Beiträge von let1612

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    wer schon weiter ist kann erhöhen

    Don't look up!!


    bzw.

    Zustimmung für:

    - Erhöhung der Spielzeit

    - Erhöhung der Ballkontakte

    - Erhöhung der Intensität usw.


    Warum aber

    - Erhöhung der Spieleranzahl

    - Erhöhung der Ballgröße

    - Erhöhung der Torgröße usw.

    wenn es nicht zum Entwicklungsstand (Größenverhältnisse) der Kinder und Jugendlichen passt.


    Die Trainingsphilosophie Deutschland und auch die Nationalmannschaft geht zu kleineren Spielformen - warum wollen die Trainer immer größere Spielformen?

    Wo werden die Grundlagen und die Vielseitigkeit gelegt? Bei kleinen Spielformen. Bei großen Spielformen werden Spezialisierungen herausgebildet. Die brauche ich im Kinderbereich und unteren Jugendbereich doch gar nicht.

    Und ja, dazu könnt ihr auch zu anderen Sportarten schauen: Beachvolleyball (2 vs 2) anstatt Volleyball (6 vs 6); Rugby 7 und 11 oder Basketball (5 vs 5) und Streetball (3 vs 3).

    Auf dem Papier gut in der Realität sorgt es nur dafür die Spitze auszubremsen.

    Und wie soll das 4*7 Minuten funktionieren?

    Entsteht ein Spielfluss überhaupt?

    Also ich hab die Erfahrung gemacht das unter 20 Minuten Spielzeit es meistens kein wirkliches Spiel zustanden kommt.

    Wie oft wir schon im Pokal das Problem hatten 20-25 Minuten gerade gegen Underdogs Probleme gehabt zu haben und dann hätte man ja so nie ne Chance gegen den Bunker Fussball von manchen Amateur Vereinen.

    Mit der Argumentation dürfte man dann in der Halle nicht mitspielen - dort wird meistens 10 min gespielt.


    Was ist noch in der Argumentation enthalten: Defensiv haben wir Konzepte uns gegen Stärkere zu behaupten, aber Offensiv haben wir noch keine Konzepte uns gegen Schwächere durchzusetzen. Erinnert mich ein bisschen an die Nationalelf vor ein paar Jahren.


    Womit habe ich ein Problem? Mit Vierteln. Ich tendiere zu Drittel, v.a. im Twin. Warum?

    1. Drittel: leistungshomogen - stark vs. stark und schwach vs. schwach

    2. Drittel: leistungsheterogen - gemischt 1 gegen gemischt 1 und gemischt 2 gegen gemischt 2

    3. Drittel: leistungsheterogen - gemischt 1 gegen gemischt 2 und gemischt 2 gegen gemischt 1

    Von der 4. Variante: stark 1 gegen schwach 2 und schwach 1 gegen stark 2 halte ich nichts.

    Bei 60 min. Spielzeit könnte dann ein Drittel 20 min. sein.

    Meine favorisierte Wertung wäre, jedes Spiel zählt einen Punkt (ähnlich wie beim Tennis mit den Sätzen). D.h. 6 Spiele ergibt 6 Punkte - höchstes Resultat wäre 6:0.

    Wenn ich in der E-Jugend zu einem Spiel fahre, bräuchte ich 5 Spieler (+ ggf. Rotationsspieler)

    In Augsburg setzen wir die Festivals so an, dass wir von einem min. 12-15 Spieler*innen Kader in der F- und E-Jugend ausgehen. Das führt dann in der F-Jugend zu 3 Teams im Fußball 3 (3 Spieler + Rotationsspieler) und zu 2 Teams im Fußball 5 (5 Spieler + Rotationsspieler).

    Weil nach meinem Empfinden ist der Grundtenor hier im Forum ja: "möglichst kleine Kader", "Homogenität"

    Zum Thema Homogenität. Die meisten Teams haben bessere und schlechtere Spieler. D.h. eine Mannschaft spielt auf den besseren Feldern und eine auf den schlechteren Felder im CL-Modus. Somit kommt es zu homogenen Spielen. Voraussetzung aus meiner Sicht: viele Felder. Deshalb spielen wir Fußball 3 auf 9 Feldern und Fußball 5 auf 6 Feldern. Das machen andere Kreise nicht - und ich verstehe deren Argumentation nicht (z.B. Platzkapazitäten).

