Als Partnerverein eines KPT wird man sicher nicht seinen Kindern (Mitgliedern) untersagen, an den angebotenen Trainings teilzunehmen.
Trainerinnen und Trainer betroffener Mannschaften, die das eigenmächtig durchziehen wollen, begeben sich auf dünnes Eis.
Ich bin kein Freund einer "Auswahlmannschaft" vor der U13, weil Kinder im Grundschulalter Sport und Fußball ohne Druck kennenlernen und erleben sollen. Die Nominierung in ein KPT kann äußeren Druck auslösen.
Es ist ein zweischneidiges Schwert, vor allem für die Eltern (!). Ihr Kind trainiert bereits in jungen Jahren bei einem namhaften "Verein". Manche heben da völlig ab.
Auch KPT "selektieren" nach einer gewissen Zeit, beim HSV müsste es "eine Saison" sein, die einem Kind garantiert wird.
Besser als verbieten ist es, den Eltern transparent zu machen, was ein KPT ist und was nicht. So können sie bewusst entscheiden, ob sie ihr Kind bei einem anfragenden KPT anmelden oder nicht.
Verbieten wäre ein fatales Signal und könnte auch dazu führen, dass die Eltern sich für einen Vereinswechsel entscheiden.