Beiträge von CoachT

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    STP ist wöchentlich.

    Gut, trotzdem bin ich der Meinung, dass der Großteil der Entwicklung im Stammverein stattfindet, weil 3x die Woche Training > 1x die Woche Training.

    Mag aber je nach Stützpunkttrainer qualitative Unterschiede geben.


    Ging mir aber auch eher darum, dass über solche Möglichkeiten den Spielern mehr Türen geöffnet werden..

    Ich lasse sowas gerne bleiben, da nur höherklassige Vereine auf meine guten Spieler aufmerksam werden. Auch deshalb sind die Daten bei fussball.de nicht öffentlich einsehbar.

    Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich mau. Stützpunkt-Training und Landesauswahlmannschaften sind Möglichkeiten für die Spieler sich besseren Teams zu zeigen, und ja im ersten Moment ist das für einen selber, für das aktuelle Team blöd, aber grundsätzlich ist die Entwicklung (fußballerisch) bei einem höherklassigen Team eine andere und in der Regel besser.
    Wieso also den Jungs diese Tür verschließen?

    Als Jemand, der seine Jungs fordern und fördern möchte, gehört sowas dazu und bestätigt eigentlich auch nur meine Arbeit.


    Unterm Strich sehe ich nicht, dass sich die Jungs wegen dieses Trainings verbessert haben.

    Ist doch auch logisch?

    Wie oft ist Stützpunkt-Training? 1x im Monat? alle 2 Wochen? Da kann man sich als Spieler auch selten weiterentwickeln, der Großteil findet in den Stammvereinen statt. Wie oben geschrieben, solche Sachen sind nur weitere Möglichkeiten von größeren Vereinen gesehen zu werden und sollte deswegen den Kids nicht verborgen werden.

    tatsächlich ist das ein Problem und mitunter drängt sich der Eindruck auf, dass dort direkt passende Spieler für die Leistungsvereine gesucht werden.

    Aber wieso muss das ein Problem sein? Wenn ein Spieler die Qualität hat, höher zu spielen und das auch will, dann sollte ihn man den Weg nicht erschweren. Wenn er nicht wechseln will, dann bleibt er auch bei einem.

    Hatte gestern nach einem ziemlich stressigen Arbeitstag ein sehr angenehmes Training. Schönes Wetter, brave Kinder und einen neuen erklär Ansatz für das Freilaufen und Abstandhalten gegenüber dem ballführenden Mitspieler gefunden.


    Der Ball ist eine Sonne. Die Gegenspieler sind Bäume in deren Schatten es viel zu kalt ist. Daher bewegen wir uns aus diesem Schatten heraus. Die Sonne ist aber auch heiß und nur der ballführende Spieler ist immun gegen diese Hitze. Daher Abstand halten.


    Beim gegnerischen Ballbesitz lassen wir nicht zu, das sich der Gegner schön sonnen lassen kann. Außerdem wollen wir die Sonne wieder haben, damit uns wieder warm wird.

    Raumnutzung und Freilaufen haben dann noch besser funktioniert.

    Das klingt wirklich sehr gut und meiner Meinung nach optimal für den Kinderfußball. Damit können die kleineren unserer Spieler viel mehr anfangen, als mit den Fachbegriffen um sich zu wirbeln!

    Ich frag mich echt, wieso man damit gefühlt versuch, konsequent junge Trainer auszuschließen? Wo sollen Vereine, die zwar Herren-Regionalliga spielen, aber kein NLZ haben, trotzdem Jugend Regionalliga spielen wollen, die B+ -Lizenztrainer herbekommen? Und man braucht ja jetzt die B+-Lizenz für A + B Jugend Regionalliga...
    Es ist für mich nicht erklärbar.

    Es wird ja immer beklagt, dass es zu wenig Spieler gäbe, die mit ihrer Kreativität und Technik spielentscheidend sein können. So die Bolzplatzspielertypen halt.

    eher ein vllt. weniger allgemeines Beispiel: kreative Bolzplatztypen können bei mir im Heimatverein gar nicht sich entwickeln, weil die Plätze für den Freizeitbedarf nicht geöffnet sind. Entspannt bisschen mit den Kumpels kicken? Fehlanzeige...


