Beiträge von ScuBac

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    Keine Ahnung, ob dir die Entwicklungstabelle des dfb genügt.

    Ist sehr oberflächlich, aber als Orientierung sicher brauchbar.


    Letztendlich hängt es auch sehr von den Kindern ab, welche Inhalte passend vermittelbar sind.

    In der Schule wird in der 7.Klasse auch nicht an Gymnasium und Realschule der gleiche Stoff in Mathematik unterrichtet.

    ScuBac Könntest Du mir vielleicht speziell diesen Teil nochmals erläutern? Ich möchte gerne verstehen ob ich vielleicht ebenfalls diesen Fehler in der Vergangenheit begangen habe und daraus ableiten wie ich das zukünftig ändere bzw. vermeide!

    ...

    Wenn Bambini-Trainer Passpiel mit der Innenseite einfordern, freuen sie sich, wenn die Kinder den Ball zwar mit der Innenseite spielen, aber anatomisch bedingt, immer vor dem Körper quer spielen. Dabei denke ich mir immer: der arme D-Jugend-Trainer. Der muss den Kindern dann wieder in wochenlanger Arbeit abgewöhnen, den Ball über den Standfuß zu spielen.


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    Kinder können erst ab eine gewissen Alter, bzw. ab einer gewissen körperlichen Entwicklung, den Fuß so nach außen drehen, dass ein Pass mit der Innenseite möglich ist, während der Standfuß neben dem Ball bleibt und die Fußspitze des Standfußes in Passrichtung zeigt.




    Das kompensiert der 5jährige entweder, indem er mit der Pike den Ball spielt, oder mit den Innenseite (weil es der Trainer einfordert) "über den Standfuß" spielt.


    Also Fusspitze Standfuß zeigt grob Richtung Ball und das Spielbein "wischt" davor quer.


    Keine Ahnung,wie ich das besser beschreiben soll.






    Im der Regel wächst das zumindest beim starken Fuß raus, häufig bleibt das "wischen" allerdings beim schwächeren Fuß bestehen.


    Da beim "über den Fuß spielen" Präzision und Passschärfe schwierig sind, spielen diese Kinder teilweise bis ins erwachsenenalter noch weniger gern mit dem schwachen Fuß.






    Bei guten Fußballern ist das auch kein Thema. Eher in den niedrigsten Klassen

    Aber das muss dann auch in der Satzung geregelt sein.

    Der Verein muss dann auch Geld als Ausgabe verbuchen und dann die Einnahme als Spende.

    Der "Empfänger" muss dann auch das Geld ordnungsgemäß bei der Steuererklärung angeben.

    Womit wir wahrscheinlich bei einem Nullsummenspiel wären.

    Richtig, muss alles korrekt verbucht werden.


    Aber: in deiner Steuererklärung hast du einen Freibetrag für "Übungsleiterpauschale".

    Die Spende kannst du hingegen entsprechend geltend machen.

    Insofern ist es kein Nullsummenspiel für alle, die Einkommensteuer bezahlen.


    Weitere Details bitte mit dem Steuerberater klären ;)

    F Jugend ist doch im Normalfall 3 vs 3. Kann wahlweise je nach Verband Funino sein oder aber im Wechsel als Festival beim 3 plus 1.


    Oder irre ich mich?

    Kann auch anders sein.


    Bei uns im Kreis z.B. 4+1 in Turnierform mit je 3-4 Vereinen und 1-2 Teams je Verein.

    Kompetenz bei den Trainern wäre natürlich wünschenswert.

    Je früher, desto besser.


    Wenn Bambini-Trainer Passpiel mit der Innenseite einfordern, freuen sie sich, wenn die Kinder den Ball zwar mit der Innenseite spielen, aber anatomisch bedingt, immer vor dem Körper quer spielen. Dabei denke ich mir immer: der arme D-Jugend-Trainer. Der muss den Kindern dann wieder in wochenlanger Arbeit abgewöhnen, den Ball über den Standfuß zu spielen.


    Aber Kompetenz lässt sich zum Glück bei interessierten und willigen Trainern vermitteln.



