Das blockieren von Wechselwünschen kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen und ist, wie ich finde, auch nicht gerechtfertigt. Genau so wenig wie das "nicht mehr einsetzen" von Spielern die wechseln wollen/werden. Niemand hat da etwas von.
Beiträge von Fachidiot
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Trainer mit einem Ego Problem denken bei möglichen Wechseln einfach zu selten an die Spieler (häufig noch Kinder!).
Jedes Kind, jeder Spieler hat das Recht den Verein zu wechseln, die Hintergründe spielen absolut keine Rolle. Es handelt sich um eine private Entscheidung die eigentlich nicht einmal näher erläutert werden MUSS. Natürlich innerhalb der Transferfenster.
Ich bin diese Typen leid die sich unter dem Vorwand einer ehrenamtlichen Tätigkeit das eigene Ego aufpolieren wollen.
Wechsel gehören zum Fußball dazu. Es gibt Menschen die ihre Gründe mitteilen, andere machen das mit sich selbst bzw der Familie aus. Das gilt es zu respektieren!
Bei mir hat das weniger etwas mit meinem Ego zu tun. Aber wenn ich Kinder von den Bambini an bis zur z.B. D-Jugend begleite und man dann einfach so vor vollendete Tatsachen gestellt wird, dann fühle ich mich da auch etwas "übergangen". Da ist es, meiner Meinung nach, nicht zu viel verlangt, mich vorab wenigstens zu informieren. Das hat, wie ich finde, einfach etwas mit Anstand zu tun.
Ich hatte zuletzt einen ähnlichen Fall bei mir, mit genau dieser Basis. Hier hat mich der Papa allerdings auch informiert. Er meinte zu mir, dass sein Junior mir das aber noch persönlich mitteilen möchte, daher solle ich bitte noch nichts sagen. Der Junge hat sich am Ende nicht getraut, aber wenigstens war ich vorgewarnt vom Vater. Dieser hat mich auch über die Wechselgründe informiert.
Wenn ich die Gründe kenne, kann ich durch zukünftige Anpassung vielleicht verhindern das weitere Spieler abwandern. Wenn die Gründe natürlich sind, dass beim neuen Verein ein anderes Niveau herrscht und man gerne auf Leistung spielen möchte, dann ist das etwas anderes als wenn es daran liegt, dass das Training z.B. nicht fordernd genug ist oder im schlimmeren Fall, meine Art/mein Umgangston der Grund ist.
Nichts desto trotz würde ich mich niemals einem der Kids in den Weg stellen. Ich mache diesen sogar klar, dass sie jederzeit willkommen sind, falls sie doch unzufrieden im neuen Verein sind. (wir sind ein kleiner Dorfverein, da tut jeder Abgang weh)
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Wir haben ein zwiegspaltenes Verhältnis zu den Derbystar Bällen. Mal funktionieren die super, ein anderes Mal ist es eine Vollkatastrophe und die Bälle fallen auseinander oder man ist nur noch mit pumpen beschäftigt.
Die Uhlsport Bälle werde ich als nächstes ausprobieren. Zumindest in der privaten Nutzung machen diese bislang einen sehr robusten Eindruck.
Das Derbystar Problem mit dem Luftverlusst kenne ich.
Schmier die Ventile vor dem Aufpumpen mit Vaseline ein.
Wirkt wunder.
Danke für den Tip!

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Ich finde die Idee super. Auch bei einer A-Jugend kann so etwas super ankommen. Vor allem, wenn man das Team schon seit ein paar Jahren begleitet und das Fotobuch auch mit Bildern aus der Vergangenheit füllen kann. Ist auf jeden Fall eine tolle Erinnerung und meiner Meinung nach mehr Wert als alles andere. Positive, aber vorallem gemeinsame Erinnerungen sind das, was uns in "schlechten" Phasen wieder aufbaut.
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Wir haben ein zwiegspaltenes Verhältnis zu den Derbystar Bällen. Mal funktionieren die super, ein anderes Mal ist es eine Vollkatastrophe und die Bälle fallen auseinander oder man ist nur noch mit pumpen beschäftigt.