    Ich bin auch der Meinung, dass ich große Kader brauche um mehr bessere und schlechtere Kinder zu haben, um ihnen ein homogenes Training anzubieten. In der C-Jugend brauche ich mittlerweile 18-20iger Kader um spielfähig zu sein - kleine Kader in der F und E-Jugend führen dazu, dass die Vereine keine C-, B- und A-Jugend mehr zusammen bekommen.


    noch was zum Thema Jahrgangsabsenkung:

    Ich bin davon auch ein Fan, weil sie der Jugend eindeutig die Spielform zuordnet - nicht wie heute (heute kann man in der F-Jugend Fußball 3, 4 oder 5 spielen).

    Fußball 9 in der C-Jugend ist für mich der kritische Punkt. Für Twin fehlen die Spieler (wären 20 mit einem Rotationsspieler) und die Infrastruktur auf den Plätzen (Tore und Fangzäune). Springe ich von Fußball 7 auf Fußball 11 geht ein heutiger Entwicklungsschritt verloren. Brauche ich den? Oder sage ich Fußball 11 passt und die Vereine, die nicht 11 zusammen bekommen, spielen Fußball 9 (Flex) - Flex wird übrigens immer mehr (teilweise bis in den Herrenbereich).

    Linksfuss : DFB Booklet Trainingsphilosophie Deutschland Seite 64:

    "Im Sommer 2024 lassen sich die Prinzipien „Alle spielen immer“ und „Freude, Intensität und Wiederholung“ nur bis zu den E-Junioren umsetzen. Deshalb brauchen wir die Trainingsphilosophie Deutschland auch von der D- bis zur A-Jugend, damit im Training alle Spieler den Fußball hochdosiert erleben können. Dennoch möchten wir die Debatte führen, ob ein 7 gegen 7 als Zwillingsspiel auf zwei Feldern nicht die bessere Lösung für die D-Jugend ist. Die Vorteile sind:

    > 14 Kinder, die immer spielen.

    > Jedes Kind hat deutlich mehr Fußballaktionen.

    > Zwei Torhüter erhalten immer 100 Prozent Spielzeit und haben im 7 gegen 7 deutlich mehr Aktionen.

    > Zwei Stürmer erhalten immer 100 Prozent Spielzeit und haben im 7 gegen 7 deutlich mehr Aktionen.

    Das alles sind starke Argumente, um den D-Jugend-Fußball der Zukunft zu denken. Natürlich brauchen wir den Realitätscheck für Themen wie unterschiedliche Spieleranzahlen, Zählweisen, die Flexibilität des zweiten Feldes, die Rolle der Schiedsrichter sowie der konkreten Spielregeln usw.! Wir glauben aber, dass wir im Zwillingsspiel im 7 gegen 7 deutlich besser in der Spitze fördern und durch den permanenten Einsatz von 14 Spielern auch in der Breite einen großen Vorteil erreichen können. Durch den Aufbau mehrerer Felder alle Kinder zum Spielen bekommen!"

    Seite 65:

    "In Zukunft sollten Trainer zumindest bei Freundschafts- spielen (vielleicht irgendwann auch im Ligaspielbetrieb) aus unterschiedlichen Spielformaten und -zeiten auswählen können. Bei C-Junioren könnten sie beispielsweise an einem Spieltag wie folgt entscheiden:

    - 45 Minuten Spielzeit (ca. 4-mal 7 Minuten netto) im 7 gegen 7 auf zwei Feldern

    - 60 Minuten Spielzeit (ca. 4-mal 12 Minuten netto) im 9 gegen 9 oder 11 gegen 11

    Diese flexiblen Lösungen halten wir für sinnvoll, um alle Spieler und Positionen bestmöglich zu fördern."


    Erfahrungen in dem Spielformat wurden z.B. in Berlin-Brandenburg (siehe flb.de) und beim Nordcup der NLZ gesammelt (siehe z.B. hsv.de).


    In dem Video, ab Minute 21:14 Uhr, wird ein Teil davon thematisiert.

    Linksfuss : Danke für deinen Beitrag.


    Kurz zur Historie: Ich habe den Thread hier 2019 begonnen. Zu dieser Zeit wurde ich auch Verbandsfunktionär. Warum? Weil ich 2 Jahre zuvor den Verband kritisiert habe und nach "FUNino" gerufen habe - das Konzept und die Erfahrungen hier im Forum als auch die Spielnachmittage in Baden-Württemberg haben mich überzeugt. Die Community hier gab sehr gute Anregungen zur Umsetzung - was letztlich auch zum Erfolg in meinem Kreis führte.

