Beiträge von ruffy85

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    stefan1977

    ich werde ab August auf 90 Minuten Training (Spielstunde) erhöhen, damit effektiv gut 60 Minuten bleiben ohne Pausen zu vernachlässigen und einen Puffer für Ablenkungen zu haben.


    Zu deiner Frage bzgl. Überzahl-Spiel. Wie wäre es mit diesem Einstieg in ein 3 gegen 3?:


    Zuerst läuft ein Kind von Team A ohne Gegner und versucht ein Tor zu erzielen (1gg0). Dann startet das erste Kind von Team B und muss sich im 1gg1 durchsetzen. Danach startet das zweite Kind von Team A und es kommt zum 2gg1. Das ganze abwechseln, bis ein 3gg3 aufgebaut ist, anschließend fünf Minuten mit üblicher Rotation spielen lassen.


    Es sollten die Kinder starten, die im 3gg3 eher selten zu Torerfolgen kommen.

    fl_ix21

    Ich würde die drei Jahrgänge unterteilen. 2017 wäre noch Kindergarten mit Bewegungs- und Ballschule, möglichst ohne Aspekte des Fußballs.


    Übungen meiner bescheidenen Meinung nach nur in Spielform, nicht in Übungsform. Und hierbei sollte die kurze Konzentration der Kinder bedacht werden. Max. 5 Minuten je Spiel.


    Für das "Passen" könntest "Zimmer aufräumen" spielen lassen, hierzu zwei Felder aufbauen, die gut 5m bis 10m voneinander entfernt sind. Zwei Teams je 5 Kinder einteilen und je 5 Bälle in die Felder. Die Kinder haben die Aufgabe, ihr Zimmer aufzuräumen und das Zimmer der jeweils anderen Kinder unordentlich zu machen. Hierzu schießen sie die Bälle ins andere Feld.


    Zusammenspiel in Grundzügen bzw. das Wir-Gefühl lässt sich durch einfache Spiele verbessern, bspw. die "Dribbelkrake", 3 gg 3 gg 3 Handball mit zwei Bällen, Partner-Parcours, Handknoten lösen, Achterbahn oder Blindenhund.


    Ich nehme 15 bis 20 Kinder zu Festivals mit. Turniere nehme ich nur an, wenn sie den neuen Spielformen folgen und min. 12 Kinder teilnehmen können. Ich unterteile in stark, mittel und schwach und bilde 3 bis 5 Mannschaften - es braucht letztlich eine gerade Gesamtanzahl an Teams. Meist wird auf drei oder vier Kleinfeldern gespielt, manchmal mit vier Toren auf der Schußlinie, manchmal mit einem Tor statt zweien, usw.


    Die starken Kinder spielen gegeneinander, die mittleren und die schwachen. Meist im Championsleague-Modus, nach zwei oder Spielen treffen dann "gleichstarke" Gruppen aufeinander, so dass sowohl Niederlagen als auch Siege für jede Gruppe dabei sind ohne jedoch reine Sieger oder Looser zu produzieren. Ergebnisse sind egal, Tabellen gibt's auch nicht.

    stefan1977

    Der Unterschied jedoch liegt darin, dass bei "lauf den Wall hoch" die Lösung von dir vorgegeben wird. Und bei "Wasser" finden die Kinder selbstständig die Lösung.


    Ich setze darauf, dass die Kinder möglichst oft eigenständig Lösungen finden und umsetzen.

    stefan1977

    Deine "Wale Füttern" Spielform kam sehr gut bei den Minis (U5) an. Passte perfekte zu "Muschel-Kegeln" und "Fischfutter klauen". :thumbup:


    -Nils-

    Vorturnen lassen und dabei kurz knapp eine Geschichte erzählen hilft mir sehr, dass die Kinder U5 & U6 aufmerksamer sind und die Aufgabe selbstständig lösen.


    "Fischfutter klauen"

    Die Haie (Team A) wollen den Fischen (Team B) ihr Futter (Kegel, Hütchen, unterschiedliche Bälle) klauen. Die Fische holen es zurück.


    Das war die ganze Geschichte während es zwei Kinder vorgespielt haben für den Rest. Die beiden Teams hatten jeweils vier Kinder.


    Durch Ausprobieren lernen die Kinder am besten, danach folgt das visuelle Lernen. Die Geschichte hilft beim Fokussieren, nicht mehr, nicht weniger.

    In meinem Verein gibt es auch ein Jugendkonzept, ich erfuhr erst vor kurzem davon. Es ist einige Seiten lang und liest sich überwiegend wie eine Zusammenfassung diverser DFB Lehrbücher für Kinder- und Jugendfußball.


    Lege ich meine Beobachtungen von "Trainer-Kollegen" über das Jugendkonzept, so stelle ich in verschiedenen Altersklassen fest, dass das Konzept entweder nicht bekannt ist oder nicht gelebt wird.


