Beiträge von Fachidiot

    Leider ist es bei uns im Verein eher so, das wir froh sein können, über jeden der dazustoßen möchte.


    In Deiner Situation stellt sich allerdings die Frage: Macht es nicht Sinn eine 2. Mannschaft zu gründen? Klar, hier stellt sich natürlich dann auch die Frage nach weiteren Trainern.


    Ansonsten würde ich aber auch eher danach schauen, das ich eine weitestgehend homogene Mannschaft zusammen habe. Denn sonst springen Dir, über kurz oder lang, die stärkeren Jungs ab und wie lange die schwächeren dabei bleiben ist halt immer so eine Sache.

    Was mich aktuell am meisten stört, ist das der Leistungsgedanke (und immerhin sollte es sich bei eines Landesauswahl um die besten Spieler handeln) außer Kraft gesetzt wurde. Alles mit dem Argument "Umbruch". Diesen kann man aber auch sinnvoller gestalten. Auf Spieler zur verzichten, die nun seit knapp 1 Jahr Höchstleistungen bringen nicht zu nominieren und dafür Spieler einzuladen die teils wenig bis keine Spielpraxis haben/hatten und auch nicht zu den "besten" auf Ihrer Position gehören sorgt halt für großes Unverständnis bei mir.

    Bei uns sieht es so aus, das wir den Winter über, so weit es das Wetter zulässt, auf jeden Fall draußen bleiben werden. (F-Jugend / WfV)

    Wir haben zum Glück eine Flutlichtanlage auf unserem Platz.


    Hallenzeiten sind sehr begrenzt (1x die Woche für 90 Minuten) und mit vielen Auflagen verbunden. Das bekomme ich zeitlich einfach nicht auf die Reihe was da alles von der Gemeinde verlangt wird. Wir werden die Halle zwar nutzen, aber nur als Ausweichmöglichkeit, wenn uns das Wetter einen kompletten Strich durch die Rechnung macht. (viel Schnee, Regen o.ä.)

    Da würde ich sofort eine Mitgliedschaft im Verein verlangen, um zumindest den Beitrag einzukassieren. Eine Schnupperphase würde ich solange ruhen lassen.

    Sind zum Glück alle im Verein als Mitglieder registriert! Habe halt noch die Hoffnung, das wir die Jungs für unseren Sport begeistern können und sie uns doch langfristig erhalten bleiben. Insbesondere der 2013 Jahrgang ist bei uns mit sehr wenigen Kindern bestückt, da sind wir üben jeden froh, der mit INTERESSE dabei bleibt.

    Also bei uns hier kam das Thema Funino für die F-Jugend nicht sonderlich prickelt an und wenn man jetzt noch auf Stangentore statt Minitore setzt steigert das eben auch nicht die Akzeptanz des ganzen. Wenn, dann sollte so etwas gefördert werden. Viele Vereine bei uns in der Umgebung nutzen Tore der Marke "Eigenbau". Entweder von einem bekannten Schlosser aus Metall oder aber Schreiner/Zimmermann aus Holz. War zu Bambini Zeiten für uns als Trainer ganz interessant. Wir hatten daraufhin ständig neue Fotos an unseren Stammverein geschickt, mit dem Verweis auf diese Eigenbaulösungen. Von daher gäbe es auch solche Möglichkeiten, aber ohne entsprechende Fördermittel wird das glaube ich schwierig.

