Beiträge von CoachT

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    aber mW ist es ja auch Common Sense, dass Visuelles Lernen effizienter ist als auditives. Warum sollten Kinder also nicht besser lernen, wenn man ihnen Bilder von sich selbst zeigen kann?

    Weil Kinder in dem Alter in der Regel noch nicht so ein ausgeprägtes räumliches Verständnis haben und nicht so abstrakt denken können.
    Sie besitzen einfach nicht die Fähigkeit, das Wissen aus einer Video-Analyse auf das Feld zu transferieren.

    Selbst wenn sie, im Video ihre Fehler erkennen, bzw. sagen können, welches handeln besser wäre, werden sie in den meisten fällen es nicht zwingend auf dem Feld besser umsetzen, weil da keine Kopplung stattfindet.


    Sowas lernt man übrigens bei Lizenz-Lehrgängen

    Richtig, mir war auch nicht klar, dass es hier grundsätzlich noch um Kinderfußball geht. Ich wollte nur meine Erfahrung teilen und dachte, hier hat sich jetzt eine Grundsatzdiskussion losgelöst vom Alter entwickelt!

    Grundsätzlich finde ich ja das Mittel interessant, glaube aber auch, dass es halt nicht nur daraus besteht, ein Video zu zeigen und zu sagen "das war falsch".


    Meine Kommentare bezogen sich aber eigentlich auch nur darauf goalornorgoal meine Meinung mitzuteilen, dass sowas im KiFu eigentlich nichts verloren hat.

    (Edit: goalornorgoal trainiert laut seinem Profil eine F Jugend, da sind Videos vllt cool um so Highlights zu zeigen, aber nicht um damit Analysen zu starten, um den Spielern zu zeigen, was besser hätte sein können. Die haben dafür gar nicht das Verständnis und die kognitiven Fähigkeiten)

    Ich habe das in der C-Jugend probiert

    Aber das ist ja der Punkt. Im Kinderfußball (Bambinis bis E-Jugend) würde ich persönlich strikt die Finger davon halten, weil der Effekt gar nicht so groß sein kann. Allein wegen der noch nicht so weit vorangeschrittenen Entwicklung.
    Bei einer C Jugend kann das gut klappen, oft aber auch nur bei denen, die schon ein gewisses Grundverständnis haben.

    Es geht ja nicht um eine klassische Spielanalyse sondern ehr darum bestimmte Situation anzuschauen und aufzuzeigen wie es anders gehen könnte.

    Ich habe ja nicht von Spielanalysen im Sinne von Gegner-Analysen geredet.

    Ich glaube im Kinderfußball ist das wichtigste, dass die Kids selber einfach spielen und viele Aktionen haben. Die haben doch gar nicht die Fähigkeit so abstrakt zu denken und die aufgezeigten Szenen ins Spiel umzusetzen und zu transferieren.
    Da beginnt vom Alter her erst so ab der D-Jugend und selbst da würde ich es eher nicht machen.
    Zumal es kommt auch auf deine Kompetenz an, was genau willst du zeigen? was für situationen sind dir wichtig? wie leitest du dann eine solche video-sitzung mit den spielern? das sind alles fragen, die du dir auch stellen musst, wenn es einen pädagogischen und inhaltlichen effekt haben soll, ist es mehr als nur: video zeigen und sagen "das war falsch".
    Nicht ohne Grund gibt es dafür Fortbildungslehrgänge im Profi-Bereich und ab bestimmten Lizenz-Stufen

    Kommandos in einer Flankensituation finde ich aber schwierig, wenn man bedenkt, dass die wenigsten Flanken genau dahin kommen, wo man sie haben möchte. Andernfalls gäbe es wohl deutlich mehr Tore nach Flanken. Und manche Spieler fordern den Ball, obwohl sie komplett zugestellt sind.

