Wenn ich mich recht entsinne, läuft das unter dem Dach des "DFB Mobil"
Beiträge von Fachidiot
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Also bei uns bietet sowas der WfV an. In regelmäßigen Abständen bei verschiedenen Vereinen. Jeder Verein kann sich dort "bewerben" bzw. für die Ausrichtung anmelden. Man hat natürlich keinen Einfluss auf das Thema, aber diese offiziellen Veranstaltungen wurden in der Vergangenheit von den eigenen Trainern immer gut angenommen und dann sind eben noch zusätzlich ein paar externe Trainer von anderen Vereinen dabei die das auch interessiert. Dabei kommt auch immer ein toller Austausch untereinander zu stande.
Vielleicht gibt es so etwas in eurem Landesverband ja auch!?
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Das Fazit wäre für mich ebenfalls:
Der Gegner war eindeutig zu stark gewählt.
Das passiert öfter in diesen Altersklassen. Selbst in der D-Jugend wird das noch passieren, wenn man nicht ständig alle Ligen im Umkreis im Blick hat. Dann gibt es folgende Möglichkeiten:
- such Dir andere Gegner auf gleichem Niveau (wurde ja bereits genannt!)
- sprich Dich mit dem Traier vorher ab (auch das wurde ja schon genannt!), das hilft z.T. deutlich! Ich mache Freundschaftsspiele z.B. nur noch unter de Aspekt das dem anderen Trainer klar ist, dass es für mich darum geht Dinge zu probieren. (wer könnte z.B. eine andere Position spielen, wie stellen wir uns in einer möglichen neuen Grundformation an, etc.)
Hierbei handelt es sich natürlich um eine andere Altersklasse, aber der Grundtenor bleibt der gleiche: KOMMUNIKATION IST UND BLEIBT DAS WICHTIGSTE!
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Wir reden von einer D-Jugend! Das bedeutet, da stehen in der Regel 8 Spieler auf dem Feld! (+Torwart
)Ich wäre froh, überhaupt in die Situation zu kommen, bei denen sich diese Diskussion stellt. "Leider" sind bei uns in der Mannschaft sogar 5 Jungs diejenigen die wir durchspielen lassen müssen. Unser Kader besteht aus aktuell 13 Kids in der D-Jugend. Selbst wenn alle dabei sind, dann komme ich nie zum wechseln dieser Spieler, da vorher immer einer der anderen in die Situation kommt ausgewechselt werden zu müssen. (Luft reicht nicht mehr, der Gegner ist auf den Fuß getreten, man ist gestolpert etc.)
Ich plädiere ja auch absolut zu möglichst gleicher Spielzeit für alle, das bedingt aber leider Gottes auch einen Kader der das hergibt. Ich habe deswegen schon Diskussionen mit Eltern gehabt in der Vergangenheit. Das ging in alle möglichen Richtungen:
"Warum wurde mein Junge schon wieder ausgewechselt, nachder er erst 5 Minuten gespielt hat" -> "Weil er klargemacht hat, dass er nicht mehr kann und Atemprobleme hat!"
"Meinen solltest Du mal auswechseln im Spiel" -> "Klar, gerne! So war der Plan, aber dann haben sich 2 (3 oder 4) andere gemeldet die gar nicht mehr konnten. Dein Junge hat mir wiederum klar zu verstehen gegeben, dass er weder runter möchte, noch runter muss."
Insbesondere in der D-Jugend bin ich mittlerweile auch dazu übergegangen die Kids zu fragen, ob sie eine Pause brauchen. Und gerade diese 5 sind nicht nur Leistungsträger, sondern auch mittlerweile so reif, dass Sie mir aktiv mitteilen wenn Sie eine Pause wirklich brauchen. Deswegen spielen wir aber noch lange nicht oben mit. Wir sind in der niedrigsten Klasse, aber die Stimmung ist, aufgrund des recht ausgeglichenen Wettbewerbs innerhalb der Liga, in unserer Mannschaft recht gut. Denn die Selbstreflexion innerhalb der Mannschaft ist wirklich gut. Das bekomme ich wiederum immer häufiger auch von den Eltern (egal ob Leistungsträger oder nicht) gespiegelt. Sie freuen sich, dass Ihre Kids in einer intakten Mannschaft mit Freude und Spaß dabei sind.
