Beiträge von Charles De Goal

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    Jetzt bekomme ich von einigen Eltern an den Kopf geschmissen, dass das unfair gegenüber den Spielern ist, die nichts bekommen.

    Es steht ja jedem frei, etwas zu bekommen.. Wenn man fleißig ist und zum Training kommt. =)


    Also ich habe in F- und E-Jugend immer jedem Spieler einen kleinen Pokal (so ca. 2€) geschenkt mit einer Plakette drauf. Zum Beispiel Meiste Vorlagen, bester Neuzugang oder bester Verteidiger. Da war wirklich für jeden was dabei und die trainingsfleißigsten haben dann einen etwas größeren Pokal bekommen.


    Seit der D-Jugend gibt es nur für die drei besten Trainingsbeteiligungen, den besten Torjäger und den mit den meisten Spielen einen Pokal. Bis auf die Tore (die ja wirklich mit der Leistung zusammenhängen) kann ja jeder alles dafür tun, einen Pokal zu bekommen. Ich würde mir nicht gefallen lassen, mir sowas vorwerfen zu lassen - Belohnung für Einsatz gehört halt dazu. Belohnung für Nichteinsatz ist ziemlich dämlich.

    Ich kenne das Problem und als Passgeber verlasse ich mich als Spieler immer darauf, dass der rufende Spieler anspielbar ist. Viele blinde Bälle und vor allem Fehlpässe waren das Ergebnis und es hieß immer "spiel doch nicht blind", ich bin da als Spieler immer sehr naiv gegenüber meinen Mitspielern. Da rufen selbst gedeckte, die den Ball irgendwo in den Raum haben wollen. 8o


    Akustische Signale haben den Vorteil, dass sie räumlich lokalisierbar sind: Der Mensch hat bekanntlich zwei Augen, um in drei Dimensionen zu sehen, aber es gibt auch zwei Ohren, damit die Geräuschquelle in 3D lokalisiert werden kann. Deshalb bin ich ein großer Freund davon, freie Anspielstationen anzusagen, um dem Mitspieler schonmal die Richtung einer Option klarzumachen.


    Der Passgeber muss es aber selbst entscheiden, wohin er spielt. Das lautstarke "Rufen" sollte nur eine Hilfestellung sein, um auf sich aufmerksam zu machen bzw. die Option zu bieten. Und das darf nicht darin ausarten, dass jeder den Ball in jeder Situation fordert. Die Spieler sollten erkennen können, in welchen Situationen sie anspielbar sind und den Ball auch fordern können. Denn du musst ihnen begreiflich machen, dass gedeckte Spieler für Ballverluste sorgen, wenn sie den Ball fordern.

    Faxen dicke mit den Eltern. Hab die F-Jugend WA Gruppe der Eltern stumm geschaltet, das hält man nicht im Kopf aus. Kinder werden krank und fehlen dann in der Schule, weil sie zum Training kommen.

    Klar, man wird ja vom Fußball krank - als Trainer vielleicht. ||


    Was man eigentlich während Corona gelernt haben sollte: ohne Krankheitserreger wird keiner krank! Klar ist der Körper anfälliger, wenn er in der Kälte oder bei Nässe an seine Grenzen geht. Aber dafür gibt es ja Bewegung und vor allem richtige Kleidung, die in der F-Jugend die Eltern selbst für ihre Kinder aussuchen!

    Das ist ein schwieriges Alter und auch bei meiner B-Jugend erlebe ich immer wieder solche "was soll das denn?"-Momente.


    Die äußeren Umstände in dem Alter sorgen dafür, dass man immer mehr wie ein Erwachsener behandelt wird, aber mental werden da leider erst die ersten Gehversuche als Erwachsener gemacht. Bei Schule, Fahrschule und vielleicht schon im Berufsleben sind die von einem Tag auf den anderen "erwachsen", aber haben noch ihre jugendlichen Gewohnheiten im Kopf. Das kann man auch niemandem vorwerfen, da gibt es einfach Lernbedarf.


