Beiträge von Malikinho

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    Warum nicht? Wenn die Situation das erfordert, und es erfolgreich ist???

    Ich rede nicht von dem Moment wo die Situation es erfordert. Da ist es ja legitim ;)


    Es geht um die Kinder die es andauernd machen, weil sie es nicht anders können. Da gibt es unzählige Situationen an den Wochenende, wo das Kind sobald es unter Druck ist. den Ball wegpikt und der Trainer nur das Ergebnis bewertet.


    Ich würde das Kind in dem Moment z.B. fragen, womit es den Ball richtig passen sollte. Und loben würde ich es, wenn es den richtigen Fuß genommen und die Innenseite benutzt hätte.


    Dass der Pass evtl ungenau ist und zum Gegentreffer führt, wäre mir egal. Denn die Idee war richtig, nur an der Umsetzung hat es gehapert.


    Für mich persönlich ist in diesem Alter das Ergebnis der Aktion (vorerst) zweitrangig. Mit ist es wichtiger, dass das Kind lernt den Ball mit der richtigen Technik und mit dem richtigen Fuß zu spielen.


    Die Kinder wählen in der Regel immer den dominanten/stärkeren Fuß und bei fehlender Technik halt die Pike. Ich sehe meine Aufgaben darin den Kindern früh beizubringen wie und womit sie den Ball treffen.


    Würde ich sie immer mit der Pike passen lassen, würde ich das Problem mit in die nächsten Jahrgänge mitnehmen.


    Wichtig: Bei Kindern die sonst immer den richtigen Fuß und z.B. die Innenseite nehmen, sage ich nichts, wenn sie in dem Moment die Pike benutzen. Bei denen weiß ich ja, dass sie sonst die richtige Technik anwenden und für sie in diesem Moment halt die Pike die beste Option ist.


    Da oben geht es mir um die Kinder die die Grundlagen nicht drauf haben und da sehe ich an den Wochenenden ohne Ende von, dass auf die Art und Weise des Passes nie geachtet wird und die Trainer leider nur darauf achten, ob der Ball ankommt, oder nicht.

    Man muss hier unterscheiden zwischen fernsteuernden und unterstützenden Kommandos bzw Reinrufen der Trainer.


    Ich persönlich würde nicht "Verlagern" reinrufen, da man da die Lösung praktisch schon vorgibt. Verlagern macht man zum Beispiel, wenn das Tor/die Seite des ballführenden voll ist bzw er in Unterzahl ist und da kann man zb das Kind animieren fragend reinrufen: " Auf wieviele Tore dürfen wir spielen?" oder "Was machen wir wenn die Seite zu voll ist?".


    In Spielformen kann man das zb üben, in dem man das Feld längs teilt, und das zb nach Balleroberungen/Angriff auf der linken Spielhälfte, Tore auf der linken Seite normal und auf der rechten Seite doppelt zählen.


    So versuchen die Kinder schnellstmöglich auf die andere Seite zu verlagern.


    Ich kenne das Level deiner Jungs nicht, dies erfordert aber meiner Meinung nach ein bestimmtes Level an Ballbeherrschung, Passspiel und Ballkontrolle. Es bringt nichts, wenn das Kind unter Gegnerdruck den Ball mit der Pike verlagert, nur weil es schön aussieht und man im Spiel damit sogar Erfolg hat.

    Für mich sieht es eher so aus, als läge das Problem eher beim "Alten" und nicht beim Neuen.


    Da fühlt sich vielleicht jemand "bedroht" durch den Neuen und möchte ihn rausekeln.


    Ob es Neid ist, oder der alte Spieler auf diese Führungsposition spekuliert hat, oder sonstiges.


    Vielleicht will er auch nicht, dass der Neue dieses Feuer entfacht, dass alle sich vielleicht sagen: "Stimmt, Leute! Lasst uns alle etwas mehr am Riemen reißen und die Sache ernster nehmen!"


    Aber ganz ehrlich, Spieler die in der Kabine über andere hetzen und manipulieren bzw es ins Mobbing nachher geht, würde ich nicht lange tolerieren.


    Oft wollen diese Leute nämlich ihre Wohlfühlzone für sich behalten und das ist nicht der Sinn der Sache.


    Natürlich sollst du aber auch auf ein Auge auf das Verhalten des neuen achten und einschreiten, wenn etwas nicht in Ordnung ist.