    Ich sehe jedoch grundsätzlich eine Spirale, die sich immer weiter dreht. Je mehr Trainer für ihr Hobby bezahlt werden, desto schwieriger wird es, andere dafür zu begeistern, dieses Hobby rein aus Freude und quasi umsonst auszuführen.

    Insofern werden viele Vereine irgendwann keine Trainer mehr finden oder die Beiträge entsprechend erhöhen müssen.

    Spartenbeitrag allein wird nicht genügen, oder muss zumindest auf 20€ pro Monat erhöht werden, eher mehr.


    Förderungen gibt es - unterscheiden sich jedoch regional häufig stark.

    Hängt auch von Lizenzen der Trainer ab etc.



    Beim Sponsoring ist manchmal viel möglich, manchmal nicht. Hängt von den Unternehmen in der Gegend und deren Zielgruppen ab. Sponsoren wollen auch präsentiert werden. Das ist auf Trikots einfacher, als auf einer Sponsorentafel im Eingangsbereich zum Sportheim.



    Oft hilft schon, dass man den Jugendbereich finanziell von den "Herren" trennt, und Gelder ausschlieslich dort Verwendung finden, wo sie generiert werden, bzw. wofür die Zuschüsse fließen.

    Wir haben das große gemeinsame Turnier mangels willigen Helfern abgesagt.


    Unsere Mitgliederart hat sich in den letzten 15 Jahren dazu stark gewandelt.

    Waren es früher zu 80% Familienmitgliedschaften, sind heute fast die Hälfte der Kinder alleine Mitglied.

    Es besteht einfach weniger Interesse am klassischen Vereinsleben.




    Ein Nachbarverein hingegen hat jetzt die Eltern der Jugendspieler sogar Satzungsgemäs verpflichtet, den Verkauf bei der ersten Herren zu übernehmen.

    Ob das in Summe clever ist, weiß ich nicht

    Im Training sind sie ein Team, oder?


    Im Spiel teilt man eben ein bisschen nach Eignung auf.


    Bei einer G-Jugend haben die Kinder sehr häufig ohnehin noch viel mit sich selbst und dem Ball zu tun, dass es ihnen herzlich egal ist, wer die anderen auf dem Feld sind.

    Und natürlich gibt es für alles Ausnahmen und andere Erfahrungen.



    Der Teamspirit in G hängt häufig mehr an den Eltern, wie sehr diese in der gesamten Mannschaft aktiv und eingebunden sind.

    Wenn die Befürchtung ist, dass es ihm im September schwer fällt, mit anderen Spielern zusammen zu spielen, dann vergiss die Befürchtung.


    Das erinnert mich an die Eltern, die Angst davor haben, dass ihr Kind in der Schule plötzlich nicht mehr mit den Freunden aus der Kindergartengruppe zusammen ist.


    Er wird sicher sehr gut zurecht kommen.


    Sollte ich falsch liegen, ignorier meine Antwort.

    Im SHFV zum Teil ebenfalls so.
    Oberliga (höchste Landesspielklasse unter Regionalliga)-Plätze werden vererbt. Alles darunter kann gemeldet werden und sich dann mit der Vorrunde bis zum Winter qualifiziert werden.
    So kann man theoretisch als Landesliga-Melder zum Winter aber auch in die Oberliga aufsteigen.
    Auf der anderen Seite kann man aber auch zum Winter absteigen.
    Verschiebt mMn nur das Problem.
    (bestes Beispiel bei einem Verein aus meiner Stadt: Haben für die Landesliga gemeldet, dadurch wohl auch ihren guten D-Jugend Kader zusammen gehalten, der in die C-Jugend aufgerückt ist. Tja Vorrunde also Quali-Runde verkackt und sind dann in die Kreisliga abgerutscht. Im Winter musste das Team abmelden, weil die Spieler alle Landesliga spielen wollen und gewechselt sind)

    Wirklich interessant.

    So unterschiedlich können C-Jugendliche sein.