Die Uhlsport Bälle werde ich als nächstes ausprobieren. Zumindest in der privaten Nutzung machen diese bislang einen sehr robusten Eindruck.
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Alles anzeigenEinige Eltern scheinen der Ansicht zu sein, es sei ein billiges Sportangebot, für das sie bezahlt hätten und an dem kann man eben teilnehmen oder nicht. Je nach dem, welchen anderen Aktivitäten man an dem Tage Vorrang gibt. So wie ein Fitnessclub. Ist aber nicht so.
Die Kinder im Grundschulalter probieren heute mehr Sportarten aus als wir früher. Es gibt auch einfach mehr Sportangebote.
Der geringe Kostenfaktor führt durchaus dazu, dass die Disziplin/ Konsequenz der Eltern geringer ausfällt. Andere Sportarten / Hobbys ihrer Kinder gehen mehr aufs Portemonnaie, da sind sie dann mehr hinterher.
Am Beispiel Karate meines Sohnes: Das kostet in einem Monat so viel wie ein halbes Jahr Fußball. Die Teilnahmequote liegt konstant über 90%. Lediglich Krankheit oder dringender Termin führt dazu, dass man 1-2 Kinder fehlen.
Ein weiterer Punkt ist der gesellschaftliche Wandel weg von Aktivitäten mit regelmäßigen, festen Verpflichtungen/ Terminen hinzu individuellen und zeitlich "unabhängigen" Dingen.
Das steht im Konflikt mit Vereinssport und mir fällt auch keine Lösung ein. Ich denke jedoch, dass sich diese Sitiation zu Beginn des Jugendfußballs (U12) bessern wird. Da bleiben die Jugendlichen übrig, die wirklich Fußball spielen wollen und sie sind nicht mehr abhängig von ihren Eltern.
Aus eigener leidvoller Erfahrung wird es leider nicht besser. Ich habe sogar das Gefühl, dass es schlimmer wird. Die Jungs haben zwar Bock auf Fußball und das merke ich regelmäßig, aber mittlerweile spielt speziell das Thema "zocken" eine immer größer werdende Rolle. Das merke ich sowohl bei der Trainingsbeteiligung, als auch an den Gesprächsthemen die die Kids zum Teil haben. Auch an Spieltagen und/oder Turnieren fällt es verstärkt auf, das gewisse Jungs in den Pausen sofort mit ihrem Handy beschäftigt sind. Aus diesem Grund, überlege ich mittlerweile wirklich eine Art von "Verbot" auszuprobieren und bin hier im speziellen auf die Reaktionen der Eltern gespannt. Bislang habe ich mich ehrlicherweise nicht an diese Thematik herangetraut.
Hatten wir früher eine Beteiligung die im Schnitt bei 80-90% lag, sind es mittlerweile nur noch ca. 5 Spieler die diese Quote erfüllen. Das einzige was sich für uns geändert hat, sind die deutlich "ehrlicheren" Antworten. Diese gab es insbesondere zum Start (Absagen wegen Müdigkeit, keine Lust, Verabredung zum zocken, wetter ist nicht so toll ...), mittlerweile reden entweder die Eltern rein oder aber sie lernen dazu

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Also ich habe mich bislang darauf konzentriert "detailliertere" Tipps nur denjenigen die konsequent einen Pass oder Torschuss "falsch" ausführen. Ich weiß, dass diese Begrifflichkeit den einen oder anderen triggern wird, daher lasst mich das kurz ausführen:
Auch ich bin in einem kleinen Dorfverein tätig, dementsprechend haben wir Kids dabei die das Spiel "leidenschaftlich" betreiben und sich im Laufe der Zeit selbst das Nötige beigebracht haben (hier reichen oft auch kleine Tips), andererseits haben wir auch Kids dabei, die konsequent mit der Pike alles machen. Sowohl schießen als auch passen. Und genau in solchen Fällen geben ich verstärkt Hilfestellungen. Andere Kids wiederum motiviere ich dazu etwas neues auszuprobieren, welches sie vielleicht auf dem Schulhof schon gemacht haben, sich im Verein aber (warum auch immer) nicht trauen. Hierzu zählt dann z.B. den schwachen Fuß zu nutzen, ob aber den Aussenrist, bzw. bei Torschüssen ebenfalls zu variieren. (Innenseite, Außenrist, Vollspann)
Ehrlicherweise konzentriere ich mich in diesen Fällen auf die Punkte, wo treffe ich den Ball (z.B. für den Effet oder ob der Ball hoch/flach kommen soll), die Stellung des Standbeins und natürlich die Haltung des Fußes.