    Aber für mich sieht es aktuell eher danach aus, dass der Spieler der schon vorher da war, aus persönlichen Gründen handelt und nicht im Sinne der Mannschaft.

    Bspw: Die Fußspitze beim Innenseitstoß anzuziehen, damit der Fuß fixiert ist. Letztendlich muss Technik aber eines sein: Funktionell. Im Prinzip ist's doch total egal, wie elegant der Ball von A nach B kommt, Ästhetik spielt keinerlei Rolle. Das wichtige ist, dass der Ball im richtigen Moment, mit der richtigen Geschwindigkeit an die richtige Position gelangt. Oder zählt ein Tor mit der Picke etwa weniger als eines mit dem Spann?

    Mitnichten. Es wäre aber falsch daraus zu schließen, dass es keinerlei Techniktraining benötigt. Vielmehr müssen wir die individuelle Entwicklung der Spieler und technische Ausführung zulassen. Wenn jemand lieber mit dem Außenrist passt, lass es ihn machen.


    Hier stimme ich dir leider nicht ganz zu. Ist auch nicht böse oder als Angriff gemeint :saint:


    Funktionell zu denken ist in meinen Augen nicht beim Kinder- und Jugenfussball geeignet, da man damit das Ergebnis/den Zweck (Ball kommt an) dem Weg/dem Mittel (Picke) Vorrang gibt.


    Mit ist es lieber das Kind versucht den Paß mit dem richtigen Fuß und der richtigen Technik zu spielen und der Ball kommt die ersten 9 von 10 Male nicht an, als würde es den Ball mit der Picke schießen und er kommt an.


    Technik ist auch nicht gleichbedeutend mit Ästhetik, sondern es geht um die korrekte Umsetzung um die Aktion in diesem Fall zu verbessern.


    Mit dr Zeit werden die Passwege länger und die Pässe müssen immer fester, genauer und weiter gespielt werden. Wenn man von Beginn an die richtige Technik anwendet kann man diese dafür nutzen, da nur mit der richtigen Technik diese Pässe gelingen. Dass man später mit der Picke feste, genaue und weite Druckpässe spielen kann bezweifle ich. Deswegen achte ich von Beginn an, dass diese Techniken angewndet werden. Kostet viel Geduld, Gegentore und Niederlagen, aber mit der Zeit wird es lohnen.


    Zum Thema Aussenrist kann ich nur sagen, dass ich auchhier auf die Beidfüßigkeit achte. Solange man erkennt, dass das Kind den Außenrist nur benutzt um den schächeren Fuß zu umgehen, achte ich darauf, dass er hier die Innenseite des anderen Fusses nutzt.


    Damit unterdrücke ich auch keinen Instinkt oder Kreativität, denn den Aussenrist werden sie immer wieder machen.


    Und wenn sie ihn irgendwann dann anwenden, weil er von den zwei Optionen (anderer Fuss Innenseite oder anderer Fuss Aussenrist) dann die für die Situation und seinen Mitspieler bessere Option wählt und nicht weil er den anderen Fuß nicht benutzen kann, ist es optimal.


    Oft suchen sich die Kinder den einfachsten Weg und nehmen immer nur den starken Fuss, verpassen aber damit Situationen/Möglichkeiten den anderen Fuß zu verbessern.

    Ich persönlich finde, dass isolierte Übungen auch zu einem Teil ihre Daseinsberechtigung haben.


    Man sollte sie aber passend, in Maßen, zielgerichtet und auch nur vorbereitend für etwas spielnahes nutzen.


    Bei den kleinsten/nicht so weiten Kindern, finde ich es zb sinnvoll um ihnen die Bewegungsmuster, Finten, Abkapp- und Ballführungstechniken beizubringen und zu verinnerlichen. Insbesondere wenn man ihnen dann bei Dinge wie Fusshaltung in Ruhe erklären kann und sie diese danach mehrere Male wiederholen, setzen sie es später besser um.


    Nach solchen Übungen steigere ich es gerne mit einem 1gegen1 wo die Kinder diese Dinge direkt versuchen können es spielnah umzusetzen.


    Anschließend kann man es ja weiter steigern mit anderen Spielformen bzw bei den kleinen halt viel 2vs2/3vs3.


