Beiträge von Internationale Haerte

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    Wir haben die gleiche Konstellation. Jugendspielgemeinschaft ab C-Jgd. Das was Konschi schreibt kommt mir sehr bekannt vor.

    Momentan habe ich noch keine direkten Berührungspunkte zur Spielgemeinschaft, da E-Jgd Trainer, und habe ehrlich gesagt auch die JSG Vereinbarungen noch nicht gelesen, aber nachfolgend mal ein paar Reibungspunkte, die ich so mitbekomme. :)


    Wenn Ihr nicht komplett verschmelzt als Vereine ist es zunächst eine Zweckgemeinschaft. Jeder versucht das Optimale für sich rauszuholen, das muss einem klar sein.

    Kann mir kaum vorstellen, dass Du aufgrund dessen einen Supervisor installiert bekommst, der über den Vereinen steht. Wenn er irgendwo her kommen würde, hätte er wohl irgendeine Nähe zu einem der beiden Vereine.


    Direkter Nachbar ist gut aufgrund geringer Fahrzeiten, aber zum direkten Nachbar haben/hatten auch viele oft "hitzige Derbys" / Vergangenheiten. Das kann auch mal ein Problem sein, bspw. zwischen Trainern und anderen Offiziellen, Eltern...


    In den jüngeren Jahrgängen kann es zu Problemen mit Eltern kommen, die ein Problem damit haben - zu fahren. Dann wird im Hintergrund intrigiert. Doch lieber eigene Mannschaft stellen (falls möglich), oder warum trainieren wir nicht bei uns? Dann wird verzweifelt nach Argumenten gesucht. Wenn der Geist an der Stelle einmal aus der Flasche ist, und nachträgliche Veränderungen werden angestoßen, dann bekommt man das kaum mehr weg.


    So viel wie möglich schriftlich festhalten / vereinbaren ist klar denke ich, und die möglichen Probleme bevor sie da sind offen diskutieren und anmahnen.

    Wie viele andere denke ich auch, es steht und fällt mit den handelnden Personen und vor allem den Entscheidern. Die müssen oben zusammen stehen und mit gleicher Stimme sprechen, ansonsten gibt es sicher Probleme. Das ist kein Selbstläufer :)

    Umsatzsteuer wurde schon besprochen.


    Außerdem gibt es noch die Thematik "Schwarze Kassen". Dazu poste ich noch was. Ich möchte da gar keine Bewertung abgeben, die kann man sich denken...

    Sinnvoll ist aber irgendwie schon, dass man ein bisschen was darüber weiß.


    Ja, da ist wohl ein Trainer in den guten alten Zeiten hängengeblieben, als wir noch Bierkonsum Weltmeister waren.

    Wahrscheinlich trinkt er einfach selber gerne mit und hat da endlich einen konstanten Grund gefunden, und macht auch noch den Dealer? :|


    Eigentlich sollte der Sport ganz klar im Vordergrund stehen. Auch in der A-Jugend kann es eigentlich nicht sein, dass konstant nach jedem Spiel X Kasten Bier in der Kabine vernichtet werden. Natürlich auch super zur Regeneration.

    Gibt auch noch andere isotonische Getränke.

    Nachvollziehen kann ich das vielleicht noch um eine Meisterschaft zu feiern oder beim Saisonabschluss. Ab 16 Jahren natürlich...

    Außerdem mal nur so als Gedankenspiel. Wir wissen nicht, ob es 10 vom jüngeren Jahrgang und 10 vom Altjahrgang sind?

    Nehmen wir an, es ist - 10 / 10


    Ok, wir bilden 2 Jahrgangsmannschaften, die mehr oder weniger getrennt trainieren. Dann wäre es deutlich schwieriger 3 Teams zu melden bzw. zusammenzufinden in den Festivals, wenn die getrennt trainieren und sich als 2 Mannschaften sehen. Kann mir das Gemurre gut vorstellen. Also meldet man 2 Teams, obwohl bei 20 Kindern, die immer im Training und zuverlässig sind, auch locker 3 Teams gehen würden.

