Beiträge von ScuBac

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Gibt es in so einem Fall zusätzlich noch eine persönliche Strafe (im Sinne von Sperre o.Ä.) für die eingesetzten Spieler?

    Beim ersten Teil stimme ich dir zu.


    Beim zweiten Teil ist es ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alles, was man denkt zu wissen, auch wirklich stimmt:

    Ich, als erwachsener Arbeitnehmer, habe z.B. eine 9 Monate Kündigungsfrist zum Quartal. Das ist nämlich in vielen Tarifverträgen generell oder Arbeitsverträgen individuell geregelt.


    Insofern ein Beleg dafür, dass richtiges informieren sehr sehr wichtig ist, bevor man eine Aussage von einer beliebigen Person im Internet als Tatsache annimmt.

    Mit fällt gerade auf, dass unsere Kinder definitiv nicht nach Tabellen schauen.


    Vor jedem Spiel kommen nämlich ziemlich sicher ein paar Fragen:

    Mindestens einmal die Frage: "Sind die gut?"

    Und: "Ist das heute ein Punktspiel?"


    Insofern scheint die Anzahl der Tabellengucker, bzw. deren Einfluss auf die Kabine bei uns in der D noch nicht so relevant hoch zu sein.



    Chantale : ja, in einer D-Jugend kommunizieren wir mit den Eltern. In einer B-Jugend wahrscheinlich nicht mehr.

    Ich glaube auch nicht, dass ein 11- oder 12-Jähriges Kind immer in der Lage ist, alle Familientermine etc. im Blick zu haben.

    Die Hochzeit der Cousine, Lernen für die Schulaufgabe, der Familienausflug, selbst der Umzug der Nachbarn etc. häufig wichtiger als ein Fußballspiel.


    Das alles mag am NLZ anders sein.


    Im Kreis haben wir z.B. 122 gemeldete D-Jugenden, und keine davon ist eine NLZ-D-Jugend.

    Nur 2 Vereine spielen mit ihren D1en überhaupt in der sog. Förder-Liga gegen NLZs.

    Insofern sind die Erfahrungen und die Betrachtungsweise aus NLZ-Sicht sicher interessant, gleichzeitig für die alltäglichen Herausforderungen in meinen Traineralltag leider überwiegend nicht übertragbar, da vieles komplett anders gelagert ist.

    Verheimlicht sicher nicht. Aber welchen Wert hat denn eine "Meisterschaft" in der man per Zufall in eine von 29 6er-Gruppen gelost wird?

    Da ist ein Turniersieg bei einem 8-er-Turnier in der Halle rein technisch gesehen "wertiger".


    Da frag ich mich eher, ob es gut ist, den Kindern zu suggerieren, dass man die "Kreismeisterschaft" gewonnen hat, obwohl es gleichzeitig 28 andere "Meister" im Kreis gibt.


    Genauso gibt es einige Kinder, denen ist es wichtig, dass sie Klassenbeste in der Schule sind. Andere sind mit einer 3 oder 4 zufrieden. Wieder andere wiederholen eine Jahrgangsstufe. Deswegen würde (soweit ich die Gepflogenheiten bei uns kenne) niemand eine Feier machen, weil man Klassenbester in der 4. Klasse war.




    Ich habe auch keine WhatsApp-Gruppe mit dem Kinder in der D-Jugend. Es wurde uns im Lehrgang auch empfohlen, das so lange wie möglich hinauszuschieben und mit den Eltern zu kommunizieren. Insofern stellt sich die Frage nicht.

    Und selbst wenn, ich könnte die Gruppe mit den Kindern genauso gut D-Jugend nennen. Jedes Kind, egal welche D, ist ja in maximal einer Gruppe.

    Welchen Mehrwert hat dann die 1, 2 oder 3?


    Unabhängig davon verheimlichen wir den Kindern auch nicht, ob es eine D2 oder D1 ist. Es ist ihnen schlichtweg egal, sie spielen Fußball. Wenn sie Fragen, bekommen sie die richtige Antwort.



    Trotzdem nehme ich auch im Breitensport wahr, dass die Gegebenheiten nicht häufig so sind, wie bei uns. Insofern unterscheidet es sich vielleicht gar nicht zwingend zwischen NLZ und Breitensport, sondern mit der Einstellung der Trainer und Eltern zu dem Thema. Ich weiß auch nicht, welche Art des Umgangs mit "Tabellen" letztendlich "besser" ist. Bei uns passt es so, wie es ist.

    Ich frag mich immer, woher die Diskussion um Relevanz von Niederlagen herrührt?


    Kinder verlieren beim Wikingerschach, beim Versteckspiel, beim Uno, beim Fußball, etc...


    Manche nehmen es gelassen, für manche bricht eine Welt zusammen.


    Nach meiner Wahrnehmung, was natürlich nicht allgemeingültig ist, sind Kinder (und Erwachsene!) mit mehr "Niederlagenerfahrung" deutlich entspannter im Umgang damit.