    Mir persönlich ist aufgefallen, dass wenn man diese isolierten Übungen macht, in der Regel macht man sie ja , ich nenne es mal "symmetrisch" sprich beidfüßig, und man darauf achtet, dass die Kinder diese Beidfüßigkeit auch in den Spielformen einsetzen, sie immer unbewusster den richtigen Fuß nutzen.


    Was ich sagen möchte ist, dass man bestimmte Grundlagen durch isolierte Übungsformen besser erlernen kann. Durch diese "Trockenübungen" erlernen sie es einfacher, sollten es aber auch im Anschluss versuchen es spielnah umzusetzen.


    Je älter bzw besser die Kinder werden, desto weniger müssen sie um die Hütchen dribbeln und desto mehr erhöht sich der Anteil der Spielformen.


    Und je besser ein Kind den Ball und die Grundlagen beherrscht, desto besser kann es die Spielformen umsetzen.


    Solange beim Kind bei der Ballmitnahme oder Pass jedes Mal der Ball verspringt oder 3m vorbei gespielt wird, weil es den Fuss falsch hält oder den Ball immer wieder an der falschen Stelle trifft, kann ich es mit einer isolierten Übung öfters wiederholen und erklären. Sobald es die Basics drauf hat und es ohne Gegnerdruck klappt, kann ich das Kind dem Gegnerdruck in einer Spielform aussetzen.


    Es wird dann zwar zu Beginn auch Probleme haben, aber jetzt weiss es ja wie es den Fuß halten und wo es den Ball treffen soll. Lediglich an der Umsetzung hapert es durch den Gegnerdruck, aber nicht weil es nicht weiss wie.


    Ist aber halt nur meine Meinung. Ich persönlich trainiere mit meiner U10 lieber in passenden Spielformen, aber um diese Spielformen umzusetzen müssen bestimmte Dinge noch erlernt bzw verbessert werden.


    Ich baue deswegen auch immer wieder gerne solche Übungen ein oder kombiniere sie wenn es möglich ist.


    Ich hoffe ich habe es nicht zu verwirrend geschrieben :S

    So viele Kommentare wie manche falsch tranieren, möchte mal gerne Training und Turnierspiele von denen anschauen, die "richtig " wiesen :wacko:


    Ich freue mich über jeden Tipp den man mir gibt um die Kinder besser zu machen.


    Lerne sehr gerne dazu und versuche aus meinen UND den Fehlern anderer Trainer zu lernen.


    Also wenn du einen Tipp hast, gerne raus damit.


    PS: Dies ist nicht ironisch gemeint. Ich meine das so und freue mich über Hilfestellungen.


    Wir sind defintiv auf einer Linie 8):thumbup:


    Dein Beispiel ist ein Paradebeispiel. Den meisten Trainern geht es ausschließlich um den Sieg.


    Es wird im Training das trainiert was angeblich am besten zum Sieg führt:


    - Passspiel (am besten One touch)

    - keine Technik ("ist nur Zirkus!")

    - keine Dribblings ("zu viel Risiko!")

    - und natürlich Torschuss ( 15 Kinder am Mittelkreis - Pass an den 16er - Schuss! - Kommt ja 85mal im Spiel vor) *Ironie off* 8)


    Aufstellung:

    - Wer am besten im Tor oder am schlechtesten im Feld ist oder wer nicht schlecht ist

    - die kräftigsten/zweikampfstärksten in die Abwehr

    - die schnellsten nach vorne


    Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr,....


    Wie soll sich das Kind denn da entwickeln? Wie soll es besser werden?


    Leider trifft man sehr oft auf solche Trainer.


    Deine Jungs können sich glücklich schätzen dich als Trainer zu haben und werden es dir in den nächsten Jahren danken.


    EDIT: Uns Trainer sollte nicht der Erfolg das Ergebnis kümmern, sondern dass unsere Kinder besser werden.


    Als Verein sollte man die Leistung des Trainers nicht an den Erfolgen messen, sondern wieviele Kinder aus der Mannschaft es in den nächsten Jahrgang schaffen.


    Wenn ich Meister werde, dann aber 8 Spieler rauswerfe und gegen 8 andere Kinder austausche, muss ich doch was falsch gemacht haben und nicht die Kinder.

    Ich denke mal der Leistungsbereich ist da schon etwas besser aufgestellt, wobei auch dort bestimmt genug Baustellen sind.


    Selbst in den STP ist das Level anscheinend nicht so hoch wie man es gerne hätte. Es gibt sogar schon Eltern die ihre Kinder da rausgeholt haben.