    Ich denke daher, dass ein solches Jugendkonzept regelmäßig von einer wechselnde Gruppe an Trainern fortgeschrieben werden muss und das Rückmeldung von den Trainer einfließt, damit sich die überwiegende Mehrheit mit dem gemeinsamen Konzept identifiziert und es lebt.

    stefan1977

    tolle Idee, ich setze noch einen drauf und mime als Trainer den Hai, der das Walfutter fressen will. (Störspieler). Je nach Fähigkeit der Kinder tatsächlich den Ball "klauen" oder nur stören.


    Mit deinem Spiel, und ich werde es frech übernehmen 8o, ist eine individuelle Steuerung in verschiedenen Altersklassen und der Fähigkeiten der Kinder möglich.


    Bspw. Wale sind farblich markiert, Farben werden gerufen. Oder Futter muss gekocht werden - durch farblich unterschiedlich markierte Vierecke mit Ball am Fuß laufen, Hütchen umlaufen, usw.


    Schwächere Kinder schießen direkt, stärkere Kinder lösen eine Aufgabenstellung vor dem Torabschluss.


    Einfacher Aufbau, lässt sich gut verändern, wenig Standzeiten, viel Bewegung, leicht zu erklären. Top.

    Die ganz Kleinen, so meine Erfahrung, erleben gerne gemeinsam phantasievolle Abenteuer. Somit setze ich ausschließlich auf sog. Spielformen in Kleingruppen mit max. 8 bis 10 Kindern je Aufbau.


    Nächste Woche werden die Kinder in die Welt von Ritter, Zauberer und Drachen eintauchen. Sei es nun verzauberte Hütchen - eine Gruppe schießt sie um, die andere stellt sie wieder auf - oder den schlafenden Drachen nicht zu wecken - Trainer ist Drache und je nach Aufgabe wacht er in der Schusszone auf, zwei Teams müssen fünf Drachentaler (Hütchen) erobern. Hauptsache die Kinder können ein Abenteuer in ihrem Kopf erleben als Gruppe und nebenbei gibt's Ballschule und "Koordination".


    Störende Kinder beim Erklären hole ich zu mir, die "Begeiffstutzigen" des Tages lasse ich die Übung vorturnen und erzähle in kurzen Worten die Geschichte.


    Ich hoffe, dass hilft dir etwas und gibt dir ein wenig Anregung für deine Bambinis.

    Danke Goodie für den Link zum Beitrag. :thumbup: In den Vorschlägen finde ich mich als Person wieder.


    Ich verschaffe mir einen eigenen Eindruck bei zwei oder drei Trainings der anderen Mannschaft und werde dann, sofern es sich bestätigt, mit dem "Kollegen" darüber sprechen.

    Biathlon als Thema mit entsprechendem Parcours und vier Minitoren ist vollkommen okay und kommt im Herbst / Winter auch bei meiner aktuellen U6 mal zum Einsatz. Das ist dann ein Phantasiespiel für die Kinder.


    Müde / unkonzentrierte Kinder im Alter 6 und 7 Jahre mit Liegestützen und bei einem Fehlschuss umgehend mit Laufen zu disziplinieren, fühlt sich für mich falsch an und frustriert mich. Viele Kinder hatten ja schon eine ganze 40 Std Woche hinter sich.


    Persönlich rede ich mit meiner U6, wenn häufiger Störungen auftreten. Die Kinder bekommen auch die Möglichkeit, kurz zu pausieren und sich anschließend wieder am Spiel zu beteiligen. Auch versuche ich die Schwierigkeit der Spiele an die Tagesform anzupassen, so dass möglichst viele Kinder mit Begeisterung dabei sind.


    Als Trainer trage ich doch wesentlich dazu bei, wie ein Training läuft, wie motiviert die Kinder sind, usw.

    Ich brauche bitte mal euren Rat zu folgender Situation:


    Eltern von Kindern, die mit meinem Sohn in die Schule gehen, berichteten mir, dass im Training ihrer Kinder, wir reden über eine U7, Bestrafungen an der Tagesordnung sind. Ich werde mir ein Training ansehen, da ich den Trainer persönlich kenne.


    Ein aktuelles Beispiel:

    Im letzten Training, Freitagabend, sollen einige Kinder nicht so mitgemacht haben, wie es sich der Trainer vorstellte. Daraufhin sollen einige Kinder Liegestütze gemacht haben müssen und es sollen auch Strafrunden ausgesprochen worden sein, bspw. wenn das Tor verfehlt wurde. Weiterhin sollen die Kinder über's Wochenende über ihr Verhalten nachdenken und beim nächsten Training berichten, was sie ändern wollen, damit es besser läuft.