    Wenn man es ganz ganz allgemein hält ja.
    Ich hab tatsächlich eigentlich auch eine bestimmte Situation im Kopf, wo es weniger eine Flanke als eine Hereingabe kurz im 16er seitenkante ist. (sprich der spielende Spieler schon den 16er über die seitliche linie betreten hat und somit die distanz geringer ist)

    mal ein paar Missstände im Jugendbereich angehen und habe ein Konzept als Grundlage für eine Diskussion geschrieben. Es kam nicht mal bis zur Diskussion.

    Hehe, das kommt mir bekannt vor -.-

    Wobei ich den Schritt gegangen bin und vorgeschlagen hatte, man könne sich zusammen über den Inhalt eines Konzeptes zusammen setzen, weil ich nicht andern was vor diktieren wollte, hatte auch "Vorlagen" von anderen bereits existierenden Konzepten. Tja unser stellv. Jugendwart hat mich abgewimmelt "ist nicht umsetzbar"

    Vorab: ich hoffe, ich bin mit dem Thema in der richtigen Kategorie.


    Es geht um eine Diskussion die ich grade mit Kollegen führe, darum geht es, wer die "Entscheidung" treffen sollte, wohin der Ball aus von Außen gespielt werden soll, wenn jemand vom Flügel von außen richtung 16er läuft.

    Ich finde nämlich, dass sich eher der Spieler Außen ans Zentrum orientieren muss, sprich die aus dem Zentrum geben entsprechende Kommandos wo der Ball hingehen soll und nicht, dass der Spieler außen den Ball einfach irgendwo hin schlägt und die in der Mitte dann dahin laufen müssen.

    Also klar, am ende spielt der außen den Ball, aber die Optionen sollten durch die Mitte gegeben werden.

    Wie sieht ihr das?

    Das hat aber eher mit dem verbundenen Aufwand zu tun als mit der Sinnhaftigkeit, oder?

    Nein, da ging es dabei darum, Spielern zu zeigen, dass sie mit bestimmten anderen Verhalten bessere Lösungen hätten finden können. Als Ansporn/Anreiz dafür, vermehrt auf dieses Verhalten hinzuweisen.
    Bei meinem Beispiel, was ich grad dazu im Kopf habe, hat es auch funktioniert, der Spieler achtet vermehrt auf die Schulterblicke und auf das Scanning. Sowas bringt manchmal mehr, als nur verbales coaching, weil die es dann "live" auch von aussen sehen können.

    Aber es nunmal nicht immer nötig

    Es bleibt unbegreiflich...
    Leider sehe ich mich selber in dieser Trainer-Generation...
    Mein Weg der Lizenzen wird wohl bei B-Lizenz aufhören und die Bildung darüber hinaus dann durch Internet, Lektüre und FAchgespräche mit höherklassigen Trainern...
    Schade, aber was soll man machen

    Ich sehe es wie die überwiegende Mehrheit wohl: Video-Analyse im Kinderfußball ist zu viel des guten.
    selbst bei dem C-Jugend Leistungsteam wird das weniger genutzt um das den Spielern zu zeigen, als für die eigene Spielanalyse. Maximal wird ab und zu einzelne Szenen einzelnen Spielern gezeigt, wenn ein bestimmtes Verhaltensmuster immer wieder auftaucht.

    Nur anders gesagt: Ich und auch nicht der Verein kann die 2004er nicht zwingen in der A-Jugend zu spielen, wenn sie es nicht wollen.

    Ich versuche da nur die bestmögliche Lösung hinzubekommen, mit der jeder leben müsste.

    Und das wäre, sie gehören zum Kader der 2. Herren, trainieren dort etc, werden aber bei Bedarf und wenn es das zulässt, zur A Jugend gegeben.


    Folge:

    der Verein hat weitere Mitglieder7Spieler, dadurch auch Mitgleidsbeiträge.

    die 2. Herren hat auch in der Breite mehr Qualität

    Die Jungs können zusammen spielen

    Die A Jugend hätte bei akuten Spielermangel Aushilfsoptionen


    Ja, es könnten einige aktuelle 2. Herren spieler wechseln, aber das wären welche, die stand jetzt eh sehr selten dabei sind und auch wenig einfluss auf die gruppe haben/ einfach nicht präsent sind.