    Gestern hatten wir ein abschliesendes Gespräch mit einem Nachbarverein wegen einer SG. Eine Idee war, dass wir aus den dann insgesamt 36 Kindern eine C1 zusammen bekommen, die höchstmöglich gemeldet wird. Es wären tatsächlich wirklich talentierte Kinder, sodass das ehrlich Sinn machen würde.


    Die Abfrage bei den Kindern ergab allerdings, dass sie lieber mit ihren bisherigen Teams weiterspielen und entsprechend niedriger gemeldet wird. Auch wenn der eine Verein dann eigentlich nur eine 9er Mannschaft melden könnte, da sie nur 12 Kinder haben.


    Manchen ist die Höhe der Spielklasse wichtig, anderen das bekannte Umfeld. Muss man beides akzeptieren.

    Ich behaupte nicht, dass meine Meinung alleine gültig ist. Ich wollte nur zeigen, dass es Möglichkeiten, über den aktuellen Spielbetrieb hinaus gibt, die ich überdenkenswert finde. Ich will auch niemand was wegnehmen.

    Die die Tabellen wollen und jedes Wochenende Spielen wollen, sollen es doch weiterhin tun.

    Für die Abbrecher sollten zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden



    Was ist denn für den Spieler der Vorteil eines Spielerpasses, der nicht allgemein, sondern nur für einen Verein gültig ist?


    Warum kommt eine Ballerleague gut bei den Jugendlichen an?


    Warum wird aktuell vom Verband in Bayern Freizeitfußball nur für Erwachsene ohne Passzwang und fixe Spieltage in flexiblen Mannschaften ab 7:7 bis 1:1 angeboten, warum nicht für Jugendliche?

    Ja, einen Punkt sprichst du ja schon an.

    Wechselkontingent streichen. Ich sehe nicht einen Vorteil darin, Wechselmöglichkeiten zu beschränken.


    Warum ein wöchentlich organisierter Spielbetrieb und nicht z.B. alle 3 Wochen Turniertage?

    Würde den Kalender der Kids nicht so stark belasten. Sie könnten zusätzliche Sportarten ausführen etc.

    Mehr Spiele/Leistungsvergleiche kann man sich durchaus separat zusätzlich ausmachen.


    Warum Spiele nur mit Pass und Spielrecht?

    Die willigen Kids könnten doch mit Freunden beim anderen Verein zusätzlich spielen.

    Oder wie viele Erwachsene, die häufig in CBA aufgehört haben, in "bunten Ligen" spielen.



    Und ja, wahrscheinlich ist das alles Teufelszeug...

    Weil die Kinder/Jugendlichen wollen immer Linksverteidiger spielen, wollen unbedingt eine Tabelle, wollen eingespielten Teams, wollen ...



    Vor 30 Jahren wollten Kinder/Jugendlichen angeblich auch keine 9er - Mannschaften in der D-Jugend, geschweige denn in B oder A.

    Sie wollten auch unbedingt die Liga der Jahrgänge davor erben, sie wollten ...

    Du hast sehr wahrscheinlich recht.


    Das bedeutet aber nicht, dass man es einfach so hinnehmen muss.

    Wenn man z.B. einem 14-jährigen Kind als Alternative zur Switch einen Platz auf der Auswechselbank und 5 Minuten Spielzeit anbietet, wird es sich eventuell für die Switch entscheiden.

    Oder es geht z.B. zum Tischtennis und spielt da.



    Natürlich gab es vor 40 Jahren weniger Alternativen. Aber gerade deswegen muss man im Konkurrenzkampf eben mehr Gas geben und attraktiver werden. Es reicht halt nicht mehr aus, "nur Fußball wie immer" anzubieten.



    Wenn ein Unternehmen vor 30 Jahren ein super Produkt im Angebot hatte, kann es sich darauf nicht die nächsten 30 Jahre ausruhen, wenn Konkurrenten inzwischen bessere Produkte anbieten.