    Seit 1-2 Moanten bewege ich mich in etwas höheren Kreisen des Fußballs, seitdem ich mich entschieden habe, im Sommer als Jugendtrainer zu wechseln (ich habe dazu mal einen eigenen Thread erstellt)
    Und da merke ich ja, wie mit talentierten Spielern im Jugendfußball umgegangen wird. Ich will nicht mein zukinftigen Verein angreifen, weil meiner Meinung nach, ist der, der einzige der wirklich im Interesse der Kids handelt hier in der Umgebung, nur der Rest wirbt mit "jugendfußball für XYZ-Stadt" und legt dann Spielern, die Wechseln wollen, die größten Steine in Weg und geht mit anderen amateur-Klubs absolut schlecht um?

    Ja, hab mit ihm geredet...er hat einfach Angst sich zu verletzen. Wahrscheinlich hat er in der F, oder E Jugend mal richtig eine abbekommen.

    Warum zieht er nur bei "Fremden" zurück?

    Eure Tipps waren sehr gut und besonders den Hinweis zum American Football fand ich gut

    Ich hoffe das legt sich bei dem Jungen schnell.
    Aber setz ihn da nicht unter druck, rede ihm gut zu, und mach ihm klar, dass er keine angst haben braucht. Vielleicht auch mit vermerk darauf, dass im Training ja auch nichts passiert

    Ich glaube ja, es geht dem Jungen weniger ums können, sondern darum, dass er im Kopf (mental) dazu aktuell im Wettbewerb in der Lage ist.
    Er hat vor dem Körper-Kontakt Angst, scheinbar Angst sich zu verletzen oder sonst was.

    Deswegen: REDE MIT DEM JUNGEN

    Frag ihn, was dabei durch sein Kopf geht und handle danach.


    Ggf. mit etwas anderen Trainingsmethoden. Ich habe mal gesehen, da hat ein D Jugend Trainer Jungerjahrgang, 2 Trainer vom benachbarten American-Football Team eingeladen, dass die eine Trainingseinheit übernehmen. Die haben Tackling Übungen an Schaumstoff-Dummie gemacht, um zu zeigen, dass auch "harter" Körperkontakt wie beim Football nicht weh tut, solange man, weiß was man selber macht.

    Mittlerweile geht diese Mannschaft als Jungerjahrgang gegen Alterjahrgang in der C Jugend brutal körperlich ins Spiel und scheut keinen Zweikampf. Ich glaube auch mal über den Tellerrand schauen hilft oft.

    Spontan würde mir eine Spielform mit mehreren Feldern einfallen und dazu gehörige Provokationsregeln:

    Team A bekommt Punkte wenn X-Anzahl an Pässe gespielt werden und dabei mehr eigene Spieler als gegnerische Spieler in dem einem Feld sind

    -> Ziel ist es dann, das Gefühl dafür zu schaffen, dass mit Überzahl es leichter ist, den Ball laufen zu lassen

    (PS: ich hatte auf Facebook auf einer Seite einen Beitrag gefunden, wo es darum ging, wie man als Trainer spielnahe Trainingsformen selber kreiert. Inhalt war im endeffekt, dass man guckt, wo die das "Problem"/Situation im Spiel auftritt und dann so gesehen dies einfängt. Erst in einem kleinen Feld und dann immer größer; wenn ich den Beitrag nochmal finde, werde ich den mal hier posten)

    Zumal die großen Bundesligisten ja auch sich darüber beschweren, dass der deutsche Nachwuchs nicht gut genug sei. Klar hier wurde jetzt kein Ausländer importiert, aber so ein Verhalten zeigt ja trotzdem, dass den großen Klubs es nicht darum geht, die eigene Jugend zu fördern...
    Der größere Verein in meiner Umgebung (Halb-Profis in der Herren-Regionalliga) geht dem Motto nach "umso weiter die Distanz, umso besser muss der Spieler sein"