    Nach den ersten 2 Monaten mit unserem neuen Jahrgang (vorher 2011/2012...jetzt 2012/2013) müssen mein Trainerpartner und ich feststellen, das wir, insobesondere für den Jahrgang 2013, zu einer Kinderabladestelle verkommen. Während es mit unseren 2012er (mit denen wir vor 2 1/2 Jahren gestartet sind) einfach eingespielt ist, man im gemeinsamen regen Austausch ist, verarbredete Zeiten eingehalten werden etc., ist es bei dem jüngeren Jahrgang eher so, das ich teilweise noch immer nicht weiß wer bei manchen Jungs die Eltern sind. Einige unserer Kinder kommen ursprünglich aus Selbstverteidigungskursen, die eigentlich nur beim Fussball sind, weil der bei uns ansässige Verein aufgrund des ganzen Corona Wirrwars kein Training anbietet. Die Aussage der Eltern war auch von vornherein, dass sobald es hier wieder losgeht manche Kinder vermutlich nicht wieder kommen werden. Das spiegelt sich auch im Verhalten der Jungs wieder. Die zum Teil mit absolutem Desinteresse beim Training anwesend sind (ich sage bewusst "anwesend" und nicht "teilnehmen").


    Da, wie oben bereits erwähnt, einige Eltern für uns noch "unbekannte" sind und man sich nur durch die WhatsApp Gruppe mit denen verständigen kann, kommt hier nochmals Frust auf, da sich auch hier an Absprachen nur selten gehalten wird. Um den Jungs etwas Abwechslung zu bieten haben wir angefangen Freundschaftsspiele zu organisieren, so lange das während unserer Trainingszeit auf unserem Platz stattfindet hört und sieht man auch hier wieder niemanden. So bald die Spiele aber auf den Gegners Platz ausgetragen werden, werden wir Trainer von genau den Eltern die man selten bis nie sieht gefragt, ob sie dabei sein müssen, wir könnten ja auf sie aufpassen...oder ob wir die Kinder mitnehmen und wieder heim bringen würden. Da gibt es noch einiges mehr, aber dann finde ich hier kein Ende mehr.


    Wir wollen jetzt zumindest mal einen Elternabend organisieren um genau diese Dinge anzusprechen, in der Hoffnung das es etwas bewirkt. (hatten wir zwar bereits vor 2 Monaten um insbesonder den neuen Eltern verständlich zu machen wie es bei uns zugeht, welche Regeln es gibt etc. pp., aber nun gut)

    Wir spielen bei uns (F-Jugend im WfV; Spiele 5 vs. 5) ein 1-2-1 wobei das "Mittelfeld" sehr viel Laufarbeit hat. Auch bei uns liegt der Fokus darauf, das Spiel von hinten über den Torwart aufzuziehen und nicht den Ball nach vorne zu "kloppen". Insbesondere in der Anfangszeit war das natürlich mit vielen Ballverlusten und anschließenden Torerfolgen des Gegners verbunden. Nach nun einem Jahr läuft das Ganze immer besser. Bei uns in der Ecke bedienen sich die meisten Mannschaften der Methodik "hoch und weit nach vorne, da steht unser XYZ und regelt das...", was immer wieder zur Diskussionen mit meinem Jungs geführt hat. Mittlerweile verstehen Sie es aber immer besser.


    Wir spielen viele 4 vs. 2, 3 vs. 1 bzw. 4 vs. 2 1/2 (wobei der "halbe" eine Spielzone nur im Bereich des Mittelfelds abdeckt). Wir lassen die Jungs häufig auf gemischte Spielfelder spielen. Also eine Mannschaft darf auf 2 Minitore schiessen, die andere auf das Jugendtor.

    Hi Fachidiot,


    mit solchen Vermischungen haben wir es früher auch versucht (teilw. vom Verein + Eigenanteil), das wollen wir nun jedoch ändern, da es auf beiden Seiten Schwierigkeiten gab. Einerseits gab es einen Rüffel vom Finanzamt an den Verein, da es sich um private Sportausstattung handelte, auf der Mannschaftsseite standen die Neueinsteiger auch ohne dar.

    Inzwischen lassen wir lieber etwas ganz über den Verein laufen (üblicherweise den Trikot-Satz, welcher dann auch noch in der nächsten Saison genutzt werden kann), dafür zahlen die Eltern dann das persönliche Equipment.