Aus diesem Grund empfinde ich Deine Auflistung und auch Ergänzungen von anderen Kollegen durchaus auch als Hilfestellung für mich um dazuzulernen bzw. im Bedarfsfall doch auch ein paar weitere Tipps den Kids zu geben. Man macht ja selbst als Fußballer die Bewegungen automatisch und denkt da nicht wirklich drüber nach.
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Wir haben damals in der E-Jugend, weil es zahlenmäßig aufging, nach Jahrgang eingeteilt. Bei Deiner Situation würde ich aber zur "Leistungseinteilung" tendieren. Damit ist allen, aus Ausbildungssicht, am besten geholfen. Bei der Anzahl an Kindern würde ich das Training aber gemeinsam durchführen. Ganz wichtig dabei ist die Kommunikation mit den Eltern.
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Bei uns im Dorf gibt es das Kinderturnen. Als zusätzliches Angebot (Termin liegt in Absprache, genauso wie bei den Bambinis, auf einem anderen Tag) haben wir im Verein die "Rasselbande" gegründet. Dies dient als rein zusätzliches Bewegungsangebot mit Schwerpunkt "Ball". Das bedeutet, im "Training" gibt es alle Arten von Bällen mit denen Dinge ausprobiert werden können. (z.B. Luftballons, Tennisbälle, Handbälle, Gymnastikbälle, natürlich auch Fußbälle etc.) Den Kindern wird ein Gefühl vermittelt für die unterschiedlichen Eigenschaften und wie sie sich in verschiedenen Spielen unterschieden. Den Ball z.B. mit dem Fuß nach vorne und zur Seite bewegen oder werfen oder, oder, oder. Das wird mit verschiedenen Spielen kombiniert und am Ende dürfen die Jungs in der Gruppe auf die Minitore gemeinsam spielen/kicken. Das Angebot wird sehr gut angenommen. Nachdem der vorherige Betreuer das Ganze leider abgegeben hat und wir dadurch eine Pause hatten, wurde regelmäßig von den Eltern angefragt, wann es hier wieder los geht.
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Also es gibt zwei Situationen:
1. Du bist in einem Leistungsverein, wo auch Aufwandsentschädigungen gezahlt werden und mitunter Verträge aufgesetzt werden.
--> Hier solltest du in Trainerforen, Facebookgruppen oder auch auf Trainerlehrgängen deiner Region suchen.
2. Du bist in einem Breitensportverein, wo keine Aufwandsentschädigungen gezahlt werden und keine Verträge aufgesetzt werden.
-->Hier wirst du nur im Bekannten- und Verwandtenkreis oder innerhalb des Vereins suchen können. Innerhalb des Vereins bieten sich die Teams älter der C-Jugend an. Gerade bei den B- und A-Jugendlichen solltest du es mal probieren!
Gerade wenn du die ganze Führung und Kommunikation mit Eltern und Kids weiterführst, könnte ich mir vorstellen, dass für die reine Trainings- und Spielunterstützung einer der Jugendlichen durchaus Lust drauf hat. Hier musst du die Lust und das Interesse bei den Jungs ruhig ein wenig wecken. Zeit haben sie meist dafür. Idealerweise haben sie nach euch an den selben Tagen Training.
Macht mal ein gemeinsames Training mit den B- und/oder A-Jugendlichen um eine Brücke aufzubauen.
Solltet Ihr Euch im Breitensport bewegen, wäre Punkt 2 der Idealfall. Denn dadurch ziehst Du Eurem Verein auch gleich neue potenzielle Trainer heran. Alternativ die Herren der AH oder der 2. darauf ansprechen. Gerade wenn klar ist, dass Du das Thema Kommunikation übernimmst und Sie "nur" unterstützend beim Training sein sollen. Da finden sich dann doch öfter ein paar die bei soetwas gerne helfen.