    Dann de facto weniger Spielzeit für den Einzelnen...


    Hat halt alles seine Vor- Nachteile

    Ja klar, ich weiß was Du meinst. Nicht detailliert genug ausgeführt.


    Aus meiner Sicht wäre es optimal, in den Leistungsteams ist das ja auch meistens so, dass man die Jahrgangsmannschaften möglichst weit durch die Jahrgänge bringt. Idealerweise bis zum Schluss. Irgendwann ist man dann bei 11gg11 im Jahrgang und benötigt natürlich einen etwas größeren Kader. Die Leistungsteams lösen das mit der Kadergröße natürlich, indem sie den Kader mit den Jahren immer größer machen.


    Natürlich geht es im Grundlagenbereich auch viel kleiner mit Jahrgangsmannschaften, aber damit kommt man halt nicht weit und muss die Mannschaften irgendwann zusammen legen.


    Für das soziale Gefüge / Freundschaften / eingespieltes Team - die beste Variante aus meiner Sicht, ohne Zweifel, aber im Dorfverein gibt es bezüglich Zulauf oft große Schwankungen. Ich persönlich bin ein Fan von Jahrgangsmannschaften, obwohl wir es selbst nicht haben, da es einfach nicht geht. :)

    In den Feldturnieren / Halle spiele ich dann aber auch jahrgangsgetrennt.


    Wenn man das Gefüge allerdings aufbaut (vielleicht auch unbewusst) in Richtung - E2 oder E3-EX sind die Resterampen, dann doch auch lieber "Jahrgangsmannschaften"...

    Außer, man fährt aufgrund Kinderboom und grundsätzlich hohem Zulauf in den Städten eine Jahrgangsstrategie, das hat natürlich auch große Vorteile, da dann der Kader die komplette Jugendzeit zusammen wachsen kann. Aber dann benötigt man halt auch 20+X Kinder im Jahrgang.

    >>> Eigentlich die optimale Strategie, aber kann sich leider nicht jeder Verein leisten. :|

    Das sehe ich ehrlich gesagt sehr ähnlich. :)


    Wenn Ihr das Ziel habt irgendwann aus den 20+X Kindern eine 11er Mannschaft zu formen, dann lässt Ihr den Kader zusammen.

    Ich trainiere auch immer in 2 Leistungsgruppen (individuell eingeteilt am Anfang des Trainings), aber gebe den Kindern nicht grundsätzlich das Gefühl, du bist Team2 oder du Team1. Außerdem gibt es ja auch eine Mittelzone. Warum die Tür zuschlagen, dann ist der Antrieb weg hoch zu kommen. Einen Stacheldraht zu ziehen zwischen den Gruppen halte ich für nicht clever / zielführend.

    Jeder auf seinem Niveau trainieren und spielen, das ist schon sinnvoll. Ich würde jedoch empfehlen, die ganze Organisation so aufzubauen, daß sich der Gesamtkader als 1 Mannschaft sieht.


    Ansonsten läuft es genau so, wie Fachidiot bereits schrieb. Zack JSG oder Flex-Staffel irgendwann. Ganz oft ist das ganze Dilemma von den Vereinen selbst verschuldet, vielleicht sogar gewollt, keine Ahnung...

    Die besten 4-6 Spieler werden durchs Jahr hofiert und die anderen? Ach Mist, die gibt es auch noch...


    Wenn es die Verbände clever hinbekommen (hoffentlich), werden die Festivals natürlich im Grundlagenbereich flexibel organisiert, was die Anzahl Mannschaften betrifft, und dann würde ich auf keinen Fall nur 2 Mannschaften melden, sondern eher 3 Mannschaften.


    Bin bis jetzt immer nach dem Motto gefahren. Die sollen spielen und nicht auf der Bank sitzen. Kein Auswechsel dabei, egal. Wird schon funktionieren. Konditionsprobleme bei den paar Minuten habe ich noch nie wirklich erlebt in der F-Jgd. Zur Not hätte ich auch mit 1 Mann weniger gespielt, als kleine Aufgabe für die Top Spieler.

    Was ich mir überlegt habe?