    Guten Morgen Tiberius,


    die Trikotsätze laufen bei uns auch über den Verein, bzw. sucht jeder Trainer für seine Jugend einen Sponsor. Die sonstige Mannschaftsaustattung wird durch einen separaten Sponsor quer finanziert + eben einen Eigenanteil der Eltern. Um das Ganze vollständig zu haben, haben wir für unsere Jugend entschieden, das wir auch beim Thema Sporttasche die gleiche haben wollen. Das regeln wir dann eben über unsere Mannschaftskasse + Eigenanteil.


    Aber das Thema Finanzamt werde ich auf jeden Fall mal bei unserem Jugendvorstand ansprechen, ob die hier schon irgendwelche Berührungspunkte hatten.

    Bei mir in der näheren Umgebung habe ich gar keine andere Wahl als das Zeit dazwischen vergeht. Grundsätzlich bin ich aber auch eher ein Freund davon, Dinge schnell hintereinander zu erledigen. Für mich liegt der Vorteil eher darin, dass die neu gewonnen Informationen noch Frisch sind und ich dadurch vielleicht eher das ein oder andere hinterfragen kann. Die eigenen Ansätze sollten so oder so dazu kommen. Man lernt ja auch nie aus und entwickelt sich ständig weiter.

    Bei uns fließt das Geld von Turnieren (also durch Kuchenverkauf etc.) in die Mannschaftskasse. Ansonsten kommt da von niemandem etwas rein. Das Geld nutzen wir dann für gemeinsame Unternehmungen oder aber um einen Beitrag zu bestimmten Anschaffungen zu leisten.


    Wir möchten zum Beispiel gerne einheitlich zu Turnieren etc. anreisen, die Kleidung wurde vom Verein gestellt bzw. organisiert und von den Eltern mit einem Eigenanteil bezahlt. Sporttaschen lassen wir in unserer Jugend auf eigene Initiative machen (ist so auch mit dem Verein abgestimmt). Hier dient die Mannschaftskasse dann dazu, dass jede Tasche mit Betrag X bezuschusst wird. In der Regel haben wir am Ende der Saison auch kein Geld "über" und alle haben daran partizipiert.


    Da das Geld in dem Fall auch erwirtschaftet wurde und nicht durch Zahlungen der Eltern zustande gekommen ist, hat somit auch niemand einen Anspruch auf irgendwelche Rückerstattungen. (der Kuchen, bzw. der Kaffee wurde ja bereits verspeist und den kann ich im Gegenzug ja auch schlecht zurück fordern:D)

    Das ist schön, das es mit dem schwachen Fuß klappt. Nur ist das kein Merkmal von isoliertem Training, bzw. kommt WEGEN den iso Übungen. Natürlich haben Sie da gemerkt das es einen anderen Fuß gibt und wenden es auch an. Das ist schön.

    Du ziehst dann den Rückschluß, das Du es ja isoliert trainiert hast und es deswegen genutzt wird.

    Es würde auch in Spielformen umgesetzt werden, und m.e. dann situativ richtiger im Spiel eingesetzt.

    Aus Erfahrungen mit 2 gemischten Teams, je eins Iso, eins Spielformen, kann ich nur den großen Unterschied feststellen,

    das z.b. in verschiedenen Rondoformen, die Spielformen Kids situativ beide Füße einsetzen, und auch das Verständnis haben in welchen Fuß ich zur Spielfortsetzung passen muß, da Sie auch den Nutzen beim Passempfänger erkennen.

