Beiträge von Malikinho

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    Hi, ich persönlich würde empfehlen ihn mit kleineren/jüngeren Kindern mittrainieren zu lassen.


    Mit zb E-Jugend-Spielern kann er sich dann über Spielformen langsam auch an den Körperkontakt reintasten und die ersten lockeren Zweikämpfe führen, falls man diese zu Beginn überhaupt Zweikämpfe nennen kann.


    Da er eh erstmal zurückhaltend sein wird und seinen körperlichen Vorteil nicht ausnutzen wird/kann, und die jüngeren ihm körperlich weniger antun können, wäre das für ihn ideal.


    Natürlich sollten es schon Jungs sein, die auch etwas kicken können und es sollte eine Mannschaft sein die nicht gerade das Grätschen als Hauptmittel nutzt.


    In der eigenen Mannschaft werden die Kinder es nicht schaffen nur halbaktiv/mit 50% in die Zweikämpfe zu gehen und auch von der Körpergröße und -masse sind die eigenen Mitspieler halt doch größer. Da sie kräftiger, wuchtiger als zb eine E-Jugend sind.


    Spieltempo, Körpereinsatz, Intensität ist in der E-Jugend geringer und er kann sich langsam seine Selbstsicherheit in den Bewegungen und auch sein Selbstvertrauen wiederholen, da er dort eher Erfolgserlebnisse haben kann.


    Nach einer Verletzung ist meistens der Kopf das Problem und Ursache für eine erneute Verletzung.


    Wenn er in einer Spielform von einem 12/13-jährigen Spieler aus der Mannschaft angegriffen wird, ist es für ihn zu Beginn mit mehr Angst verbunden, als wenn ihn ein 10/11-jähriger anläuft.

    Der Trainer meiner Tochter (C Jugend Jungs) hat ein Laufchallenge gestartet. Als Beweis für gelaufene Kilometer sollen die Kinder Screenshots in die Gruppe schicken. Könnt ihr eine Laufapp empfehlen, die nichts kostet?

    Danke und Gruß

    Die Adidas Running App nutzt die U14 meines Sohnes.


    Damit klappt es ganz gut.


    Man sieht auch die Strecke in Maps und bis jetzt klappt es ganz gut.

    Ich habe mal bei Blazepod nachgefragt. Sie arbeiten daran das Zeitlimit von 10 Sekunden zu erhöhen und wohl auch, dass man einzelne Pods gruppieren kann. Eine völlig chaotische Spielform auf 4 Tore ließe sich aber jetzt schon machen aber eben nur im 10 Sekunden Rhythmus:


    Please go to the create screen -> choose the focus logic -> Choose 1 station, 4 Pods, and 3 distracting Pods -> scroll to the next screen -> Choose 1 color per player and 2 distracting colors -> make sure to choose that the same color appears twice (for both player and distracting Pod) and choose another color, see below:

    ?name=inline-2072894742.png

    Scroll down and set the lights out to the max of 10 seconds, and set the light delay time (The time between one Pod's light going out, and the next one turns on) as you wish -> Press next.


    Das Problem kenne ich ^^


    Um es zu verlängern habe ich zb 4 Stationen hintereiander mit der gleichen Farbe programmiert. Dann leuchten die Pods 4mal 10sec lang.

    Hi und danke für die bisherigen Feedbacks..




    Ja, genau. Solche Übungen sind für mich als Warm-Up gedacht, um mit den Kindern ins Training einzusteigen. Wettbewerb, Farben, abschlagen, etc.


    Wie alt sind denn deine Kinder/Spieler?


    Die Kopplung Farbe mit zb linker Fuß/rechter Fuß etc möchte ich aus deinen genannten Gründen eher im Technik-/Fintentraining benutzen. Fürs das Spiel wäre das kontraproduktiv, wenn das Kind bewusst den "falschen" Fuß benutzen müsste.


    Da wir aber sehr viel im 3vs3/4vs4 spielen, könnte ich mir da einiges an Varianten vorstellen, die man mit den Pods machen kann und die auch spielnah sind.


