Beiträge von Fachidiot

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    Wir hatten bei unserer E-Jugend jetzt aktuell auch das Thema Stützpunkt (Verband WfV). Das Sichtungstraining war erst und wir haben 4 unserer Jungs dorthin geschickt. (3 Feld- und 1 Torspieler) Alle 4 haben von sich aus aber gleich gesagt, dass sie vermutlich nicht dort hingehen werden, wenn sie genommen werden würden. (so auch die Eltern)

    Der Stützpunkt ist ca. 30 Minuten von uns entfernt und sowohl den Jungs, als auch deren Eltern ist der Anfahrtsweg aufgrund der Schule einfach zu lang. Allerdings wollten die Jungs sich auf jeden Fall dort präsentieren um zu schauen wo sie stehen.


    Auch wir sind nur ein kleiner Dorfverein, allerdings haben unsere Jungs und deren Eltern ein großes verbundenheitsgefühl mit unseren örtlichen Vereinen. Diejenigen denen das, was wir anbieten nicht genug ist, die entscheiden sich bereits frühzeitig ihre Kinder (teilweise unabhängig von deren Meinung...oder aber aufgezwungener Meinung) bei anderen Vereinen in der Umgebung unterzubringen.


    Als Trainer haben wir uns im Team dazu entschlossen, die Kinder denen wir das ganze zutrauen unabhängig von den Eltern anzumelden. (wir Trainer begleiten unsere Jungs auch dorthin) Innerhalb des Verein wird es uns Trainern überlassen, ob wir Jungs dort hinschicken oder nicht.


    Ich kann aber natürlich auch diejenigen verstehen, die bisher schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie es ist, gerade so eine Mannschaft ab der D-Jugend aufwärts zu stellen und in regelmäßigen Abständen sich bei jüngeren Jahrgängen "bedienen" zu müssen, damit Spiele nicht ausfallen müssen. Wenn man erst einmal in einer Jugend damit anfängt, zieht sich das schnell bis nach unten durch, da bei uns in der Regel der Spielplan vorsieht, dass D-/C-/B- und A-Jugend um die gleiche Uhrzeit und am gleichen Tag spielt.

    Fachidiot : für mich wäre interessant, ob du von Verbandsseite hier mehr Aktivitäten in den Social Media Kanälen (z.B. facebook oder twitter) erwarten würdest, um das Thema anders bzw. positiver darzustellen?

    Ich bin eher kein Freund von den "Sozialen" Medien. Wie sich auch an diesem Beispiel zeigt, sind die Kommentare eher negativer Art.....und meist auch nicht die freundliche Variante davon.


    Allerdings könnten Video Dokus eine sinnvolle Lösung sein. Das geschriebene Wort wird eben doch oft sehr unterschiedlich interpretiert.

    Bei uns hielt sich die Teilnahme ebenfalls schwer in Grenzen. Allerdings war das Feedback der Eltern durchweg positiv.

    Da ich mir allerdings nicht vorwerfen lassen möchte, das sich "der Verein" ja überhaupt nicht bemüht, werde ich auch dieses Mal die Video Variante wählen.

    Mein Junior (mit dem ich das beim 1. Mal bereits zusammengemacht habe) hat bereits klar gemacht, das wir das ja machen müssen. Und so lange er dabei noch ne riesen Gaudi hat, mache ich das sowieso sehr gerne.

    Insbesondere bei Kindern in der Gruppe F-/E-Jugend. Hier kommt es im Training ja häufig darauf an, das Basics gelernt werden. (z.B. richtige Fußhaltung bei Pässen/schüssen etc.) Das wird im freien Spiel und mit ständigem Gegnerdruck ja nicht wirklich besser, da die Kinder den einfachsten Weg nehmen und die ihnen bekannten Techniken einsetzen.


    Grundsätzlich sind wir aber auch dazu übergegangen, den Spielanteil deutlich zu erhöhen. Allerdings gehört die 1. Hälfte des Training dann eben ähnlich wie bei Fantomas dem Schwerpunkttraining.

    Und Du glaubst, das nach diesem Lockdown (wenn der Winter erst so richtig los geht) die dann erreichten Zahlen stabil bleiben? Das ist wieder nur Flickschusterei.

    Wenn die grundsätzliche Einstellung der Menschen sich nicht ändert, springen wir von Lockdown zu Lockdown. Diese Änderung der Einstellung bewirkst Du aber nur, wenn die verordneten Maßnahmen für alle gleich und nachvollziehbar sind. Und wie man anhand der aktuellen Reaktionen erkennen kann, ist dies nicht der Fall und damit ist dieser Lockdown nur ein Mittel um die Zahlen kurzfristig zu senken um danach wieder vor den gleichen Problemen zu stehen.

    Der Württembergische Fußballverband hat bereits seit gestern in vorauseilendem Gehorsam sämtlichen Amateurspiel- und Trainingsbetrieb für alle Altersklassen untersagt.

