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Ich würde die drei Jahrgänge unterteilen. 2017 wäre noch Kindergarten mit Bewegungs- und Ballschule, möglichst ohne Aspekte des Fußballs.
Übungen meiner bescheidenen Meinung nach nur in Spielform, nicht in Übungsform. Und hierbei sollte die kurze Konzentration der Kinder bedacht werden. Max. 5 Minuten je Spiel.
Für das "Passen" könntest "Zimmer aufräumen" spielen lassen, hierzu zwei Felder aufbauen, die gut 5m bis 10m voneinander entfernt sind. Zwei Teams je 5 Kinder einteilen und je 5 Bälle in die Felder. Die Kinder haben die Aufgabe, ihr Zimmer aufzuräumen und das Zimmer der jeweils anderen Kinder unordentlich zu machen. Hierzu schießen sie die Bälle ins andere Feld.
Zusammenspiel in Grundzügen bzw. das Wir-Gefühl lässt sich durch einfache Spiele verbessern, bspw. die "Dribbelkrake", 3 gg 3 gg 3 Handball mit zwei Bällen, Partner-Parcours, Handknoten lösen, Achterbahn oder Blindenhund.
Ich nehme 15 bis 20 Kinder zu Festivals mit. Turniere nehme ich nur an, wenn sie den neuen Spielformen folgen und min. 12 Kinder teilnehmen können. Ich unterteile in stark, mittel und schwach und bilde 3 bis 5 Mannschaften - es braucht letztlich eine gerade Gesamtanzahl an Teams. Meist wird auf drei oder vier Kleinfeldern gespielt, manchmal mit vier Toren auf der Schußlinie, manchmal mit einem Tor statt zweien, usw.
Die starken Kinder spielen gegeneinander, die mittleren und die schwachen. Meist im Championsleague-Modus, nach zwei oder Spielen treffen dann "gleichstarke" Gruppen aufeinander, so dass sowohl Niederlagen als auch Siege für jede Gruppe dabei sind ohne jedoch reine Sieger oder Looser zu produzieren. Ergebnisse sind egal, Tabellen gibt's auch nicht.