    Wichtig finde ich, dass es erstmal genug Förderung für die kleinsten gibt, um diese auf ein Level zu bringen, dass sie in ein NLZ oder STP kommen.


    Im Grundlagenbereich werden unheimlich viel Talent, Spass und Kinder "zerstört" durch die Kombination von:


    - unqualfizierte und vor allem pädadgogisch absolut ungeeignete Trainer

    - unqualifiziertem Training

    - Ergebnisorientierung im Training und im Spiel

    - falsche/unpassende Wettbewerbsformen

    - usw.


    Ich habe bis vor ein paar Jahren nur Senioren trainiert und bin dann in den Juniorenbereich gerutscht und bin zu Beginn und auch aktuell noch entsetzt was dort mit Kindern gemacht wird durch die Trainer und auch Eltern.


    In den letzten beiden Saisons begegnet man sich ja immer wieder und bin schockiert was mit Kindern passiert die zu Beginn toll mit dem Ball umgehen konnten und versucht haben den Ball mit der Sohle zu ziehen, eine Finte zu machen, Kinder auszudribbeln, etc.


    Ein Jahr später hat man das Kind nicht mehr wiedererkannt. Jeden Ball den es bekam musste es nach vorne oder bei Gegnerdruck ins Aus schiessen.


    Es ist unglaublich wie viele mögliche Talente hier in Deutschland zerstört werden.


    Bei über 80Mio Einwohnern ist es natürlich sehr wahrscheinlich, dass es ein paar nach oben schaffen, und wir auch Weltmeister geworden sind, aber Effizienz ist anders und die Alarmglocken schrillen. Nur will es kaum einer hören.


    Wenn man sich anschaut wieviele Einwohner andere Staaten haben mit talentierten Spielern, muss man sich hinterfragen warum. Und diese Staaten haben ja nicht den grössten Fussballverband der Welt hinter sich und diese Infrastruktur wie wir hier.


    Im Vergleich dazu:


    Holland: 17Mio

    Belgien: 12Mio


    Wieviele sind denn davon Kinder und wieviele spielen davon überhaupt Fussball?


    In Deutschland leben allein ca. 12Mio Kinder bis 14 Jahren.


    Prozentual gesehen wären das in Belgien ca. 1,9Mio Kinder.


    Wenn man das so sieht, ist das berechtigt zu hinterfragen warum aus so wenig KIndern soviel rausgeholt wird.


    In Deutschland hören zwischen F- und A-Jugend ca 50% der Kinder mit dem Fussball auf. Vielen ist es aber gar nicht aufgefallen.


    Man braucht ja nur bei Fussball.de zu schauen wieviele Staffeln es in der F-Jugend gibt und wieviele in der A-Jugend. Zwar spielt die A-Jugend mit mehr Feldspielern, aber die Teams bestehen meist auch aus 2 Jahrgängen.


    Es gibt in Köln in der U8 + U9 24 Staffeln a ca 5 - 6 Mannschaften = ca. 130 Mannschaften.


    In der A-Jugend gibt es:

    - 1x Sonderliga mit 12 Teams, davon hat eins zurückgezogen = 11 Teams

    - 1x Leistungsklasse mit 10 Teams, davon 2 zurückgezogen = 8 Teams

    - 1x Kreisklasse mit 12 Teams


    Und das in Köln.

    Nichts zu danken.


    Bin beim Stöbern im www über den Artikel gestolpert und hab ihn mir dann in Ruhe durchgelesen und viele interessante Aspekte drin gefunden.


    Er hat da zb schon Recht, dass zb die Generation der 90er Strassenfussballer-Kinder eine der letzten ist bzw es danach abnimmt. Es bestätigt auch mein Gefühl, dass in in den 00er Jahren sich mehr Kinder auf den Strassen tummelten und auf den Bolzplätzen spielten als in den letzten Jahren.


    Oder dass der Spielbetrieb bei den kleinsten reformiert werden soll. Vom 2vs2 über das 5vs5 in der E-/D-Jugend. Ich fände es überragend, wenn man das schnellstmöglich umsetzen könnte und würde.


    Dass mit den Mindestspielzeiten wäre auch klasse, aber das ist leider utopisch und wird nicht umsetzbar sein, da nicht prüfbar.