    Das hat bei uns auch schnell die Runde gemacht. Eigentlich hätten wir heute noch ein Freundschaftsspiel gehabt (alternativ Training, da die andere Mannschafts aufgrund der Situation nicht mehr wollte) sowie am morgigen Samstag ebenfalls noch ein Freundschaftsspiel mit dem Nachbardorf.


    Wenn ich dann lese, das einige Bundesländer den Fußball doch für Kinder laufen lassen, hätte ich mir hier vom WfV auch etwas mehr fingerspitzengefühl gewünscht. Wenigstens aber warten bis das ganze endgültig vom Landtag fixiert wurde. Gerne aber auch mal ein einschreiten oder zumindest einen Kommentar an unsere Landesregierung.

    Wir werden zwei bis dreimal pro Woche mit den Jungs via Zoom trainieren. Im Frühjahr hatten wir 50/50 Technik und Athletik-Training. Immer so 30-45min.


    Anfang des Jahres war das komplett freiwillig, diesmal werden wir es so handhaben, dass jeder Spieler mind. (!) 1×pro Woche dabei sein muss.


    Wie ich das diesmal einteile weiß ich noch nicht...aus sportlicher Sicht finde ich das Athletiktraining spannender als dieses eingeschränkte Technik-Training. Auf der anderen Seite finden die Jungs Technik natürlich interessanter.

    Wobei ich bei meinen Jungs auch viele Koordinative Dinge einbaue. Aber eben alles immer mit Ball. (Fussball, Tennis-, Tischball etc.)

    Hallo Zusammen!


    Falls die Frage hier nicht her passt oder das Thema woanders schon mal thematisiert wurde, sage ich vorab schon mal sorry.


    Habt ihr eventl. Ideen oder Hilfestellungen, wie man die Jungs (U15) in den nächsten Wochen ohne Training bei Laune halten kann?


    Vorab vielen Dank!

    Ich hatte hierzu - F-Jugend - beim letzten Lockdown Videos erstellt und diese per WhatsApp gesendet (an die Eltern) mit Übungen für daheim (im Zimmer oder im Garten). Dazu gab es Challenges wie z.B. Bälle in Mülleimer o.ä. zu lupfen.

    Also auf der Internetseite des Stern gibt es eine schöne Grafik vom RKI über die Verbreitungswege:


    https://www.stern.de/gesundhei…-einen-haken-9469780.html


    (hier noch der dazugehörige Situationsbericht des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile)


    Na klar ist der Großteil nicht wirklich verfolgbar, aber alle Fälle von denen ich mitbekommen habe - im Erwachsenen Bereich - betrafen Ansteckungen im privaten oder beruflichen Umfeld und nicht sportliche Aktivitäten im freien oder in Restaurants.

    Vielleicht hast du auch die Kritik hier nicht verstanden.


    Ich glaube, niemand will Corona leugnen oder runterspielen. Dennoch muss man sich fragen, wie man auf solche Entscheidungen kommt. Ich erkenne keinen Faden und es wirkt eher willkürlich.

    Wie hoch schätzt du die Ansteckung bei einem Training ein? Und wie hoch bei einem Friseurbesuch? Warum darf man mit 30 Leuten Bus fahren, aber gar nicht in einem Restaurant sitzen? Erkennst du einen eine rote Linie? Bitte erkläre mir diese mal.


    Das ist der eine Punkt, bezogen auf den Fussball sieht das bei mir z.B. so aus:


    Ich durfte gestern nach dem Training den Jungs erklären (F-Jugend) warum wir ab nächster Woche nicht mehr trainieren dürfen, sie sich aber in der nächsten Woche alle wieder in der Schule in ihrer Klasse treffen. Das sind 7-8 Jährige. Wir sind ein Dorfverein bei dem die Jungs alle gemeinsam in der Klasse bzw. Nachbarklasse sind. Da gibt es, von meiner Seite aus, keine hiflreiche und verständliche Erklärung für die Kinder.


    Ich bin ebenfalls jemand der die bisherigen Maßnahme mitgetragen hat und Verständnis gezeigt hat, aber die aktuellen Maßnahme sind deutlich willkürlicher als beim 1. Lockdown und weniger nachvollziehbar. Das sieht man doch aktuell auch bei den am stärksten betroffenen Bereichen aus der Gastronomie und dem Kulturbereich.


    Der Gastronomiebereich musste nach dem 1. Lockdown "massiv" in Maßnahme investieren um wenigstens etwas Geld verdienen zu dürfen, der Anteil an Ansteckungen in diesem Bereich ist verschwindend gering und nun wird ihnen erneut die Existenzgrundlage entzogen.


    Im Kulturbereich ähnliches. Und hier hört man nun nicht mehr "flatten the curve" und "lasst uns das gemeinsam packen", sondern ausschließlich Wut und Enttäuschung der Betroffenen. Auch aus diesen Bereich sind meines Wissens nach keine "Superspreader" Events hervorgegangen.


    Als Ausgleich werden die Leute nun vermehrt "Bummel"-Ausflüge in die Stadt unternehmen und ob das Sinn und Zweck des Ganzen ist.....naja.