    Gibt es es einen Unterschied für die Spieler des jüngeren Jahrgangs? Der 2004er ist ja bereits im Kader.

    Der eine 2004 ist jetzt schon bei uns, weil er anfang des jahres 18 geworden ist UND wir aktuell KEINE A-Jugend haben.



    Könnte ja Sinn machen keine A Jugend zu melden und die Spieler Jg 2005 ebenfalls zur 2 Herrenmannschaft zu schicken, wie in der aktuellen Saison bereits passiert.

    Wir haben wie gesagt aktuell 2004 und 2003er bei uns (insgesamt 5, einer davon nur 2004) weil wir aktuell keine a jugend haben und dem verein es wichtig war, dass diese spieler nicht komplett mit dem fußball spielen aufhören. Alle davon spielen, entwickeln sich super und der 2004 ist sogar seit Beginn der Rückrunde Stammspieler.


    Wieso wir nicht von vorne rein alle 2005 hoch holen können? Ein Spieler des jungen Jahrganges MUSS 18 jahre alt sein. Das Sind 2005er erst im Jahr 2023.

    Der 2004er konnte auch die ganze hinrunde bis zum winter NUR trainieren, seit seinem 18. geburtstag im januar haben wir eine spielerlaub für ihn, dass er auch bei uns spielen darf.


    Deswegen könnten wir nicht 2005 hoch holen.



    Ich kritisiere, das eine Gruppe einen Verein zu einer Entscheidung zwingen will.

    Wobei es auch im Verein Personen gibt die negativ davon beeinflusst werden.

    Das ist nachvollziehbar, dass du das kritisierst. ABER: es zwing keine ganze ebene den verein. Die paar 2003er und 2004er würden zwar gerne zusammen spielen, die die jedoch bislang bei uns ist würde NICHT wechseln, wenn die anderen im Sommer nicht kommen.

    Die 2004er die im sommer kommen würden, würden auch bei ihren aktuellen vereinen die letzte A-Jugend saison spielen, wenn sie NICht hier in der 2. Herren spielen dürften.

    Es ist für die nunmal keine Option in der A-Jugend meines Vereines zu spielen und deren Gründe finde ich plausibel.

    Aber da man hier ja häufiger von "Schwerpunkten" liest, möchte ich mal von Euch wissen, wie das eigentlich abläuft.

    Ich glaube, tatsächlich arbeitet da jeder anders.

    Ich habe tatsächlich für mich gemerkt, dass ich da anders im Jugendbereich als im Herrenbereich arbeite:


    Im Jugendbereich arbeite ich im erweiterten Sinne der taktischen Periodisierung.
    Heißt für mich, dass ich immer im Wechsel eigener Ballbesitz, Ballverlust, gegnerischer Ballbesitz und Ballgewinn abarbeite.
    Jede dieser 4 Phasen betrachte ich dann in der Regel 2 Wochen lang und setze dem entsprechend meine Schwerpunkt.

    angenommen ich behandel grad den Ballgewinn (als Umschalttmoment) starte ich gedankenlogisch mit den Aktionen zum Ballgewinn, sprich Spielformen die darauf fokussiert sind den ball zu gewinnen. es folgt dann, wie man das gegenpressing ausspielen kann (zB mittels schneller seitenverlagerung) wie man dann dynamik richtung gegnerischer tor entwickeln kann und wie man in der dynmaik dann zum torabschluss kommt.

    Mit jeder wiederkehrenden Phase (oder mit jedem neuen zyklus) geh ich entweder weiter in die tiefe (als technisches beispiel: erst kommt der normale flachpass, dann kommt ein flachpass mit unterschnitt, dann vllt ein flugball und zuletzt der chipball), ich steigere als die qualität und den anspruch, bzw innerhalb dieses themas "Ball zum Mitspieler bringen" spereche ich immer gezielt neue punkte an. Genau so geht das auch in individual/gruppentaktischen aspekten.

    So trainiere ich im Jugendbereich eine U15 im breitensportverein, aber mit spielern, die tatsächlich alle etwas gut kicken können.