    Dabei bin/musste ich auch von ein paar meiner Vorstellungen abweichen (z.B. ich bin ein Freund der Freiwilligkeit - das durchkreuzten allerdings die Landesverbände mit ihrer Vorgabe. Vorteil: so schnell wäre es freiwillig nicht flächendeckend umgesetzt worden; Nachteil: einige fühlen sich überrannt).

    Der nächste logische Schritt der Reform ist die Ausweitung auf die E und D-Jugend. In der D-Jugend gibt es bei uns in Bayern den Slogan "14 spielen immer" (bfv.de). Und mir stellt sich die Frage, wie ist das umsetzbar und wo gibt es "Schwachstellen" des Konzeptes (einige hast du angesprochen). Und ich gebe dir Recht, dass man Rotationsspieler benötigt. Die Frage ist wie viele? Ganz früher durfte man z.B. nicht auswechseln und die Spiele haben auch stattgefunden und sind durchgeführt worden. Dann gab es 2 Auswechselspieler und dann 3. Hier im Forum kann man auch noch nachlesen, was von der Idee von 5 Wechselspieler gehalten wurde, die heute Realität ist.

    Auch ein von dir angesprochener Punkt ist das 7er und 5er Feld und das die Spieler dort nicht weiter spielen wollen (ich bin z.B. auch ein Gegner der "Nebenfelder", für mich muss alles ein Hauptfeld sein, dass das Ergebnis beeinflusst (ja, Ergebnisse/Rückmeldung finde ich gut, Tabellen müssen nicht unbedingt sein - z.B. bei Festivals der Jüngsten)). Reagieren die Kinder dann immer noch so - der eine oder andere wahrscheinlich ja. Und ich kenne auch die, die lieber bei einem Siegerteam auf der Bank sitzen, als bei einem Verliererteam zu spielen.

    Also nochmals Danke an das Forum - und auf meinen Kreis habt ihr Einfluss ;)

    D-Jugend wird nach Meldung in Kreisliga (8 Mannschaften), Kreisklasse (37) und Kreisgruppe (69) eingeteilt. Was im Endeffekt eine Einschätzung der Stärke widerspiegelt.

    Ähnlich bei uns in der D-Jugend: 17x Kreisliga; 55x Kreisklasse und 134x Gruppe (dazu noch 6x BOL (muss man aufsteigen) + 1x NLZ-Liga und 2x Förderliga)

    Bei der C-Jugend: 20x Kreisliga, 38x Kreisklasse und 61x Gruppe (mit Aufstieg: 5x BOL, 1x Regionalliga; 3x Bayernliga)

    EifelMoselHunsrueck : Danke für dein Beispiel. Es bestätigt meine Beobachtungen.

    Aber für mich muss Leistung belohnt werden und Einsatzzeit muss man sich verdienen und nicht geschenkt bekommen.

    Geht übrigens auch, wenn alle spielen - z.B. beim Twin (leistungshomogene Teams: Belohnung, ich spiele im besseren Team)

    Wenn ich also jeden Spieler auf dem Spielberichtsbogen gleich spielen lassen muss, bekommen sie statt vielleicht 10/15 Minuten (zB nach überstandener Krankheit) gar keine weil ich sie dann gar nicht erst mitnehme.

    Spiele ich Festival oder Twin spielen einfach alle - da ist nichts mit muss. Das geht nicht mal auf Kosten eines Stärkeren oder sonst jemanden.

    sind von uns in der E2 oder E3 untergebracht worden

    Die Anzahl der Spieler ist wohl auch kein Argument.

    Das Tempo ist hoch, die Übungen intensiv.

    Das ist gut. Nehme ich eine Trainingszeit von 90 min. (bzw. 60 min.), dann ist wahrscheinlich eine Spielzeit von 50 min. für die Kinder auch machbar.

    Vielen Dank für diese beiden Beiträge.

    Wir sollten halt grundsätzlich flexibel bleiben, was die Meldegröße (Flex Staffeln, oder Staffeln mit reduzierter Standardgröße) betrifft um auch die Dorfclubs mitzunehmen, die ggf. mit knappem Spielerbudget kämpfen...