    Bei einem Wechsel von mehreren hunderten kilometern, muss da ja so ein riesen leistungsunterschied zu den eigenen spielern sein, dass er ja gefühlt jetzt schon der nächste Christiano Ronalde oder Messi sein müsste, und ohne dem jungen zu nahe treten zu wollen, ich bezweifle das

    Vorab: Es folgt ein etwas längerer Text, den ich bei Facebook auf einer Jugendfußball-Seite gefunden habe. Es handelt sich also nicht um mein eigenes Werk, finde nur die angesprochenen Punkte sehr interessant und stimme dem eigentlich 1:1 zu. Zumal ich aus dem unten besagten Landesverband stamme und dieser Wettberwerbsform unterliege.

    Was ist euere Meinung dazu? Wie sieht es bei euch so aus?


    <<Im Nachwuchsfußball herrscht nach wie vor eine starke Chancenungleichheit, angefangen bei der Infrastruktur. Während einigen Vereinen im Winter einer oder gleich mehrere Kunstrasenplätze zur Verfügung stehen, trainieren andere in dieser Zeit auf einem Grandplatz. Es gibt sogar noch Vereine, denen im Winter nicht einmal dieser zur Verfügung steht, sodass über Monate nur in der Halle trainiert werden kann. Im Falle des Grandplatzes führt dies zu einem erhöhten Trainingsausfall aufgrund der Wetterlage. Auch Testspiele heim auszutragen, gestaltet sich im Winter für Vereine ohne Kunstrasen schwieriger. Steht nicht einmal ein Grandplatz zur Verfügung und es kann nur in der Halle trainiert werden, ist über Monate hinweg eine Vorbereitung auf die Rückrunde nur auf begrenztem Raum und (oftmals) ohne 5 oder 7m Tore möglich. All diese Punkte stellen einen klaren Wettbewerbsnachteil dar. Hinzu kommen Platznöte, was dazu führt, dass Vereine trotz Bedarf keine weiteren Mannschaften aufmachen können und Mannschaften auf engerem Raum trainieren. Dies wiederum verhindert homogenere Leistungsgruppen und das wiederum widerspricht einer möglichst individuellen Förderung.

    Über die Infrastruktur hinaus verstärken leider auch die Verbände diese Chancenungleichheit in Form von meiner Meinung nach veralteten Wettbewerbsformaten. Ein Beispiel aus Schleswig- Holstein. Mit dem Sprung in die C- Jugend gibt der Jahrgang über dir deine Spielklasse vor. Dies bedeutet, dass ein Verbandsligist in der D- Jugend unabhängig von seiner sportlichen Leistung in der kommenden C- Jugend Saison keine Chance auf überkreislichen Fußball hat, wenn der Verein im höheren Jahrgang keinen Landesligaplatz erspielt hat. In Folge dessen musst du im ersten C- Jugend Jahr (zum Teil als reiner Jungjahrgang) in die Landesliga aufsteigen, damit du im darauffolgenden Jahr als Spieler selbst Landesliga spielen kannst. Schaffst du erst als Altjahrgangsspieler den Aufstieg, musst die in der darauffolgenden Saison hoch in die B- Jugend und wirst selbst wieder keinen überkreislichen Fußball spielen, solange der Verein in dieser Altersklasse keinen entsprechenden Ligenplatz erspielt hat. Dieses System begünstigt, dass die immer gleichen Vereine in den gleichen Ligen spielen. Starke Jahrgänge haben keine Chance, langfristig im Verein herauszustechen und schließlich im Herrenbereich gemeinsam aufzusteigen. Stattdessen werden aufgrund genannter Umstände immer wieder spielstarke Spieler ihren Heimatverein verlassen, um in einer höheren Liga zu spielen. Demotivierend für Vereine und Trainer, die auf eine nachhaltige Jugendarbeit setzen, jedoch durch schwer zu beeinflussende Faktoren ausgebremst werden. Und das bringt mich zum nächsten Punkt: Auch ambitionierte Trainer werden aufgrund dieser stark demotivierenden Rahmenbedingungen zum Teil den Verein verlassen.