Solltet Ihr Euch im Leistungsbereich bewegen, dürfte es etwas kniffliger werden, aber auch hier gilt meiner Meinung nach -> Versuche es bei älteren Jugendmannschaften (B-/A-Jugend). Der ein oder andere wird vielleicht selber festgestellt haben, dass es für weiter oben nicht reicht. Da bietet es sich an sein grundsätzliches Wissen weiter zu geben und ggf. 1-2 Klassen tiefer weiter aktiv zu kicken.
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Ich wollte Dich damit auch nicht angreifen/kritisieren. Aber...in der Konstellation und so wie Du es beschreibst, werdet Ihr keinen gemeinsamen Nenner finden. Daher halte ich ein erneutes gemeinsames Treffen mit den zuständigen Jugendleitern für unumgänglich.
Zumindest um "irgendwas" festzulegen und sei es, dass Ihr zukünftig getrennt voneinander arbeitet. Das mag weder schön für euch, noch sonderlich produktiv für Eure Spieler sein. Sorgt am Ende aber für klare Verhältnisse und "frieden".
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Wow...ein wirklich langer Text
Und grundsätzlich - bitte nicht falsch verstehen - halt nur einseitig.Zum einen kann ich natürlich nachvollziehen, dass die B2 nicht zwingend mit der B1 trainieren möchte, wenn dann 45 Jungs auf dem Sportplatz sind. Da halte ich es für schwer umsetzbar ein sinnvolles Training durchzuführen. Die Kader "veränderbar" zu halten, finde ich auch etwas schwierig. Das wäre mir zu unstet bei so einem Kader (klar, es wird immer mal eine Ausnahme geben müssen) und es wird bei so einer Konstellation/Gruppengröße immer Absprünge geben.
Nun komme ich aber zu den Punkten bei denen ich absolut bei Dir bin:
Sich unkollegial verhalten, bei der Unterstützung eines Trainings, bei dem insbesondere ausnahmsweise mal die Trainer ausfallen die sonst zuverlässig da sind, halt ich für charakterlich bedenklich. wenn man dann auch noch - aus persönlichen animositäten heraus - den Jungs ein internes Spiel verweigert wird bzw. ein Spieler dazugeholt der aufgrund seines Jahrgangs eigentlich nicht in diese Gruppe gehört, dann deutet das doch eindeutig daraufhin, dass etwas innerhalb Eurer Beziehung nicht stimmt.
Als Unterstützung/Moderation würde ich ein Gespräch mit den Jugendleitern der an der JSG beteiligten Vereine in Erwägung ziehen.
Aufgrund Deiner Aussagen würde ich sagen, da herrscht absolutes Misstrauen innerhalb des Trainerteams der B1 und B2 und entsprechend man nur ein solcher Termin Sinn. Im ersten Schritt nur die Trainer, im zweiten Schritt sollte man auch die Teams dazu holen.
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Bei uns erfolgt die Abstimmung über den Jugendleiter, zumindest beim Thema Freundschaftsspiele. Bei "Pflichtspielen" ist der zeitliche Rahmen immer klar abgesteckt. Wobei es hier und da natürlich auch zwischen den Trainern Kontakt gibt, wenn ein Spiel z.B. verlegt werden muss. Das ist bei uns immer ein "geben und nehmen" im freundschaftlichen Verhältnis. (sind halt ein kleiner Dorfverein)
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Um welche Jugend handelt es sich denn? Je nach Altersklasse ändern sich natürlich ein Stück weit die Anforderungen die an diesen gestellt werde. Es macht einen Unterschied, ob Du eeher im Bereich Bambini/F-Jugend/E-Jugend unterwegs bis oder z.B. bei den B-/A-Junioren.
