Alles anzeigenAlles anzeigenFall 2 ist mehr als speziell. Das Kind leidet seit der Scheidung vor 5 Jahren unter dem Irrsinn der Eltern im Streit um Aufenthaltsrecht. Seit 2 Jahren ist das Kind bei der Mannschaft und Fakt ist, dass die Mutter für das Kind Cherrypicking in allen Lebensbereichen betreibt, weil die Welt da draußen ist böse zum Kind und der Ex ist an allem schuld. Sie versucht mit allen Mitteln, dass der Sohn - koste es was es wolle - vom Ex isoliert wird und macht alles, um dem Sohn die Bösartigkeit des Vaters einzutrichtern. Ich könnte Romane verfassen, welch grausame Gegebenheiten auf Kosten des Kindes seitens beider Eltern vorgefallen sind.
Das hat so weit Blüten getrieben, dass sogar der Hort die Abmeldung des Kindes vom Hort nachdrücklich eingefordert und durchgesetzt hat, da er de facto nie im Hort war (die Mutter hat paranoide Angst, dass ihr Ex auf den 50 m zwischen Schule und Hort den Sohn ansprechen/mitnehmen könnte) und einem anderen Kind den Platz wegnimmt.
Ich habe 2 Jahre versucht ihn mitzuschleppen und Gespräche gesucht,aber ich bin kein Psychologe, Pädagoge oder Sozialarbeiter und mittlerweile braucht das Kind professionelle Hilfe (die die Mutter verweigert trotz Anratens von Schule und Hort). Es ist nett gemeint mit der Berücksichtigung seiner Situation, aber die Mutter blockt jedes Gespräch und jede Hilfestellung auch seitens des Vereins ab. Sie sagt selber, dass ihr sämtliche Regeln und der Verein egal sind , wenn es um ihren Sohn geht. Sie erlaubt für sich und das Kind nur das, was ihm ihrer Meinung nach gut tut und pfeift auf den Rest der Welt. Der Verein kann gar nicht eine Abwechslung sein, weil das Angebot gar nicht wirklich angenommen wird/werden kann.
Nun ist meine Energie für Sonderbehandlung am Ende nach 2 Jahren und der sportliche Rückfall ist das i-Tüpfelchen. Mit der obigen Haltung und Verhaltensweisen der Mutter hat die Leitung - auch um mich zu entlasten- das Ok gegeben, dass mit Saisonende Schluss ist.
und das ist auch gut so. Auch wenn es oft hart klingt, aber ein Verein ist nicht dazu da alle Problemfälle aufzufangen. Du hast es versucht 2 Jahre lang und es ist gut so.
Ich finde die Diskussion sehr interessant. Eigentlich verlangt dies nach einem eigene Thread: wo endet die (soziale) Arbeit eines Vereins? Muss ein Verein sich auch um Kind 20 kümmern, das fast eine 1:1 Betreuung benötigt, und dabei die anderen 19 vernachlässigen?