    Zum Beispiel könnte ich als Start die Spielrichtung vorgeben und diese dann immer wieder ändern, und steigern könnte ich sie mit den Pods um die zu bespielenden Tore anzeigen und diese während des Spiels ändern. Zb sind die zu verteidigenden/zu angreifenden Tore diagonal. Und das alles während des Spiels.


    Ebenso könnte man auch die Anzahl der verfügbaren Tore der Teams abändern, zb Team "gelb" muss dann zuerst auf zwei Tore spielen, und dann plötzlich nur auf ein Tor spielen und drei verteidigen, oder evtl sogar 4 verteidigen und müsste dann auf Ball halten spielen, bis sich ein, zwei, drei oder vier Tore öffnen.


    Die Kinder müssten dann sich also immer wieder neu orientieren und auch schnell handeln und entscheiden. Und das bei immer wieder wechselnden Spielrichtungen und Umgebungsbedingungen.


    Bisher musste ich die Kommandos entweder akustisch geben oder anhand von Hütchen, oder durch Provokatiosnregeln.


    Jetzt hätte ich mit den Pods die Vorgabe optisch und könnte sie noch mit verschiedenen Farben verknüpfen.


    Also mir schweben da zahlreiche Varianten vor und hoffe, dass ich sie auch wirklich so umsetzen kann, wie ich es mir vorstelle :]

    Hi und sorry für die späte Rückmeldung. War eine Zeit lang nicht hier wegen Arbeit und Corona in der Familie :(


    Danke für eure Rückmeldungen.


    Das mit dem Aufbau versuche ich auch so gering wie möglich zu halten, da ich den Kindern so viel Netto-Trainingszeit wie möglich bieten möchte.


    Für Stabi-Übungen möchte ich die Blazepods auch einsetzen, aber das wäre nur ein kleinerer Teil des Trainings, da ich so oft es geht den Ball am Fuß der Kinder haben will.



    Ah cool, jemand der die Teile schon intensiv genutzt hat =):thumbup:


    EDIT: In erster Linie soll natürlich fast alles mit Ball gemacht werden 8)


    Also es gibt bei mir zwei "Bereiche", einmal meine Kinder, 13 Jahre und spielt in der U14 in der Bezirksliga und mein anderer Sohn 9 Jahre, und dann gibt es noch "meine" Mannschaft, das ist eine leistungsorientierte U10 .


    Also privat nutze ich sie für meine Kinder aktuell um die Corona-Pause zu überbrücken und die Kinder am Ball zu haben. Hier nutzen wir sie zum einen zuhause für Reaktionsübungen und in Kombination mit Stabilisationsübungen. Mit den Blazepods macht es den Kindern sehr viel Spaß und ist auch motivierend da sie die Übungen oft im Wettbewerb gegeneinander austragen können. Selbst meine kleine (7 Jahre) macht es sehr viel Spaß damit.


    Draußen nutze ich sie mit meinen Kindern im individuellen Bereich wo wir halt die typischen Einzeltraining-Bereiche wie Technikübungen, Abschlüsse, Ballmitnahme, etc mit Vororientierung, Reaktions- und Handlungsschnelligkeit verbinden.


    Meine Mannschaft besteht aus 16 Kindern, habe aber noch zwei weitere Co-Trainer bei mir, da ich viele Dinge gerne in kleineren Gruppen trainiere.


    Aber aufgrund von Corona habe ich sie im Mannschaftstraining leider noch nicht ausprobieren können, aber kann sie mir in vielen Übungen und vor allem auch Spielformen vorstellen, was mich sehr juckt es auszuprobieren :)


    Angedacht ist es auch nicht, dass immer alle Kinder gleichzeitig mit den Blazepods trainieren, sondern wir wie gesagt oft in kleinen Gruppen trainieren. Auch die Spielformen etc machen wir zb nie im 6gegen6, 7gegen7 oder gar 8gegen8.


    Ich habe aber auch nicht das Standard-Kit mit 4 Blazepods, sondern zuerst das 6er Ste gakuft, aber dann direkt auf 8 Blazepods aufgestockt, um mehr Varianten zu haben. Dann könnten auch mal 2 Trainer mit je 4 Blazepods arbeiten.