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Solche Turniere kenne ich mittlerweile auch zur Genüge. Das schlimme ist, solche Eltern werden mit den weiteren Jahrgängen immer anstrengender!

Ich habe, jedes Jahr auf´s neue einen Elternabend einberufen und Mantraartig mein Vorgehen wiederholt. Das mag nervend sein (vor allem für die Eltern
), hat aber gewirkt. Zusätzlich bin ich auch aktiv auf Eltern zugegangen, die sich meinen Bitten widersetzt haben und der Meinung waren, dass in diesen Altersklassen mehr und anders mit den Kids gesprochen werden müsse.Das Feedback meiner Kids war stets das selbe nach den Hallenturnieren: Sie seien froh, einen ruhigen Trainer wie mich an der Seite zu haben und nicht diese Brüllaffen auf der anderen Seite. Als dann auch noch die Eltern immer ruhiger wurden, war die Konzentration der Kids voll auf´s Spiel gerichtet. (viele hatten nach jeder eigenen Aktion den Blick gen Tribüne gerichtet um zu schauen wie die Reaktion von Mama/Papa ist)
So verschob sich nach und nach der Fokus der Kids auf das aktuelle Spiel. Derzeit bin wiederum ich derjenige, der draußen zum Teil nervös auf und ab läuft (trotzdem weitestgehend die Klappe hält) und damit hadert wenn doch mal der Fokus der Kids flöten geht. (D-Jugend)
Da holen mich die Eltern nach dem Spiel dann wieder runter und sprechen mir gut zu

Ich bin der festen Überzeugung das, wenn man seinen Weg konsequent durchzieht, es einem alle irgendwann danken werden. (auch wenn das naiv klingt) Die Diskussionen/Erregungen der Eltern werden deutlich abnehmen und wenn man dann auch noch eine Entwicklung der Kids feststellt, tja, dann ist wohl schon einiges erreicht worden!
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Bei uns in der Region (ländlicher Raum) gab/gibt es eine solche Institution auch. Diese wurde in der Vergangenheit aus einem anderen Kreis in unseren übertragen. Das führte, aufgrund der Erfahrungen die man mit diesem Team in der Vergangenheit gemacht hat, zu einer Art Weigerungshaltung aller anderen.
Ich war diesem Konstrukt gegenüber sehr, sehr kritisch.
Allerdings muss ich sagen, dass man dort das Problem dann doch selbst erkannt hat. Vor einem Jahr hatte man festgestellt, dass man hier keine "Gegner" hat. Daher wurde offenbar entschieden, nicht mehr am regulären Spielbetrieb teilzunehmen. Man konzentriert sich dort auf die reinen Leistungsvergleiche mit NLZ und ähnlichen Teams bei einem separat vereinbarten Spiel oder bei Turnieren um die Kids/Jugendlichen entsprechend zu fordern/fördern.
Seit diesem Zeitpunkt sehe ich das ganze deutlich entspannter. Denn dort wurde erkannt, dass das niemandem etwas nützt. Vor allem nicht den eigenen Kids, deren Eltern dort einen Extrabeitrag zahlen müssen. Die Trainer dort sind gut ausgebildet und, soweit ich das beurteilen kann und von Bekannten geschildert bekommen habe, bietet man dort ein Leistungsgerechtes Training.
Für Spieler/Eltern die doch am regulären Spielbertrieb teilnehmen wollen und trotzdem diese Leistungsvergleiche zusätzlich haben möchten, gibt es bei uns im Umkreis 2-3 Vereine.
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Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch an dem liegt was Nagelsmann der Mannschaft vermittelt. Er hat klargestellt, dass dieser Wettbewerb "wichtig" sei und das hat sich auch auf die Spieler übertragen. (s. Kommentar von Kimmich hierzu. Zitat: "
«Natürlich ist es von uns ein großes Ziel, das Final Four zu erreichen. Wir wollen jeden Wettbewerb gewinnen, an dem wir teilnehmen" oder "Wenn du erfolgreich sein willst, entsteht das nicht beim Turnier. Wir wollen den Weg so positiv wie möglich gestalten")
Genau hier lag, wie ich finde, in der Vergangenheit ein großes Problem. Man erachtete "nur" noch die EM und WM als wichtig. Alles andere war halt Pflicht. Hinzu kommen natürlich auch einige Personalentscheidungen und ein dem Spielerpersonal angemessener Matchplan.