    Die Aussage, dass sich die Wirkung dieser Massnahmen erst in 5 bis 15 Jahren bemerkbar machen wird, lässt bei mir Fragezeichen offen.


    Meint er bis das alles umgesetzt ist oder, dass man dann schon die ersten spürbaren Erfolge sehen wird? 5 Jahre scheint mir etwas zu kurz.


    Denn selbst wenn man es jetzt sofort bei den Bambini umsetzen würde, kann man die Wirkung nach aussen hin erst in ca. 10 Jahren spürbar merken, wenn man sich international vergleicht.


    Ich freue mich für all die, die es schon vor Jahren begonnen haben und ihre Kids dementsprechend trainieren. Man sieht es ja jetzt schon auf Turnieren welche Teams Wert auf Technik, Spielintelligenz und nicht ausschliesslich auf biologische Vorteile und nach langen TW-Abschlägen den 2.Ball jagen.

    Ich hatte nur davon gelesen.

    Da ich der Meinung bin das viele Vorteile der "Kleinfeldspiele (Funino,3+1, etc) aus dem Champions League Modus resultieren, hat es mich interessiert.


    Ich persönlich, finde wichtiger, dass sich der Champions League Modus durchsetzt. Ob dann 2vs2,3vs3,Funino,3+1,4+1 o.ä. gespielt wird, finde ich zweitrangig


    Ich persönlich sehe den CL-Modus als normalen Spielmodus, aber nicht als beste Lösung.


    Je nachdem wo man anfängt, kann es sein, dass man als Team über das ganze Turnier nach hinten durchgereicht wird, da man jedes Spiel verliert.

    Ein negativer Punkt finde ich auch, dass es manchmal Konstellationen gibt wo man die ganze Zeit im Ping-Pong zwischen zwei Feldern und Gegner pendelt.


    Spiel gewinnen - eins nach rechts

    Spiel verlieren - eins links

    Spiel gewinnen - eins nach rechts

    Spiel verlieren - eins links

    ...


    Was den Spielmodus angeht ist in meinen Augen das Schweizer System das beste.


    Mit jeder Spielrunde gleicht sich das Teilnehmerfeld an und man spielt im Verlaufe des Turniers immer gegen ähnlich starke Teams.


    Man spielt auch gegen jedes Team nur einmal.


    Leider ist etwas stressig zwischen den Begegnungen, da die Ergebnisse sofort durchgegeben werden müssen um die nächste Spielrunde zu generieren.


    Aber auch hier das Problem, dass man es nicht immer anwenden kann. Es müssen viel mehr Teams da sein als Spielrunden, damit der Modus seine Vorteile ausspielen kann. Zum Beispiel bei 6 Spielrunden wären 10/12 Teams sehr gut.

    Malikinho

    Danke für Dein Feedback. Ich habe mich zu dem ganzen 3vs3 ja auch mit anderen Trainern auf dem Festival unterhalten. Wir waren alle der Meinung, dass speziell auch die etwas schwächeren/schüchternen Kinder hier mehr zum Zug kommen als beim herkömmlichen 6+1.


    Wir sind im BFV untergebracht (Unterfranken).

    Nicht dafür. Danke für dein Feedback als jemand der es zum ersten Mal ausprobiert.


    Durch dein Feedback können wir uns wieder in unsere Anfänge rein versetzen und versuchen zu helfen und zu unterstützen.


    Das Funino ist nicht nur für die schüchternen oder spielschwächeren gedacht. Das ist leider immer noch ein falsches Bild was vom Funino bei vielen noch vorherrscht.


    Im Gegenteil, es ist für alle Kinder förderlich. Es entwickelt jeden Spieler weiter. Gibt nur den "schwächeren/schüchternen" mehr Raum und bessere Möglichkeiten sich zu entwicklen, zu verbessern und zu den stärkeren aufzuholen.


    Das Funino ist fairer und lässt keine Kinder durchs Raster fallen, da alle die gleichen Möglichkeiten erhalten.


    Gleiche Spielzeit, keine festen Positionen, viele Erfolgsmöglichkeiten, viele Situationen um zu lernen.


    Im 6+1 würde der Grossteil der Spieler immer auf der ein und der gleichen Position spielen, beim Funino gibt es das nicht.

    Wird in Köln immernoch Funino/3+1 ohne Auf/Abstiegsmodus gespielt?

    Nein, in Köln gibt es keinen Standard-Modus.


