Beiträge von CoachT

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    Im Moment wandern Spieler zu etwas größeren Vereinen ab. Weil dort Bezirksliga gespielt wird. Die Bezirksliga der C Jugend wurde aber nicht von dem Jahrgang erspielt. Das passierte vor 5 Jahren. Der nächste schwache Jahrgang wird dann mit Neuzugängen kompensiert.

    So nehme ich es auch wahr.
    Jahrgänge könnte man leichter bei kleineren Vereinen halten, wenn diese selbst dafür verantwortlich wären, wo sie spielen.
    Talente/bessere Spieler würden aber immer noch zu größeren Vereinen gehen, wegen der tendenziell besseren Ausbildung und langfristig besseren perspektiven (also Vereine Regionalliga aufwärts)

    Mich interessiert eure Meinung zu folgendem Sachverhalt:

    Ich würde vorab erstmal die Haltung in dem Verein anfragen, wie dort die Verantwortlichen dazu stehen würden, wenn man einem Kind rät, einen anderen verein beizutreten.
    je nachdem wie positiv das ausfällt, würde ich der Mutter schon klar machen, wo die ganzen Probleme liegen und sagen, dass du in Zukunft es nicht anders handhaben wirst und es denen offen steht, sich einen anderen verein zu suchen.

    Auf Dauer wird er junge so auch das Klima in der Mannschaft vergiften

    Du verlagerst aber das Problem und erzeugst neue Chancenungleichheiten. In dem Moment wo eine Norm erfüllt werden muss (Stichtag, Gewicht, etc) gibt es immer Gewinner und Verlierer des Systems

    sehe ich anders.
    es geht ja dann bei der einteilung innerhalb eines jahrganges rein um die sportliche komponente und weniger darum, wie erfolgreich oder eben nicht die vorgänger jahrgänge waren.
    So hat jeder Jahrgang selber für sich in der hand, wie leistungsgerecht die spiele wollen/können.
    Alternativ könnte man auch die Jahrgänge anders ziehen (von sommer bis sommer, wie in der schule) wobei da tatsächlich nur eine veschiebung auftritt, aber so würde man weniger freundschaften cutten

    Auf Kreisebene finde ich die Meldeliga mit Qualifikationsrunde wie wir es gerade in Bayern spielen die beste Lösung.

    aber es ist ja nicht auf landesebene?
    Heißt, wenn du mal im Verein ein guten Jahrgang hast und der JAhrgang davor und danach schlechter ist, schießt der eine Jahrgang dann alles in der Liga kreuz und klein (auch total unterfordert) damit dann der nächste jahrgang im zweifel total ohne chancen absteigt? das ist doch sche***e

    Todesurteil in vielen ländlichen Regionen

    Finde ich nicht.

    Nehmen wir mal die aktuelle Saison als Beispiel:

    jahrgang 2006 und 2005 bespielen die B-Jugend.

    Angenommen wir haben 12 Spieler 2005 und 5 Spieler 2006.


    Bei meiner Idee würde man von jung nach alt auffüllen.

    Sprich Ein gemischtes Team aus Jahrgang 2005 und 2006 würde dann in einer Klasse gegen 2005 Jahrgänge spielen.
    Aktuell hättest du ja den Fall, dass es vermehrt vorkommen kann, dass reine 2005 Mannschaften als 1. B Jugend gegen reine 2006n Jahrgänge spielen, die als 2. Mannschaft in der selben Liga spielen. Das ist sportlich gesehen nicht gerecht, da in der Regel körperlich eine komplett andere Entwicklung vorliegt.
    Ein Auffüllen, wo nicht genug spieler von einem Jahrgang da sind, ist ja immer noch möglich, nur spielen die dann halt in der Klasse der jeweils älteren.

    Und wie sollte es denn anders sein, als dass Du in der nächsten Saison in der Liga spielst, die die Mannschaft in der aktuellen Saison erreicht hat.

    Eine Idee könnte vllt sein, Jahrgangsgebunden Ligen Einzuführen. Sprich es gibt immer Ligenstaffelung für den Jahrgang 2006, die dauerhaft beibehalten wird. Verbunden damit dürfte man nur nach oben hin auffüllen, also 2006 dürften nur zu den 2005 gegeben werden. So dass primär forciert wird, dass Jahrgangsteams gebildet werden und es dort keine Umgehung der Regel gibt.

    Was jeder für sich selbst herausfinden muss, ist der Altersbereich, für den man der richtige Trainer ist. Bei mir ist das eigentlich von der C- Jugend aufwärts. Ich habe ein besseres Händchen für Jugendliche und junge Erwachsene als für die ganz Kleinen. Ich spiele Funino gerne im Training (das würde ich auch mit einer A machen), aber letztlich mag ich das Taktieren auf dem großen Feld.