    Preislich ist es natürlich nicht das günstigste, aber habe das ganze Set samt Adaptern über 200,-€ günstiger bekommen, da habe ich halt zugeschlagen ;)


    Was hast du mit deinen Jungs damit gemacht und wie alt waren deine?


    Danke vorab für dein/euer Feedback :):thumbup:


    Beste Grüße aus Köln

    Malikinho


    PS: Schön, dass du wieder da bist ;)




    .

    Hi zusammen.


    Ich habe mir für meine Kinder und Mannschaft die Blazepods gekauft um sie auch im Training einzusetzen.


    Gibt es hier schon Kollegen die diese schon in ihrem Training eingebaut und Erfahrung mit ihnen haben?


    Würde mich über eure Erfahrungen dazu freuen.


    Mein Set besteht aus 6 Blazepods und zuhause haben wir die ersten kleine Reaktionsübungen machen können welche meinen Kindern (13/m, 9/m, 7/w) schon ziemlich viel Spaß machen.


    Morgen ist letzter Tag Quarantäne und darauf die Tage probieren wir sie hoffentlich auch draußen mal aus ;)


    Beste Grüße aus der Quarantäne

    Malikinho

    http://www.fussball.de/newsdet…en/-/article-id/221412#!/


    Zitat:


    "Das gesamte Spiel fand praktisch ausschließlich in der Hälfte des Gegners statt. Meine Mitspielerinnen haben jeweils sofort nach dem Anstoß den Ball erobert und weit nach vorne geschlagen. Ich habe die Bälle erlaufen und reingemacht. Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Wir mussten nur gucken, dass wir bei den langen Bällen nicht im Abseits standen."

    Ein gefundenes Fressen für so manch einen E- /F-Jugendtrainer diese "Taktik" weiterhin so seinen Kindern beizubringen. :D:D:D


    Spaß beiseite, eigentlich müsste man sich ja schämen, gegen einen hoffnungslos unterlegenen Gegner die Tore auf diese Art und Weise zu schießen und das dann so auf fussball.de zu veröffentlichen.


    Charles De Goal: Haut sie weg und zeigt denen mal wie man richtig Fußball spielt 8):thumbup:

    Was hat er denn genau?

    Ist schon ein Unterschied, ob es ein Kreuzbandriss/Knorpelschaden ist oder „nur“ eine Meniskus-OP.

    Letzteres bzw. vergleichbares hatten sehr viele zukünftige Profis in der Jugend.

    Ersteres ist natürlich schon schwerwiegender und da gibt es sicherlich weniger Beispiele.

    Unabhängig was er hat, möchten wir ihn ausschließlich motivieren und aufbauen.


    Ihm zu sagen, "wenn du dies oder das hast, wird das eh nichts.", werden wir selbst wenn es so wäre, auf gar keinen Fall.


    OP ist gerade hinter ihm und Ärzte sagten, dass die OP gut verlaufen ist und da wollen wir ihn ausschließlich positiv beeinflussen und Mut geben.

    Hi zusammen.


    Der Sohn eines Freundes hat vor kurzem eine Einladung zur U-Nationalmannschaft erhalten und war natürlich überglücklich.


    Einige Tage vor dem Lehrgang ist er jedoch aufgrund von Kniebeschwerden zum Arzt gegangen und musste sich nun operieren lassen.


    Der Junge ist aktuell natürlich am Boden zerstört. Nicht nur wegen des verpassten Lehrgangs, sondern am meisten, dass er wegen seinem Knie nun locker ein halbes Jahr kein Fußball spielen darf. Die ersten Monate noch nicht mal Sport.


    Ich suche nun Beispiele in Form von Artikeln, Blogs, Büchern von bzw. über Spieler die trotz solcher Verletzungen in der Jugend es trotzdem in den Profibereich geschafft haben.


    Es wäre toll, wenn ihr da vielleicht Beispiele oder Namen hättet, welche ich ihm dann nennen und wir ihm somit helfen können alles positiv und zuversichtlich zu sehen.


    Die Psyche ist in meinen Augen ein enormer Faktor in solchen Zeiten und mitentscheidend für den kommenden Heilungsprozess.