    Aktuell ist es unterschiedlich und obliegt dem ausrichtenden Verein den Modus selbst auszusuchen und anzuwenden was am besten für ihn ist.


    Oft sprechen sich die Trainer auch untereinander ab.


    Wir haben schon den von dir erwähnten:


    - CL-Modus gespielt

    - "Jeder gegen Jeden"

    - "TWIN-Modus" (jeder Verein stellt 2 Teams und je ein Team kommt in Gruppe A und je eines in B für ein homogeneres Teilnehmerfeld)

    - "normale" Gruppen

    - Schweizer System


    Da wir mehrere Veranstaltungsorte haben mit unterschiedlicher Anzahl an anwesenden Teams, vorhandenem Platz, vorhandenen Toren, unterschiedlicher Spielstärke, unterschiedlich vorhandenen Zeitfenstern, etc lässt man uns die Flexibilität es selbst zu entscheiden.


    Denn nicht jedes Spielsystem ist bei jeder Konstellation anwendbar.


    Wann und wo hast du es dir denn angeschaut?

    Hier ein Auszug aus dem BFV, was aber in diesem Fall (International) auch für andere Verbände gilt.


    SONDERBESTIMMUNGEN (Z.B. VEREINSWECHSEL ANDERER LANDESVERAND ODER INTERANTIONAL)

    Bei Vereinswechseln aus anderen Landesverbänden oder aus dem Ausland sind ebenso einige Punkte zu beachten wie bei der Reamateurisierung, Beschäftigung ausländischer Sportler usw. Außerdem finden Sie hier Hinweise zu Duplikaten, Namensänderungen und Korrekturen.

    Geburtsdatum / Geburtsort / Staatsangehörigkeit des SpielersName des Vaters und Name der Mutter (Familiennamen und Vornamen)Letzter Wohnort im Ausland/DepartmentName des letzten Vereins im AuslandOrt, in dem der letzte Verein ansässig istLetzter Status des Spielers (Amateur/Nicht-Amateur)Vertragliche Bindung an den letzten Verein (ja/nein; falls ja: Ende des Vertrages; Vertragskopie beigefügt ja/nein)Freigabeerklärung des letzten Vereins bzw. Verbandes beigefügt (ja/nein)Spielerpass des letzten Vereins beigefügt (ja/nein)Eine Kopie des ausländischen Reisepasses/Ausweises (Aufenthaltstitel alleine ist nur bei Flüchtlingen ausreichend) ist immer beizufügen!

    Darüber hinaus werden von den verschiedenen Landesverbänden u.U. noch zusätzliche Angaben benötigt (z.B. ausgefülltes Formblatt des US Soccer-Verbandes bei Spielern aus den USA oder besondere Abmeldebescheinigungen bei Spielern aus dem ehemaligen Jugoslawien).

    Eine Spielberechtigung darf durch den BFV   n u r   dann erteilt werden, wenn der DFB im Besitz eines internationalen Freigabescheins ist, d. h. wenn der bisherige Verband die Freigabe erteilt hat. Als Tag der Abmeldung kann nur das auf dem internationalen Freigabeschein ausgewiesene Datum der Freigabe gelten (= Erklärung über den Zeitpunkt der Abmeldung). Für die Einhaltung der Wechselperioden gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen, wie beim Vereinswechsel innerhalb von Deutschland (Beispiel: Bei einem Vereinswechsel in Wechselperiode I muss der neue Verein bis 31. August den Passantrag beim BFV einreichen).

    Im übrigen gelten für die Dauer evtl. anzusetzender Wartefristen auch hier die Bestimmungen des BFV.

    Erteilt der ausländische Verband des bisherigen Vereins innerhalb von 30 Tagen (gerechnet ab dem Datum des Gesuchs durch den DFB) keine internationale Freigabe oder gibt er innerhalb dieser Frist für die Verweigerung keinen wesentlichen Grund an, darf der BFV nach Ablauf der vorgenannten Frist von 30 Tagen ein vorläufiges Spielrecht erteilen.

    Der ausländische Verband kann die internationale Freigabe nur verweigern, wenn der Spieler seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber seinem früheren Verein nicht erfüllt hat oder wenn zwischen abgebendem Verein und neuem Verein im Zusammenhang mit dem Wechsel eine Streitigkeit besteht, die nicht finanzieller Art ist.