    Gib ihnen etwas Zeit, diese Erfahrungen zu machen, du kannst ihnen nur den richtigen Weg zeigen - gehen müssen sie ihn selbst. Da muss es nur einen im Team geben, der dann mal sagt "unser Trainer macht so viel, gibt sich immer Mühe und ihr macht nur Mist", das drängt dann die Unruhestifter zum Nachdenken.


    Ich hatte die schlimmste Winterzeit mit der schlechtesten Vorbereitung, die ich in 25 Jahren Fußball erlebt habe (natürlich auch äußere Einflüsse), aber abgesagte Testspiele (von beiden Seiten), schlechte Beteiligung (Im Schnitt acht Spieler) und akute Unlust waren wirklich nervig. Jetzt in der letzten Woche vor dem Saisonstart stehen plötzlich wieder 14 Leute beim Training und ziehen bei jeder Einheit voll mit, selbst der Ball läuft wie geschmiert und es gibt Lob untereinander. Heute Abend erstes Rückrundenspiel und 16 Spieler kommen, vielleicht hat sich das Problem durch die Situation, dass es jetzt einfach wieder ernst wird (und wir müssen Punkte holen, wir sind Tabellenführer und wollen aufsteigen), selbst gelöst.

    Falsch, genau das passiert ja eben dann nicht. In einigen Fällen gibt es dann einen indirekten Freistoß - nämlich, wenn man sich einen Vorteil verschafft und nicht trifft.


    Das ist zumindest beim DFB klar geregelt:


    TorKein Tor
    Vergehen des AngreifersWiederholung des StrafstoßesIndirekter Freistoß
    Vergehen des VerteidigersTorWiederholung des Strafstoßes
    Vergehen des Verteidigers und des AngreifersWiederholung des StrafstoßesWiederholung des Strafstoßes
    Vergehen des TorhütersTorNicht abgewehrt: keine Wiederholung des Strafstoßes (außer der Schütze wurde eindeutig gestört) Abgewehrt: Wiederholung des Strafstoßes und Ermahnung des Torhüters (Verwarnung bei jedem weiteren Vergehen)
    Gleichzeitiges Vergehen des Torhüters und SchützenIndirekter Freistoß und Verwarnung des SchützenIndirekter Freistoß und Verwarnung des Schützen
    Ball wird nicht nach vorne geschossenIndirekter FreistoßIndirekter Freistoß
    Unzulässiges AntäuschenIndirekter Freistoß und Verwarnung des SchützenIndirekter Freistoß und Verwarnung des Schützen
    Falscher SchützeIndirekter Freistoß und Verwarnung des falschen SchützenIndirekter Freistoß und Verwarnung des falschen Schützen

    Wenn ich mir die vergangenen Elfmeter anschaue, dann läuft, meiner Erfahrung nach, immer jemand zu früh rein. Entweder bestrafe ich das generell, oder überdenke das Thema nochmal. Das betrifft genauso das Thema Torwart. Dieser soll sich ja auch nicht zu früh von der Linie nach vorne entfernen, passiert aber regelmäßig.

    Das hängt ja alles damit zusammen, ob man sich einen Vorteil damit verschafft oder nicht.


    Steht der Torwart nicht auf der Linie und der Ball geht rein - wen interessierts? Verschafft er sich aber den Vorteil und der Ball geht nicht rein, dann hat er sich verbotenerweise einen Vorteil verschafft und der Elfmeter muss wiederholt werden.


    Genau so wird ein Elfmeter mit Sicherheit nicht wiederholt, wenn der Schütze im Anlauf illegal verzögert und nicht trifft. Warum sollte jemand, der gegen die Regeln verstößt und damit nicht erfolgreich ist, eine zweite Chance bekommen?!


    Parallel dazu hat sich ja am Dienstag auch ein Dortmunder einen Vorteil verschafft, in dem er früher reingelaufen ist und dann den Ball dadurch als erster klären konnte. Wäre der Elfmeter drin gewesen, hätte auch das niemanden interessiert.