    Im Leistungsbereich soll in der U15 11gg11 Standard sein. Kann ich nachvollziehen.

    Lamine Yamal hat mit 15 in der LaLiga debütiert.

    Kaum vorstellbar, dass das möglich wäre, ohne ein paar Großfeldspiele davor.


    Wenn wir jetzt in der U11 flächendeckend 5gg5 ausrollen, müssen die Leistungskicker in 3 Jahren den Sprung auf 11gg11 erledigen.


    Deswegen wäre für mich in Leistungsteams / Talentrunden weiterhin ein sinnvoller Weg.


    U11: 7gg7

    U13: 9gg9

    U15: 11gg11


    Aber gut, ob das im Vergleich wirklich so entscheidend ist?

    Wie Chantale schon schrieb.

    Im Leistungsbereich werden die Entwicklungsschritte schneller durchlaufen, als im Breitensport.

    Dann geht es halt im Leistungsbereich zackig auf 11gg11

    Was sind eure Kriterien für Leistungssport? Nehme ich wikipedia.org werden die Leistungsvereine im Fußball ganz, ganz wenige sein (5-14 Trainingseinheiten; sportmedizinische Untersuchungen u.a.). Und in der Jugend noch weniger.

    Oder brauchen wir eine weitere Kategorie?

    Habe mich schon immer über die Trennung Leistungssport / Breitensport gewundert (den Begriff selbst aber auch oft verwendet :) ). Zumindest wenn man es maximal schwarz weiß sieht. Die Übergänge sind ganz sicher fließend. Weiß nicht, ob man da eine weitere Kategorie benötigt? Wahrscheinlich schon, aber dann ist man auch schnell bei 4-5 Kategorien.


    Definitiv an der Realität vorbei, falls jemand der Meinung ist, dass es hier eine scharfe Trennlinie gibt.

    Auch im Breitensport Jugendbereich ganz unten ist das eigentlich immer noch Leistungssport. Natürlich weniger Trainingseinheiten. Niveau ist geringer. Selektion? Definitiv!

    Mir fällt ehrlich gesagt gar kein Verein ein, bei dem ich jetzt sagen würde.


    Da kommt man nett zusammen. Ponyhof Feeling. Trainieren locker ein bisschen. Ab und zu ein lustiges Spiel. Ergebnis egal, interessiert keinen. Jeder kommt und geht wie er will.


    Gibt es das bei euch? :)


    Welcher Fussballverein geht so in die Jugendarbeit, wie es sich vielleicht einige Idealisten erträumen.

    Bei uns im Bezirk muss man von Anfang an Gas geben im Grundlagenbereich, sonst landet man ganz schnell in der untersten Liga auf den hinteren Plätzen.

    Alle ehemals kleinen Vereine versuchen sich in Spielgemeinschaften mit zig Vereinen zu retten, um maximal zu performen.

    Vordergründig wird argumentiert, wir bekommen keine Spieler zusammen und starten dann mit 4 U11 Mannschaften im Ligabetrieb.


    let1612

    Und dann wundern wir uns, wenn die Spieleranzahl insgesamt immer weiter abnimmt? Eigentlich sonnenklar, wohin das führt.

    Sorry, ein bisschen vom Thema abgedriftet...

    das ist schön und das Thema dieses Threads ;) - Kinderfußball G bis E-Jugend

    Bei uns immer noch Staffelmodus in der E-Jgd :)


    Festivalmodus wird aber wohl irgendwann kommen. Vielleicht nächstes Jahr.

    Aber auch da ist jetzt denke ich klar, dass es in absoluten Zahlen gesehen, keine gleich hohen Spielzeiten für alle im Kader geben kann. Man kann ähnliche Spielanteile im Vergleich zum Kaderplatz anstreben und wer will kann das auch maximal ausreizen.

    Ich werde das aber nicht machen. Bis jetzt hat bei mir noch jeder Spieler / Elternteil verstanden, dass weniger Einsatz weniger Spielanteile nach sich ziehen. Zumal man das ja auch ändern kann.