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Grundsätzlich ist es immer schön, wenn sich jemand entschließt sich dem besten Sport der Welt anzuschließen

Er spielt in der E-Jugend, von daher ganz entspannt bleiben. Das wird kommen, wenn er mit Spaß dabei bleibt. Über das gemeinsame Training wird er mit der Zeit die anderen besser kennenlernen und sie ihn. Und wenn er mal eine Weile dabei ist, dann findet er auch eine für ihn passende Rolle auf dem Platz.
Bei uns im Team war es immer so, sobald jemand neues kam der wirklich wollte, wurde er problemlos aufgenommen und alle Unzulänglichkeiten hingenommen. Schwierig war es nur bei denen die zwar da waren, denen man aber angemerkt hatten, das sie nicht wirklich wollten und eigentlich wegen anderer Dinge bei uns waren.
Hier möchte auch ich dich um Geduld bitten. So wie Du es geschildert hast will er ja. Jetzt geht es nur darum, dass er nach und nach rein findet.
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Ich finde die Diskussion hier im allgemeinem sehr spannend! Auch wenn ich bei vielen Dingen mit diesem Forum absolut übereinstimme, so finde ich manche Beiträge hier doch merkwürdig.
Wenn der Junior diesen Weg aktuell bereit ist zu gehen, dann soll/darf er diesen doch gehen. Mit allen Vor- und Nachteilen die dazu gehören. (sofern das natürlich immer aus eigenem Antrieb und nicht auf Druck der Eltern geschieht)
Mein Junior ist kein ungeschickter Fußballer und würde sehr gerne Profi beim VfB werden. Er hat mich gefragt was es dazu Bedarf und diese Situation habe ich ihm aufgezeigt. Danach hat er entschieden, dass das zwar schön wäre, er aber sehr gerne auch seine Freizeit mit seinen Freunden verbringen möchte und hier und da auch mal "nichts" mit Fußball zu tun haben möchte. Seit dem hat er beschlossen, dass Fußball zwar ein wichtiger Teil seines noch jungen Lebens bleiben soll (er ist 12), aber auch eine "Karriere" beim Heimatverein ausreichend wäre. (mit gemeinsamen Feiern etc., alles was eben zu einer "Karriere" im Dorfverein gehört
)Jeder geht seinen eigenen Weg und wenn der Weg dieses Kindes aktuell aufgrund seines Wunsches in diese Richtung geht, dann darf man das auch gerne akzeptieren. Bislang haben bei mir die Nachrichten des Elternteils zumindest keinen anderen Eindruck hinterlassen.
Und ja, ich stimme dem ein oder anderen Vorredner durchaus zu: Im Spitzensportbereich gehört diese Fokussierung durchaus dazu. Insbesondere in der heutigen Zeit. Und im ganz speziellen im Fußball. Es gibt nun mal so gut wie niemanden mehr, der es ohne Teilnahme im NLZ weit nach oben bringt. (Aufzählungen wie Miro Klose oder aktuell beim VfB z.B. Deniz Undav sind da nicht sinnvoll, da wir jeweils von einem anderen Zeitpunkt sprechen)
Auch bei den olympischen Spielen sehen wir zuletzt, dass wir abgehängt werden. (2024: Platz 10 / 2020: Platz 8 / 2016: Platz 5 / 2012: Platz 5). Bei den Winterspielen sieht es etwas anders aus, da lagen wir zuletzt ja jeweils innerhalb der Top 3.
Wir neigen dazu, den Schutzmantel zu großflächig um die Ambitionierten zu legen. Wenn jemand Ambitionen hat, dann sollten wir denjenigen bestmöglich fördern. Hier hat es meiner Meinung nach in den letzten Jahren wiederum zu sehr gehakt.
Daher bin ich auch bei denjenigen die die Meinung vertreten, dass der Junge dann doch besser in ein NLZ sollte, statt an Trainingseinheiten in "unzähligen" Vereinen/Institutionen teilzunehmen. Sofern die Neigung des Jungen in diese Richtung geht.