    Ich bin mir sicher, dass das alles immer geahndet wird, wenn man sich verbotenerweise einen Vorteil verschafft hat und erfolgreich damit war.

    konschi Charles De Goal
    Ich hab aktuell das Problem selber in der Mannschaft. Da wird die eigene schlechte Leistung mit der angeblich schlechten Aufstellung begründet etc. Das wird morgen bei der Video-Analyse auch bie mir nochmal Thema, dass man erst die eigene Leistung reflektieren sollte.
    Ich glaube das hat auch viel mit der heutigen Gesellschaft zutun, dass man immer weniger für eigene Fehler und schlechte LEistung die Verantwortung übernimmt. Und die Kids heutzutage wohl auch nur gepudert werden zu Hause, wie geil die doch sind. Früher war das anders, da wurde man zu Hause eher noch vom Vater kritisiert, obwohl man 5 Tore geschossen hat. Heute wird man im Auto für 3 Querpässe gelobt und der TRainer ist der Idiot, wenn man ausgewechselt wird, weil man sonst in 50 1v1 Duellen 49 mal den selben Fehler macht und den Ball verliert.

    Auch, wenn es etwas vom Thema abdriftet, ist das genau der Punkt.


    Anstatt sich selbst zu hinterfragen, ist es immer einfacher, wenn andere schuld sind. Sind es Trainer, Mitspieler, Schiedsrichter, Gegner... Oder auch der Ball oder der Platz. Wetter hab ich auch schon gehört.


    Das nervt tierisch und bringt niemanden weiter, weil es einem überhaupt keinen Ansporn gibt, was besser zu machen oder mehr zu tun! Interessant ist es dann, wenn es bei einem anderen Trainer, Schiedsrichter oder bei anderem Wetter auch nicht läuft, dann sollte eigentlich die Einsicht kommen.

    Schlussendlich kotzt mich aber die Einstellung von Dortmund an. Anstatt erstmal auf die eigene Leistung zu gucken sucht man die Fehler bei anderen. GANZ SCHLECHTE VORBILDER!!!
    Und sowas färbt auf den Jugendbereich ab, leider. Dortmund ist klar rausgeflogen, nicht weil der man in Schwarz schlecht war, sondern weil sie einfach schlecht gespielt haben. Sucht die Gründe fürs Ausscheiden bei euch selber und nicht bei anderen...

    !!!


    Ganz genau und am Samstag ist der Schiedsrichter wieder schuld, wenn es in der D-Jugend-Kreisliga ein 8:0 gibt und das spielentscheidende 3:0 vielleicht Abseits und das 6:0 ein fragwürdiger Elfmeter war. :/

    Zum Handelfmeter: Arm und Hand hängen schlaff herab, Wolf versucht sich noch wegzudrehen, wird aber aus kurzer Distanz angeschossen, daher mMn klar "unabsichtlich". Aber der Pfiff passt in die derzeitige Praxis, insofern setzt der Schiri da die aktuell geltende Sicht auf die Regelauslegung durch, daher kein Fehler des Schiris. Ich würde mir wünschen, dass wieder wieder mehr versucht wird, absichtliche und unabsichtliche Handspiele zu trennen.

    Hier hätte ich auch am ehesten gesagt, dass die Entscheidung falsch ist. Als der Ball an den Arm prallt, sieht man ja, dass keine Spannung drauf ist. Wenn der Schiedsrichter die Szene wahrnimmt, beurteilt und den Spielern sogar signalisiert, dass es kein strafbares Handspiel ist, ist das eine vertretbare Entscheidung.


    Warum der VAR dann doch noch kommt und ihn umstimmt, obwohl es keine klare Fehlentscheidung ist (denn wie gesagt vertretbar und nicht übersehen), erschließt sich mir nicht.

    Die Wiederholung des Strafstoßes ist regelkonform, da Spieler beider Teams vor Ausführung in den Strafraum laufen. Da gibt es überhaupt keine zwei Meinungen, jedenfalls wären alle anderen Meinungen nicht mit den Regelfakten gedeckt. Es spielt auch keine Rolle, wer zuerst oder wer wohin läuft.

    Zumal einer der Dortmunder Spieler, der zu früh reingelaufen ist, auch derjenige ist, der letztlich den Ball klärt. Ich gehe davon aus, dass wenn ein Londoner Spieler, der zu früh im Strafraum gewesen wäre, ein Tor geschossen hätte, der Strafstoß auch wiederholt worden wäre. Ist sicherlich unglücklich, aber es haben sich beide Teams einen potenziellen Vorteil verschafft und einer der Dortmunder hat ihn auch genutzt.