    Ich habe weder etwas gegen 7 vs. 7, noch gegen Twin. Noch in der Kombination. Aber das Konstrukt muss ja nicht im luftleeren Raum glänzen, sondern im Alltag auch tragfähig sein. So tragfähig, dass die allermeisten Vereine damit abgeholt werden. Weil für die Breite ist der Spielbetrieb ja gedacht. Ich muss ja davon ausgehen, dass du annimmst, dass jeder Verein verlässlich am Wochenende mind. 14 Kinder gestellt bekommt (ist ja mehr als für ein 11er Spiel erforderlich). Wenn du das in der Stadt umsetzen kannst, dann mach es. Ich bezweifle, dass sich das in ländlicheren Regionen umsetzen lässt. Rein technisch natürlich schon. Dann müssten weitere JSG's her. Aber spätestens ab dem Zeitpunkt kannst du bei uns nochmal 5 der 6 Spiegelstrich-Kinder komplett löschen, weil den Eltern der Fahrtaufwand es dann nicht mehr Wert ist.

    Ich gehe nicht davon aus, dass jeder Verein am Wochenende 14 bis 16 Kinder (mit Rotationsspieler) zusammen bekommt. Jeder sollte aber das Prinzip "alle Kinder spielen" umsetzen. Habe ich nur 12 Kinder kann man 7 gegen 7 und 5 gegen 5 oder 2x 6 gegen 6 spielen oder 2x 5 gegen 5 wenn man einen Rotationsspieler unbedingt möchte.

    Und wir müssen uns auch überlegen, wie gehen wir mit Vereinen um, die nur 10 Kinder in einer Altersklasse haben (die sind übrigens alleine nach oben nicht überlebensfähig - können die sich eine Leistungsorientierung erlauben? Aus meiner Sicht nicht. Aber die meisten Breitensportvereine handeln wie ein Leistungsverein - da bleiben nicht nur die schlechten auf der Strecke, sondern auch die guten Spieler (ganz zu schweigen von zukünftigen Ehrenamtlichen).


    Ich frage mich bei der Anzahl der Kinder auch oft, wie sieht denn da ein Training aus? Habe ich die Möglichkeit eines leistungsorientierten Trainings, dass den schwachen und den stärkeren Kindern gerecht wird? Und Training ist oftmals 2-3x die Woche und das Spiel nur 1x.


    In Bezug auf Flexibilität gehe ich davon aus, dass wir zukünftig Sachen machen müssen, die wir uns heute noch nicht vorstellen können:

    - flexible Spielzeiten (z.B. 11 gegen 11 in der C-Jugend 70 min. - haben wir 13 Spieler vielleicht 80 min. und bei 16 Spieler pro Kader 90 min.)

    - flexible Mannschaftsgrößen (z.B. eine 5 gegen 5 oder 7 gegen 7 Liga in der A-Jugend)

    - flexible Wettbewerbsformen (z.B. Festival, Turnier, Liga)

    - flexible Alterseinteilung (z.B. Jahrgangsmannschaften, 2 Jahre zusammen, 3 Jahre zusammen) - haben wir heute schon in den Vereinen, aber nur teilweise in den Ligen berücksichtigt

    Hace 75 : da werden ja ganz viele Punkte (Spiegelstriche) in einen Topf geworfen

    ScuBac : hätten wir vor 2 Jahren keine D6 als D2 gemeldet, hätten wir heute keine eigene C-Jugend im Spielbetrieb. Und wahrscheinlich müssen bei euch einige der Vereine, die heute keine D2 haben, in 2 Jahren sich eine Spielgemeinschaft suchen.

    Basti81 : meine Blinden und Einbeinige in der C2 von vor 2 Jahren stellen heute die B-Jugend bei uns im Verein - die guten haben aufgehört, sind in einer anderen Sportart aktiv oder haben gewechselt (Anzahl in der Reihenfolge - und zu E-Jugend Zeiten waren das 26 Kinder in einem Jahrgang).


    Natürlich spielen beide Mannschaften nur Gruppe und müssen dazu auch noch Flex melden - aber es sind (noch) eigenständige Mannschaften. Viele bessere Teams um uns herum müssen SGs oder JFGs machen - und zu letzterem (JFG) gab es zuletzt eine Information an die Vereine. JFGs waren mal dafür gedacht, leistungsorientierten Fußball zu gewährleisten und heute spielen über 90% der Vereine bei uns in Bayern "nur" auf der Kreisebene - und sie machen die gleichen Fehler, wie zuvor die einzelnen Vereine.

    Und leider, hab ich durch jahrelange Erfahrung auch so ein bisschen die Erkenntnis, dass der größte Teil dieser Kids "sowieso" im Laufe der Jugend verloren geht.....

    Genau das ist unser Problem im Fußball - die Mehrzahl geht im Laufe verloren (egal ob gut oder schlecht).