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Da bin ich ähnlicher Ansicht. Natürlich dürfen die Jungs den Traum haben später einmal Profi zu werden. Aber zu sagen "daran messe ich Euch", halte ich in dieser Altersklasse und unter den gegebenen Voraussetzungen für schwierig. In einem NLZ, da messe ich denjenigen daran (zu Recht) und biete dann entsprechende Voraussetzungen dieses Ziel zu erreichen. Bei einem, wenn auch ambitionierten, Amateurverein erwarte ich vor allem Spaß am Spiel und eine solide Ausbildung.
Grundsätzlich finde ich es nicht ungeschickt, dass dieses Thema generell mal wieder in den Medien aufpoppt. Vielleicht reflektiert der ein oder andere Elternteil sein Verhalten und zieht die richtigen Schlüsse daraus. Bin doch immer wieder erstaunt was ich so an Spieltagen erleben darf, da möchte ich oft nicht wissen wie das intern so weitergeht.
Ich freue mich bei solchen Nachrichten im Nachgang dann doch immer wieder über das entspannte Verhältnis zu den Eltern meiner Kids. Klar läuft auch hier nicht immer alles reibungslos und bei dem ein oder anderen Thema muss man doppelt/dreifach nachfragen/nachhaken. Aber es kam noch nie ein Elternteil auf die Idee mir irgendwie/irgendwo reinzureden. Wie schon mehrfach erwähnt, ist ein wichtiger Aspekt das Thema Kommunikation. Dafür gibt es Elternabende und da wird klar kommuniziert - wieso, weshalb, warum....und wer nicht fragt bleibt...
! Die Basis bildet dann natürlich auch eine Verbindlichkeit.Die Kombination in diesem Fall war allerdings sehr ungeschickt. DER Ex-Profi schlechthin und dann auch noch "mehrere" Aufstiege hintereinander wecken in der Nachbarschaft Begehrlichkeiten bei erfolgsorientierten Familien. Dass dies dann nicht reibungslos laufen würde war abzusehen.
Naja, jetzt hat man wieder eine Sau die man durch´s Dorf treiben kann und nach kurzer Zeit kräht kein Hahn mehr danach. Das Ende vom Lied wird sein, das alles bleibt wie es ist.

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Ich sehe auch das größte Problem in der Gewichtung des grundsätzlichen Vereinslebens. Das fällt mir in den letzten Jahren immer häufiger auf. Da sind viele Dinge "wichtiger" als der Mannschaftssport. (und da zähle ich zumindest Geburtstage/Hochzeiten/Beerdigungen nicht dazu). Diejenigen die die Wichtigkeit von Mannschaftssport und was daran hängt bereits selbst erfahren haben und mit positiven Erfahrungen/Emotionen verknüpfen, sind auch diejenigen Eltern deren Kids regelmäßig beim Training erscheinen. (unabhängig von deren Talent)
Das Thema Platzbelegung kommt für mich auch noch dazu. Das stelle ich jedes Jahr auf´s neue fest. Am liebsten wollen alle zur selben Zeit trainieren und dann natürlich auch am liebsten den kompletten Platz zur Verfügung haben. Aus Trainersicht kann ich das ab einer gewissen Altersklasse auch verstehen, denn was soll ich denn grundsätzliches mit den Jungs trainieren, wenn ich nur einen 1/4-Platz zur Verfügung habe?!
Ich bin bei let1612 wenn er sagt, dass heute ein größerer Kader benötigt wird als früher. In den letzten Jahren konnte ich z.B. mit Mühe und Not mit einer 17 Spieler umfassenden E- und D-Jugend gerade mal eine Mannschaft für die Hallenrunde melden. (gespielt wird 4+1, anwesend waren mit Glück 7) Auf dem Feld draußen hatte ich im Schnitt bei dieser Kadergröße 8-11 Spieler an einem Spieltag. (7er bei E-Jugend und 9er D-Jugend // die Absagegründe waren zum Teil niederschmetternd für einen Trainer) Das da dann eineige Trainer vielleicht sogar hinschmeißen und keine Lust mehr haben, kann ich dann oft auch verstehen. Und schon sind wir dann bei dem Problem der Anzahl an Trainern/Betreuern.