    Ob Havertz tatsächlich gestoppt hatte und nicht sich doch (ganz) langsam vorwärts bewegte, ist Wahrnehmung und Entscheidung des Schiedsrichters in der Szene und wurde dann ja auch vom VAR nicht moniert.

    Soweit ich weiß, darf der Spieler den Anlauf gestalten, wie er will, nur der letzte Schritt darf nicht stoppen und muss flüssig sein. Lewandowski hat das perfektioniert, Jorginho intelligent umgangen. Havertz gestern regelkonform. Oder hat sich die Regel inzwischen wieder geändert?

    Was wenn auch nur eine Seite egal ob aufnehmender Verein, Eltern/Spieler oder der abgebende Verein dieses bricht, wird es Verlierer geben. Also ein Drahtseilakt bis zur Wechselperiode.

    Und selbst, wenn es nur die Vermutung gibt, wird das direkt auf den bevorstehenden Wechsel zurückgeführt. Kommt der Spieler mal eine Woche nicht zum Training, wissen wir, was in der Mannschaft und im Verein gedacht wird. Spielt der Spieler mal ein Spiel nicht, wissen wir auch schon, was die Familie des Spielers darüber denkt. Genau das darf nicht passieren! Sollte der Trainer den Spielern aktiv mitteilen und auch auf Spielerseite muss das klar sein.


    Drahtseilakt ist das richtige Wort. Aber alle Seiten müssen sich gegenseitig vertrauen, dass die geführte Kommunikation ehrlich ist und alle den Willen haben, das gut zu Ende zu bringen.

    irgendwann Ende März vor den Osterferien die Kündigung für den Spielerpass also 6 Monate vor dem Start der neuen Saison.

    Auch schon am Rande mitbekommen: Spieler ist ab März ständig am Wochenende "verletzt" und kann leider kein Spiel mehr machen, Training geht aber sporadisch, wenn es gerade mal passt. Zum 30.6. kommt die Abmeldung und der Spieler ist ab September spielberechtigt für seinen neuen Verein, bei dem er, wie sich dann herausstellt, schon seit langem trainiert.


    Also es ist wie überall im Leben: die meisten Leute sind faire und rechtschaffende Menschen, aber manche bringen Aktionen, wegen denen man eigentlich immer misstrauisch sein muss.

    Erster Rückrundenspieltag in unserer aufstiegsberechtigen Staffel (U17). Fünf Spiele angesetzt, nur zwei finden statt. Eins davon geht mit über 20 Toren Vorsprung aus.


    Eine Mannschaft ist einfach nicht zum Spiel gekommen, eine Heimmannschaft ist nicht angetreten und unser Gegner hat sich einen Tag vorher überlegt, dass die Trainer gar keine Zeit haben.


    :/:/:/

    Man kann alphatester, so wie er die Situation beschreibt in keinster Weise in die Kategorie stecken, die Fantomas und Charles De Goal beschreiben.

    Sein Sohn hat ja nicht vor das Team hängen zu lassen, sondern die Saison mit Vollgas zu Ende zu bringen und sich parallel zusätzlich bei seinem möglichen neuen Verein schon auf die kommende Saison vorzubereiten. Im Idealfall profitiert der aktuell Verein noch davon, weil er im Lauf der Saison durch das zusätzliche Training einen Entwicklungssprung macht.

    Ich hab damit nicht den Threadersteller angesprochen, um Gottes Willen!!! =)


    Ich habe nur ausgeführt, warum man sich meiner Meinung nach um einen fairen Abgang aus einer Mannschaft bemühen sollte. Das war völlig unabhängig von seiner aktuellen Situation. Es geht nur darum, wie das hypothetisch ausgehen kann, wenn man diesen unfairen Weg wählt (denn der ist ja vorher Thema hier gewesen).

    Dein Ernst? Ein Kind ist niemals verantwortlich für das Wohl eines Erwachsenen Trainers.

    Es ist absolut legitim sich verbessern zu wollen.

    Natürlich sollte das ganze fair abgewickelt werden. Da spielen leider meistens die abgebenden Trainer/Vereine die verlassene Braut!