    Das man dann 2010er Ligen macht und 2011er Ligen

    NLZs bzw Leistungsvereine können ja dann 2011>2010 und 2012>2011 spielen

    Ich verstehe dich schon, allerdings spielen bei uns die NLZs nicht jedes Jahr in einer "normalen" Aufstiegsliga mit und können somit als Jahrgang gar nicht aufsteigen und den Aufstieg mitnehmen.

    Beispiel: U13 und U14 spielt NZL-Liga, d.h. sie müssten in der U15 ganz unten starten, weil sie ja in keiner Liga waren und eine Liga mitbringen.


    Und wann "flüchten" bei uns die Leistungsvereine in die Förderliga? Genau, wenn sie aus der BOL absteigen. ;)

    Es gibt aber auch die durchaus Städteregionen wo es auch im Breitensport möglich ist:-)

    Wir haben das in München - problematisch wird es, wenn es über die Städteregion hinaus geht - d.h. spätestens in der C-Jugend (Regionalliga, Bayernliga, Bezirksoberliga - Kreisliga, Kreisklasse, Gruppe) geht es darüber hinaus. Und wie viele Mannschaften haben eine C2, die sich dann für die nächste Saison einen Platz erspielen können. Und es wäre auch nicht im Sinne der Vereine, weil die C2 dann immer in einer C2-Liga spielen müsste. Und die Leistungsvereine streben nach "höher spielen" - das beißt sich).

    Bis zur D-Jugend mit Bezirksoberliga - Kreisliga, Kreisklasse, Gruppe (ab Kreisliga haben wir Meldeliga) könnte ich mir das evtl. noch vorstellen -> bis dahin braucht man das aber aus meiner Sicht nicht (G-E Festivals) und in D-Jugend kann ich eine Meldung mit Qualifikationsrunde machen (wie dann in der C-A-Jugend auch).

    Ein Traum wäre dann natürlich Jahrgangsligen um das Erben von Ligen gleich auch weg zu haben.

    Das sehe ich ein bisschen anders - das Ziel ist das gleiche.


    Ab der D-Jugend gibt es jede Saison eine oder mehrere Qualifikationsrunden mit mehreren Vereinen - auch hier darf die Stärke bei der Meldung mit einfließen.

    In den Förderligen wurde der Abstieg abgeschafft - NLZ A- und B-Jugend gibt es nur Aufstieg (Qualifikation zur DM), Förderligen (U13, U14 und U16) und NLZ Runden (U13, U14) in Bayern spielen ohne Auf- und Abstieg (Leistungsbereich).


    Im Breitensport sind Jahrgangsligen flächendeckend nicht möglich.

    Dann werfe ich hier nochmals meine Jahrgangsabsenkung ins Spiel ;)

    Bambini (U6): 2 vs. 2 - Festival

    F-Jugend (U8): 3 vs. 3 - Festival

    E-Jugend (U10): 5 vs. 5 - Festival

    D-Jugend (U12): 7 vs. 7 - Twin

    C-Jugend (U14): 9 vs. 9

    B-Jugend (U16): 11 vs. 11 - ich denke da immer an die U15 Nationalmannschaft (11 gegen 11)

    A-Jugend (U18): 11 vs. 11 - evtl. bis zu 4 Spieler U20 zulassen, um eine A-Jugend stellen zu können.

    Ab 18 sind sie dann im Herren-Bereich spielberechtigt.

    Das Konzept find ich persönlich sehr gut, die Frage die sich mir nur stellt wie will man das im Breitensport mit dem Coachen machen?

    hier ging es um das Twin Konzept: Ich bin im Breitensport unterwegs und bin gefühlt einer der letzten, der alleine eine Jugendmannschaft trainiert oder coacht. Ich beobachte, dass die meisten Mannschaften 2 Trainer/Betreuer haben und deshalb können aus meiner Sicht auch 2 Felder gecoacht/betreut werden (im Leistungsbereich sind es meist mehr als 2). Dazu kommt, dass die nächste Generation auch mit Spielfeldbetreuern und ohne Coaching aufwächst - nach dem Motte: "gebt den Kindern und Jugendlichen den Bolzplatz zurück".

    Die vermeintlich schwächeren werden halt nicht gebracht um das Ergebnis zu halten.

    Im E Jugend Bereich ein No Go (C-A Jugend versteh ich es durchaus.).

    Ich verstehe das auch in der C - A-Jugend nicht - da wollen Jugendliche Fußball spielen und werden daran gehindert. Für das Training sind sie aber gut genug? Warum?