Für unsere Jungs (U11) hilft im Moment der Wetterumschwung enorm.
Wir haben die Eltern und Kinder animiert zu zweit auf den Bolzplatz, die Wiese, den Parkplatz etc. zu gehen.
Wichtig: immer nur zu zweit, keine Grüppchenbildung oder 5 gg 5 Spiele.
Dazu haben wir ein paar Vorschläge für 1gg1, Dribbelparcous, Sprintübungen mit / ohne Ball verteilt.
Ergebnis nach einer Woche: die Jungs nehmen es gut an, organisieren sich und halten sich auch an die Corona-Regeln.
(selbst kontrolliert, als ich die Bolzplätze am Wochenende mal mit dem Fahrrad abgefahren bin.
Da gab es zwar auch die ein- oder andere 6er-bis 8er-Gruppe, aber meine Jungs waren wirklich in 2er Gruppen an irgendeiner anderen Ecke des Platzes und haben für sich geübt wie lange die Disziplin hält kann ich natürlich nicht beantworten, hier sind aber die Erziehungsberechtigten in der Pflicht ihre Kinder entsprechend zu instruieren.
Die vorgelagerte Diskussion um Läufe finde ich ab U14 aufwärts passen und sinnvoll, um ein zu großes Loch im Grundlagenbereich zu verhindern. Vermutlich machen aber tatsächlich nur die mit, die entsprechend sportaffin sind.
Bei denen benötigt es aber vermutlich gar keine großen vorgaben. Da reicht wahrscheinlich die Ansage:
Geht 2-3x pro Woche für 45 Minuten raus und macht was. z.B. Dauerläufe, baut aber auch immer wieder Bergläufe und Sprintpassagen ein. Die Intensität sollte so gewählt werden, dass man hinterher ausgepowert aber nicht ausgelaugt ist.
Zusätzlich Stabi, Koordination und ein bisschen Technik.
Ich glaube, die die Bock haben benötigen nur den Hinweis etwas zu machen und ein paar Impulse für mögliche Übungen. Ein ausgefeilter Trainingsplan ist nicht hier vermutlich nicht nötig, da diese Jungs ihren Weg dann von selbst gehen. Die die sich drücken wollen tun das so oder so.
In meiner Altersklasse kann ich so etwas weder von Eltern noch Kindern verlangen bzw. denke ich, dass die sich alles was nötig ist am Bolzplatz, beim Roller- / Fahrradfahren und bis vor zwei Wochen beim Schlittenfahren holen.
Beiträge von Coach1976
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passend zum Thema:
11Freunde -
Das Spiel entwickelt sich weiter. Es steckt hinter Erfolgt mittlerweile einfach mehr als der proletarische Ansatz von früher, wo Kämpfen und Rennen angesagt war, und der stärkere gewinnt halt. Das gehört immer noch dazu hat aber eben an Gewicht verloren, weil das Spiel einfach vielschichtiger und "wissenschaftlicher" geworden ist und damit die Balance aus vielen Einflussfaktoren der Schlüssel zum Erfolg ist.
Das steckt viel Wahrheit drin. Nur sind die Medien im Gegensatz dazu eher weniger an wirklichen fachlichen Auseinandersetzungen mit dem Fußball interessiert.
Das sich eigentlich, in diesem Beispiel, allgemein nur noch mit der Ausdrucksweise, als vielmehr mit dem Inhalt beschäftigt wird, ist schon bezeichnend. Aber über simplere Dinge können meist wesentlich mehr Menschen diskutieren.
...
Hier liegt leider das Problem.
Wahrscheinlich ist das einfach der Preis, den eine Sache bezahlen muss, wenn sie das Interesse einer breiten Masse weckt.
Die Diskussion wird oberflächlicher um möglichst viele Menschen mit einer Nachricht zu erreichen. Das geht dann zu lasten des Niveaus.
Vermutlich muss ich noch ein Medium finden, das die Informationen in dem Maß verteilt wie es meinen inhaltlichen Bedürfnissen entspricht und mich möglichst ausschließlich daran halten.
Am nächsten kommt mit da aktuell noch der KICKER (ich hoffe das ist keine verboten Werbung)
Sport1, Spox, Goal, Sky & Co. sind mir einfach zu sehr boulevardorientiert und Spielverlagerung.de ist mir fast schon eine Spur zu "nerdig" ... -
Coach1976 : auch Bayern (BLSV) hat bereits einen Stufenplan ausgearbeitet - siehe fussballn.de oder blsv.de
Meine Aussage weiter oben bezog sich eher auf meine Vermutung, dass wir in Bayern etwas länger warten werden als in anderen Bundesländern bis generell an Lockerungen für den Sport zu denken ist. (Stichwort: Grenzlage, Mutationen, generelle Einstellung der politisch Verantwortlichen)
Wenn ich mir das "Inzidenzzahlenhopping" der letzten 14 Tage in meinem Landkreis anschaue (fast die dreißig unterschritten, dann wieder hoch auf knapp fünfzig ...) dann bin ich nach wie vor frühestens im Zeitraum nach den Osterferien bis wieder Mannschaften auf dem Platz stehen werden, lasse mich aber gerne auch positiv überraschen.
Der Stufenplan vom BLSV gefällt mir zumindest ganz gut, und die Erfahrung, wie konsequent das Hygienekonzept im letzten Jahr bei uns im Verein von Trainern, Eltern und Kindern mitgetragen wurde stimmt mich zuversichtlich, dass wir es auch in diesem Jahr wieder hinbekommen würden. -
Hinzu kommt dass der Coach seinen Plan in der Pressekonferenz vor Sportjournalisten erklärt hat. (nicht vor Fans)
Wenn die dort anwesenden Zuhörer das gesagte nicht verstanden haben, dann sollten sie vielleicht mal die ein oder andere Fortbildungsveranstaltung zum Thema Taktik besuchen.
Er hat das, was er mit seinem Team vorhatte ja wirklich komprimiert und auf "Basic"-Niveau erklärt. Der Job der "Fach"-Journalisten wäre es, dieses in Artikel umzumünzen, die auf der einen Seite den fachlich interessierten Fan in der Tiefe informieren, und auf der anderen Seite auch den "einfachen" Fan (sorry mir fiel keine bessere Formulierung ein) auf oberflächlicher Ebene abholen.
Ich sehe es ähnlich wie let1612 und bin dankbar, dass ein Trainer offenen Einblicke in seine Arbeit und Sichtweise auf das Spiel gibt, statt mit reinem Mentalitätsgeschwafel zu kommen. - was nicht heißt, dass beim CLUB eine Mentalitätsdebatte aktuell total fehl am Platz wäre, die gehört nämlich genauso dazu wie der Matchplan.
Aber grundsätzlich hat er gesagt: Wir hatten diesen Plan um zum Erfolg zu kommen, und das hat nicht funktioniert. Die Kunst wäre es dann vermutlich entweder den Plan durchzudrücken, oder auf das Nichtfunktionieren zu reagieren und einen Plan B zu starten, der erfolgsversprechender ist.
Zur Aussage der Fußball wird immer komplizierter:
Stimmt - und das ist auch gut so.
Das Spiel entwickelt sich weiter. Es steckt hinter Erfolgt mittlerweile einfach mehr als der proletarische Ansatz von früher, wo Kämpfen und Rennen angesagt war, und der stärkere gewinnt halt. Das gehört immer noch dazu hat aber eben an Gewicht verloren, weil das Spiel einfach vielschichtiger und "wissenschaftlicher" geworden ist und damit die Balance aus vielen Einflussfaktoren der Schlüssel zum Erfolg ist.Man kann jetzt à la "unsere Kurve" sagen: das ist nicht mehr mein Fußball.
Ich persönlich, der mit dem Fußball der 80er Jahre aufgewachsen ist, finde das viel spannender und inspirierender als den Fußball aus meiner Kindheit oder das oft so glorifizierte Gekicke der 60er und 70er Jahre.