    Also meine Jungs haben, ähnlich wie bei leviedelstein, sich eher "die Hüfte ausgekugelt", als den schwachen Fuß zu nutzen. Grund: Das kann ich nicht.....Ich trau mich nicht.... (wie erwähnt, andere Altersklasse). Da konnte ich es drehen und wenden wie ich wollte, selbst in Spielformen wo die Regel galt, das Tore nur zählen, wenn der schwache Fuß genutzt wird. Dann wurde eben kurz vor dem Tor abgedreht und einem anderen Mitspieler der Ball zugespielt. Ergo ziehe ich selbstverständlich für mich den Schluss daraus: die isolierten Übungen gaben genau diesen Jungs das Selbstvertrauen, dass der andere Fuß eben nicht nur zum stehen da sein kann, sondern dieser auch aktiv beim Fußballspielen genutzt werden kann. Und siehe da, seit dem wird der schwache Fuß natürlich auch bei Spielformen wie selbstverständlich eingesetzt.

    Das sehe ich gar nicht so als verwunderlich an (aus unserer Sicht natürlich schon, Spielen macht doch vielmehr Spaß). Denn isolierte Übungen sind weniger komplex, überfordern die Kinder also nicht so schnell und es kommt zu einfacheren, schnelleren Erfolgserlebnissen, über die sich ein Kind natürlich freut.

    Darin sehe ich auch für mich den Sinn von isolierten Übungen: Sie geben dem Kind Selbstvertrauen und laden zum Ausprobieren ein. Ein Junge von mir wird im Spiel niemals mit rechts spielen, vorher würde er sich den kompletten linken Fuß verdrehen. Bei ihm bringt kein Kniff etwas, damit er in einer richtigen Wettkampfsituation (er ist sehr ehrgeizig) den rechten Fuß zum Schießen würde. Er sagt selber, dass er das nicht kann und Angst hat, zu scheitern. Bei isolierten Übungen macht er es mit dem rechten Fuß und ich habe das Gefühl, dass er da langsam an Selbstbewusstsein gewinnt und es vielleicht bald auch mal im Wettkampf machen wird.

    Bei uns dienen die isolierten Übungen auch genau für solche Dinge, auch um Finten etc. einfach mal auszuprobieren (bei mir eine F-Jugend - ich weiß, passt wahrscheinlich jetzt nicht hierher). Aber meine Jungs trauen sich dadurch nun endlich auch ihren "schwachen" Fuß im Spiel zu nutzen und eskalieren schier vor Freude, wenn ihnen dann sogar ein Tor gelingt.

    Guten Morgen Zusammen,


    bin neu hier und werde mich auch noch im Vorstellungsthread verewigen (bin Trainer einer F-Jugend), wollte aber kurz auch hier meine Erfahrung mitteilen:


    Nachdem bei uns (WfV) die letzte Saison abgebrochen wurde und es über den Sommer keinerlei Turniere gab, haben wir, ab dem Zeitpunkt wo wir durften, angefangen fast wüchentlich Freundschaftsspiele zu bestreiten. Das hat super funktioniert und ist auch aktuell gut machbar, da unsere Jungs sonst gar keine Spiele mehr hätten. Mit Glück, bekommen wir Ende September noch einen Spielplan für den Oktober. Wenn wir uns als Trainer also nicht reingehängt hätten und die Freundschaftsspiele organisiert hätten, wären meine Jungs dann ein halbes Jahr ohne Spiele gewesen. (mit der Winterzeit - s. unten - wäre es dann sogar 1 Jahr) Bin froh, dass wir bisher noch keinerlei Abmeldungen hatten.


    Nun kam vom WfV die Info, das es wohl keine Hallenrunde und auch keine "privat" ausgetragenen Hallenevents im Winter geben soll. Da wird es für uns dann nochmals interessant die Kinder bei der Stange zu halten. Da wir bei uns auch nur begrenzt Hallenzugang haben (1 Halle für alle ansässigen Vereine), kann man das leider nicht mal über Trainingzeit auffangen.


    Mir ist schon klar, dass das so aufgrund von Corona eher logisch ist (kleine Halle, viele Menschen auf engstem Raum), macht es für einen Dorfverein wie unseren aber nicht leichter die Jungs auch im Verein zu halten.


    Bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht!