Es geht bei den Jugendlichen nicht nur um die Motivation, eher um die Kinder bei ihren Entscheidungen zu begleiten. Die Konsequenzen sind nun immer größer und können weitere Ausmaße nehmen, bei der sich die Kinder vieles verbauen können.
Da gibt es genug Beispiele für. Damals war es in einigen Fällen so, dass die Eltern in der Annahme waren, dass ihr Kinder mehrmals die Woche trainiert haben, diese aber meist nur zwei oder gar einmal da waren. Da wo sie nicht dabei waren, haben sie sich mit anderen Jugendlichen immer woanders getroffen.
Leider waren die Eltern auch nicht bei den Spielen und hatten keine Schnittpunkte zum Trainer. Irgendwann kam heraus, dass sich die Jugendlichen zum Kiffen und saufen trafen.
Wenn das Kind in sowas reinrutscht, ist es schwer es da wieder rauszuholen.
Die Eltern sollten einfach begleitend dabei sein und das Kind unterstützen. Sie sind ja nicht andauernd dabei wie bei den Bambini etc.
Die Eltern sind bei den Jugendlichen ja auch nicht gleich zu sehen wie bei den kleinen. Die Jugendlichen haben hier schon viel mehr Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung. Aber in der Pubertät sind die Jugendlichen trotzdem noch nicht so reif wie wir sie gerne hätten und sie sich selbst einschätzen.
Und du sagst es. Die Jugendlichen bekommen wir so, wie wir es vorleben. Und ein nicht unwesentlicher Teil betrifft auch die Eltern, die vielleicht unbewusst diese Unzuverlässigkeit vorleben.
Wenn das Kind mitbekommt, dass der bei Alten Herren kickende Vater oder im Fitnessstudio angemeldete Vater/Mutter auch immer wieder absagt oder nicht geht, weil es regnet oder Champions League läuft, wird sich das Kind oft genauso verhalten. Es kann die Unterschiede noch nicht genau auseinanderhalten.
Ich finde dass man die Eltern (meiner Meinung nach) ruhig immer wieder mit einbeziehen kann, wenn die Gespräche mit den Kindern selbst, nicht die entsprechende Wirkung mit sich bringen.
Das Kind kommt sich auch nicht immer bevormundet vor. Oft besprechen es die Eltern mit den Kindern wie zwei gleichwertige Partner was das Selbstvertrauen des Jugendlichen stärkt.
Einfach zu sagen, dass es alt genug ist, finde ich noch zu früh. Denn oft machen die Kinder in der Pubertät Fehler, und die Pubertät ist nicht nur so eine sehr komplizierte Zeit.
