Beiträge von let1612

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    In Bayern gibt es für die U13 (D-Jugend) dafür einen eigenen Wettbewerb.

    Die Landesverbände wurden vom DFB aufgefordert den Pflichtspielbetrieb zu unterbrechen und "europameisterschaftsbegleitende" Wettbewerbe durchzuführen.


    Von Vereinsseite sind mit keine besonderen Veranstaltungen bekannt (nicht von meinem noch von anderen).

    Aber auch beim Klavier gilt, was war in vielen Sportarten und anderen gesellschaftlichen Bereichen sehen, dass Leistungsorientierung bei uns kritisch beäugt wird. Deswegen fallen wir auch in vielerlei Hinsicht zurück.

    Frust an: Genau und wir haben früher nur Einser geschrieben und mindestens in der Oberliga (3. Liga) Fußball gespielt. Und das schon in der G-Jugend (Thread-Überschrift) und wenn nicht dort, dann spätestens ab der E-Jugend. Frust aus.


    Ich frage mich auch, wer die heutige Generation an Kindern und Jugendlichen erzogen hat. War das auch dieses "wir"? Und wo sind die Belege, dass "wir" zurück fallen?

    "Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen für Kinder von der Geburt bis zum Ende der Grundschulzeit. Konkret können das Krippen für Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr oder Kindergärten für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Eintritt in die Grundschule sein."

    Quelle: Ausbildung im Erzieherberuf | Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales


    Bei uns wird erst ab 3 von Kindergarten gesprochen. Davor sind es Krippen.


    Auch die Heidelberger Ballschule hat Programme für U3 und Ü3.


    Ich würde mir 2-4 Jahre nicht antun ;)

    Ich bin in der E-Jugend noch ein Fan der Jahrgangstrennung. Ab der D-Jugend leistungsorientiert, aber in der E-Jugend noch nach Jahrgang.

    Allerdings bei 7 (Jungjahrgang) und 10-12 (Altjahrgang) wie in deinem Beispiel passt das nicht so ganz sofern ihr noch nicht die Möglichkeit habt in den neuen Spielformen zu spielen. Bei uns im Kreis würde ich Fußball 5 mit dem Jungjahrgang und Fußball 7 mit dem Altjahrgang empfehlen. Trainieren würde ich gemeinsam.

    vielleicht hilft dir das weiter

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    Gestern gab es eine Pressekonferenz von Hannes Wolf. Das Kompetenzteam macht sich nun auch Gedanken zu den Spiel- und Wettbewerbsformen und gibt Empfehlungen. Einige davon kann ich nachvollziehen und voll unterstützen:

    1.) Alle Kinder spielen! Kein Kind bleibt zu Hause! Min. 75% Spielzeit für alle Kinder! (Bambini bis E-Junioren)

    2.) Kinder- brauchen einen regelmäßigen Trainings- und Spielbetrieb um sich zu entwickeln (Bambini bis A-Junioren)

    3.) Leistungshomogene Einteilung

    4.) D7 im Twin Modus wird angesprochen

    5.) Aufstiegsmitnahme bei den Jahrgängen

    6.) Zusammenarbeit Verein, Schule, Ganztag, Fußballschulen, Freizeit und andere Sportarten


    In der Präsentation gibt es drei Folien explizit für Bambini bis E-Junioren:

    Es gibt eine Folie Bambini (2 vs. 2 und 3 vs. 3), F-Junioren (Empfehlung 3 vs. 3 und 3+1 vs. 3+1) und E-Junioren (Empfehlung 5 vs. 5)

    Warum nimmt man hier nicht die bestehenden Folien? Die bisherigen Folien lassen diese Spielformen zu. Die neuen Folien lösen neue Diskussionen aus. Und leider hat man es versäumt Folien für D- und C-Jugend anzufertigen. Genauso wie man es verpasst hat, nicht nur von Kindern sondern auch von Jugendlichen zu sprechen - auch dort sollten alle Jugendlichen Spielzeit erhalten.

    Ich kann diese Strategie und die Gedanken dahinter nicht verstehen.


    Für mich zeigt sich auch in der Fragerunde, dass das Kompetenzteam seine Kernkompetenzen verlassen hat (ich war von dem Team bisher komplett begeistert). Erfahrung in der Organisation eines Spielbetriebes sehe ich bei den Beteiligten nicht. Ich sehe auch keine Lösungsansätze auf den Folien oder im gesprochenen Wort. Ich sehe allerdings auf den Folien z.B. diesen Zusatz: immer, wenn ein 2 gegen 2 möglich ist, wird ein neues Feld aufgebaut (zu 1.). Wenn das möglich ist, hat aus meiner Sicht die Organisation versagt.


    Weiterhin wird leider auch nicht innerhalb des Kinderfußballs ausreichend differenziert und die anderen Sportarten integriert bzw. ihnen Platz gegeben.


    Ich bin mal gespannt, ob sich Hannes Wolf für die Organisation des Spielbetriebes noch Fachkompetenz in sein Team holt.


    zum Video

    Inwiefern? Die Warteliste bedeutet ja, dass der Verein in der Altersklasse keine Spieler mehr aufnimmt, also keine neuen Mitglieder mehr aufnimmt, da das Sportangebot ansonsten nicht mehr realisiert werden kann.

    Ein Verein hat meistens nicht nur eine Abteilung. Beispiel bei uns: Tanzen hat eine Warteliste. Fußball nimmt jeden. Ich melde mich zum Fußball an -> Vereinsmitgliedschaft. Mit der gehe ich dann zum Tanzen als Mitglied und fordere eine Teilnahme ;)

    Ich kann die Entscheidung des DFB aufgrund dieser einen Aussage nachvollziehen: "Aktuell spielen bereits mehr als 80 Prozent aller geförderten Spieler in zwei Vereinen."

    Der DFB stellt keine "Vereinstrainer". Und auch in einem Ballungsgebiet darf es aus meiner Sicht nicht mehr als 3 Spieler von einem Verein bei einem Stützpunkt geben. Es sollen Talente gefördert werden und nicht die Masse - wobei wir heute schon bei der Masse sind (57 NLZ mit einem Kader von 15 Spielern ergibt 855 Spieler + 350 Stützpunkte mit 15 Spielern ergibt 5.250 und gesamt über 6.000 Talente pro Jahrgang)

    CoachT : nach deiner Beschreibung würde ich die Anführungszeichen bei Leistungsteams weg lassen ;) - hier handelt es sich wahrscheinlich um den Nachwuchs aus der 1.-3. Liga (eigene Teams erst ab U11; Trainingscamps; Kaderplätze; Kinder wollen unbedingt da hin (Vorbilder)). Ihr habt von F bis A-Jugend sicher keine Probleme Spieler zu haben und die obersten Klassen zu halten.


    Problematisch wird es für mich bei Vereinen, die in der F-Jugend nur 10 Kinder nehmen (mit Selektion) und trotzdem in E- und D-Jugend noch weitere scouten und dabei teilweise ganze Mannschaften austauschen. Und oftmals haben diese keine langfristige Perspektive - D-Jugend spielt noch hoch, C- und B- schon nicht mehr und in Richtung A-Jugend und Herren ist das Level auf dem Niveau der abgeworbenen Vereine. Das "Ligenhopping" der Spieler geht oftmals zu Lasten der Vereine.


    Talentkriterien hatte ich schon mal 2020 für mich zusammengefasst:

    St. Pauli

    Beispiel aus dem Volleyball - etwas ausführlicher hier

    Aber ob man in so frühen Jahren schon scouten muss, erschließt sich mir überhaupt nicht

    Scouten ist das eine - Selektieren das andere. Es gibt Vereine, die sagen sie haben 10 Plätze für diese Mannschaft und 20 Kinder, die teilnehmen wollen. Wie werden die Plätze vergeben?

    Und in Richtung Alter gehen die Meinungen auch auseinander ;)

    Vielleicht für den einen oder anderen interessant:

    Erfassung und Validierung der subjektiven Talentkriterien von Fussballtrainern unter Verwendung eines konstruktivistischen Ansatzes (Nina Jokuschies)