Das ist auch nicht zielführend. Es geht hier nicht um eine Pokalwoche oder 12 Spieler eines Vereins, sondern um die Tatsache, dass einem Spieler, um die es doch in der Jugendarbeit geht, die Möglichkeit gegeben werden muss, zum Ende der Saison an Sichtungstrainings teilzunehmen. Es geht doch schließlich um ihn.
Der User hat nach Beispielen gefragt und ich habe zwei genannt, bei denen ich zumindest zögern würde. Weiß nicht, warum meine Antwort jetzt falsch war.
Alles anzeigenMir fällt eine ein: Der Spieler hat in der Woche z.B. Montag Training, Mittwoch Pokalspiel, Donnerstag Training und Samstag ein Meisterschaftsspiel - da wäre ein zusätzliches Probetraining am Dienstag oder Freitag - wenn der Spieler es nicht selbst merkt - vom eigentlichen Verein schon ablehnbar (über die Intensität des Trainings sprechen wir jetzt nicht) oder auf eine Woche später verschiebar.
Naja, ich könnte mir auch vorstellen, dass man das mit gutem Gewissen ablehnen kann, wenn ein anderer Verein mindestens 5 Spieler einer anderen Mannschaft zum Probetraining einladen will - habe im vergangenen Jahr mal von 12 (!) Spielern aus einem Verein gehört, die zum gleichen Probetraining kommen sollten. Interessant: es wurde eine E-Mail mit einer Liste geschickt, auf denen auch Pass-Nummer und Geburtstag, sogar Rückennummer standen - in der Reihenfolge, in der sie in der Woche vorher gegen genau den Verein gespielt haben.
Wenn ein Spieler neben dem Fussballtraining am Montag und Donnerstag am Dienstag oder Freitag beim Judo ist, dann nominierst du ihn nicht zum Pokalspiel am Mittwoch?
Deiner Argumentation folgend müsstest du zwingend so agieren. Bzw. nicht nur du, alle in deinem Verein.
Alternativ sogar, wenn es sich um Klavierspielen statt Judo geht, wenn es dir nicht mal um sportliche Belsatung gehen sollte, sondern um feste Termine.
Ich kann keinen Grund finden, wo man ein Probetraining bei einem anderen Verein verbieten sollte oder dies mM dürfen sollte.
Die Kinder sind kein Eigentum des Vereins !
Und dann wundert man sich, wenn dies oft heilich passiert, weiil man Angst hat,, wie der aktuelle Verein damit umgeht - von Verbot des Probetrainings bis plötzlicher Ersatzbank oder Nichtnominierung, Druck ausüben etc.
Alles schon mehrfach erlebt - überwiegend gerade von Vereinen, die selbst viele Spieler von anderen Vereinen holen.
Auch hier: bitte nicht jede Facette auf die Goldwaage legen. Es war ein Beispiel und ich habe glaube ich ziemlich klar die Intensität ausgeklammert und darauf hingewiesen, dass man sich in dem Fall doch um eine Verschiebung auf die nächste einigen könnte. Von verbieten war nie die Rede, die Vokabel war ein vorsichtiges "ablehnbar".
Muss natürlich jeder selbst wissen, ob wie in diesem Beispiel drei Trainingseinheiten und zwei Spiele die richtige Wochenplanung für einen Jugendlichen sind, wir reden hier im Zweifelsfall ja auch von Verbandspokal oder Verbandsliga.
Wie du aufs Klavier spielen kommst, weiß ich nicht.
Aber da ich nur dem anderen User Beispiele nennen wollte, in denen man ein Probetraining überdenken sollte, können wir diese Mini-Diskussion jetzt auch beenden.