    Gestern habe ich über Chancenungleichheit im Nachwuchsfußball berichtet. Thema waren hierbei die Infrastruktur und ein Wettbewerbsformat, das Chancenungleichheit begünstigt. Die Frage, die sich nun stellt, ist: „Was kann ich als Trainer gegen diese Chancenungleichheit unternehmen?“

    Infrastruktur: Als Trainer hast du keinen großen Einfluss auf die Infrastruktur. Gegebenenfalls könntest du dich in einer weiteren Position in der Fußballabteilung oder dem Vorstand engagieren. Zudem kannst du dich als Trainer natürlich immer mit produktiven Ideen einbringen. Dennoch: Ein Kunstrasen ist teuer, das Gelände zumeist Stadteigentum. Einfach ist es nicht, hier etwas zu bewegen und es wird viel Zeitaufwand und Geduld notwendig sein.

    Wettbewerbsformat: Wenn du unter dem gestern von mir beschriebenen Wettbewerbsformat leidest, sind gemischte, nach Leistung zusammengestellte Jahrgänge ggf. eine Möglichkeit. Es gibt jedoch genauso Argumente für jahrgangsreine Mannschaften. Unbedingt zu empfehlen ist, sich als Trainer ein gutes Netzwerk aufzubauen, das dir Testspiele und Turniere auf hohem Spielniveau ermöglicht. So kannst du spielstarke Spieler trotz niedrigerer Spielklasse dennoch auf ihrem Niveau fördern. Bei zu heterogenen Mannschaften stößt du allerdings natürlich auch hier an deine Grenzen. Gegebenenfalls wären Tests in geringeren Zahlenverhältnissen oder ein „Best- of“ aus Alt- und Jungjahrgang (wenn ihr im regulären Spielbetrieb reine Jahrgangsmannschaften habt) in Testspielen eine Möglichkeit. Hier gilt es, als Trainer kreativ zu sein.>>

    Ich habe kürzlich erneut mit meinem Bruder gesprochen. Er hat das Angebot nochmal konkretisiert und seine Beweggründe genannt, wieso er auf mich zu gekommen ist.
    Ich habe ihn auch kurz mitgeteilt, dass ich meinem aktuellen Verein ja eigentlich bereits eine Zusage erteilt habe.
    Er kann das verstehen und wäre mir definitiv nicht böse, meinte aber auch, dass diese Chance nunmal da sei und hat noch ein Halbsatz dazu verloren, den ich so verstanden habe, als dass diese Chance auch nicht verschwindet und man sich ja über Möglichkeiten unterhalten könne, da ich ja hier nur 2 Trainingseinheiten machen müsste. (ich glaube er hat auch darauf abgezielt, dass eventuelle beides in irgendeiner Form möglich sei)

    Er hat mir geraten, dass ich ja mich auch nochmal mit meinem Jugendwart zusammen setzen soll und meine Situation und meine Zwickmühle erläutern soll. Ich glaube, dass werde ich auch tun, so spiele ich frühzeitig mit offenen Karten und kann auch eventuell dabei helfen einen Plan B zu organisieren.


    Der Jugendwart ist ja auch der andere B Jugendtrainer, wo wir auch schon überlegt hatten, die Mannschaften bisschen nach "Leistung" aufzuteilen. Und ich schätze ihn als sehr diplomativ ein und auch, dass er meine Positionen verstehen wird

    Hallo zusammen, ich hatte gestern eine Diskussion mit meinem Bruder über die neue Lizenzstruktur, insbesondere darum, welche Lizenz man für welche Spielklasse benötigt.
    Meiner Meinung nach hat sich ja hauptsächlich das ganze ab der B-Lizenz geändert, oder sehe ich das falsch? Alles unterhalb ist doch mehr oder weniger beim Alten geblieben?