    Ich lasse immer alle spielen aus dem Kader, wäre auch für eine Einsatzpflicht bei einem Kaderplatz, aber undifferenzierte Gleichmacherei. Nein...


    Bei meiner Tochter in der 2. Klasse gibt es jetzt keine Noten mehr. Nur eine wachsende Pflanze. Wenn man nur einen Stengel ohne Blüten bekommen hat, ist es nicht so toll gelaufen. Wenn die Blüte voll geöffnet ist, war es eine 1. Viel humaner für die Kinder.

    Leider wird sich das 5vs5 durchsetzen bzw bei uns im Verband geht es momentan mehr in Richtung private Testspiele im 7vs7 bzw 9vs9 manche lassen sogar 11vs11 schon spielen.

    Ich denke, dass es sehr sinnvoll ist, wenn die Jungs in 2er Schritten alle 2 Jahre an 11gg11 rangeführt werden. Bei uns läuft es ja schon seit Jahren so. C-Jgd dann im 11gg11. Das ist für manche Spieler schon nicht einfach, aber gut.


    Wenn man in der E-Jgd auf 5gg5 geht, wären wir in der C-Jgd bei 9gg9? Das ist für den Breitensport vielleicht ok? Aber in Leistungsteams / Talentrunden / NLZ könnte ich mir vorstellen, dass die gerne in der C-Jgd schon bei 11gg11 sein wollen.


    Unterschiedliche Regelungen für Breitensport und Leistungssport werden wohl nötig sein.

    Ok, ich versuche einen anderen Wert zu ermitteln? Vielleicht das Verhältnis von Spielzeit zu Kaderzeit als Prozentsatz. Das ist das, was ich mir anschauen würde. Allerdings nicht als Vorgabe. "Alle müssen auf die gleichen Prozensätze kommen?


    Gleiches Beispiel:

    Zum 3. Spiel tauchen ein paar neue Spieler auf. Die meisten Spieler der Stammmannschaft haben sich in den Spielen davor einen Spielanteil von 70-100% erarbeitet. Damit die Neuen auf ähnliche Werte kommen, müsste ich die 50 Minuten spielen lassen.


    Wie soll ich das dem Stammteam verkaufen, dass jetzt die Neuen fast durchspielen. Was setze ich damit für ein Zeichen? Trainingsbeteiligung / Leistung / Einsatz zählt alles nicht. Am Ende spielen alle gleich lang.

    Ich werde das so nicht machen.


    In Leistungsteams, wenn der komplette Kader an einem Strang zieht, dann schaut das natürlich ganz anders aus...

    Warum?

    Wenn ich einen Kader von 12-15 Spielern habe und die jedes Wochenende einsetzen kann, dann haben alle die gleiche Spielzeit - nämlich die volle Distanz.

    Die Spielzeit ist nicht das Problem.

    Wie soll das funktionieren?


    In Festivals im Kinderfussball, die flexibel genug geplant sind, um jede Woche mit unterschiedlichen Mannschaftszanzahlen aufzutauchen kann man einiges ausgleichen.


    Möchte aber auch nicht immer nur über Kinderfussball und Festivals reden. Da sind wir auf einem guten Weg.

    Es gibt aber auch noch eine Zeit danach. Das ist für mich die Zeit ab der D-Jgd. Das sind auch 8 Jahre.

    Irgendwann spielt man dann in Staffeln mit festen Mannschaften. Staffeln komplett abschaffen? Kann mir das nicht vorstellen. Da bin ich noch nicht so weit :)


    Im Breitensport haben wir Trainingsbeteiligungen / Anwesenheiten zwischen 30% und 100%.

    Es tauchen also jedes 3-4 Spiel ein paar neue Gesichter auf, deren Namen ich noch schnell im DFB Net prüfe.

    Die Leistungsträger mit 100% Trainingsbeteiligung haben in den Spielen davor (Bsp. D-Jgd) bereits 120 Minuten gespielt. Damit die Neuen auch irgendwie auf Minuten kommen, überfordere ich die untrainierten Kids mit 60 Minuten Einsatzzeit. Kurz vor Schluss wechsele ich die Stars noch für 5 Minuten ein.