    "Fair abwickeln" ist eben das Stichwort. Läuft das nicht fair ab, dann kann ich jeden Trainer verstehen, der da unzufrieden ist.


    Als Trainer plant man in seiner Freizeit und in seinem Hobby eine Mannschaft, bietet Training und Spielbetrieb an (die meisten mit viel Engagement und Herzblut). Viele Kinder und Jugendliche bekommen individuelle Angebote, zugeschnitten auf die Mannschaft, von denen ich vor 20 Jahren nur träumen konnte. Da ist es das Mindeste, dass man sowas aufrichtig und ehrlich kommuniziert. Macht das jemand nicht - "verpisst" sich vielleicht einfach mittendrin, weil es was "besseres" gibt - kann ich wie oben geschrieben jeden Trainer verstehen. Aber da würde ich dann auch eher die Eltern in die Pflicht nehmen als die Kinder.

    Das bedeutet, wenn man beim Kinderturnen in Verein A ist und zum 01.01. regulär kündigt, darf man erst ab 01.01. bei den Fußball-Bambinis in Verbandsverein B mittrainieren aber nicht im September davor?


    Ernsthaft?

    Ich denke mal es geht nur um die Sportart, in der die Spielberechtigung besteht - also den Fußball. Dann kann das Kind in Verein B Handball spielen oder in Verein C Turnen.


    Und es gibt hier ja eindeutig den Passus, dass es innerhalb der Sportart Fußball eine Erlaubnis geben muss. Wenn du dich jetzt abmeldest und die Spielberechtigung erloschen ist, kannst du machen, was du willst. Innerhalb von zwei Wochen nach der eingeworfenen Abmeldung muss der Verein diese vollzogen haben (danach gibt es auch keine Ausbildungsentschädigung mehr, das wird dann vom Verband als "egal" gewertet). Dann ist das Spielrecht beim alten Verein weg und du bist (für Training und Freundschaftsspiele) frei ohne Zustimmung des abgebenden Vereins.


    Das heißt: Abmeldung am 1. September heißt zwar Beitrag Zahlen (weil Vereinsmitgliedschaft bis 1. Januar), aber ab dem 15. September ist man dann offiziell abgemeldet und mit dem Verlust des Spielrechts kann man dieses ja woanders bekommen (oder erstmal umschauen).


    Spielrecht ≠ Vereinsmitgliedschaft

    Charles De Goal 100 %Zustimmung. Man läßt sein Team niemals mitten in der Saison im Stich und vor allem wenn man als guter Spieler das Team im Training und Spiel puschen kann, egal welche Probetrainings-Angebote man vorliegen hat, wenn man sich halbwegs wohlfühlt im Umfeld.

    Jedoch bedenke da ist ein Spieler /Elternteil unzufrieden mit der Situation und dem Leistungsverfall durch neue Spieler wahrscheinlich einige Anfänger. Spieler ist ambitioniert und will bessere Mitspieler haben im Training und Spiel und hat das dem Elternteil schon mitgeteilt. Ich als Trainer hab das schon häufig gehört nach Spielen, es liegt nicht an dir mein Sohn, du brauchst einfach bessere Mitspieler. Es sind alle schuld, bloß der Sprößling nicht, solche Ego-typen braucht kein Team auf der Welt. die kennen in der Regel wenig den Begriff wie gewinnen und verlieren gemeinsam. Bei Niederlage ist das Team schuldig und bei Siegen natürlich der Sohn der Held.

    Schon bei der ersten Gelegenheit fallen wohl dann Sprüche egal von welcher Seite, der ist doch bald weg oder wir sind doch bald weg und die Stimmung im Team kippt wegen 1 !!! Spieler und hat quasi Sogwirkung vielleicht noch auf 2-3 andere Spieler. Jetzt unabhängig wie gut oder kompetent der aktuelle Trainer ist. Es kommt früher oder später heraus mit der Wechselabsicht und der Unzufriedenheit. Der Trainer hat wohl Zulauf und kann den Verlust kompensieren und der Spielbetrieb ist nicht gefährdet.