Die Meinung habe ich aber nur zum Spiel auf dem Rasen. Das ganze drum herum mit Insta-Selbstdarstellungs-Show smittelmäßiger Spieler und deren Anhang, horrenden Ablösesummen, Aktionstrikots zu Karneval, Oktoberfest etc. könnte gerne etwas weniger sein.
Traurig finde ich, dass es genügend "Fans" gibt, die damit kein Problem haben, aber das taktische Drumherum um den Fußball too much finden. -
Trainer E : ich war auch überrascht, dass da eine Teilnehmergebühr verlangt wird - das es auch ohne geht, hat ja der SBFV bewiesen. Andererseits waren die Präsenzveranstaltungen vor Corona teilweise auch kostenpflichtig - auch hier gab es andere. Ich würde das aber weniger dem DFB als dem Fußballverband Mittelrhein zuordnen.
Entweder sucht der Fußballverband Mittelrhein händeringend nach Einnahmequellen, oder man verfährt nach dem Motto, was nichts kostet kann auch nichts gescheites sein.
Egal welche Motivation dahinter steckt, ist der Weg absolut ungeeignet Akzeptanz und Motivation für ein Umdenken im Kinderfußball zu generieren. Ich hoffe, dass das Feedback der interessierten Vereine und Trainer entsprechend ausfällt... -
Trainingsbeginn: Erst die Kinder, dann die Senioren! - FuPa
Sieht doch gut aus oder ?Wir Bayern werden vermutlich wie gewohnt am längsten warten...
Bei uns im Verein wird das Hygienekonzept vom letzten Jahr einfach wiederbelebt (Anwesenheitslisten, Desinfektionsmittel ...)
Da wir diese Saison zwei Trainer für 12 Kinder sind, könnten wir sogar 2x pro Woche kontaktloses Training für jeden anbieten.
Das Verhältnis Plätze zu Mannschaften ist bei uns so, dass die Platzbelegung i.d.R. nicht der Engpass ist. (bei normalem Wetter).Jetzt muss erst mal der Schnee verschwinden. Bei aktueller Wetterlage und Temperaturprognose ist frühestens in 3-4 Wochen damit zu rechnen, dass unsere Plätze wieder begehbar sind. Meistens ist es ja von Vorteil drei Rasenplätze zu haben bei Wetter wie im Moment würde ich manchmal eines der Rasenfelder gerne gegen Kunstrasen oder sogar Asche tauschen.
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Regeln (wie hier im Forum
) keine Quatsch-Videos (tictoc etc., keine blöden Kommentare, kein mobbing. Erlaubt ist Fußballvideos, Fachsimpeln über Bundesliga & Co., Trainingstips)
Die Regeln hat er sich selbst ausgedacht und formuliert, weil es ihm wichtig war. Fand ich schon mal sehr gut.
Die Gruppe existiert seit Samstag Abend und bisher läuft es gut, aktiv, regelkonform und außerhalb der Homeschooling-Zeiten
Dazu ein Tipp von mir: wir haben zwei Gruppen: eine offizielle mit Infos zu Training, Spielen, Neuigkeiten und zur Zeit für Corona-Challenges. Und eine, in der die Jungs sich austoben können mit tiktok, Videos und allen, was eben nicht in die Hauptgruppe reingehört. Wer dort nicht drin sein will, muss natürlich nicht. Damit kann man die Hauptgruppe sauber halten und ihnen trotzdem ermöglichen, innerhalb der Mannschaft Sachen rumzuschicken.
Erfahrung ist aber, dass sie die "Spaßgruppe" kaum genutzt wird. Aber wenn jemand was rumzuschicken hat, ist es da bestens aufgehoben!
Danke für den Tipp!
Im Fall von U13 aufwärts sicher absolut passend.
Bei 10/11 jährigen bin ich da noch etwas zurückhaltender. Mein Sohn hat das Smartphone auch erst mit fast 11 zu Weihnachten bekommen nachdem die ersten Monate auf der weiterführenden Schule entsprechend positiv verlaufen sind.