    Ich hoffe ihr könnt mir bzw ihm, mit eurer Erfahrung und eurem Wissen weiterhelfen und danke euch im Voraus.


    Beste Grüße

    Malikinho

    Bei uns ist es so, dass in die Staffel 1 die spielstärksten Teams reinkommen, was ja ok ist.


    Das Problem ist aber, wer entscheidet es? Hier melden die Vereine ihre Mannschaft an. Entweder weil der Verein die Mannschaft so stark sieht, oder der Trainer.


    Ende vom Lied ist, dass dann dort Teams reinkommen, die Woche für Woche zweistellig verlieren. Fussball spielen in dieser Staffel vielleicht mal die Hälfte.


    Einige der Teams haben in der Vorbereitung schon mehrmals zweistellig gegen die zukünftigen Staffelgegner verloren, melden sich aber trotzdem als spielstark.


    Letzte Saison gab es ein Team was schon gut spielen kann, aber obwohl zwei Leistungsträger die Mannschaft verlassen haben, wurde die Mannschaft nicht nur zwei Jahrgänge höher gemeldet, nein, es sollte auch in die Staffel 1! Absoluter Größenwahn!


    Das erste Meisterschaftsspiel ging über 40:0 für den Gegner aus! Team wurde natürlich zurückgezogen, hielt sich aber immer noch für viel besser als der ganze eigene Jahrgang und ging zu den ein Jahr älteren in Staffel 1.


    Auch hier alle Spiele verloren, weit über 100 Tore kassiert!


    Was ich damit sagen will, ist dass sich das System ändern muss. Vereine/Trainer überschätzen sich leider zu oft und/oder haben die falschen Ambitionen/Ziele.


    Bei uns hat man jetzt bis einschließlich U11 alle Tabellen entfernt und als Ergebnisse wird nur 0:0 angezeigt.


    Das nimmt einigen Trainern den Wind aus den Segeln, löst aber nicht das Problem der extrem unterschiedlichen Spielstärken.


    Dass es immer wieder Ausreißer gibt bzw Teams die überragend stark sind oder leider weit noch zurück sind, ist normal und kann man nicht ausschließen. Aber manchmal ist es extrem, wenn man in einer 12er Staffel drei vier gute Teams hat und der Rest stark abfällt.


    Da finde ich das System mir der Herbstrunde und der anschließenden Neubildung der Frühjahrsrunde, anhand der Tabelle der Herbstrunde, viel besser, wo sich im Anschluß ähnlich spielstarke/spielschwache Teams treffen.


    Eine ganze Saison hoch gewinnen bzw hoch verlieren ist absolut kontraproduktiv für alle Teams!

    Hi, also ich habe es in der F-Jugend so gemacht, dass ich den Spielaufbau andauernd gefordert habe und deswegen durften/dürfen meine Kinder zum Beispiel selbst unter den höchsten Drucksituationen keinen Ball wegschießen und keine langen Torwartabschläge machen. Sie mussten immer selber eine Lösung finden, welche entweder Pass/Doppelpass hieß, oder 1vs1.


    Von der U7 an gab es bei uns keine Torwartabschläge und wir sind jetzt in der U10.


    Heute würde ich bei einem Torwartabschlag nichts sagen, wenn der Spieler der im Tor steht, den Ball nach vorne abschlägt, wenn es eine ideale Chance zum Kontern ist oder es gegen ein starkes NLZ-Team ist oder es ein Trainer derart übertreibt, dass seine Kinder im Strafraum zum Pressen stehen.


    Hört sich zwar etwas radikal an, dass ich es den Kindern so schwer gemacht habe, aber jetzt haben die Kinder kein Problem das Spiel aufzubauen.


    Entweder sie gehen als Verteidiger ins 1vs1 oder sie spielen sich da raus. Solange es nicht die U10 des 1.FC Köln oder Bayer Leverkusen ist, schaffen es die Kinder nun sich da rauszuspielen ohne den Ball nach vorne abschlagen zu müssen.


    Sie haben auch keine Angst den Ball zu verlieren und einen Gegentreffer zu kassieren, und ich habe noch nie ein Kind dafür kritisiert oder gar ausgewechselt wenn es als Verteidiger ins 1vs1 gegangen ist und den Ball verloren hat. Denn das habe ich ja gefordert. Sollte der Druck für ein Kind zu hoch sein, oder es mehrmals nicht schaffen, habe ich es zum Beispiel durch Fragen/Anregungen meinerseits oder auch einen Positionstausch gesteuert.


    Bei einem Spiel gegen einen spielschwächeren Gegner hat das Kind dann nochmal dort gespielt und haben dort die Lösungsmöglichkeiten und die Erfolgserlebnisse geholt.


    Um es abzuschließen, also ich würde die Zeit als U9 weiterhin viel mit 1vs1 nutzen, insbesondere beim Spielaufbau. Denn jeder überdribbelte Angreifer bedeutet für dich Überzahl.


    Und ist es nicht super, wenn jedes Kind in der Lage ist, diese Überzahl aus eigener Kraft zu schaffen?


    Gegen Pressingmonster oder NLZ-Teams kann man ja auch mal einen Torwartabschlag machen.


    Just my two cents zu dem Thema ;)

    Warum nicht? Wenn die Situation das erfordert, und es erfolgreich ist???

    Ich rede nicht von dem Moment wo die Situation es erfordert. Da ist es ja legitim ;)


    Es geht um die Kinder die es andauernd machen, weil sie es nicht anders können. Da gibt es unzählige Situationen an den Wochenende, wo das Kind sobald es unter Druck ist. den Ball wegpikt und der Trainer nur das Ergebnis bewertet.


    Ich würde das Kind in dem Moment z.B. fragen, womit es den Ball richtig passen sollte. Und loben würde ich es, wenn es den richtigen Fuß genommen und die Innenseite benutzt hätte.


    Dass der Pass evtl ungenau ist und zum Gegentreffer führt, wäre mir egal. Denn die Idee war richtig, nur an der Umsetzung hat es gehapert.


    Für mich persönlich ist in diesem Alter das Ergebnis der Aktion (vorerst) zweitrangig. Mit ist es wichtiger, dass das Kind lernt den Ball mit der richtigen Technik und mit dem richtigen Fuß zu spielen.


    Die Kinder wählen in der Regel immer den dominanten/stärkeren Fuß und bei fehlender Technik halt die Pike. Ich sehe meine Aufgaben darin den Kindern früh beizubringen wie und womit sie den Ball treffen.


    Würde ich sie immer mit der Pike passen lassen, würde ich das Problem mit in die nächsten Jahrgänge mitnehmen.


    Wichtig: Bei Kindern die sonst immer den richtigen Fuß und z.B. die Innenseite nehmen, sage ich nichts, wenn sie in dem Moment die Pike benutzen. Bei denen weiß ich ja, dass sie sonst die richtige Technik anwenden und für sie in diesem Moment halt die Pike die beste Option ist.


    Da oben geht es mir um die Kinder die die Grundlagen nicht drauf haben und da sehe ich an den Wochenenden ohne Ende von, dass auf die Art und Weise des Passes nie geachtet wird und die Trainer leider nur darauf achten, ob der Ball ankommt, oder nicht.

    Man muss hier unterscheiden zwischen fernsteuernden und unterstützenden Kommandos bzw Reinrufen der Trainer.


    Ich persönlich würde nicht "Verlagern" reinrufen, da man da die Lösung praktisch schon vorgibt. Verlagern macht man zum Beispiel, wenn das Tor/die Seite des ballführenden voll ist bzw er in Unterzahl ist und da kann man zb das Kind animieren fragend reinrufen: " Auf wieviele Tore dürfen wir spielen?" oder "Was machen wir wenn die Seite zu voll ist?".


    In Spielformen kann man das zb üben, in dem man das Feld längs teilt, und das zb nach Balleroberungen/Angriff auf der linken Spielhälfte, Tore auf der linken Seite normal und auf der rechten Seite doppelt zählen.


    So versuchen die Kinder schnellstmöglich auf die andere Seite zu verlagern.


    Ich kenne das Level deiner Jungs nicht, dies erfordert aber meiner Meinung nach ein bestimmtes Level an Ballbeherrschung, Passspiel und Ballkontrolle. Es bringt nichts, wenn das Kind unter Gegnerdruck den Ball mit der Pike verlagert, nur weil es schön aussieht und man im Spiel damit sogar Erfolg hat.

    Für mich sieht es eher so aus, als läge das Problem eher beim "Alten" und nicht beim Neuen.


    Da fühlt sich vielleicht jemand "bedroht" durch den Neuen und möchte ihn rausekeln.


    Ob es Neid ist, oder der alte Spieler auf diese Führungsposition spekuliert hat, oder sonstiges.


    Vielleicht will er auch nicht, dass der Neue dieses Feuer entfacht, dass alle sich vielleicht sagen: "Stimmt, Leute! Lasst uns alle etwas mehr am Riemen reißen und die Sache ernster nehmen!"


    Aber ganz ehrlich, Spieler die in der Kabine über andere hetzen und manipulieren bzw es ins Mobbing nachher geht, würde ich nicht lange tolerieren.


    Oft wollen diese Leute nämlich ihre Wohlfühlzone für sich behalten und das ist nicht der Sinn der Sache.


    Natürlich sollst du aber auch auf ein Auge auf das Verhalten des neuen achten und einschreiten, wenn etwas nicht in Ordnung ist.


    Aber für mich sieht es aktuell eher danach aus, dass der Spieler der schon vorher da war, aus persönlichen Gründen handelt und nicht im Sinne der Mannschaft.

    Bspw: Die Fußspitze beim Innenseitstoß anzuziehen, damit der Fuß fixiert ist. Letztendlich muss Technik aber eines sein: Funktionell. Im Prinzip ist's doch total egal, wie elegant der Ball von A nach B kommt, Ästhetik spielt keinerlei Rolle. Das wichtige ist, dass der Ball im richtigen Moment, mit der richtigen Geschwindigkeit an die richtige Position gelangt. Oder zählt ein Tor mit der Picke etwa weniger als eines mit dem Spann?

    Mitnichten. Es wäre aber falsch daraus zu schließen, dass es keinerlei Techniktraining benötigt. Vielmehr müssen wir die individuelle Entwicklung der Spieler und technische Ausführung zulassen. Wenn jemand lieber mit dem Außenrist passt, lass es ihn machen.


    Hier stimme ich dir leider nicht ganz zu. Ist auch nicht böse oder als Angriff gemeint :saint:


    Funktionell zu denken ist in meinen Augen nicht beim Kinder- und Jugenfussball geeignet, da man damit das Ergebnis/den Zweck (Ball kommt an) dem Weg/dem Mittel (Picke) Vorrang gibt.


    Mit ist es lieber das Kind versucht den Paß mit dem richtigen Fuß und der richtigen Technik zu spielen und der Ball kommt die ersten 9 von 10 Male nicht an, als würde es den Ball mit der Picke schießen und er kommt an.


    Technik ist auch nicht gleichbedeutend mit Ästhetik, sondern es geht um die korrekte Umsetzung um die Aktion in diesem Fall zu verbessern.


    Mit dr Zeit werden die Passwege länger und die Pässe müssen immer fester, genauer und weiter gespielt werden. Wenn man von Beginn an die richtige Technik anwendet kann man diese dafür nutzen, da nur mit der richtigen Technik diese Pässe gelingen. Dass man später mit der Picke feste, genaue und weite Druckpässe spielen kann bezweifle ich. Deswegen achte ich von Beginn an, dass diese Techniken angewndet werden. Kostet viel Geduld, Gegentore und Niederlagen, aber mit der Zeit wird es lohnen.


    Zum Thema Aussenrist kann ich nur sagen, dass ich auchhier auf die Beidfüßigkeit achte. Solange man erkennt, dass das Kind den Außenrist nur benutzt um den schächeren Fuß zu umgehen, achte ich darauf, dass er hier die Innenseite des anderen Fusses nutzt.


    Damit unterdrücke ich auch keinen Instinkt oder Kreativität, denn den Aussenrist werden sie immer wieder machen.