    Das wäre dann die zweite Möglichkeit, wenn es mit "Saison vernünftig zu ende bringen" nicht funktioniert hat - warum auch immer. Aber in deinem ersten Beitrag dazu hörte es sich so an, als wäre das die erste und einzige Option.

    bei welchen Landesverband ist das rechtlich nicht möglich oder braucht eine Genehmigung (kein Zweispielrecht)

    Bei mir im FLVW muss der Verein, bei dem der Spieler das Spielrecht hat, darüber in Kenntnis gesetzt werden. Das wird auch jedes Jahr bei den Jugendtagungen noch mal explizit hervorgehoben und erwähnt, Verstoß wird auch finanziell bestraft, habe ich in den OMs schon öfter gelesen. Im Nachbarkreis gibt es sogar eine noch größere Initiative zu Wechselmodalitäten, die die Vereine unterschrieben haben, nachdem 2-3 Vereine da jedes Jahr überall alles abgewildert haben. Probetraining nur mit Zustimmung und nur eine bestimmte Anzahl an Spielern dürfen pro Jahrgang eingeladen werden, soweit ich mich erinnere.

    ich würde nicht mehr zum Training der alten Vereins gehen, sondern mich voll und ganz auf die neue Mannschaft konzentrieren und mich freuen. Leistungsteams machen i.d.R viele Testpsiele und dort kann dein Sohnemann spielen. Er darf nur nicht bei den Pflichtspielen mitmachen. Ich würde mich nicht mehr ärgern oder gar Zeit investieren mit der alten Mannschaft. Es kommt früher oder später heraus, das ihr wechselt und das gibt nur Unruhe innerhalb alten Mannschaft und davon hat keiner was.

    In meinen Augen ist das der falsche Weg.


    Als Teil einer Mannschaft hat man sich meiner Meinung nach - egal in welchem Alter und auf welcher Leistungsstufe - der Mannschaft unterzuordnen. Wenn es Push-Faktoren gibt, kann man mit dem Trainer darüber sprechen und zu dem Schluss kommen, dass man einen anderen Weg einschlägt. Aber eine Zusage für eine Saison sollte auch eingehalten werden.


    Nur, weil man andere Optionen (also Pull-Faktoren) hat, nicht mehr aufzutauchen und sofort woanders hinzugehen, ist in meinen Augen eine ziemlich dämliche Lektion für ein Kind. Der Spieler hat sich jahrelang darauf verlassen, dass er in der Mannschaft spielen kann und ein Trainingsangebot bekommt, hat er ja beides offenbar gut genutzt. Dann bei der erstbesten Gelegenheit die Weggefährten mittendrin im Stich zu lassen und was neues zu machen, würde für mich als ziemlich egoistisch wirken. Warum nicht im Sommer zwischen den Saisons den Schnitt machen? Man stelle sich vor, dass bei der aktuellen Mannschaft durch einen Abgang schon der Spielbetrieb gefährdet ist.


    Außerdem führt das in meinen Augen noch weniger dazu, dass der "ehemalige" Spieler in guter Erinnerung bleibt und eine Rückkehr problemlos möglich ist. Wird der Abschied nicht sauber vollzogen, gibt es auf beiden Seiten Hindernisse bei einer möglichen Rückkehr, die man sich immer offen halten sollte.

    Darf nach §15 der Jugendspielordnung wdfv nicht nur der Altjahrgang bei den Senioren spielen?

    Genau, außer im Profibereich ab 5. Liga aufwärts, wenn der Spieler Landesauswahl spielt oder im NLZ ist. Aber das ist natürlich hier nicht der Fall. Es ist nichts jetzt anderes wie ganz oben geschildert: viel zu junge Spieler auf falsche Pässe spielen lassen, weil die Herrenmannschaft zu wenig Leute hat. Unverantwortlich!

    Der Vorstand belügt Dich. Siehe das Offensichtliche!

    Ja, ich hab es schon erkannt. :D Ich werde daraus dann jetzt auch Konsequenzen ziehen und mir die Arbeit der Kaderplanung für die A-Jugend nicht machen. Kann der Vorstand selber machen, wenn sie mir sowieso drin rumwurschteln und wenn ich am 1.7. nicht 22 Spieler auf dem Platz habe, können sie sich auch einen neuen Trainer suchen.