    Nach dem Spiel rechne ich zusammen und stelle fest. Es reicht nicht. Die Stars spielten 125 Minuten und die Neuen nur 60 Minuten. Da werde ich Ärger bekommen. Ich überlege mir, was ich machen kann? Vielleicht Freundschaftsspiele? Aber dann darf ich die Leistungsträger auf keinen Fall spielen lassen?


    Witz / Sarkasmus "aus". Nein im Ernst mit absoluten Zahlen funktioniert das definitiv nicht. :)


    Wenn ich das so machen würde, würden mir die Leistungsträger den Kragen umdrehen und die Teilzeitkicker auf dem Nachhauseweg danach mitnehmen. :)

    Wieso kann man Fussball 7 nicht in Festivalbetrieb spielen? Finde in der E ist es schon langsam Zeit auf 5 und 7er Fussball zu gehen.

    Da bin ich bei Chantale. Denke das man in der E-Jgd schon auch 7gg7 spielen kann und sollte und wieso sollte das nicht im Festivalbetrieb gehen?

    Geht auf jeden Fall. Wo ist das das Problem?

    Auf fast allen Plätzen könnte man 2 Plätze 7gg7 quer locker aufbauen, oder auch 1x 7gg7 und 1x 5gg5.

    6-X Teams und das Festival kann starten.


    Man braucht halt flexible, intelligente Lösungen, sowohl was die Anmeldung zur Runde betrifft und als auch die Einteilung und Umsetzung. Außerdem Sonderregeln für NLZ und Talentrunden, definitiv ab der D-Jgd vielleicht bereits ab der E-Jgd.

    2/3 Drittel der Spieler in der E-Jgd sind definitiv bereit für 7gg7 nach meiner Einschätzung nach, die anderen müssen sich was anderes raussuchen können.


    Vermutlich ist das aber schon durch, und in der E-Jgd kommt 5gg5 im Festivalbetrieb flächendeckend :)


    Dass jedoch alle Spieler auf den Gesamtkader bezogen, über das Jahr hinweg - "gleich viel Spielzeit bekommen müssen". Das führt nicht zu mehr sozialem Frieden, sondern definitiv zu weniger. Sollte eigentlich klar sein, dass das nicht funktionieren wird.


    Es gibt allerdings Praktiken, die ziehen sich vermutlich flächendeckend durch die Republik, die können gerne weg :)

    Und nicht nur im Kinderfussball.


    >>> Spieler X wird nur eingewechselt, wenn es 4:0 steht

    >>> Spieler X wird 2 Minuten vor Schluss eingewechselt, um Zeit zu schinden

    >>> Spieler X wird gar nicht eingewechselt. Bekommt nach dem Spiel einen Klaps auf den Hinterkopf mit der Ansage. Sorry, hat heute nicht gepasst.


    Und es gibt natürlich auch die Spezialfälle, bei denen mal ein Spieler vielleicht nicht eingewechselt wird, und es trotzdem ok ist...

    Das ist keine provokante These, das ist die Realität.


    Es gibt keine verbandsseitig festgeschriebene Einsatzgarantie und der Trainer entscheidet, wer spielt, wer wann eingewechselt wird und wer nicht.


    Und es gibt aber halt auch sehr oft den Spieler, der in jedem Training parat steht, aber unglücklicherweise nicht so mit Talent gesegnet ist. Der Trainer spielt aber sehr gerne mit der besten Mannschaft und das möglichst lange. Dann spielt dieser Spieler trotzdem so gut wie nie. Ist das wirklich ok? Für mich nicht.


    Ich persönlich will keine Gleichmacherei und Leistung, Trainingseinsatz... sollen sich auch in Einsatzminuten auszahlen. Denke das ist auch eine wichtiger Antrieb / Motor für viele Spieler.


    Aber für noch mehr sozialen Frieden würde ich eine Einsatzpflicht für alle Spieler auf der Bank in die Jugendordnungen der Verbände schreiben lassen. Mindesteinsatzzeit 25% der Spielzeit.