    Im Jugendbereich ist mir auch mehr die fu´ßballerische ausbildung unabhänging von gegner und ergebnis wichtig, weshalb ich losgelöst davon trainiere und eher die spiele als bestätigung der trainingseinheiten sehe, also dass die spieler das erlernte unter wettkampfbedingungen umsetzen können. eine konkrete fehleroptimierung erfolgt dann entweder wenn die entsprechende phase dran ist, oder wenn es etwas sehr akutes ist, auch mal sofort, aber dann nur für 1 woche (2x einheiten) um dann wieder in den zyklus zu kommen


    Im Herrenbereich überlegen wir im trainerteam, was uns bei den letzten spielen besonders aufgefallen ist und legen dann für die woche darauf den fokus (manchmal auch für die beiden folgenden wochen). also so geshene fehleroptimierung. da kann es mannschaftstaktischer oder individualtaktischer oder sogar technischer natur sein.

    Alternativ was bei uns auch schon häufiger vor kommt, ist etwas anpassung auf den gegner. man kennt ja seine gener in der liga schon etwas genauer, guckt vllt auch mal bei anderen zu und versucht dann taktisch sich da etwas anzupassen oder lösungen zu finden und diese zu thematisieren.

    Wir trainieren auch viel in kleineren gruppen, also positionsspezifisch (bietet sich bei 3 trainern gut an)

    Wobei wir am überlegen sind, zur neuen saison da auch auf die taktische periodisierung umzusteigen

    Mal was anderes, in welchem Verband dürfen denn A Jugendliche in der 2ten Herren Mannschaft mitspielen?

    Hierzu: In fast allen norddeutschen Verbänden, darf ein 18 jähriger A Jugend Spieler oder ein A Jugend Spieler des alten Jahrganges (wird jede Saison festgehalten, welcher Jahrgang der alte ist) auf Antrag eine Spielberechtigung für den Seniorenbereich erhalten, da gibt es kein Unterschied zwischen 1. oder 2. Mannschaft.


    Ich bin ehrlich, ich verstehe deinen Punkt nicht so recht.

    Du kritisierst, dass wir theoretische A-Jugend spieler in den herrenbereich holen wollen, obwohl sie noch A-jugend spielen könnten?

    Und die Spieler die bereits da sind aber dann verdrängt werden, die finden das sicher auch ganz toll.

    Meinst du die aktuellen 2. Herrenspieler? Ja, es würden da welche leistungstechnisch herunterfallen, aber wir sind hier nicht mehr im Jugendbereich, klar es soll auch hier Spaß bringen, aber ich bin nicht verpflichtet alle spielen zu lassen, wenn die leistung nicht stimmt. zumal viele dieser Spieler super selten beim Training sind (laut spielerplus kommt man da auf eine anwesenheitsquote von maximal 50% bei den meisten)

    Und dann gibt es Stress, weil beim Training 25 Spieler auf dem Platz sind aber am Wochenende nur 16 im Kader sein sollen.

    Auch hier: es sind nie alle da, aktuell haben wir in der Regel 12 Spieler bei den Trainingseinheiten. Die die nicht da waren oder seltener da sind, spielen auch weniger, dass ist denen auch bewusst.

    Sind denn da auch Spieler dabei, die für die erste interessant sein werden? Wie läuft es dann?

    Die erste hat Ihre eigene Kaderplanung und wir sind da im ständigen austausch mit den dortigen trainern. Es wurde und wird da auch nach rücksprache oft mal spieler hoch oder runter gegeben

    Wer jetzt schon ein Problem hat eine A Jugend zu bilden und dann dafür sorgt das im nächsten Jahr die A Jugend knapp wird, der sägt an dem Ast auf dem er sitzt, bzw.. in Zukunft sitzen will.