    Ich bin schwer erschüttert. Für mich stehen Spaß und Spiel im Vordergrund. Regeln habe ich auch in meiner U6, bspw. kein Grätschen, jedoch käme ich nie auf die Idee, Kinder in dem Alter derart zu disziplinieren. Stattdessen spreche ich darüber mit den Kindern.


    Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen? Wie geschrieben, schaue ich mir das persönlich an. Aber was, wenn sich diese Behauptungen bewahrheiten?

    Die Abstufung in Österreich finde ich überwiegend gut gelungen.


    Im Sommer wird aus meiner U6 (3gg3) die U7, da behalte ich die Spielform bei. Wenn daraus dann die F- und später die E-Jugend wird, weiß ich noch nicht, ob ich der Vorschrift in Österreich (5gg5, 2 Jugendtore) direkt folge oder erst 5gg5, 4 Tore, in der U9 und ab U10/U11 auf Jugendtore wechsle.


    Wie würdet ihr das machen?

    Charles De Goal aus den von dir genannten Punkten, bspw. Absagen hinter PayWall, und dem Problem mit der Verwendung der Nutzerdaten landete ich bei Spond. Diese Verwaltungs-App finanziert sich über einen prozentualen Aufschlag, wenn man Zahlungen mit ihr "macht".


    Ansonsten sind alle Funktionen von SpielerPlus kostenfrei verfügbar, es gibt keine Werbung und kein Tracking und keine Weitergabe von Nutzerdaten. Ich mag es auch, dass ich im Browser am Rechner für das Smartphone ungeeignete Aufgaben erledigen kann.


    TeamPunkt werde ich wohl zukünftig auch nutzen müssen, weil nur diese App eine Anbindung an DFBnet hat. Habe diese Anbindung als Anforderung an Spond gegeben.

    Welche Lizenz für SpielerPlus habt ihr eingekauft? Mich schreckte ab, dass einige Funktionen hinter dieser "PayWall" liegen und dennoch die Nutzerdaten außerhalb der EU verwendet und vermarktet werden.


    Das war ein wesentlicher Grund für mich auf Spond zu setzen. TeamPunkt habe ich hier zum ersten Mal gelesen, die Anbindung an DFBnet finde ich sehr sinnvoll. Das fehlt mir bei Spond.


    Bei mir sind alle Eltern meiner beiden Mannschaften in Spond aktiv und schätzen die Übersichtlichkeit bei Terminen und den "forumsartigen" Austausch von Infos und Dateien.

    Ich setze auf Spond. Alle Kinder bzw. deren Eltern nutzen die App bzw. die Webversion.


    Trainings sind so eingestellt, dass nur abgesagt werden muss. Spieltage, Turniere und Ausflüge sind so eingestellt, dass zugesagt werden muss.


    Wir teilen auch Informationen in Form von Beiträgen und Dateien mittels Spond. WhatsApp lehne ich persönlich ab, die Eltern können mich neben Spond auch per SMS und zu festen Zeiten per Anruf erreichen.


    Ab August werden wir auch die Saison (neue Spielformen) mit Spond planen. Einige Eltern bekommen dann auch Aufgaben zugewiesen. Hier bin ich sehr gespannt, ob es weiterhin so "zeitsparsam" von der Hand geht.


    Durch die Nutzung der App spare ich mir wöchentlich etwa 1,5 Stunden für die "lästige" Organisation.

    In meiner U6 setze ich viel auf freies Spielen mit und ohne Ball. In der Regel turne ich die Übung einmal vor und erzähle kurz und knapp eine Phantasiegeschichte. Anschließend probieren die Kinder in Kleingruppen das gleiche aus. Ich freue mich stets, wenn sie dabei abweichende Lösungen finden, solange sie nicht zu arg schummeln.


    In meiner Stunde gibt's zu Anfang meist ein Fang / Kennenlernspiel, bspw. Leibchen-Klau, anschließend geht's langsam mit dem Ball weiter, bspw. Seeräuber-Schatzjagd mit vier Kleingruppen, ein Team-Building, bspw. Dribbel-Krake, und zum Schluss immer ein Spiel nach den Regeln der neuen Spielformen, 3gg3, 2 Rotation, 4 Minitore.


    Ich darf aktuell 20 bis 24 Kinder einmal in der Woche für eine Stunde betreuen. Alleine kann ich gerade so den Überblick behalten. Manchmal hat ein Elternteil zusätzlich ein Auge auf eine der beiden Gruppen.


    Ich unterteile die Kinder flexibel nach ihrer Tagesform, damit alle zu Erfolgserlebnissen kommen. Die etwas wacheren bekommen etwas schwierigere Aufgaben, im Spiel stehen bei ihnen bspw. die Tore verkehrt herum auf der Linie der Schusszone. Bei der anderen Gruppe nicht.