    Auch beim Thema "Tabellen gucken":

    Unsere Kinder wissen wahrscheinlich gar nicht, wie die Liga heißt, in der wir spielen.

    Geschweige denn, welchen Tabellenplatz wir haben. Teilweise wissen sie noch nicht einmal ob sie in der D1 oder D2 spielen.

    Das thematisiert bei uns aber auch niemand.


    Als wir in der E-Jugend zur Sportlerehrung der Gemeinde eingeladen wurden (da werden die erfolgreichen Sportler und Mannschaften jeden Jahres geehrt. Auch ein E-Jugend"Meister"...) wussten sie nicht nichteinmal warum, und haben dann erst bemerkt, dass sie Meister geworden sind.


    Was sie aber genau wissen, ist gegen wen sie gewonnen haben und gegen wen sie verloren haben. Und wenn man einmal gegen jemand gewonnen hat, gegen den man sonst regelmäßig verliert, wissen sie es auch Jahre später noch.


    Dass es andere Kinder gibt, erstaunt mich hingegen nicht. Bei uns bin ich aber sehr zufrieden mit der Situation, wie sie ist.

    Ich lade dich gerne zu uns ein, damit du dir das anschauen kannst.


    Sowohl im 7:7 in der E-Jugend, als auch im 9:9 in der D-Jugend.


    In der Spitze, also für maximal 5-10% der Spieler hast du sicher Recht. Aber in der Breite wird's da ganz sicher nicht so sein.


    In der 5.Klasse können auch nicht alle Kinder einen 1er Schnitt am Gymnasium haben.

    Wenn ihr genügend C-Jugend Spieler habt könnten die stärksten ja regelmäßig in eurer B-Jugend aushelfen, so dass ihr die etwas knappe Zahl von 15 etwas kompensieren könntet

    Richtig.


    Andererseits finde ich es schwierig, wenn man in eine Saison geht, mit dem Wissen, dass wahrscheinlich permanent Unterstützung notwendig ist.


    Wie gesagt, sind es aktuell 15 Kinder.

    Wenn da noch 2 aufhören, wird es erneut schwieriger.


    Es geht um die von let1612 genannte Regelung.

    ...

    Im B-Jugend-Alter hat der Nachbarverein in der kommenden Saison nur einen aktiven Spieler. Der wird mit Sonderspielgenehmigung in der C-Jugend bleiben. ...

    Aber wäre es dann nicht vernünftiger den B-Jugendlichen des anderen Vereins bei euch mit Gastspielerlaubnis spielen zu lassen, statt ihn in die C-Jugend "zurückzustufen"? Ihm hilft es, da er in seiner Altersklasse bleibt, euch würde es helfen, da ihr einen breiteren Kader bekommt.

    War auch ein Vorschlag.

    Aber die Idee hat keine Fürsprecher im anderen Verein gefunden.


    Kann ich grundsätzlich auch verstehen.

    Im niederklassigen Breitensport auf dem Dorf sind freundschaftliche Bindungen wichtiger als das "optimieren" des Fußballs.

    Vielen Dank für die Antworten und Hinweise.




    Für uns hat es sich seit gestern Abend ohnehin vorerst erledigt.


    Im B-Jugend-Alter hat der Nachbarverein in der kommenden Saison nur einen aktiven Spieler. Der wird mit Sonderspielgenehmigung in der C-Jugend bleiben. Und eine C-Jugend können sie mit 22 Kindern selbst stellen. Sie bestätigen eure Erfahrungen und befürchten ansonsten auch, dass die Eltern kein Verständnis und Bereitschaft haben, und dann die von Euch bereits beschriebenen Szenarien eintreten.



    Wir suchen jetzt also weiter nach einer Lösung für unsere 15 B-Jugendlichen und in der C müssen wir überlegen, in welcher Spielklasse wir melden könnten, ohne die besseren zu unter- und die schwächeren zu überfordern.

    Hat jemand Erfahrung mit einer dauerhaften Spielgemeinschaft im niedersten Breitensportbereich?


    Also wenn von vornherein klar ist, dass z.B. ab D oder C-Jugend eine SG zwischen Verein X und Y besteht.


    Bei uns bahnt sich eventuell ab der kommenden Saison eine solche Konstellation an.


    Da ich kein Freund davon bin, einfach irgendwie drauflos zu wursteln, würde ich es gerne irgendwie zielgerichtet organisiert wissen.


    Insbesondere interessiert mich z.B., ob ihr eine gemeinsamen Jugendleiter für die SG Mannschaften habt, bzw. wie, bzw. über wieviel Personen die Absprachen unter den Vereinen laufen.


    Gibt's ein gemeinsames SG Jugendbudget?


    Auf welche Themen/Problemfelder seid ihr in der Vergangenheit gestoßen?


    Meine Rolle ist derzeit Jugendleiter eines der Vereine.


    Unser Verein könnte aktuell zwar eine C auch selbst stellen, wir haben aber bei 21 Kindern ein großes Leistungsgefälle.