    Wenn man den regelmäßigen Hinweisen auf "wir leben in einer Leistungsgesellschaft", "die Kinder wollen gewinnen ", "die guten Kinder verstehen nicht, warum schwächere Mitspieler genauso mitspielen dürfen" etc. folgt, könnte man auch sagen:

    Es haben halt die Kinder aufgehört, die es eh nicht konnten. Also eine Entwicklung ganz im Sinne derjenigen, die Selektion ab der F fordern und dann von verschiedenen Seiten Zuspruch erhalten...

    Klassenkameraden/Freunde aus dem direkten Umfeld der Spieler, die woanders unzufrieden oder nicht (mehr) aktiv sind, ansprechen.


    Ehemalige eigene Spieler, die in früheren Jahren aufgehört haben wieder ansprechen.


    Mit Schulen kooperieren (wahrscheinlich zu kurzfristig für die kommende Saison)


    Hobbyturnier mit dem örtlichen Jugendtreff ausrichten.

    Zum ersten Teil: stimmt.

    Aber Fotos gab es nur beim Abschlusspiel.


    Bei den Spielen davor haben wir durch Provokationsregeln etc. als Trainer sozusagen steuernd eingegriffen. Die letzten 20 Minuten gehören bei uns nur den Kindern - sozusagen Bolzplatzersatz.



    Zum zweiten Teil: stimmt auch. Bezieht sich aber nicht auf

    8 Gummibärchen pro Kind alle 2 Monate.


    Außerdem ging es in erster Linie darum, dass das Foto alleine genug Motivation war.



    Natürlich kann derjenige, der nicht belohnt wird das als Bestrafung sehen.

    Was aber falsch ist. Eine Strafe wäre, wenn das Kind mit den wenigsten Fotos den anderen Gummibärchen kaufen müsste.

    Das dem nicht so ist, versteht eigentlich auch ein E-Jugendlicher. Zumindest in den mir bekannten Fälle. Was anderes ist natürlich, wenn das Kind in einem ausgeprägten Neider-Umfeld aufwächst. Das bekommt man dann nicht aus den Kindern raus.

    Inzwischen isr es eher interessant, ob die F-linge von damals Fußball spielen.


    Das Thema "Kader am Freitag" dürfte den TE nicht mehr so intensiv beschäftigen.

    Wir hatten in der E-Jugend ein Jahr lang immer ein Foto der Abschlussspielsieger gemacht.


    Alle 2 Monate haben die drei Kinder mit den meisten Siegen einfach eine Tüte Gummibärchen bekommen, die dann wiederum von allen gemeinsam verputzt wurden.


    Es ging den Kindern eigentlich gar nicht um die Gummibärchen, aber aufs Foto wollten sie unbedingt. Das Siegerfoto wurde regelrecht eingefordert.


    Am Ende der Saison hatten wir dadurch auch gleich als Abschiedsgeschenk die Fotos für die Kinder.

    Alles gut, aber moderiere mal eine Mannschaft, wenn die Leistungsstärke der einzelnen Spieler weit auseinanderklafft. Da ist eigentlich ein Abendstudium in Psychologie und Pädagogik anzuraten...

    Und deswegen ist nicht unbedingt der beste Fußballer auch der beste Trainer für eine Kinder- oder Jugendmannschaft.


    Vor allem nicht, wenn man das moderieren der Mannschaft zu schnell aufgibt und schon in der E-Jugend 5-6 Kindern gerne den Weg zur Meisterschaft oder der Tabellenspitze ebnet. Klar, die wollen ja gewinnen. Dahinter kann man sich als Trainer leicht verstecken.


    Die wesentlich größere Herausforderung ist, möglichst vielen Kindern ein Angebot zu machen.

    Das hier genannte "Bullerbü" verlangt niemand.

    Aber zwischen "Alle Spielen auf die Sekunde gleich viel" und "Es spielen nur die besten" ist ziemlich viel Platz.


    Und nicht allen Trainern, die diesen Platz im Sinne der Entwicklung aller Kinder nutzen, sind Siege und Tabellenplatzierungen egal.

    Viele schaffen es auch mit allen oder fast allen Kindern ein gutes Training anzubieten und um Meisterschaften mitzuspielen.