Bis dahin war er tatsächlich eines von drei Kindern in der Schulklasse ohne ...
Zum Glück hat er die Zeit ohne bleibende Schäden überstanden und geht nach knapp zwei Monaten immer noch sehr sparsam mit seiner Bildschirmzeit um.
Bei dem Thema bin ich zugegebenermaßen ziemlich Old-School, aber aus Überzeugung und stehe dazu...
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Mein größter Wunsch zum Thema in Zusammenhang mit diesem Forum ist, dass es diesem Thread hier nicht gelingt, den "Frustabbau-Thread" zu überholen. So erschreckend es auch ist, dass der Frustabbau-Thread mit Abstand der längste hier ist, so sehr wünsche ich mir, dass wir in absehbarer Zeit aufhören können über Corona und seine Folgen für den Kinder- und Jugend-Fußball zu diskutieren.
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Mir persöhnlich würde es erstmal schon reichen bis zum Sommer zu trainieren und evtl Testspiele zu machen. Hab jetzt über dem Winter 2 zusagen von ehemaligen Spielern bekommen die vor 4 Jahren zu Karate sind.
Im Gesamtverein merkt man es relativ stark die Austritte. Jugendbereich wird es erst interessant wenn Training anfängt wer dann wirklich kommt
Damit wäre ich auch schon sehr zufrieden.
Das Thema "Saison" sollte im Jugendbereich abgehakt werden.
Schön wäre es die Jungs ab März/April wieder auf den Platz zu bekommen von mir aus auch erst mal Individualtraining in Kleingruppen mit Abstand.
Danach relativ normale Training mit Kontakt und im Anschluss Freundschaftsspiele auf Kreisebene.
Vielleicht besteht ja sogar die Chance, dass sich 4-5 Vereine zu einer "Bubble" zusammenschließen, die von April / Mai bis Juli exclusiv nur in diesem kleinen Kreis gegeneinander Spielen ...
Größere Turniere erscheinen mir wie weiter oben schon mal geschrieben ilusirisch.
Austritte gab es bei uns soweit ich weiß noch keine.
1-2 Anfragen die Mitgliedsbeiträge zu Stunden, was auch gewährt wurde.
Wobei die Austritte von Kindern i.d.R. ja von den Eltern aus wirtschaftlichen Abwägungen kommen. Spannender wird es, ob die Kids nach der langen Zeit trotz Mitgliedschaft wieder den hintern hochbekommen...
Nachdem die Kommunikation in der WhatsApp-Gruppe mit den Eltern der U11 gerade eher dürftig ist und ich es auch nicht als meine Aufgabe sehen, die Eltern bei Laune zu halten, hat mein Sohn für die Jungs, die schon darüber erreichbar sind eine Spieler-WhatsApp Gruppe aufgemacht. (bin zwar eigentlich in dem Alter noch kein Fan davon, aber besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen).
Regeln (wie hier im Forum
) keine Quatsch-Videos (tictoc etc., keine blöden Kommentare, kein mobbing. Erlaubt ist Fußballvideos, Fachsimpeln über Bundesliga & Co., Trainingstips)
Die Regeln hat er sich selbst ausgedacht und formuliert, weil es ihm wichtig war. Fand ich schon mal sehr gut.
Die Gruppe existiert seit Samstag Abend und bisher läuft es gut, aktiv, regelkonform und außerhalb der Homeschooling-Zeiten
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Mein Verständnis eines FUßBALLTRAINER-Forums ist, dass interessierte Personen sich um das Thema Fußball, Talentförderung, Vereinsleben etc. austauschen und gegenseitig Rat geben, wie sie z.B. hier die Entwicklung der von Ihnen betreuten Mannschaften positiv beeinflussen können.
