eine bestmögliche und kindgerechte Förderung von Kinder- und Jugendfußballern.
ist aus meiner Sicht das Spiel, weil hier automatisch der differenzielle Lernansatz gegeben ist, der bei isolierten Übungen oftmals nicht integriert ist (z.B. Differenzielles Lernen Fußball - eine von vielen Informationsquellen).
Vorteil Fußballschulen: die Trainer*innen und die Programme berücksichtigen/beinhalten oftmals Elemente, die dies fördern (z.B. Ballvielfalt; Life kinetic usw.). Professionelle Fußballschulen überprüfen auch oftmals, ob die Programme (Konzepte) von ihren Trainer*innen auch ordentlich durchgeführt werden - und trennen sich von Trainern, die das nicht machen. Somit ist es dort meistens "kein Einschleifen", sondern es gibt Variationen und Weiterentwicklungen.
Den Vereinen fehlt es oft an den Konzepten und der Qualitätskontrolle bzw. den Möglichkeiten sich von Trainern zu trennen (wird ja hier öfters diskutiert) und deshalb wird vieles toleriert. Und genau da setzt aus meiner Sicht die neue Trainingsphilosophie des DFB an. Die einfachste Trainingsform ist, lasst die Kinder spielen. Umso kleiner die Teams desto größer die Anzahl an Ballkontakten (Wiederholungen). Auch wird das Spiel wieder mehr in den Mittelpunkt des Trainings gestellt, um den Einfluss der Trainer*innen auf den Fußballspieler auszugleichen. Fußball soll der Mittelpunkt sein und nicht, ob da ein Trainer gut oder schlecht motivieren kann (Intensität und Freude).
Zusatz: das Thema extrinsische und intrinsische Motivation ist aus meiner Sicht nicht nur ein fußballspezifisches Thema, sondern auch ein gesellschaftliches. Und wir müssen aus meiner Sicht wieder mehr dazu kommen, dass die Kinder und Jugendlichen intrinsisch motiviert sind (beim aber auch außerhalb des Fußballtrainings oder Spiel). Und hier sehe ich die Spielformen den Übungsformen als überlegen an.