    Da gebe ich dir recht. Ich helfe ab und zu bei Fußball-Camps aus, da sind die in der Regel U12. Es macht Spaß, weil die alle so unbeschwert sind und einfach gerne sich bewegen. Aber dauerhaft sehe ich mich bei c Jugend und älter, wobei Herrenbereich bei mir eher weniger im Fokus steht. Bin da zwar Co-Trainer bei einer sehr jungen Herrenmannschaft (24 Jahre im Durchschnitt). Ich finde es geil, junge Spieler bei der Entwicklung zu begleiten und das mit Spielern die gerne spielen und auch alles dafür geben würden


    Ansonsten: Anleitungen sind immer gut und in einem idealen Universum startet man als Neuling an der Seite eines erfahrenen, guten Trainers. In der Realität wird man ins kalte Wasser geworfen und muss manche Erfahrungen und Fehler halt selbst machen und hoffentlich lernt man draus, was man besser machen kann.

    Ich wollte bei meinem Heimatverein durch ein Konzept eine Art Guide-Leitfaden fertigen, aber meine Jugendwarte haben das abgeblockt "nicht notwendig" "was tun, wenn sich daran niemand hält"... Probieren will man es gar nicht erst...
    und man wundert sich, wieso man niemanden dafür findet...

    ich bin im sommer dort weg, und nicht grade unglücklich deswegen

    Es wird Interesse am Spieler geäußert und natürlich auch, dass man ihn für talentiert hält und Potential sieht. Aber nie mit dem "Druck" à la wir wollen das Kind unbedingt bei uns im Verein haben und es muss unbedingt zu uns kommen.

    Im Falle einer Absage durch das Kind oder die Eltern wird das akzeptiert mit dem Hinweis, dass man die Entwicklung gerne weiter beobachten und sich wenn möglich gerne zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal unterhalten möchte.

    So kenne ich das auch. Teilweise werden gezielt einzelne Spieler angesprochen (meist über die Vereine selbst) oder die Spieler kommen selber durch Mundpropaganda der Stützpunkt-Mitspieler zu dem "besseren" Team

    Da kommt es wohl scheinbar echt auf regionale Unterschiede an.
    Wie gesagt, in ländlichen Kreisen, mag das wohl so häufiger vorkommen, bei mir im Kreisgebiet + Umland einer "Großstadt" mehr als 200.000 Einwohne + Anliegende Kleinstädte/Gemeiden, ist das eher nicht der Fall.
    Wir haben hier 2 konkurrierende Vereine im Jugendbereich und die haben beide jeweils in den Jugenden 2 Mannschaften pro Altersstufe.

    Und ja, die besseren wechseln zu diesen beiden Vereinen, aber das würden die auch ohne den Stützpunkt machen. Und auch ja, die beiden Vereine haben kontakt zu den Stützpunkt-Trainern, diese gehören aber keinen festen Vereinen an, sondern sind beim Landesverband angestellt.

    Er spielt jetzt U14. im kommenden Jahr U15, wenn alles gut geht.
    Ich finde es immer spannend, wie sich Spieler generell entwickeln.

    Bin gespannt, würde mich über Zwischenstände gerne freuen.
    Ich mache einen ähnliche Schritt wie dein Junge, nur als Trainer.


    Für mich gehts nach reiflicher Überlegung (manche erinnern sich vllt an mein Thread) nun zu dem Verein in meiner Großstadt und somit in die künftige U15, die in der höchsten Spielklasse der C-Jugend spielt. Zwar nur als "Co-Trainer" aber ich bin zuversichtlich und weiß, dass ich nicht nur teilnahmslos daneben stehe, sondern aktiv auch dort tätig sein werde (wie nunmal ein moderner Co-Trainer heutzutage gefordert ist).

    Bin voller Vorfreude und die Jungs sind alle super (fußballerisch und menschlich).


    Mein jetziges Team werde ich zwar vermissen, aber ich weiß auch, dass ich vernünftige Nachfolger habe und die Jungs wohl alle so zusammenbleiben werden.

    Dann kommt bald der größere Verein auf ihn zu und meldet abschließend eine dritte D-Jugend an

    also ich weiß nicht, in welchem kreis zu trainierst.
    Aber in meinem Fußball-Provinz Bundesland ist das sehr realitätsfern, da die großen Vereine maximal 2 Jugendmannschaften pro Jugendbereich haben. Junger und alter jahrgang in der regel getrennt.

    auch scheint deine persönliche erfahrung mit sowas sehr negativ ausgefallen zu sein. da kenn ich es anders und weiß auch, dass mein verein in der vergangenheit anders damit umgegangen ist

    Wobei ich nicht sage, "geh bloß nicht hin". So meine ich es auch nicht.