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Ein Trainerkollege von mir hat die letzten Jahre mit "Ballfreunde" gute Erfahrungen gemacht und dort einmal im Jahr an Turnieren teilgenommen. Dort gibt es auch tolle Turniere im nahen und etwas ferneren europäischen Ausland.
Wollte da auch schon teilnehmen, leider haben mir die Rückmeldungen meiner Eltern da einen Strich durch gemacht.
Wenn man sich die vergangenen Spielpläne zum Teil anschaut, dann ist das oft ein buntgemischter haufen an Mannschaften.
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Kurze Nachfrage: Hat der Spieler der den Kommentar abgelassen hat, dafür eine rote Karte bekommen? Oder der Spieler, der das Foul begangen hat?
Bei ersterem fehlt mir jegliches Verständis. Vielleicht lag es dann aber auch an der Art und Weise wie der Spieler auf den Schiedsrichter losgegangen ist!? Kann ich leider nicht richtig einschätzen.
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Es geht hier doch einzig und allein darum, dass der entsprechende Spieler "N*****" verstanden hat und der beschuldigte Spieler des deutschen Verein auf dem "Digger" besteht. Und in der Tat kann es doch aufgrund der Sprache hier zu verwechslungen kommen. Aufgrund von Rassismuserfahrungen durch den Spieler, hält dieser das eben für eine Ausrede. Keinem von beiden kann hier ein Vorwurf gemacht werden.
Im täglich Umgang mit meinen Kids fällt das Wort, gefühlt, alle paar Minuten. Ich habe von vornherein klar gemacht, dass es mir relativ wurscht ist, wenn Sie in der Jugendsprache miteinander sprechen, aber weder mirgegenüber, noch meinem Mittrainer oder dem Schiedsrichter gegenüber. Da geht es mir um das Thema "Respekt". Funktioniert sehr gut und es gab bislang noch keine Beanstandung.
Sprache wandelt sich ja alle paar Jahre, genauso wie die Gesprächsthemen. Wenn ich mich da jedes mal reinsteigern würde, welche Jugendworte gerade genutzt werden oder welches Thema gerade untereinander besprochen wird, dann komme ich ja gar nicht mehr zum trainieren.
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Ich finde das Argument, dass man die Kinder nicht bestrafen kann für ihre Eltern, das ist nicht schlüssig.
Wie ein anderer schon bemerkte bestraft an so indirekt eben damit die anderen die sich vorbildlich verhalten, wenn man alle gleich behandelt, egal, wie sie handeln.
Und das betrifft ja nicht nur die Zuverlässigkeit beim Training das Argument würde ja auch bei Kindern zutreffen, die agressives Verhalten oä an den Tag legen, denn Kinder können für ihr Verhalten wirklich nichts.
Aber man sollte eh nicht von bestrafen sprechen oder bestrafend handelnd, aber Konsqeuenzen sind sinnvoll, richtig und nötig.
Wer regelmäßig kommt, der sollte belohnt werden.
Spielzeit am Wochenende ist so einem gewichtigen Teil Belohnung. Nicht unbedingt für Leistung, aber für Trainingsbeteiligung, Einsatzbereitschaft, etc.
Und, das was su schrebst mag vlr iin der F-jugend gelten, aber D-Jugendliche sind idR nicht mehr Kleinkinder, die gar keinen Einfluss auf ihr erscheinen beim Training haben. Sorry aber das wäre auch sehr diskutabel, die gehen in die Oberschule.
Da bin ich bei Dir! Denn die Eltern sind auch diejenigen, die sich als erstes beschweren, wenn ihr Kind mal nicht spielt. Wenn man den Kids das erklärt, verstehen die es und sind trotzdem noch mit feuereifer dabei. Die Eltern sind allerdings diejenigen, die der Meinung sind, dass ihr Kind ungerecht behandelt wird.
Habe leider Gottes aktuell zwei solcher Fälle in meinem Team. Die Kinder selbst sind hin und wieder mal anwesend, absolut "untalentiert" beim Thema Fußball. JA, ich habe mich getraut das zu schreiben! Die Jungs kenne ich bereits seit den Bambini (jetzt D-Jugend). Sie haben, trotz unterschiedlicher Versuche und Ansätze, sich kein Stück weiter entwickelt. Das liegt aber auch daran, dass sie persönlich völlig andere Interessen haben. Wenn ich diese bei ihren "wirklichen" Hobbies beobachte, dann sind das ganz andere Kids und es freut mich jedes mal die Jungs so aufblühen zu sehen.
