Zur Ausgangsfrage: was rar ist, ist meistens wertvoller (Angebot und Nachfrage). Und nachdem es mehr Spieler mit starkem rechten Fuß gibt, sind die mit starkem linken Fuß im Vorteil.
Wenn die Jungs anfangen Fußball zu spielen sollte sofort mit beiden Füßen trainiert werden - immer
Das sehe ich auch so. Theoretisch ist das einfach, praktisch ist das eine Herausforderung - vielleicht hat auch deshalb hier noch keiner ein Beispiel gegeben.
Wie gesagt, mir ist das noch nie untergekommen, das ein Kind sich weigert mit beiden Füßen zu üben in einer Spielstunde/Training usw.
Die wollen lieber spielen als üben
- beim Üben ist es noch relativ einfach und trotzdem sehe ich es auf den Trainingsplätzen nicht (z.B. extrem viele Torschüsse aus der Mitte mit geradem Anlauf - da nimmt jedes Kind den besseren Fuß; seitliches Dribbling mit Torabschluss führt dazu, dass es teils unmöglich ist den falschen Fuß zu nehmen)
Wenn der Aufbau beidseitig ist wird sich diese Frage nie stellen - und ein 4 Jähriger dem das einfach so vorgemacht wird - hat jetzt nicht so einen starken Willen, das er nicht entsprechend geschult werden kann.
Übung ja, beim Spiel wird das schon schwieriger. Und wenn ich z.B. sage: freies Dribbling, dann wird es meistens mit dem starken Fuß gemacht. Sage ich "nur mit links" fühlt es sich für die Kinder unangenehm an und das führt dazu, dass sie es ungern machen. Somit muss ich das anders machen.
Würden wir Übungen immer so steuern, das ausgeglichen mit rechts und links gearbeitet wird, würde sich diese Frage nicht mehr stellen.
vielleicht weniger, aber weg wäre sie aus meiner Sicht nicht.
Standards haben nichts mit dem Spiel zu tun - sie sind eine Situation ohne Zeit, Gegner und Raumdruck. Natürlich nehme ich da den stärkeren Fuß.
nicht unbedingt - es kommt darauf an, was ich erreichen will (z.B. vom Tor weg oder hin)
Fazit: ich schaffte es bisher nicht einen Andreas Brehme auszubilden
- auch wenn das mein Ziel ist/war