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Beiträge von Papatrainer83
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Der Trainer sieht dazu " in Zukunft nicht die Qualität, und würde nicht mehr spielen." Er "möchte" oder "empfiehlt" das der Junge wieder geht, da er eh schon kaum Spielzeit hat.
Muss das Kind gehen? Oder hat man eine Zusage für die ganze Saison und weiter Bleiberecht ? Soll ein Bleiberecht hier besser gegen Verein juristisch bereinigt werden, dazu wäre man wohl bereit. Oder Nachgeben?
Bin selber woanders Trainer , aber den Fall hatten wir noch nicht.
Danke.
SeppoHallo Seppo,
du schreibst von einem Leistungsverein (was auch immer dafür die Definition ist), das heißt dir war klar, dass es eine Selektion der Kinder gibt. Jetzt ist dein Kind daran "ausgesiebt" zu werden. Es ist das HOBBY deines KINDES und er erhält jetzt schon kaum Spielzeit und es soll weniger werden. Was würde da eine juristische Auseinandersetzung bringen? Es geht darum, dass dein Kind Spaß am Fussball hat und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser in Zukunft hier gegeben sein wird. -->Ich würde das Kind abmelden und nach einem anderen Verein Ausschau halten, selbsternannte Leistungsvereine/Talentschmieden (falls ihr das wieder wollt) gibt es ja mehr als genug.
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Vielleicht der altbekannte Fall, dass der Trainer es einfach nicht so gut sieht wie die deutlich besser ausgebildeten Eltern 😀
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Wenn der Fußballtrainer sagt:
Könnte das unter Umständen dazu führen, dass sich das Kind dann, zumindest vorübergehend, vom Fußball komplett verabschiedet?
Oder meint ihr Eltern und Kinder würden sich dann verstärkt dem Fußball zuwenden?
Bei meinen beiden Großen (15 und 13) war es so. Beim 15jährigen überschnitten sich die Trainingszeiten mit Volleyball, beim 13jährigen mit American Football. Bei beiden anderen Sportarten war es kein Problem, da wir schon darauf geachtet haben, dass die Trainingsbeteiligungen gleichmäßig aufgeteilt waren. Nur beim Fußball waren 2 von 3 Trainings in der Woche plötzlich nicht mehr ausreichend
Und wenn sich Kinder vom Fussball verabschieden weil sie trotz 100% Trainingsbeteiligung nur gleiche oder im schlimmsten Fall weniger Spielzeit bekommen? Ich spreche aber von Altjahrgang E aufwärts.
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In der F bei den Spieltagen hatte ich nie einen festen Torwart. Die Spieler, die draußen gut waren haben oft auch als TW gedribbelt und sind mit rausgekommen. Das ergab(bei erfolgreichem Dribbling) plötzlich eine doppelte Überzahl im 4+1 und ich fand es als Trainer spannend was die Kinder daraus machen.
In der D finde ich es gewagt, ist mir aber immer noch lieber als vom TW zu verlangen nur Abschläge zu spielen.
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Vorab: Ich bin großer Fan der 3vs3 und 4+1 Spielformen bei den Bambini und der F. Jedoch sehe ich die Organisation der Spieltage noch nicht als optimal an. Meistens geht es von 9:00 bis ca. 11:30. In der Zeit haben die Kinder meistens ca. 4 Spiele a 10min (5er Gruppe).
Das heißt der Aufwand für die Eltern geht von 7:30 bis 12:30 für nachher vielleicht 30min Spielzeit. Hier habe ich von vielen Eltern schon die Rückmeldung bekommen ob es nicht möglich wäre die Gruppen kleiner zu machen und dafür mit Hin- und Rückspiel. Wie seht ihr das?
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Es geht hier doch um einen Jungjahrgang E-Jugend richtig?
Vielleicht tue nur ich mit so Begriffen wie: "Fehler im nächsten Training aufarbeiten, motivieren, strategisch einstellen" hier schwer.