    Als erstes finde ich es toll, dass du etwas neues ausprobieren und den Kindern diese Erfahrung nicht nehmen wolltest :thumbup:


    Am Anfang ist es für die Kinder und auch für die Trainer immer eine grosse Umstellung vom bekannten 6+1 zum 3vs3, und es benötigt etwas Zeit.


    Aber das ist ja auch das gute daran, denn die Kinder (und auch Trainer) werden jetzt mit anderen Rahmenbedingungen konfrontiert.


    Und hier finde ich es super, wenn man es sieht und erkennt, dass die Kinder (und auch die Trainer ;) ) sich plötzlich auch vom Kopf darauf einlassen und sich Lösungen für diese neuen Situationen erarbeiten und versuchen umzusetzen.


    Du hast es richtig erkannt mit dem "Ausweichen" auf das zweite Tor wenn das eine zugestellt ist. Das sind kleine aber enorm wichtige Erkenntnisse um die Kinder zu verbessern. Ich sehe es bis hinauf zu den älteren Jahrgängen, dass es dort viele Kinder überhaupt nicht können und in der Lage sind den Ball zielgerichtet zu verschieben.


    Zum Thema grosse Tore:


    Wir in Köln spielen Funino aktuell in der 3. Saison und auch wir standen ganz am Anfang und Funino hat sich auch bei uns dann mit der Zeit entwickelt und haben viel experimentiert und ausprobiert und sind immer noch dabei einen passenden Modus etc zu finden.


    Auch bei uns in Köln lieben es die Kinder auf das grosse Tor zu spielen und es läuft dann in der Regel bei uns dann so ab, dass wir zu den 3vs3 Feldern noch Felder mit grossen Toren aufstellen und auf der gleichen Feldgrösse im 3+1 spielen ;)


    So spielen die Kinder im 3vs3 auf Minitore und im 3+1 auf grosse Tore. So haben wir auch die Punkte "Torwart", "Torschuss", etc abgedeckt.


    Als Besonderheit gibt es bei uns die Regel, dass der TW nicht über die Mittellinie schiessen darf und ab der Mittellinie ist die Schusszone. Es wird aber sehr selten von dort geschossen, da es in Köln noch die Torabhängungen gibt, welche das sinnlose Gebolze schon stark einschränken und die Kinder auch animiert werden sich näher an das Tor zu dribbeln/passen um dann abzuschliessen.


    Ich habe 2 Jahre lang Staffel und parallel dazu Funino in Köln gespielt und dieses Jahr ganz klar entschieden, dass die normalen Staffelspiele je nach Gegner total ineffizient sind und ich es wirklich bereut und mich geärgert habe diese zu spielen. Denn wenn ein Gegner 40min lang jeden Ball entweder nach vorne drischt oder ihn zum TW zurückspielt worauf dieser ihn nach vorne schlägt, macht es nicht nur keinen Spass, sondern es wurde für mich reine Zeitverschwendung.


    6+1 spiele ich ausreichend auf Turnieren und ich auch wenn ich kein Freund des 6+1 bin, habe ich bemerkt, dass das 6+1 zumindest auf E-Jugend-Feld sinnvoller ist als auf F-Jugend-Feld.


    Aber am liebsten spiele ich neben dem 3vs3 im 4+1 und 5+1.


    Wünsche euch weiterhin viel Erfolg und viel Spass auf eurem Weg :)


    PS: Aus welchem Kreis/Stadt kommt ihr?

    Die Tage hat Oliver Bierhoff sich zum Thema Männerfussball geäussert und ist dann sehr schnell zum eigentlichen Fundament des Männerfussballs gekommen, dem Kinder- und Jugendfussball.


    "Mit neuer Dynamik zurück an die Weltspitze"


    Ich bin früher nicht immer grün mit seiner Art und Weise gewesen, insbesondere wenn ich das Gefühl hatte, dass er die Nationalmannschaft lieber besser vermarkten als besser machen möchte, aber in dieser Rede finde ich hat er sehr viele gute Punkte angesprochen und deutlich gemacht, dass die Basis die Kinder sind und das aktuelle System viel zu ineffizient ist und wir in einigen Jahren ein böses Erwachen erleben könnten, wenn wir nicht viele Dinger an die Kinder anpassen und nicht andersherum.


    Wie ist eure Meinung zu dem Thema?


    Beste Grüsse

    Malikinho