    Und wenn sie ihn irgendwann dann anwenden, weil er von den zwei Optionen (anderer Fuss Innenseite oder anderer Fuss Aussenrist) dann die für die Situation und seinen Mitspieler bessere Option wählt und nicht weil er den anderen Fuß nicht benutzen kann, ist es optimal.


    Oft suchen sich die Kinder den einfachsten Weg und nehmen immer nur den starken Fuss, verpassen aber damit Situationen/Möglichkeiten den anderen Fuß zu verbessern.

    Ich persönlich finde, dass isolierte Übungen auch zu einem Teil ihre Daseinsberechtigung haben.


    Man sollte sie aber passend, in Maßen, zielgerichtet und auch nur vorbereitend für etwas spielnahes nutzen.


    Bei den kleinsten/nicht so weiten Kindern, finde ich es zb sinnvoll um ihnen die Bewegungsmuster, Finten, Abkapp- und Ballführungstechniken beizubringen und zu verinnerlichen. Insbesondere wenn man ihnen dann bei Dinge wie Fusshaltung in Ruhe erklären kann und sie diese danach mehrere Male wiederholen, setzen sie es später besser um.


    Nach solchen Übungen steigere ich es gerne mit einem 1gegen1 wo die Kinder diese Dinge direkt versuchen können es spielnah umzusetzen.


    Anschließend kann man es ja weiter steigern mit anderen Spielformen bzw bei den kleinen halt viel 2vs2/3vs3.


    Mir persönlich ist aufgefallen, dass wenn man diese isolierten Übungen macht, in der Regel macht man sie ja , ich nenne es mal "symmetrisch" sprich beidfüßig, und man darauf achtet, dass die Kinder diese Beidfüßigkeit auch in den Spielformen einsetzen, sie immer unbewusster den richtigen Fuß nutzen.


    Was ich sagen möchte ist, dass man bestimmte Grundlagen durch isolierte Übungsformen besser erlernen kann. Durch diese "Trockenübungen" erlernen sie es einfacher, sollten es aber auch im Anschluss versuchen es spielnah umzusetzen.


    Je älter bzw besser die Kinder werden, desto weniger müssen sie um die Hütchen dribbeln und desto mehr erhöht sich der Anteil der Spielformen.


    Und je besser ein Kind den Ball und die Grundlagen beherrscht, desto besser kann es die Spielformen umsetzen.


    Solange beim Kind bei der Ballmitnahme oder Pass jedes Mal der Ball verspringt oder 3m vorbei gespielt wird, weil es den Fuss falsch hält oder den Ball immer wieder an der falschen Stelle trifft, kann ich es mit einer isolierten Übung öfters wiederholen und erklären. Sobald es die Basics drauf hat und es ohne Gegnerdruck klappt, kann ich das Kind dem Gegnerdruck in einer Spielform aussetzen.


    Es wird dann zwar zu Beginn auch Probleme haben, aber jetzt weiss es ja wie es den Fuß halten und wo es den Ball treffen soll. Lediglich an der Umsetzung hapert es durch den Gegnerdruck, aber nicht weil es nicht weiss wie.


    Ist aber halt nur meine Meinung. Ich persönlich trainiere mit meiner U10 lieber in passenden Spielformen, aber um diese Spielformen umzusetzen müssen bestimmte Dinge noch erlernt bzw verbessert werden.


    Ich baue deswegen auch immer wieder gerne solche Übungen ein oder kombiniere sie wenn es möglich ist.


    Ich hoffe ich habe es nicht zu verwirrend geschrieben :S

    So viele Kommentare wie manche falsch tranieren, möchte mal gerne Training und Turnierspiele von denen anschauen, die "richtig " wiesen :wacko:


    Ich freue mich über jeden Tipp den man mir gibt um die Kinder besser zu machen.


    Lerne sehr gerne dazu und versuche aus meinen UND den Fehlern anderer Trainer zu lernen.


    Also wenn du einen Tipp hast, gerne raus damit.


    PS: Dies ist nicht ironisch gemeint. Ich meine das so und freue mich über Hilfestellungen.