    Natürlich gibt es vielleicht mal den einen Fall, in dem ein Spieler als absoluter Notnagel auf der Bank sitzt, der eigentlich verletzt ist. Dann spielt der halt mal nicht. Es geht um die Regelmäßigkeit.

    Ausnahme vielleicht auch beim Ersatztorwart.


    Vermute aber, dass das eine Minderheitenmeinung ist. Weiß nicht, ob die Setzung eines Pflänzchen möglich ist. :)

    Die neuen Spielformen / Spieltage helfen sicher, aber es gibt halt auch noch eine Zeit nach dem Grundlagenbereich.


    Natürlich gibt es hier dann schnell die Argumentation, dann setzen die Trainer kaum noch Spieler auf die Bank. Glaube nicht, dass das in der Breite so laufen wird.

    Jeder Spieler / Elternteil hat das Recht mal beim Trainer nachzufragen, warum er nicht zu den Spielen mitgenommen wird, obwohl er sich die Hacken abtrainiert und kann dann ggf. auch mit bestem Gewissen entsprechende Konsequenzen folgen lassen.


    Auf der anderen Seite muss es aber sicher dabei bleiben, dass der Trainer die Mannschaft aufstellt und nicht die Elternschaft.

    Auf einem Schiff gibt es nur einen Kapitän, das hat seine Gründe.

    Ok, ich habe das Gefühl, dass die Thematik viele als Bagatelle / Kavaliersdelikt ansehen.

    Vielleicht fehlt auch Wissen an der Stelle?


    >>> Ich arbeite ja schließlich im Ehrenamt. Da kann mir schon nichts passieren.


    Bei den üblichen Summen wird man auch nicht gleich im Knast landen. Aber man sollte da vielleicht doch nicht zu unbedarft rangehen. Klar wird an diesen Punkten vielleicht nicht mit gnadenloser Manpower gestochert, aber im Fall der Fälle wird das dann schnell nicht mehr witzig...

    Vielleicht noch eine Anmerkung dazu on top.


    Deswegen macht es auch einfach Sinn (wie SirAlex schon schrieb), wenn die Mannschaftskasse kein Trainer / Vereinsverantwortlicher betreut, sondern jemand anderes. Man will keine Nähe zu Vereinsvermögen aufkommen lassen.

    Vielleicht noch kurz ein paar Worte allgemein zur Thematik "Mannschaftskasse".

    dschibi

    Mein erster Gedanke war. Bayern. Wieso Bayern? Bundesrecht oder? Ein Fussballverband hat damit nichts zu tun. Ok, in Bayern gelten oft andere Regeln. Nein, kleiner Scherz... :)


    Das ist keine Rechtsberatung und ich bin kein Anwalt. Kurz allgemein zur Thematik, wie ich sie verstehe.


    Eine Mannschaftskasse ist per se nicht illegal. Sogar in der offiziellen DFB Teampunkt App kann man die verwalten :)

    Man muss allerdings aufpassen, dass ein Richter im Fall der Fälle nicht auf die Idee kommen könnte, dass das Vereinsvermögen ist. Vereinsvermögen muss dann natürlich auch in der Vermögensbilanz des Vereins auftauchen. Ansonsten handelt sich es um eine "schwarze Kasse".

    Wohl der entscheidende Punkt dabei ist, wie werden die Gelder generiert für die Kasse. Wenn man bei Vereinsveranstaltungen durch Verkäufe Gelder für die Kasse generiert, dann ist das ääähhhh gefährlich...

    Spenden die Eltern/Spieler aus Ihrem privaten Geldbeutel, ist das kein Problem.

    Also mein Gefühl sagt mir.


    Die Mannschaft, die sich das Geld erarbeitet hat, soll dann auch gemeinschaftlich darüber entscheiden, was mit dem Geld gemacht wird.


    Elternabende der aktuellen Einteilung / Mannschaften einberufen. Varianten diskutieren und dann im Idealfall zu einem für alle akzeptablen Ergebnis kommen.


    Wenn Du hier von oben herab was entscheidest, könntest Du vielleicht einige Elternteile nachhaltig vergraulen...