    Das wäre meine Frage jetzt an dich gewesen:


    Was sagst du, wenn ein Spieler zu dir kommt und dir berichtet, dass er dort hin gehen kann und er jetzt dein Rat haben möchte (angenommen er ist auch relativ gut)

    aber mal eine dumme frage: Wenn man von B auf B+ will, braucht man die erfahrungsstufen?
    Laut der DFB-Website ist das nicht nötig?


    Ab 01.01.2022

    • die gültige B Lizenz,
    • der Nachweis der B Lizenz-Gesamtnote von mindestens 9 Punkten (für Prüfungen vor dem 1.1.2013) oder der Nachweis der B Lizenz-Gesamtnote von mindestens 10 Punkten (für Prüfungen ab dem 1.1.2013) und
    • der Nachweis über mindestens zwei volle Jahre Tätigkeit als Trainer im Juniorinnen oder Juniorenbereich, davon eine mindestens einjährige Tätigkeit als Trainer seit Beginn der B Lizenz-Ausbildung
      • als Cheftrainer einer Juniorenmannschaft ab der U 12 mindestens in der zweithöchsten Landesspielklasse,
      • als Cheftrainer einer Juniorinnenmannschaft ab der U 12 der höchsten Landesspielklasse,
      • als Cheftrainer einer Juniorenmannschaft ab der U 9 bis U 11 in einem Verein mit Leistungszentrum,
      • als Assistenztrainer einer Juniorenmannschaft ab der U 12 im Leistungszentrum eines Vereins oder
      • als DFB-Stützpunkttrainer (auf Probe)
    • der Nachweis über die vertragliche Grundlage für eine praktische Tätigkeit als Trainer einer Mannschaft oder Trainingsgruppe in einem der oben genannten Bereiche (oder vergleichbar) für die Dauer der Ausbildung.

    genau das!

    Sie können Trainer aus den NLZ abwerben. Letzlich geht der Weg zu B+ oder A nur noch über die NLZ. Deshalb erwarte ich dort auch eine höhere Fluktuation. Trainer von U13 oder U14, die in einem NLZ keine Perspektive auf ältere Jahrgänge haben, werden jetzt attraktiv.

    Dumm nur, wenn kein NLZ in der Nähe ist. Aber mir scheint, dass sich der DFB momentan ohnehin sehr stark auf die NLZ konzentriert.

    das wird wohl the way to go sein. Halte ich aber für falsch.

    Das nächste NLZ (3 stück an der zahl) bei mir ist mind. 1 Std Autofahrt entfernt. Für die Bezahlung als minijob (nebentätigkeit) lohnt sich der fahraufwand nicht.

    Andersrum doch genau das selbe? kein B+-lizenztrainer wird eine autofahrt von 1std und mehr in kauf nehmen, nur um eine U17 Regionalliga Mannschaft zu trainieren?
    Man hat ja nichtmal genug NLZs um alle Plätze in Jugend Regionalliga und Bundesliga zu füllen, da müssen ja automatisch Vereine aus Halb-Profiligen ohne NLZ rein. Das passt hinten und vorne nicht

    Grätsche sehe ich genauso.

    Höherklassige Vereine/NLZ holen nicht direkt jeden Spieler aus dem Stützpunkt. Wenn die U11 sind, wird dort erstmal geguckt wie die sind, wie die kurzfristige Entwicklung aussieht. Es wird von deren Seite aus Gespräche mit Stützpunkttrainer geführt, wie deren Einschätzung ist, mit den akteullen Trainern wird geredet, mit den eltern der Jungs. Wenn es dann Richtung Sommer geht, lädt man die Spieler zum Probetraining für die neue Saison (dann D Jugend) ein.

    Und ab der D-jugend fängt dann auch nunmal das leistungsorientierte an. ein U11 spieler wird nicht direkt wechseln. ein U12 Spieler eher schon und da sollte man auch nicht steine in den weg legen.


    Mir als Jugendtrainer ist die Entwicklung der Spieler am wichtigsten. und dazu gehört es auch, die Spieler bei solchen Schritten meine Unterstützung zu zeigen.


    Ja ich bilde für mein Verein aus, weswegen ich versuche so gute Arbeit zu leisten, wie es geht und durch eine gute allumfassende Arbeit, die entsprechenden Spieler Argumente zu geben, in meinem Verein zu bleiben. Aber die besten der besten, werde ich nie halten können.