Trainer mit einem Ego Problem denken bei möglichen Wechseln einfach zu selten an die Spieler (häufig noch Kinder!).
Jedes Kind, jeder Spieler hat das Recht den Verein zu wechseln, die Hintergründe spielen absolut keine Rolle. Es handelt sich um eine private Entscheidung die eigentlich nicht einmal näher erläutert werden MUSS. Natürlich innerhalb der Transferfenster.
Ich bin diese Typen leid die sich unter dem Vorwand einer ehrenamtlichen Tätigkeit das eigene Ego aufpolieren wollen.
Wechsel gehören zum Fußball dazu. Es gibt Menschen die ihre Gründe mitteilen, andere machen das mit sich selbst bzw der Familie aus. Das gilt es zu respektieren!
Bei mir hat das weniger etwas mit meinem Ego zu tun. Aber wenn ich Kinder von den Bambini an bis zur z.B. D-Jugend begleite und man dann einfach so vor vollendete Tatsachen gestellt wird, dann fühle ich mich da auch etwas "übergangen". Da ist es, meiner Meinung nach, nicht zu viel verlangt, mich vorab wenigstens zu informieren. Das hat, wie ich finde, einfach etwas mit Anstand zu tun.
Ich hatte zuletzt einen ähnlichen Fall bei mir, mit genau dieser Basis. Hier hat mich der Papa allerdings auch informiert. Er meinte zu mir, dass sein Junior mir das aber noch persönlich mitteilen möchte, daher solle ich bitte noch nichts sagen. Der Junge hat sich am Ende nicht getraut, aber wenigstens war ich vorgewarnt vom Vater. Dieser hat mich auch über die Wechselgründe informiert.
Wenn ich die Gründe kenne, kann ich durch zukünftige Anpassung vielleicht verhindern das weitere Spieler abwandern. Wenn die Gründe natürlich sind, dass beim neuen Verein ein anderes Niveau herrscht und man gerne auf Leistung spielen möchte, dann ist das etwas anderes als wenn es daran liegt, dass das Training z.B. nicht fordernd genug ist oder im schlimmeren Fall, meine Art/mein Umgangston der Grund ist.
Nichts desto trotz würde ich mich niemals einem der Kids in den Weg stellen. Ich mache diesen sogar klar, dass sie jederzeit willkommen sind, falls sie doch unzufrieden im neuen Verein sind. (wir sind ein kleiner Dorfverein, da tut jeder Abgang weh)
