begrenzen, was ich in der E aber auch nicht optimal finde, wenn es als harte Regel ausgelegt wird. Meinetwegen als Empfehlung oder Hinweis. ("versucht mit maximal 3-4 Kontakten zu spielen, damit der Ball sich schnell bewegt").

    Ansonsten wäre mein Gedanke: jeder Spieler im Team muss mindestens 1 mal (oder sogar zwei mal) am Ball gewesen sein, bevor das erreichen der Endzone als Punkt zählt.

    Noch mehr Provokation erreichst Du, wenn Du zusätzliche Linien ins Feld einziehst und als Regel aufstellst, dass nach X Pässen eine Linie überspielt werden muss. Damit förderst Du vertikales anbieten und vertikales Spiel und verhinderst ewiges Quergeschiebe. Wobei das in der E vermutlich sowieso nicht das Problem werden dürfte.

    Ob jetzt x Schritte oder Y Ballkontakte ist vermutlich einerlei, aber das mit der Empfehlung ist ein guter Einwand. Die sollen sich ja aufs Spielen konzentrieren und nicht aufs Schritte zählen. Als Beschränkung ohne konkrete Zahl ist es sicherlich sinnvoller.


    Ja...quergeschiebe gibt es bei uns bislang überhaupt nicht. Da ist so gut wie jeder Pass progressiv.

    ketzerische Frage: wissen die Kinder eigentlich was mit freilaufen gemeint ist?

    Oder glauben nicht spielintelligenten Kinder freilaufen heißt: um mich herum ist niemand und dass der Passweg zugestellt ist, registrieren sie nicht.


    Ich würde einfach mal das Spiel einfrieren und die Kinder gucken lassen, ob die Passwege offen oder zu sind. Da kann jeder seine 1-2 Mitspieler um sich herum benennen und gucken ob man dort einen Ball spielen könnte oder nicht.

    Um noch mal auf diesen Post hier einzugehen:
    Weil ich glaube, da ist was Wahres dran. Deswegen habe ich das jetzt auch öfter mal probiert und bei eingefrorenem Spiel die Kinder gefragt, wo jetzt die Passoptionen sind und wo sich die Mitspieler hinbewegen müssten, um anspielbar zu sein.


    Zumindest bei eingefrorenem Spiel haben sie blockierte Passwege und die zu erlaufenden Räume gut erkannt. Während des Spiels gelingt das aber nicht allen. Bei dem einen Spieler glaube ich, dass er einfach noch verunsichert ist (er ist generell sehr schüchtern). Er braucht bestimmt mal ein paar Erfolgserlebnisse beim Freilaufen, damit das irgendwann in Automatismus übergeht.


    Hi Lindmann, dass kann klappen.

    Bei uns hilft bzw half Beschränkung auf 2 bis 3 Ballkontakte. Mit der Erkenntnis, wenn ich mich nicht frei laufe ist der Ball weg und wenn ich mich frei laufe bekomme ich den wieder.

    Ja, so dachte ich mir das auch.


    Eine Überlegung, die ich noch hatte war, ob ich zum Anfang evtl noch einen neutralen Spieler mit reinnehme, der immer beim Team spielt, welches grad im Anfgriff ist. Mit 4:3 Überzahl im Anfriff ist der Einstieg etwas leichter und ich reduziere ein paar Einheiten später auf Gleichzahl.

    Update:

    Nachdem die Übung aus dem Eingangspost ad acta gelegt wurde, will ich was anderes probieren. Die Spieler meines Teams (E1) sind gute 1gg1 Spieler, aber das Spiel ohne Ball ist teilweise zu schlecht (bei manchen Spielern schlichtweg nicht existent).

    Wie also die passiv herumstehenden Spieler dazu animieren, sich vom Gegner zu lösen und in freie Räume zu laufen?


    Folgende Übung (mehrfach aufgebaut):
    - 3gg3, Feldgröße wie beim Funino.

    - Regel: Mit Ball maximal 5 Schritte erlaubt (also keine wirkliche Progression, nur dass man den Ball gegnerfern annehmen kann)

    - Keine Tore, der Ball soll wie beim American Football in eine Endzone ge"tragen" werden, um Abschlüsse aus der Übung raus zu halten.