    Wir haben selten ausreichend Kinder dabei um im Block zu wechseln, mal davon abgesehen, das ich das selbst für nicht zielführend halte.

    Die Rotation ergibt sich bei uns aus den Wechseln, jeder der reinkommt, übernimmt die Position des ausgewechselten. Wir spielen bei uns in der F-Jugend ein 1-2-1, dadurch ergeben sich während eines Spiels ständig neue Positionen für die Kinder. Diejenigen die zum Ende des Spiels dann draußen waren, starten dafür dann im nächsten Spiel von beginn an.

    Leider ist es bei uns im Verein eher so, das wir froh sein können, über jeden der dazustoßen möchte.


    In Deiner Situation stellt sich allerdings die Frage: Macht es nicht Sinn eine 2. Mannschaft zu gründen? Klar, hier stellt sich natürlich dann auch die Frage nach weiteren Trainern.


    Ansonsten würde ich aber auch eher danach schauen, das ich eine weitestgehend homogene Mannschaft zusammen habe. Denn sonst springen Dir, über kurz oder lang, die stärkeren Jungs ab und wie lange die schwächeren dabei bleiben ist halt immer so eine Sache.

    Was mich aktuell am meisten stört, ist das der Leistungsgedanke (und immerhin sollte es sich bei eines Landesauswahl um die besten Spieler handeln) außer Kraft gesetzt wurde. Alles mit dem Argument "Umbruch". Diesen kann man aber auch sinnvoller gestalten. Auf Spieler zur verzichten, die nun seit knapp 1 Jahr Höchstleistungen bringen nicht zu nominieren und dafür Spieler einzuladen die teils wenig bis keine Spielpraxis haben/hatten und auch nicht zu den "besten" auf Ihrer Position gehören sorgt halt für großes Unverständnis bei mir.

    Bei uns sieht es so aus, das wir den Winter über, so weit es das Wetter zulässt, auf jeden Fall draußen bleiben werden. (F-Jugend / WfV)

    Wir haben zum Glück eine Flutlichtanlage auf unserem Platz.


    Hallenzeiten sind sehr begrenzt (1x die Woche für 90 Minuten) und mit vielen Auflagen verbunden. Das bekomme ich zeitlich einfach nicht auf die Reihe was da alles von der Gemeinde verlangt wird. Wir werden die Halle zwar nutzen, aber nur als Ausweichmöglichkeit, wenn uns das Wetter einen kompletten Strich durch die Rechnung macht. (viel Schnee, Regen o.ä.)

    Spielverlagerung in der F und E Jugend ist teil des DFB Ausbildunskonzept für die Altersklasse? Ist mir neu. Was die Kommandos angeht, ist damit allerdings nicht gemeint das man die Kinder "Fernsteuert".

    Aber kann ja jder machen wie er das möchte. finde ich trotzdem nicht gut, da die Kinder selbst Lösungen finden müssen.

    Mir geht es auch nicht um das "fernsteuern", sondern die Jungs sollen sich untereinander unterstützen. Primär geht es mir darum, dass die Jungs auf dem Platz mal miteinander reden, statt sich z.B. stumm die Bälle zuzuspielen oder wenn von hinten der Gegner angerauscht kommt.

    Ich versuche aktuell unserem älteren F-Jahrgang Kommandos näher zu bringen um sich gegenseitig auf dem Feld besser zu unterstützen. Aktuell laufen meine Jungs eher still und leise über das Feld. (wenn sie die Ruhe mal ins Training mitbringen würden :rolleyes:)


    Wir seid Ihr dieses Thema angegangen, bzw. wie habt Ihr damit angefangen? Ich suche hier noch nach einem gangbaren Weg. Ich möchte die Jungs nicht überfrachten.

    Da würde ich sofort eine Mitgliedschaft im Verein verlangen, um zumindest den Beitrag einzukassieren. Eine Schnupperphase würde ich solange ruhen lassen.

    Sind zum Glück alle im Verein als Mitglieder registriert! Habe halt noch die Hoffnung, das wir die Jungs für unseren Sport begeistern können und sie uns doch langfristig erhalten bleiben. Insbesondere der 2013 Jahrgang ist bei uns mit sehr wenigen Kindern bestückt, da sind wir üben jeden froh, der mit INTERESSE dabei bleibt.

    Also bei uns hier kam das Thema Funino für die F-Jugend nicht sonderlich prickelt an und wenn man jetzt noch auf Stangentore statt Minitore setzt steigert das eben auch nicht die Akzeptanz des ganzen. Wenn, dann sollte so etwas gefördert werden. Viele Vereine bei uns in der Umgebung nutzen Tore der Marke "Eigenbau". Entweder von einem bekannten Schlosser aus Metall oder aber Schreiner/Zimmermann aus Holz. War zu Bambini Zeiten für uns als Trainer ganz interessant. Wir hatten daraufhin ständig neue Fotos an unseren Stammverein geschickt, mit dem Verweis auf diese Eigenbaulösungen. Von daher gäbe es auch solche Möglichkeiten, aber ohne entsprechende Fördermittel wird das glaube ich schwierig.