    auch das ist mir bewusst, aber ich kann niemanden zwingen, in der a jugend zu spielen, wenn die das nicht wolen?! Daher wäre das einzige mögliche, in gesprächen mit den 2004ern abzumachen, dass wir die situationsabhängig mal dort in die a jugend geben aber sie geplant bei uns sind (training etc.)
    Wie gesagt, ich kann niemanden zwingen, und wenn die eigentlich nicht dahin wollen, kann ich keine spieler aus meinen rippen schneiden. ich sehe da auch die probleme weniger bei mir oder im herrenbereich als dass der verein da in den letzten jahren zu viel falsch gemacht hat und teilweise das wohlgemerkt immer noch nicht einsieht.

    bei uns sitzen die entsprechenden Jugendlichen, trotz anderslautender Versprechungen, teilweise nur auf der Bank oder werden teils sogar gar nicht berücksichtigt

    Das habe ich als Trainer ja auch selber in der Hand. Und ich bin da auch ehrlich und sportlich genug, dass sofern ich erkenne, dass sie meinen erwartungen/die situation meine erwartungen nicht erfüllt, da kommuniziere und auch dementsprechend dann handeln werde.


    Leider ist das nicht das einzige akute problem bei meinem verein...

    aber man sollte sich aller Konsequenzen bewusst sein, die eine solche Entscheidung mit sich führen.

    Da hast du durchaus recht und mir sind die Konsequenzen bewusst.

    Die Spieler sind noch jung und entscheiden durchaus aus der Laune heraus aber ihre gründe sind halt nunmal zu berücksichtigen. Sie hatten damals Gründe wegen dem A-Jugendtrainer den Verein zu verlassen weil sie zwischenmenschlich probleme mit den hatten und auch mit dem rest der dann a jugend nicht klar kommen.

    Konsequenz für die Spieler wäre ja dann, gar nicht wieder zu kommen und das ist meines erachtens nach der schlimmste fall.


    Wir haben als 2. Herren aktuelle 5 Spieler, die diese Saison eigentlich hätten A Jugend spielen können, aber da es keine A Jugend gab/gibt wollten die eigentlich aufhören. Wir haben es geschafft diese dazu zu bewegen, nicht aufzuhören.


    Ich glaube der Lösungsweg, mit allen beteiligten zu sprechen und sofern an einem Spieltag Not am Mann bei der A Jugend ist, die evtl. aushelfen zu lassen, und sonst sind die Spieler zu uns zugehörig, durchaus sinnvoll und ein guter kompromiss

    Kröte

    Danke für deine Meinung. Ich sehe es genau so. Nur habe ich bisschen das Gefühl, dass da der Verein mit Moralvorstellungen da eher an den Verein denkt als an den Spieler.
    Ja eine A Jugend ist für den Verein wichtig und stand jetzt, wird die Anzahl der Spieler in der A Jugend knapp, aber das ändert ja nichts daran, dass die Spieler dort nicht hin wollen "Wenn die in die A müssen, kommen die gar nicht" war bislang die Aussagen derer bzw. deren Kumpels die schon bei mir sind.

    Ich werde die Meinung auch vor dem Verein vertreten und dazu stehen, da habe ich keine Berührungsängste.


    In Eurem Falle würde ich jemanden dann nur in der A aushelfen lassen, wenn es personell von da gewünscht ist und der Spieler aus Leistungsgründen bei den Herren wenig Spielzeit hat.

    Und wenn der Spieler es selber will. Keinem ist mit einem unmotivierten lustlosen Spieler geholfen.

    Wir werden als Trainerteam demnächst nochmal mit den jeweiligen Spielern reden, und das ansprechen. Wir werden dann die Standpunkte des Vereins darstellen und auch unsere Meinung dazu und dass wir uns als Trainer dann auch für unsere Spieler einsetzen und deren Ansichten vor dem Verein vertreten

    Hallo zusammen,


    Folgende Situation:

    Ich bilde mit einem Kollegen zusammen das Trainerteam einer 2. Herrenmannschaft in meinem Heimatverein.

    Derzeit haben wir einen spielerischen sehr starken Kader, jedoch leider nicht in der Masse. (Man kann eine gute Start11 aufstellen, wenn man dann jedoch wechselt merkt man einen enormen Leistungsabfall).
    Unser Ziel ist der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse und dies ist auch von Vereinsseite aus gewünscht und erstrebenswert.