    So hoffen unsere Trainer, sich mit einer C1 und einer C2 aus beiden Vereinen, den Kindern insgesamt besser gerecht zu werden.

    Ansonsten könnten wir in der nächsten Saison eine B-Jugend mit aktuell 15 echten Aktiven theoretisch auch selbst stellen, auch wenn mir persönlich die Kadergröße zu gering ist. Ein Jahr später schaut es ohnehin erfahrungsgemäß noch schlechter aus.


    Der andere Verein verlässt zum Saisonende offiziell eine JFG, da (angeblich) der andere JFG-Verein zu sehr in seine Richtung gearbeitet hat.- Kann ich derzeit nicht beurteilen.


    Aktuell haben sie auf jeden Fall eine eigene (außerhalb der JFG) C als 9er Mannschaft und eine D im Spielbetrieb.

    Genaue Spielezahlen oder Infos über mögliche Trainer etc. hab ich auch noch nicht, die Gespräche werden erst jetzt im Januar aufgenommen.


    Insgesamt habe wir bisher auf allen Ebenen ein grundsätzlich gutes Verhältnis zwischen Verein X und Y. Es wäre auch der Nachbarort in unmittelbarer und insgesamt daher kurze Wege.


    Danke vorab

    Das ist keine provokante These.


    Mein Sohn (11) würde sagen: die 1980er haben angerufen und wollen ihren Spielbetrieb wieder haben.

    Dass Kinder in einer E-Jugend im Breitensport nicht oder nur kaum eingewechselt werden, ist so nicht angedacht.

    Dass sich ein Kind Spielzeit erkämpfen muss, ist so nicht angedacht.


    Egal wie im jeweiligen Verband oder Kreis gespielt wird.

    Hab jetzt nicht herauslesen können, wie ihr zu dem Verein gekommen seid.


    War es über Freunde, oder war es der Verein in unmittelbarer Nachbarschaft?

    Oder habt ihr euch vorher umgehört?

    Vielleicht passt ihr einfach nicht zum Verein oder der Mannschaft?


    Es gibt Vereine bzw. einzelne Mannschaften, die sind sehr erfolgsbezogen. Auch die Kinder schon. Es gibt aber auch Mannschaften, bei denen die Trainer ihren Spielern von den Bambinis an erklären und vorleben, dass es im Kinderfußball um Ausbildung geht und gewinnen zwar wichtig ist, aber jedes Kind besser werden muss. Die guten unterstützen die schwächeren beim besser werden und bekommen dafür mehr Lob.

    Mich nerven nur die Spielabsagen am Anfang, weil manche anderen Trainer, selbst in der F und E-Jugend, erstmal 2-3 Testspiele machen möchten...


    Ansonsten hab ich damit kein Problem. Wir trainieren eh durch, solange mindestens 6 Kinder und 1 Trainer da sind.

    Unabhängig davon ist es natürlich kompletter Mist, einen Spieltag, egal ob Feld oder Hallenturnier, vom Verband auf einen Tag in den Ferien zu legen.


    Mich nervt schon, dass bei uns im Kreis direkt am ersten Wochenende nach den Sommerferien immer die Herbstrunde beginnt. An einem Ferienwochenende ein Turnier der Hallenkreismeisterschaft zu terminieren ist ungleich damlicher.


    Wobei wir auch das Problem haben, dass die Hallenkapazitäten im Kreis immer weniger werden. Dauernd sind Hallen aufgrund Umbau über mehrere Jahre gesperrt, manche Vereine wollen nicht als Ausrichter der HKM herhalten und organisieren lieber Privatturniere etc.

    Dazu kommt, dass in älteren Jugenden im Januar/Februar schon Bezirksmeisterschaften anstehen, damit die Verbandsmeister Ende Februar ausgespielt werden können. Da gibt es dann schon den einen oder anderen Engpass und eine E-Jugend leidet dann darunter

    700 km zu fahren, um 7 Kindern ein Turnier zu ermöglichen, verstehe ich trotzdem nicht.


    Ich glaube, wenn du den Kindern erklärst, dass du keine 700 km fahren möchtest, dann haben sie bestimmt Verständnis.

    Von den urlaubenden Kindern kommt ja auch keins für das Turnier extra angereist.

    Alternativ kann doch ein Elternteil der Daheimgebliebenen die Kinder an dem Tag betreuen. Was soll schon passieren?


    Oder ist es an dem anderen Ort so schrecklich, dass du gerne einen ganzen Tag in Auto und Halle verbringst?

    Ist zwar ein anderes Blickwinkel, aber der Trainertyp ist häufig der gleiche:


    Interessant ist für mich nämlich immer, wenn unser Gegner seine Kinder lautstark darauf hin weist, dass wir die schlechteste Truppe sind, gegen die sie jemals gespielt haben. Und dann den eigenen Kindern Vorwürfe macht, warum sie nicht schon mindestens 10 Tore geschossen haben, weil wir, bzw. In der jeweiligen Situation der einzelne Spieler von uns, ja gar nichts können.


    Da gibt es auch keine Exit-Möglichkeit