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Wenn ich dann schon höre: Nein. Das ist zu früh. Lieber Gott.
…..
Hilfe!
Wenn er dann zur z.B. U16 aussortiert wird, na und? Die 6 Jahre dort wird er nie vergessen!
Statistisch gesehen, wird der neue Spieler der ihn dann verdrängt hat, auch kein Profi!
Und nun? Wer hat mehr erlebt und Spaß gehabt?
Darum:
Das Wort Profifußball/er , sollte man seinem Kind ganz genau erklären.
Huhu,
ist eine Sichtweise, aber finde ich schwierig, das so zu pauschalisieren. Oftmals sind es ja auch die Eltern des jeweiligen Kindes die das unbedingt wollen, die meinen ihr Sohn wäre der Beste, ihr Sohn oder Tochter wird Profi etc. Natürlich gibt es auch intrinsisch motivierte Kinder, die dann von sich aus auch sagen, ja geil Mama und Papa, wir machen das mit dem NLZ etc.
Und natürlich sollte das in einem so jungen Alter wohl überlegt sein, denn es ist doch nicht damit getan das man sagt:
das ist eine geile Zeit,
das sind viele super Erfahrungen die das Kind dort macht,
das wird wichtig für seine Entwicklung sein,
der hat dann mehr Spaß gehabt usw.
Das kann so sein, würde ich aber pauschal nicht unterstreichen wollen. Es fängt doch in der Regel schon mit den "weiteren" Anfahrtswegen zu Training und natürlich auch Spiele etc. schon an. Die damit verbundene Zeit die dafür drauf geht in der man nichts anderes machen. Zum Beispiel was für die Schule oder Zeit mit Freunden abseits vom Fußballplatz usw.
Also wird diesbezüglich in den jungen Jahren eines Kindes hier sozial schon so viel geopfert für einen Platz im NLZ, dessen sollte man sich schon bewusst sein. Und gerade an der Schwelle wo es dann auch um die Noten etc. und die Eignung für die weiterführende Schule usw geht, bin ich mir nicht sicher ob das dann wert ist. Natürlich muss man das hier auch von Kind zu Kind betrachten. Einige sind in der Schule etc. voll die Überflieger, müssen dementsprechend gar nicht viel lernen und hat somit dann dennoch Zeit für Freunde und Co. weil diese restliche Zeit dann eben nicht für Schullernen drauf geht. Aber das ist ja nicht die Regel.
Dann ist es doch in den Leistungsmannschaften bzw. NLZ auch ganz oft so, dass ist sicher jeder doch selbst der nächste. Man hat es hier in der Regel mit Haufenweise Egos zu tun, wo die Kinder teilweise ja auch nichts dafür können, weil es ja auch durch die Eltern so gemacht worden ist. Ob hier immer eine totale Harmonie und ein perfekt soziales, zwischenmenschliches Miteinander handelt bezweifle ich. Gibt aber sicher auch Ausnahmen. Und das muss das Kind erst einmal auch ab können und sich da auch selbstbewusst durchsetzen können. Die Veranlagung hat auch nicht jedes Kind und somit wird dann jedes Training, jedes Spiel usw. schnell zur Qual werden.
Die Liste lässt sich hier noch viel weiter ausschmücken und ja, natürlich gibt es auch super Sachen, wie tolles Training, tolle Leistungsvergleiche usw usw. Aber jetzt zu sagen, welches Kind hat dann mehr Spaß gehabt, uha, das ist schon starker Tobak für mich.
LG
Die meisten Deiner Argumente treffen auch auf ambitionierte Dorfvereine zu!
Hier schwingt gefühlt immer Neid oder Missgunst mit.
Wenn man in der Nähe eines NLZ wohnt und der Anfahrtsweg entsprechend ist spricht aus meiner Sicht nichts dagegen es zu versuchen. Natürlich müssen die Eltern den Kids auch die richtige Erwartungshaltung einimpfen!