Die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind natürlich Teil des ganzen und können nicht komplett außen vor gelassen werden. Deshalb ist es auch Grundsätzlich OK wenn einzelne Teilnehmer mal ihre Meinung dazu äußern - gerne auch kontrovers.Wenn aber, wie hier geschehen ein Thema "gekapert" wird und die Diskussion über mehrere Seiten von einer Person nur noch in eine politische Dimension getrieben wird, geht es irgendwann einfach am Thema vorbei. Noch dazu, wenn der Ton zunehmend aggressiver wird.
Schade eigentlich, denn der Thread hatte viel guten Input dabei, bis er gekippt ist. -
Meine Erfahrungen im näheren Umfeld sind, dass es für die, die wirklich Lust haben viel Fußball in der Freizeit zu spielen, in zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbarer Entfernung immer schwerer wird ausreichend gleichgesinnte zu treffen mit denen sie das tun können.
Corona trägt hier noch seinen Teil dazu bei.
Dementsprechend heterogen ist dann das Leistungsgeflecht im Breitensportverein und da passen sich leider die stärkeren mehr dem Rest an als umgekehrt.
Deshalb würde vielleicht ein breiter angelegtes Stützpunktkonzept helfen, die Qualität in der Breite zu fördern und gleichzeitig über das was die Spieler*Innen dort mitnehmen auch etwas in die Vereine zu tragen.
Wirtschaftlich kann das für den DFB sogar sinn machen. Je mehr gut ausgebildete Spieler langfristig Spaß an ihrem Hobby haben umso besser für die Entwicklung der Mitgliederzahlen. -
einmal seine Meinung sagen ist sicher ok.
Du drehst hier aber seit Tagen die immer gleiche Gebetsmühle und Fußball ist nur noch ein Nebenthema.
Ich finde dem sehr sachlichen und klaren Statement von Uwe ist nichts hinzuzufügen.
Lasst uns zum Kern des Forums (Fußball) zurückkehren und verschiebt politische und weltanschauliche Themen in die Kanäle wo sie hingehören. Mich frustriert die sportlose Zeit auch v.a. die Tatsache, dass mein Sohn gerade den wichtigen Entwicklungsprozess allein mit Kumpels auf den Bolzplatz gehen, freies kicken ohne Erwachsene nur mit einem Freund und nicht wie es sich gehört im Rudel erleben darf.
Allerdings bringt es weder mir noch Euch was, wenn ich den Frust hier ungefiltert ins Forum blase.
Also: back to the roots und zur Sachlichkeit
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Natürlich wird der Trainingserfolg auch immer durch homogenes "Spielermaterial" begünstigt.
Ich denke, genau das ist der Grund, warum keine Trainings mit 20 Kindern abgehalten werden, wenn "nur" 12 auf sehr hohem Niveau sind...
Natürlich hat dein Argument der "talentierten Mittelschicht" seine Berechtigung, aber ich verstehe da den Standpunkt der "Elite" auch..
Es würde ja nichts gegen zwei 10er Gruppen sprechen.
und die Elite sehe ich spätestens ab der U14 eher im NLZ als am Stützpunkt (Spätstarter ausgenommen)
Eine starke Elite gibt es nur mit starker Basis.
Was in Frankreich in den Käfigen der Pariser Vorstädte heranwächst können wir im deutschen Wohlstand nicht nachleben.
Darum würde ein Stützpunktsystem, das mehr in die Breite geht vielleicht für ein größeres, breiteres Fundament sorgen, aus dem dann Elite entstehen kann. -
Dass nicht alles an allen Stützpunkten optimal ist, ist wie überall im Leben ein Stück weit normal und Schade für die bei denen die negativen Seite überwiegen.
Ich bin trotzdem überzeugt davon, dass im Großen und Ganzen, die Mehrzahl der Stützpunkte in Deutschland gute Arbeit leistet.
Das Niveau steht und fällt wie immer mit der Qualität der Trainer aber auch mit Qualität und Motivation der beteiligten Spieler.Vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoller, Die Anzahl der Stützpunkte noch etwas auszuweiten (Problem: wo nimmt man die Sportanlagen und die Trainer her?) oder die Anzahl der Spieler je Stützpunkt zu erhöhen (gleiches Problem; ausreichend Plätze und Trainer)).