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Das Thema Jahrgangseinteilung mag in städtischen Regionen z.T. funktionieren, aber bei uns hier auf dem Dorf ist das schwer umsetzbar. Das erkennen wir u.a. auch daran, dass es leider immer mehr JSGs gibt, bzw. sich immer mehr Mannschaften einer bereits bestehenden JSG anschließen müssen. Bei uns in der Gemeinde haben wir ca. 4.000 Einwohner. Wir versuchen die Kinder bereits im Kindergarten für uns zu begeistern. Mit Glück kommen wir dann bei den Bambini auf ca. 10-15 Kinder je Jahrgang. Davon bleiben hier im Schnitt noch 5-10 in der C-Jugend übrig. Warum? Wir haben hier verschiedene Sportarten in der Gemeinde und um uns herum zur Verfügung. (u.a. Basketball, Volleyball, Handball, Schützenverein etc.) Viele fangen im Bereich der E-Jugend mit einer 2. Sportart an (sofern nicht das volle Interesse am Fussball existiert) und stellen z.T. fest, dass Ihnen dieser Sport mehr liegt.
Bei uns im Verein gilt daher auch generell die devise, dass wir jeden versuchen im Verein zu halten. Denn selbst wenn dieser in späteren Jahren merkt, dass es nicht für "oben" reicht bzw. durch Studium/Ausbildung die Zeit fehlt, so fühlt er sich dem Verein vielleicht doch emotional verbunden und unterstützt den Verein auf eine für ihn machbare Art und Weise.
Durch den Doppel-Jahrgang haben wir dadurch wenigstens die Möglichkeit möglichst lange unabhängig zu sein und so jedem möglichst auch viel Spielzeit zu garantieren, unabhängig von seiner individuellen Klasse. Dadurch entstehen bei uns zwar keine Spitzenmannschaften, aber wir haben i.d.R. bis zur A-Jugend ein super Teamgefüge, denn die Jungs/Mädels sind z.T. seit den Bambini zusammen.
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Die Videos stützen genau meine Meinung. Solche Übungen können durchaus helfen, ein Gefühl dafür zu bekommen wie ein Ball gespielt werden muss. Denn spiele ich den Ball unsauber oder mit zuviel bzw. zu wenig Kraft gegen die Wand, kommt er entsprechend zurück. Ich halte den Lerneffekt für nicht unerheblich bei so etwas. Das sollte natürlich nicht dauerhaft genutzt werden, da sich diese Übung sonst abnutzt, aber wenn man merkt, dass die Bälle (auch in älteren Jahrgängen) in letzter Zeit schlampig gespielt werden, dann kann sowas auch mal ein kleiner Weckruf sein.
Bei den jüngeren Jahrgängen gibt es eher ein Gefühl für das was man tut. Im Zusammenspiel mit anderen ist sonst oft der andere "Schuld", dass der Ball nicht angekommen ist.
Dadurch ergibt sich für mich auch, dass die Kids mit der Zeit lernen Ihre Kraft am Ball situationsbedingt zu dosieren. (Schuss, Pass, Flanke)
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Vermutlich U12. Erstens sind die Kids da noch nicht so wirklich in der Pubertät, dadurch ergibt sich 2.! Ich habe ich da noch etwas mehr Einfluss auf gewisse Grundtechniken sowie auf die Gruppendynamik.
Klar, fussballerisch mag es für einige Interessanter sein auf dem Großfeld loszulegen, aber es kommt viel darauf an, dass die Kids einem folgen. Da dürfte der Einstieg bei der U12 leichter sein, als bei den Vorpubertären, die, aufgrund Ihrer Hormonsituation, vielleicht eher mal "dagegen" gehen. Vor allem , wenn man als Trainer "der Neue" ist.

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mach mal ein Foto von einem Mann mit 1,85 m und einem 5er Ball und dann eins von einem 8 Jährigen mit einem 3er Ball. Und das guckst du dir dann mal an.
Es macht überhaupt keinen Sinn, den Dingen vorzugreifen. In der Schule lernt man auch erst das Einmaleins und die Binomischen Formeln kommen später. Alles was man vor der Zeit schult, dauert viel länger als es etwas später dauern würde. Zeit die dir für die altersgemäßen Dinge fehlen.
Der Spielball in der F ist ein 3er. Wo soll denn der Vorteil sein, zu dem Zeitpunkt einen 4er zu nehmen? Die müssen ja beim Übersteiger das Knie bis zu den Ohren hochziehen. (ok, etwas übertrieben - gebe ich zu)
Ich hab mal ne F beobachtet, die im Spiel schon Passstafetten in der Halle zeigten. Bei genauerer Betrachtung waren daran die immer gleichen Kinder beteiligt und die immer gleichen haben nur zugeschaut. Zwei Jahre später wurde diese Truppe auseinander genommen. Weil das mühsam eingeübte vom Gegner locker verteidigt wurde und das kreative/spielende nicht gemacht werden (durfte.)