Eventuell einfach mal wieder daran erinnern, dass diese Kinder maximal 9 Jahre alt sind. Für mich am naheliegendsten ist eigentlich, dass der andere Trainer bei früher deutlicher Führung wechselt, oder aber die Kinder am Anfang einfach nervös sind und sich zu viele Gedanken machen.
Und in 2x25min ein 8:4 als Ergebnis finde ich völlig in Ordnung, da gibt es bedeutend schlimmere Ergebnisse.
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Viele Erwachsen vergessen bei ihrem Sport, dass es ein Hobby ist. Den Spaßfaktor wieder ganz nach oben schieben und das Spiel genießen. Klar wenn wir hier über eine Oberligamannschaft reden sieht es wieder anders aus.
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Ein Trainer macht als Trainer die gleichen Fehler wie der Schiri, der Spieler und alle am Spiel beteiligten. Das sollte man jedem Kind bewusst machen. Fehler darf und soll man machen, ohne Fehler kein Lerneffekt, egal in welchem Aspekt des Lebens.
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Das geht schon in Richtung Autorität untergraben, denn man kann davon ausgehen, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist und in den eigenen vier Wänden in der Familie noch ganz andere Dinge kritisiert werden. Eltern wissen gar nicht, was sie dem Trainer und vor allem dem Kind damit antun, welches beim Fußball was gesagt bekommt, was dann eventuell vom Vater nach dem Training direkt als falsch abgestempelt wird.
Ein sehr interessantes Thema: Eltern und eigene vier Wände.
Sehe ich allerdings ein bisschen differenzierter. Ich habe meinen Sohn am Wochenende in seinen Entscheidungen bestätigt und unterstützt, auch wenn das der Trainer auf dem Platz anders gesehen hat und andere Anweisungen/Feedback gegeben hat. Warum sollte ich das zu Hause in den eigenen vier Wänden nicht machen (dürfen)?
Ich bin selbst Trainer. Trainer machen auch Fehler - teilweise erkennen sie das erst Jahre später. Und Trainer kommen und gehen. Ich denke, dass es zur (Spieler-)Persönlichkeitsentwicklung dazu gehört.
Interessanter Aspekt. Seit ich meine Kinder nicht mehr selber trainiere sind meine Worte vor dem Spiel nur noch: "Hab Spaß und genieße das Spiel." Nach dem Spiel (ich bin nicht bei jedem Spiel dabei) überlasse ich es den Kinder ob sie erzählen wollen oder nicht. Wenn ich dabei war und sie erzählen, dann sage ich aber schon was ich gesehen habe. Da ich aber weiß was die Trainer von meinen Kindern wollen und ich das unterstütze (Positionsrotation etc.) stärke ich immer die Trainer.
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Ich bin entsetzt was in manchen Vereinen die Leiter mit euch Ehrenamtlichen und den Kindern/Jugendlichen machen.
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Ja, es sind mehr (viel mehr sogar) als 15 Euro Startgeld. Aber du hast recht, ich werde das ganze absagen, notfalls fällt das Geld halt weg. Aber sinnvoll ist ein Hallenturnier derzeit nicht.
Da finde ich schon wieder ein Haar in der Suppe. Wieso soll ein Bambini-Turnier mehr als 15€ kosten? In unseren Breiten haben sich die 15€ durchgesetzt, mehr als eine Medaille für jedes Kind gibt es aber auch nicht, Platzierungen werden nicht ausgespielt. Vielleicht bekommst ja wenigstens eine Spendenquittung?
Oder dein Verein übernimmt das? So sollte es zumindest sein. -
Bei uns (Sachsen) ist U16 Training und Spiel erlaubt. Die meisten Hallenturniere wurden abgesagt, auch die Verbände haben die Hallenmeisterschaften abgesagt.