Ich hatte bei der Sichtung vor zwei Jahren zwei Jungs dabei, die beim Sichtungstermin inkl. Nachsichtung zurecht nicht genommen wurden. Sie sind an den Tagen, warum auch immer (Aufregung, schlechter Tag) gegenüber den Spielern, die letztendlich zum Zug kamen wirklich etwas schlechter zur Geltung gekommen und waren halt nicht bei den Top 12, sondern eher 13-17.
Wenn ich die Saison vor dem Sichtungstermin betrachte, dann waren die beiden bei direkten Aufeinandertreffen mit Teams der Jungs, die am Stützpunkt gelandet sind bzw. Turnieren, an denen man sich immer wieder trifft deutlich stärker als einige, die am Ende den Zuschlag bekommen haben.Dazu kommt, dass beide in der U11 sehr stark von spielstarken Jungs aus dem Jungjahrgang bzw. der U9 profitiert haben und ihre Stärken in Kombination mit diesen gut einbringen konnten. Das ist ihnen beim Spiel mit fremden Jungs bei der Sichtung schlicht nicht gelungen. Mit dem Übergang zur U13 sind sie dann zum einen in ein Team gekommen, das schwächer war als ihr eigenes, zum anderen lässt bei uns im Verein die Trainingsqualität ab der U13 leider traditionell etwas nach weil bis dahin engagierte Elterntrainer den nächsten Schritt nicht mehr gehen wollen oder können und dann eben der die Mannschaft übernimmt, der zur Verfügung steht.
Kombiniert mit einem gewissen Motivationsloch durch die verpasste Chance am Stützpunkt, sind beide Jungs in den letzten beiden Jahren stehengeblieben bzw. eher schwächer geworden.
Vielleicht hätte die Möglichkeit einmal pro Woche bei einem 18er oder 20er Kader am Stützpunkt besseres Training mit stärkeren Mitspielern geholfen, dass die Jungs sich weiterentwickeln und gleichzeitig das Niveau im Vereinstraining mit anheben. (das ist eine These, die ich natürlich nicht beweisen kann).
Grundsätzlich finde ich das Konzept NLZ zur Förderung der Spitze absolut richtig. Daneben sollte aber meiner Meinung nach die Förderung der talentierten "Mittelschicht" an den Stützpunkten ausgebaut werden indem hier mehr Kinder die Chance bekommen.Zum einen hält man die Nachzügler bei der Stange, zum anderen steigt das Niveau in der Breite.
Zur Qualität des Stützpunkttrainings:
Ich habe mir mittlerweile Trainings an 4 Stützpunkten 3 bei mir vor Ort einer in einem anderen Bundesland angesehen.Ergebnis: 2xsehr gut, 1xok, 1x"hätte ich nicht so gemacht"
Ich nehme für mich in Anspruch kreative und gute Trainingsplanung zu betreiben und mit meinem Training einen Fußballerischen Beitrag zur Entwicklung meiner Jungs zu leisten. Was ich an den drei erstgenannten Stützpunkten gesehen habe, lag sowohl in der Trainingsgestaltung als auch in der Durchführung (erklären, vormachen, Feedback) auf einem Niveau, von dem ich einiges mitnehmen und dazulernen konnte. Natürlich wird der Trainingserfolg auch immer durch homogenes "Spielermaterial" begünstigt. -
ja aber glaubt ihr denn wirklich, man könne von 0 auf 100 wechseln? Da wird definitiv als Stufenplan kommen. Schon alleine damit niemand sagen kann: hätte man auch früher mit Abstufungen haben können

Ich glaube, ein großer Knackpunkt werden in der Tat die Schulen sein. Wenn man diese nicht in Klassenstärke öffnet wird es wohl keinen Kontaktsport geben. Das ist zumindest meine Erwartung...Das sehe ich genauso.