Du hast immer 2-3 die irgendwas schon können. Das darf aber nicht der Maßstab sein für alle. Da musst du gucken, dass es ausgewogen bleibt. Orientiere dich zum Beispiel an dem, den du in der Mitte verorten würdest. Den 2-3 Besten kannst du Zusatzaufgaben geben.
Klingt ein bisschen wie: nur wenn du hier Gas gibst, bist du willkommen.
Meistens weiß man recht wenig über die Familien. Sind die Kinder bis zum späten Nachmittag in der Kita, die Eltern getrennt, Mama arbeitet Vollzeit und wohnt mit den drei Kindern in der Innenstadt im dritten Stock ohne Balkon?
Oder hat H. Doktor mittwochs und freitags nachmittags frei und geht mit dem Kronprinzen in den nahegelegenen Park?
Gerade erstere haben Förderung bitter nötig. Hier schon bei den Bambinis zu unterscheiden, dass die Geförderten besser sind, ist übrigens das Grundübel unseres Schulsystems, bei dem die ohne Förderung einfach hundsmiserable Karten haben. Im Sportverein haben wir die Aufgabe, uns zumindest daran nicht aktiv zu beteiligen.
Sollte dein Sohn besser sein als der Rest und Ende der F immer noch sehr motiviert sein, so geh mit ihm in einen ambitionierten Verein aber hängt bitte nicht im Dorfverein die Underdogs ab.
Hallo Goodie,
erstmal vielen dank für deine Antwort - die beruhigt mich auch irgendwie. Wie gesagt, ein wenig Technikschulung jedes Training wird schon nicht schaden!
Wenn nur 10% hängen bleiben, verbuche ich das als Sieg. Dann wissen die Kinder zumindest, wie es aussehen könnte und vielleicht wirkt sich das auf die Schusskraft aus. Ansonsten bleibe ich wie besprochen ruhig und baue jedes Training Torabschlüsse ein.Nächstes Jahr wird dann aus meiner U7 eine U8, und in unserem Teil in Bayern spielen eigentlich (leider) alle mit 4er Bällen. Ist so übrigens auch in der Jugendordnung vom BFV verankert.
Auszug aus der Jugendordnung BFV:
U 9 F-Junioren 3 / 4 Leichtspielball 290 gr
Daher tue ich mich schwer, bei 3er Bällen zu bleiben
Ich würde dir in der Altersklasse trotzdem die kleineren Bälle empfehlen. Das Gewicht bleibt ja gleich. Wenn die Kids mit einem kleineren Ball ordentlich dribbeln, passen und schießen können, dann geht das mit dem größeren noch viel einfacher!
Wir haben mit unserem Jahrgang ebenfalls bei den Bambini angefangen und sind aktuell in der D-Jugend angekommen. Über all die Jahre haben wir regelmäßig die Ballgrößen, ja sogar die "Ballarten" gewechselt um ihnen ein Gefühl dafür zu geben. Auch Tennisbälle eignen sich in bestimmten Übungen super. (zusätzlich kommt noch der Spaß-Faktor dazu)
Bei dem DFB Link der geteilt wurde haben wir das mit der Wand auch mal eingestreut. Selbst heute nutze ich Bänke oder ähnliches damit die Jungs (aufgrund der größeren Kraft) lernen, dass der Ball so zurückkommt wie man ihn spielt. Auch das gibt nochmals ein anderes Verständnis und Gefühl. Für das Thema Torschuss gibt es den Kids damit auch ein Gefühl was "ich" tun muss, damit der Ball schneller/stärker rollt/fliegt.