Gestern kam allerdings die Mail eines Turnierveranstalters (leider des einzigen bei dem wir im Vorhinein Startgeld bezahlte haben), dass sie ihr Turnier durchführen. Mit (für meine G-Jugend) sinnfreien Regeln:
- Kinder müssen getestet sein (in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr)- Zuschauerbegrenzung - wenn ich das berechne dann darf jedes Kind einen Zuschauer mitbringen
- Zuschauer sitzen auf der oberen Tribüne, Kinder unten - heißt ich habe für die 4 Stunden die das Turnier geht 7 bis 8 Kinder auf dem Hals, die nicht zu ihren Eltern dürfen
Überlege nun, auch aufgrund der Zahlen, abzusagen. Allerdings hatten die sich schon komisch, als wir das Startgeld nicht im Voraus zahlen wollten.Da muss man sich schon fragen ob alles was erlaubt ist auch richtig ist.
Sorry, aber zur Zeit mit einer G-Jugend zu einem Hallenturnier zu fahren, während bei euch im Freistaat Ärzte und Pfleger am Limit kämpfen, Schulen geschlossen sind, halte ich für nicht vertretbar. Geht es hier um mehr als 15€ Startgeld?
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Danke für die Eröffnung dieser Diskussion.
Leider sieht man die JSGs immer öfter, teilweise dann mit dem Ergebnis, dass es 4 E-Jugenden gibt. Im wfv sind JSGs offiziell erst ab der E-Jugend erlaubt und siehe da, fast alle haben sowohl Bambini als auch F-Jugendmannschaften, die sich dann in den "Gemeinschaften" verteilen. Meiner Meinung nach könnten viele zumindest in der E-Jugend noch eigene Mannschaften stellen-->das Zugehörigkeitsgefühl würde sich verstärken und vielleicht auch weniger zum Aussteigen bewegen.
Ein generelles Problem sehe ich aber darin, dass viele Vereine denken, sie müssen alle Sportarten anbieten. Wenn ein Verein/Ort stark im Handball/Volleyball/Tischtennis verwurzelt ist gehen traditionell viele Kinder dann automatisch zu diesen Sportarten, warum muss dann partout auch noch alles andere angeboten werden?
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Mal ganz abgesehen davon was der Verein da so macht, was machen die Eltern bitte mit Ihren Kindern?

Kann ich nur unterstreichen, wer schickt sein Kind mit 12 in eine WG? Das wurde ja sicher alles vorher angeschaut. Nur die Schuld bei Union zu suchen ist mir zu billig.
Die NLZ gehen genau in die andere Richtung und haben schon U10 und U9 Teams. Ich persönlich finde vor U12 sollte kein Spieler im Kleinfeldbereich den Verein wechseln, sonder sich in der vertrauten Umgebung weiterentwickeln und eventuell Stützpunkttraining nehmen, wenn das Training nicht ausreicht. ich würde mir wünschen wir hätten mehr Stützpunktvereine die genau diese Aufgabe übernehmen in Zusammenarbeit mit dem Verband.
Gehe ich 1:1 genau so mit.
Überall herrscht aber auch das riesen Problem des Nachwuchsmangels und es entstehen immer mehr SG/JSG oder JFVs, wo ich mir nicht sicher bin, ob das eine Lösung des Problems ist oder vllt auch ein Teil davon... Aber das könnte ein andere eigener Thread werden
Sehr interessante Diskussion (ich bin kein Freund von SG/JSG), wäre meines Erachtens auch ein eigener Thread wert.