    Wir haben einen sehr jungen Kader (24,5 Jahre im Durchschnitt) und auch absolut harmonische Stimmung im Team. Derzeit spielen bei uns auch 3 Spieler die eigentlich noch A-Jugend spielen könnten, jedoch wir sie hoch geholt haben, weil unser Verein in dieser Saison keine A Jugend stellen konnte. Zur neuen Saison jedoch wird wieder eine A Jugend geplant.

    Mit einem Auge befinden wir uns auch schon in der Kaderplanung für die nächste Saison. Stand jetzt haben aktuell einen 2004 im Kader, der nächste Saison noch A Jugend spielen könnte, aber schon deutlich signalisiert hat, dass er das nicht will (u.a. mag er einige Spieler in der künftigen A Jugend nicht und hat auch schlechte Erfahrung mit den Trainer gesammelt. Er hat dazu einige gute Freunde bei uns im Team). zu diesem Spieler würden 3 weitere 2004 zu uns wechseln wollen. Die ganzen jungen Spieler sind untereinander befreundet und wollen gerne wieder zusammen spielen. Dadurch dass aber ein Teil des Freundeskreises 2003er ist und nächste Saison offiziell Herrenspieler wär, wollen sie in unser Herren-Team dazu stoßen.

    Jetzt hatten wir intern mit der sportlichen Leitung vom Verein einige Gespräche gehabt. Der künftige A Jugend Trainer will logischerweise die 2004er bei sich haben, weil die ja noch A-Jugend spielen könnten. Die sportliche Leitung will sich nicht auf eine Seite schlagen, kann uns verstehen hat aber auch angemerkt, dass sofern wir die nicht spielen lassen, es ja eine verschwendung wäre und wir dann in die a jugend abgeben sollten.

    Leistungstechnisch würden sie aber defintiv bei uns spielzeit bekommen (wohl mehr als der rest), einfach weil sie sehr gut sind.

    Stand jetzt würde es mit einem grummigen magen uns "erlaubt" diese Spieler zu holen. Heute habe ich eine NAchricht von einem weiteren 2004er bekommne, der auch zu diesem Freundeskreis gehört, er will auch gerne wieder mit seinen Freunden spielen.


    Was meine Befürchtung jetzt ist, wenn wir da 3 oder 4 2004er zum Verein holen (die wechseln alle) und die dann nicht in die a jugend abgeben, dass dann intern ein konflikt ausbricht. Jedoch haben diese Jungs klar kommuniziert, dass sie nicht wegen unser a jugend wechseln wollen, sondern weil sie als freundesgruppe zusamen spielen will.

    Gründe die gegen die A Jugend bei denen spricht, ist nunmal, dass sie keine persönliche bindung zu dem künftigen a jugend kader haben und auch wegen der a-jugend trainer damals meinen verein verlassen haben(gab da ein riesen konflikt und am ende vom lied hatte unser verein keine ajugend mehr, weil alle abgehauen sind). Wenn die also nicht bei uns spielen dürften, würden die wahrscheinlich im sommer gar nicht zu uns wechseln.


    Ich habe den Jungs bereits gesagt, dass wenn sie in mein team wechseln wollen und nirgendswo anders hin, ich mich dann auch dafür einsetzen werde, dass sie nicht gegen ihren willen wo anders spielen müssen.

    Jedoch will ich persönlich auch kein konflikt mit dem a jugend trainer oder der vereinsführung.

    Ich könnte ja höchstens mit den 2004er darüber sprechen und abklären, ob sie, wenn not am mann wäre, in der a jugend dann aushelfen würden.


    Was würdet ihr in der situation machen? Was würdet ihr mir raten?

    Was denkt ihr auch im hinblick auf die fußballerische weiterentwicklung? ist es überhaupt aus dem aspekt ratsam, ein jahr früher schon herren zu spielen? (ich würde defintiv sagen, dass meine Trainingsplanung defintiv nicht schlechter als die von dem a jugend trainer ist, wenn nicht sogar besser.)