Aber genau von denen beiden sind es die Eltern die mir regelmäßig mitteilen wollen/müssen, wann/wie/wo ihre Kids zu spielen haben.
Wir machen jedes mal vor Saisonbeginn einen Elternabend wo wir über alles nötige informieren. Bei den Hallenbezirksmeisterschaften machen wir genau eine Ausnahme was das Thema Teilnahme/Spielzeit betrifft: Hier spielen die stärksten (sind auch diejenigen mit der höchsten Trainingsbeteiligung). Warum? Weil ich dadurch "kostenlos" an ein weiteres Turnier kommen kann, bei dem sich die Kids messen können. (wir werden hier nie etwas holen, aber eine Runde weiter zu kommen und den Jungs im Winter, durch das Erfolgserlebnis, ein weiteres Turnier bieten zu können, mit dem verbundenen Erfolgserlebnis ist nichts verwerfliches)
Aber genau die Eltern sind diejenigen, die mir vorwerfen wollen, dass das das Selbstvertrauen der Kids kaputt machen würde...(und am Ende meinen sie nur ihr eigenes Kind)
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Bei uns in der Region wüsste ich nicht das es eine WhatsApp Gruppe dafür gibt. Man baut sich über die Jahre eher ein Netzwerk auf, auf das man dann zurückgreift.
Habe auch schon gesehen, dass es solche Gruppen auf Facebook gibt, leider auch hier bislang noch nichts in meiner Region bzw. Altersklasse dabei gewesen.
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Ich schiebe die Antwort auf die Frage mal hierein:
Das ist mittlerweile eine gute Frage. Wir nutzen SpielerPlus bereits seit 2018/2019. Ich meine, das es zum damaligen Zeitpunkt keinen Browser Zugriff gab. Außerdem wirkte SpielerPlus damals übersichtlicher auf mich.
Mittlerweile sind wir aus "Gewohnheit" dabei geblieben. Ich kann halt noch immer die Statistiken in der App für die Teilnahme der letzten Jahre überblicken. Habe mich aber ehrlicherweise nie tiefer mit Teampunkt beschäftigt. Als wir damas mit den Bambinis gestartet sind, war das Thema mit der Terminübernahme aus DFBnet für uns irrelevant, genauso wie bei der F-Jugend. Da sind wir halt dabei geblieben.
Gibt es mittlerweile noch signifikante Unterschiede zwischen den beiden Apps?
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Kurzes Update zum Thema SpielerPlus:
Hatte soeben bei mir die Meldung bekommen, dass mit einem der nächsten Updates auch der Spelplan Import von fussball.de eingeführt wird. Bin mal gespannt, ob dass dann etwas für die Premium Nutzer wird, oder freigeschaltet ist für alle.
Ich finde es auf jeden Fall super!
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Wobei sich für mich auch immer die Frage stellt, was man unter Krafttraining versteht. Gewichte stemmen etc. würde ich in den jungen Jahrgängen definitiv nicht, aber kleinere Rangelspiele oder auch das Fifa11+kids gehören für mich zumindest, auch in dieser Altersklasse dazu. (zumindest kann man sie mit einbauen)
Für meine Definition gehört das in dieser Altersklasse auch in den Bereich "Kraft" rein, denn es erhöht (lt. Studien) die körperliche Robusheit und verringert das Verletzungsrisiko.
Und wenn ich durch solche Übungen eine gesteigertes Selbstbewusstsein bekomme, weil ich z.B. plötzlich stabiler stehe und nicht jedes mal hinfalle, wenn ich berührt werde, dann reagiere ich zukünftig vielleicht weniger "ängstlich" wenn ein Gegenspieler mehr Körpereinsatz zeigt.
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Das blockieren von Wechselwünschen kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen und ist, wie ich finde, auch nicht gerechtfertigt. Genau so wenig wie das "nicht mehr einsetzen" von Spielern die wechseln wollen/werden. Niemand hat da etwas von.