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Einer unserer Kinder hat aktuell die Chance und Möglichkeit bei zwei unterschiedlichen NLZ vorspielen zu dürfen. Aktuell zeigt das erste NLZ Interesse. Die zweite Anfrage eines NLZ ist aktuell eingetroffen. Jetzt wissen wir nicht genau was wir tun sollen. Einerseits gibt es keine Garantie ob sich ein NLZ für einen Entscheidet somit wäre es toll wenn man alle Chancen nutzten kann, auf der anderen Seite möchte sich unser Kind keine Chance verbauen in dem er vielleicht bei einem NLZ glänzt und beim anderen vielleicht nicht so auffällt. Besteht aus eurer Sicht und Erfahrung Gefahr, dass sich die NLZ austauschen oder die Ergebnisse generell in einer Datenbank eingepflegt und eingesehen werden können auch von anderen Vereinen?
Wie sieht das mit den Scout's aus welche teilweise für mehrere Vereine sichten?
Freuen uns auf eure Einschätzung und Hilfestellung.
VG

Generell würde ich den Druck vor dem "Vorspielen" aus Elternsicht rausnehmen und es eher zusätzliches Training nennen. Ein Kind wird dann positiv auffallen wenn es daran Spaß hat und nicht wenn es sich Gedanken macht ob es hier eventuell negativ auffallen könnte.
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In MV müssen wir jetzt mal abwarten, wie es weitergeht. Eine Entscheidung soll wohl diese Woche fallen.
Sollte es dahin gehen, dass nur noch Geimpfte in der Halle trainieren können (Training draußen ist hier oben im Norden wirklich keine Alternative mehr), sehe ich bei meiner D-Jugend schwarz. Da scheint bisher kaum jemand geimpft zu sein (was auch klar ist, da die Spieler ab 12 sich erst seit zwei-drei Monaten impfen lassen können und die unter 12 sowieso noch nicht.
Ernste Frage: wieso ist draußen trainieren keine Option mehr? Keine verfügbaren Plätze? In einem Beitrag weiter vorne lese ich von einer C-Jugend, die jetzt schon in die Halle will.
Für mich ist Fussball eine Freiluftsportart, zu nicht-Corona-Zeiten kann man gerne auch mal 2-4 Monate in die Halle. Aber in der jetzigen Zeit mit einer D oder gar einer C auf Hallentraining zu drängen verstehe ich ehrlich gesagt nicht, sofern natürlich bespielbare Plätze vorhanden sind.
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und soll jetzt Vorspielen im einem Nachwuchsleistungszentrum.
Als Info gab uns jemand mit das die Torhüter beidfüßig sein sollen, ist das wirklich der Fall oder kann es nur der private Anspruch des NLZ ?
Hallo Elvis,
wer sagt er soll da vorspielen?
Ich habe kein Kind in einem NLZ, jedoch Kontakte zu Kindern, die da spielen. Wenn das Kind es nicht von sich aus zu 100% will, kann der Schuss ganz schön nach hinten losgehen. Das ist ein Aufwand, der nur zu stemmen ist wenn Kinder und Eltern das wollen.
Ein beidfüßiger Torwart in der U9 halte ich ehrlich gesagt für eine reine Wunschvorstellung. Leider lassen 80% der Trainer in der U9 den Torwart einen langen Abschlag auf den schnellen, großen Stürmer machen. Sollte dein Sohn annährend beidfüßig sein, ist das schon sehr gut. Mir widerspricht es aber, dass bereits ein U9 Kind auf die Position Torwart fixiert ist. Bei den besten Mannschaften der U10 (NLZ oder Partner von NLZ), die ich gesehen habe, waren immer abwechselnd die Feldspieler im Tor. Diese konnten somit auch aktiv am Spiel teilnehmen und waren alle gute Fußballer.
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Was ist mit der Festspielregelung?
Die Festspielregelung gibt es nicht in allen Landesverbänden in allen Jugenden. Moralisch sicherlich nicht richtig.
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Kam die Idee des Wechsels von euch oder hat der jetzige Trainer gesagt, dass das Kind unterfordert ist?
Und ja ich bin der Meinung, dass der Verein "NEIN" sagen kann. Genauso können aber auch Eltern "NEIN" sagen wenn Kinder im Jahrgang hochgezogen werden sollen.