    Speziell geht es darum, dass wir uns nicht einig und sicher sind, welche Lizenz für den Jugendfußball auf Landeseben gebraucht wird. Sprich alles bis zur Oberliga (Zur Ligastruktur: Mein Landesverband ist der SHFV - Sprich unterhalb der Jugend-Bundesliga kommt die Jugend-Regionalliga des NordFV und darunter als höchste Spielklasse auf Landeseben die Oberliga, gefolgt von der Landesliga und danach die Kreisliga und Kreisklassen als untere Ligen auf Kreisebene. Die Oberliga und Landesliga ist also die dritthöchste und vierthöchste Spielklasse im Jugendbereich.
    Meine spezielle Frage: Dürfte ich dann mit einer C-Lizenz zB eine A-Jugend Landesliga Mannschaft trainieren oder brächte ich die B-Lizenz?


    Ja ich weiß, dass das eigentlich jeder Landesverband selber regeln muss, ich habe bei dem Landesverband Baden-Württemberg und Westfalen eine Übersicht (und die Durchführungsbestimmungen des Jugendspielbetriebes) gefunden, nach der das erlaubt wäre (Baden dürfte ich dritthöchste mit C-Lizenz, in Westfalen bräuchte ich da schon B-Lizenz aber darunter reicht die C-Lizenz, also 4. Liga wäre ok)


    Der SHFV regelt das ganze in den Durchführungsbestimmungen nicht. Lediglich bei den Durchführungsbestimmung der Herren Oberliga (also 5. Liga - höchste Spielklasse im Landesverband) steht als Zulassungsbedingen, dass der Trainer eine gültige B-Lizenz braucht.
    Heißt es im Umkehrschluss, dass in allen anderen Ligen auf Landesebene keine besondere Lizenz erforderlich ist?


    Kommt hier vllt. noch jemand aus Schleswig-Holstein und kann dazu was sagen?

    Oder ändert sich da was zur neuen Saison?


    Ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen, dass die Jugend-Landesliga (also die 4. höchste Jugendliga unterhalb der Oberliga, Regionalliga und Bundesliga)) Trainer hier in Schleswig-Holstein alle eine B-Lizenz haben.

    Das ganze wurde abgeblockt, weil die Sponsoren natürlich zum einen ihre Kinder unterstützen wollen bzw. bei den jüngeren Jahrgängen die Zuschauerzahl und dementsprechend der Werbeeffekt größer ist.

    Über das Gegenargument habe ich auch schon nachgedacht. Klar wenn es ganz fanatisch nur um das eigene Kind geht, ist da wenig zu tun, aber wenn es den jeweiligen wirklich zumindest etwas um das Thema "Sponsoring + Werbung für das Unternehmen" geht, dann macht es ja vielleicht Sinn die so zu überzeugen:

    Wenn die immer nur die Mannschaft des Kindes sponsoren, dann laufen die Gefahr, dass mir Herauswachsen aus den Trikots deren Werbeeffekt verloren geht, weil im Zweifel landen die Trikots in einer Kiste auf dem Dachboden. Wenn man aber das durch einen Topf finanziert, dann würde man die Trikots den Mannschaften auferlegen. So bliebe für mindestens 4 -5 Jahre ein trikotsatz immer bei der jeweiligen C1 und wird so ja immer gezeigt. Aus Unternehmersicht, macht das doch eigentlich viel mehr sinn?


    So könnte mna evtl. das Argument entkräften, dass die ja "diese eine mannschaft sponsoren" wollen.

    Mein Ziel ist es ja auch, dass alle im Verein einheitlich ausgestattet werden und so das vereinsleben und der wiedererkennungswert gesteigert wird. nur sehe ich da die einzige möglichkeit das sinnvoll zu finanzieren, wenn man EIN Geldpool hat

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren wie eure Vereine das Thema Sponsoren für Ausstattung etc handhaben. Oder ob ihr Trikots etc. vllt sogar komplett alleine bezahlt?
    Ich glaube bei den meisten, werden die Trainer der jeweiligen Mannschaft sich Sponsoren für Trikots und Trainingsanzüge suchen und dann das für die Mannschaft besorgen. Nur, was passiert am Ende mit den alten Sachen, wenn die Jungs zB herauswachsen? Gebt ihr das den nachfolgenden Mannschaften oder verstaubt das irgendwo in einer Kammer?