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Mich würde mal interessieren ob ihr folgendes nicht in euren Breitensportvereinen beobachtet: Ich sehe da viele Trainer die machen im Training typischerweise bisschen Athletik, dann Passstafetten und/oder Schusstraining, evtl. noch ein Rondo/Ballbesitzspiel. Und am Ende wird dann ein großes Abschlussspiel auf breitem Feld mit festen Positionen absolviert was im Großfeldbereich dann oft 6v6, 7v7, etc. bedeutet. Und genau da setzt doch mMn die Initiative an, das diese hochintensiven Spielformen mit geringer Spieleranzahl bei der viele (aber natürlich nicht alle) Elemente gefordert sind wieder "deutlich mehr" (aber: nicht allen) Platz im Trainingsalltag erhalten. Oder beobachtet und seht ihr das anders?
Exakt. Das ist so das "Training alt". Zumindest, wenn dem Abschlussspiel sehr viel Zeit eingeräumt wird.
Ich habe das "grosse Abschlussspiel" deutlich reduziert. Manche Wochen gibts das garnicht, in manchen an einem Trainingstag. Nu in den Ferien gibt es das jedes Training. Allerdings versuche ich auch, an jedem freien Samstag ein Spiel anzusetzen, das ganze Jahr.
Geschickt kommuniziert ist für die Kinder eine Spielform alla 3 gegen 3, 3+TW o.ä. genauso spielerisch erfüllend wie "das grosse Abschlussspiel. Und wenn es Samstags ein Team A gegen Team B sind.
Ja, manchmal lasse ich mich erweichen, wenn die Kids mit ihrem "bitte bitte bitte" kommen. Dann hat man allerdings auch ein "dann lasst uns bis dahin aber Gas geben" in derHinterhand und kann sie "komm, wir müssen jetzt aber Gas geben, ihr wollt ja gleich spielen". etwas antreiben.

So läuft das bei uns meist auch ab. Mittlerweile kommt (Gott sei dank) die Nachfrage nach dem klassischen Abschlusspiel immer seltener. Die Jungs wissen nämlich auch, je mehr sie damit "nerven" umso weniger "Lust" haben wir Trainer darauf. Wenn man das Training viel in Spielformen gestaltet, dann ist - zumindest unserer Erfahrung nach - der Drang auf ein Abschlussspiel geringer.
Aber auch wir lassen uns natürlich hier und da "erweichen". Vor allem, wenn im Training alle Gas gegeben haben und der Ablauf "reibungslos" verlief.
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Ich frage mich immer, was "echter Fußball" ist?!
Das ist für mich immer das kurioseste Argument. Das ist jetzt nicht gegen Dich persönlich gerichtet, sondern generell. Als Kinder haben wir früher auch nur Rucksäcke oder Jacken benötigt um Tore aufzustellen und schon konnte es los gehen, bei mir in der Stadt ging das dann auch mit ner zertretenen Cola Dose und ohne "echten" Ball. War das denn "echter Fußball"? So ganz ohne Pfosten, Latte und den "richtigen" Abmessungen des Tores?
Kinder wollen kicken, nicht "Fußball spielen"! Warum ich das sage? Ich sehe das an jedem Wochenende bei uns im Kreis und unter der Woche auf den Schulhöfen der Kids. Da reicht das immer noch...hauptsache, man kann kicken.
Bei uns fängt das nun in der D-Jugend an, dass die Kids wirklich schauen, was passiert in der Tabelle, wie spielen wir, was macht mein Mitspieler.
Man tut gerade so, als ob der Fußball generell "zerstört" werden würde durch die aktuelle Reform. Auf lange Sicht (und da kann ich heute "nur" aus Dorfvereinssicht sprechen) muss das Ziel sein, die Kids so früh wie möglich, so lange wie möglich zu halten. Ob die Kids am Ende bei uns (oder nem anderen Verein) in der 1. oder 2. Mannschaft kicken, kann mir Wurst sein. Aber diejenigen, die Spaße an der Sache hatten, halten dem Verein möglicherweise in anderer Art und Weise die Stange. (als Mann/Frau am Grill, als potenzieller Jugendleiter etc.) Es gibt einfach "zu viele" Alternativen. (andere Sportarten, Mädchen/Jungs, Spielkonsolen etc.)
Sorry, wenn das für den ein oder anderen Off-Topic war, aber wenn ich in letzter Zeit so die Threads überfliegen, dann überkommt es mich dann doch mal!
Daher...BITTE NICHT PERSÖNLICH nehmen!
