Wir sind in einer ähnlichen Situation allerdings 3 Jahre weiter (d.h. 2. Jahr C-Jugend).
Qualität Training: Die Trainingsqualität ist aufgrund der besseren Spieler höher. Der Spaßfaktor ist deshalb auch höher. Trainer ist etwas strukturierter und kann aufgrund des höheren Niveaus anderes Training anbieten.
Quantität Training: Es wird 3x Training anstatt 2x Training in der Woche angeboten.
-> 3x Training 90 min = 270 min. Spaß am Fußball
Qualität Spiel: Das Spiel ist schneller und taktischer. Die Mit- und Gegenspieler sind besser. Es ist eine Herausforderung.
Quantität Spiel: 1 Spiel pro Woche 70 min. - wie viel Spielzeit bekomme ich? 35min. / 20 / 10 oder gar nur 2?
-> 70 min. spielen macht meistens mehr Spaß (sofern in einem Gruppenspiel sich ein Fußballspiel entwickelt und es nicht zu einseitig ist - gesetzt war er die letzten Jahre)
Vereinsalternativen? Gibt es, aber alle haben ihre Vor- und Nachteile. Ich bin mal gespannt, wie er sich im nächsten Jahr entscheidet.
Ich möchte aber noch einen anderen Punkt los werden: Leistungssport vs. Breitensport
Der Verein sieht sich im Leistungssport. Für mich ist das höchstens ambitionierter Breitensport.
Bezirksoberliga (darüber gibt es noch Bayernliga und Regionalliga) - 3 mal Training - Selektion (1x seit der F-Jugend im Verein, sonst nur von außerhalb); B- und A-Jugend in der Meldeliga (Kreisliga oder Kreisklasse); 1 Herren: Bezirksliga (8. Liga).
Mein Sohn turnt auch: der Verein bezeichnet sich als Breitensportverein
3x Training - hier turnen die besseren bei den Herren mit - 2. Landesliga (7. Liga)
Leistungsturnen bedeutet 5-6x Training; Zusatzeinheiten Kraft, Stabilisation und Beweglichkeit; Ernährungsplan; Ärzte/Physios u.a. - da bezeichnet sich kein Verein als Leistungsverein, der das nicht bieten kann oder will.
Die meisten "Leistungsvereine" im Fußball bieten das nicht - zumindest bei uns nicht (und die Vereine der Förderligen leider auch nicht). Aber alle wollen leistungsorientiert unterwegs sein. Das ist für mich eine Mogelpackung!
Chantale : NLZs leisten das in der Mehrzahl. Das stelle ich nicht in Frage.