    Die zugrundeliegene Idee: da der Ballführer nicht wirklich dribbeln darf, ist nur das Team erfolgreich, welches ohne Fehlpässe nach vorne kommt. Und Pässe sind nur bei ausreichendem Spiel-ohne-Ball erfolgreich. Das will ich den Spielern vorweg erklären.


    Glaubt ihr, das klappt?


    (wenn wir normales Funino spielen, sehe ich sehr viel 1gg1, was auch nicht verkehrt ist, aber das ist derzeit nicht Trainingsfokus)

    Och Mann...


    gestern Training gehabt. Viele Spieler stehen beim Einwurf auf der Stelle und warten gedeckt auf den Ball.


    Ich unterbreche, alle sollen an Ort und Stelle stehen bleiben. Ich will vormachen, wie man sich von Gegner lösen kann. Einwurf kommt, ich nehme mit dem Fuß an und plötzlich trifft mich irgendwas von der Seite. Es ist einer meiner Spieler, der wohl was beweisen wollte.


    Plötzlich stechender Schmerz in meinem rechten Knie, ich fall zu Boden. Training irgendwie noch zu ende gebracht. Knie über Nacht nicht besser geworden, heute zum Unfallchirurgen...Kreuzbandriss.


    Man...mich nerven die Undiszipliniertheiten und Kaspereien sowieso schon immer. Und nun auch noch das. So unnötig.

    Richtig schön:

    Ein Spieler unserer E1 kommt immer seltener zum Training und muss quasi dazu überredet werden, um überhaupt mal zu kommen.

    Ich ahne schon, dass er keine Lust mehr hat.


    Auf Nachfrage, wo denn der Schuh drückt, erzählt er dass er glaubt, für die E1 zu schwach zu sein und dass er deswegen bei seinen Mitspielern nicht respektiert wird. In der E1 zählt er tatsächlich eher zu den schwächeren.


    Ich frage ihn dann vorsichtig, ob er sich auch vorstellen könnte, in der E2 zu spielen (ich frag deswegen so vorsichtig, weil für die meisten Spieler wäre das -glaub ich- eher eine Demütigung in die zweite Mannschaft zu wechseln). Aber er lächelte plötzlich und sagte, dass er das sehr gerne machen würde.

    Jetzt ist er gewechselt, gehört zu den besten Spielern der E2 und hat wieder Bock auf Fußball.

    Für meine E-Jugend (E1) hatte ich als Vorbereitung auf das (für uns neue) 7er Feld ein Freundschaftsspiel gegen unsere D-Jugend mit deren Trainer vereinbart.


    Erst nachdem der Termin stand, fing ich an zu zweifeln, ob das eine gute Idee war.

    Was, wenn die E1 hoch gewinnt? Je nachdem welche Spieler alles teilnehmen, wäre das zumindest nicht undenkbar. Das wäre für die D dann ja richtig frustrierend, gegen die "kleinen" zu verlieren. Und ich will zwischen unseren Mannschaften keine Konkurrenzsituation aufkommen lassen. Sind ja ein Verein und die Kids sind oftmals miteinander befreundet.


    Hatte also kurz drüber nachgedacht, das Spiel wieder abzusagen. Hab's aber nicht gemacht, sondern mir überlegt, das Ergebis durch Trainerentscheidungen etwas zu steuern.


    Die E ging tatsächlich auch 3:0 in Führung. Hab dann die Positionen so rotiert, dass viele Spieler ihre schwächste Position spielen mussten. Das Spiel ging dann 3:3 aus und alle haben sich gefreut. Kein Streit, keine Häme.

    Oh, auch neu installieren?


    Zuletzt hatten wir Profil löschen und neu anlegen versucht. Aber das brachte uns auch nicht weiter (immerhin andere Fehlermeldung, aber dennoch keine Anmeldung möglich)

    Ich müh mich grad mit der Teampunkt App ab. Bei manchen Eltern klappt die Anmeldung aus unerklärlichen Gründen nicht. Oder sie sehen keine Termine.


    Seit Tagen versuche ich per WhatsApp Support zu leisten, aber das ist alles so müßig. Und ich habe bisher auch nicht alle Probleme gelöst bekommen.


    Und dann noch die Eltern, die auch nach mehrfacher freundlicher Aufforderung es immer noch nicht schaffen, ihre Kinder zu Trainings und spielen anzumelden.


    Nervig alles.