    Gibt es vllt. auch bei Vereine, wo alle Sponsoren so gesehen in ein Pool zahlen und daraus dann für alle Mannschaften einheitliche Sachen gekauft werden? (sponsoren werden dann entsprechend auf Klamotten gezeigt). Sucht dann eine verantwortliche Person aus dem Verein die Sponsoren als gesonderte Aufgabe oder wie läuft das ab? Bleiben dann die Klamotten logischer weise in der Altersklasse, also Trikot X bleibt bei der immer neu kommenden C1 (bis mal neue angeschafft werden)? oder wie läuft das dann?

    Ich weis, dass einige Leistungsvereine das handhaben, wobei da ja auch die Strukturen andere sind.


    In meinem Verein muss aktuell jeder für sich selber was suchen, und so haben einige D Jugendspieler 3 Trainingssätze, 2 Trikotsätze und noch viel mehr, während dann eine B Jugend grade so ein Trikotsatz hat (unterschied: in der einen mannschaft sind etliche unternehmer-eltern und in der anderen nicht). und die sachen werden auch selten weiter gegeben sondern verstauben scheinbar irgendwo in einer kiste...

    ich würde das gerne ändern wollen, aber will dafür gerne vorher paar erfahrunsgberichte hören

    Das ist klar. Ich würde aber heute keinen Spieler mehr trainieren lassen, wenn nicht zumindest der Trainer von einem Probetraining weiß

    Aber ist es deine Aufgabe als Trainer, einen anderen Trainer in einem anderen Verein zu informieren? Erstrecht wenn das Kind/ die Eltern auf dich zu kommen und du das Kind nicht zu dir gelotst hast?
    Also ich kann das verstehen, wenn man selber aktiv auf Kinder/Spieler zu geht und die zu einem holen will, da würde ich dann den Trainer informieren

    Ich werde auch demnächst ein Probespieler haben, da hatte mich seine Mutter kontaktiert, er würde wechseln wollen, weil sich seine Mannschaft wohl auflöst, bzw. sein Jahrgang nicht vollständig angeboten werden kann. Da würde ich höchsten die Mutter darafu hinweisen, dass sie den aktuellen Trainer in Kenntnis setzen soll, wobe ich nicht will, dass der Junge im aktuellen Verein dann darunter leidet

    Also für den Kinderfußball kann ich persönlich nicht sprechen.

    Ich glaube aber, dass der Ansatz vernünftig ist, man muss darauf achten, dass wirklich jedes Kind in dem Alter viele Ballaktionen hat. Dribblings, Passaktionen, Schussaktionen, Def. 1v1 Aktionen. In dem Alter lernen sie ja noch die technischen Grundlagen und da muss wirklich versucht werden jeden abzuholen. Je nachdem, wie du deine Aufwärmphasen gestaltest kann man im Hauptteil auf Übungsformen verzichten (sprich zum Warmmachen vielleicht isolierte Passübungen, um vllt. die Technik an für sich coachen zu können)

    Aber wie gesagt, ich trainiere nicht im Kinderbereich und hab daher selber nicht die Erfahrung dabei.


    Im Jugendbereich (C-Jugend) versuche ich ausschließlich Spielformen zu benutzen. Klar ab und zu sind mal Übungsformen dabei, z.B. wenn es mir bewusst wichtig ist, dass jedes Kind beim Thema "Torschuss" viele Aktionen hat, da kann man in Spielformen Pech haben, dass da manche nicht die nötigen Aktionen bekommen.

    Aber ich nutze sonst viele Spielformen, El Rondo, Ballhalten, 3-Farbenspiel, 1v1-4v4 Spielchen, immer mit "Regeln" Zielen etc. die mein Trainingsschwerpunkt entsprechen, dafür muss man dann ab und zu mal gewisse Spielformen umbauen, umstrukturieren um dahin bestimmte Aktionen zu provozieren.