Ich bin da aber etwas optimistischer und hoffe, dass nach Ostern wieder kontaktloser Sport im Freien möglich sein wird, vorausgesetzt die Infektionszahlen entwickeln sich so weiter und es kommen keine Rückschläge. "Richtiges Training" und Spiele in kleinerem Rahmen (zwei Mannschaften mit Kontaktverfolgung) sehe ich nicht vor Mitte / Ende Mai, wenn die Temperaturen auch wieder ihren Teil zur Pandemiebekämpfung beitragen (Andererseits habe ich gerade gelesen, dass in Katar gerade wieder die Infektionszahlen steigen, und dort herrschen im Moment vermutlich Temperaturen, die wir im Mai haben könnten). Turniere mit verschiedenen Altersklassen und 8 Mannschaften aufwärts werden diese Saison meiner Meinung nach nicht möglich sein, da zu viele Teilnehmer und zu viel Durchmischung. Sicher dramatisch für die Vereine, die sich dadurch finanzieren.
Klar können wir jetzt wieder anführen, dass sich beim Fußball doch keiner ansteckt und der Vereinssport gesellschaftlich so wichtig für die Jugend und die ganze Gesellschaft ist. Diese gesellschaftliche Relevanz führen aber sicherlich auf Musikvereine, Treffpunkte wie Kaffees und Restaurants, Friseurläden etc. an. Und die Hygienekonzepte würden vermutlich überall eine Vermeidung von Ansteckung ermöglichen, wenn sie von ALLEN konsequent eingehalten würden. Problem: kaum einer hält sich dran. Und wenn jeder Einzelfall, der für sich gute Argumente hat wieder öffnen zu dürfen öffnet, dann haben alle offen und jeder denkt wieder alles ist normal mit den entsprechenden Konsequenzen (siehe Herbst 2020).
Ich bin auch frustriert über Homeschooling, Homeoffice, kein Fußball, kein Urlaub, keine Freunde und Verwandten treffen.
Aber, mir fällt im Moment keine bessere Lösung ein, die funktionieren könnte. Leider hat sich in den letzten Wochen eben doch gezeigt, gesetzlich befohlen Kontaktverbote führen in unserer Gesellschaft zu reduzierten Infektionszahlen (selbst bei Virenfreundlichem Klima), Freiheit und freiwillige Rücksichtnahme können zumindest die meisten nicht umsetzen.
Traurig aber wahr. -
Bei diesem sehr sensiblen und wichtigen Thema wäre mehr wissenschaftlicher Hintergrund schon sehr interessant.
Bei unserer U11 spielt der Kopfball weder im Training noch im Spiel eine Rolle.
Bewusst trainiert wird er gar nicht. Im Spiel kommt es gelegentlich vor, dass eine gegnerische Ecke, oder ein Abschlag vom gegnerischen Torwart, weggeköpft wird, wenn es keine andere Lösung gibt. Grundsätzlich führt die Spielweise unserer Jungs auch sehr selten dazu, dass Kopfballsituationen entstehen. (Kein Abschlag vom Torwart, Ecken werden flach gespielt, Funino im Training ...)Allerdings kommt es trotzdem immer wieder zu Situationen, in denen es sich nicht vermeiden lässt. (Aktionen der Gegner, Freistöße, die verlockende Chance den Mitspieler mit einer hohen Flanke zu bedienen ...)
Dass die Jungs in diesen Situationen dem Reflex erliegen den Kopf zu nehmen, wie sie es von ihren Vorbildern kennen, lässt sich nicht vermeiden oder verbieten und zieht hoffentlich auch keine bleibenden Schäden nach sich. (näheres diesbezüglich zu wissen wäre trotzdem von Vorteil.)Für dieses wichtige Thema wäre es meiner Meinung nach von Interesse, dass sich die Verbände weltweit zusammentun und untersuchen, ob der Kopfball per se gefährlich ist und deshalb ähnlich wie Handspiel verboten werden sollte oder ob die Gesundheitsgefährdung sich ausschließlich durch regelmäßige (zu häufige) Kopfbälle (z.B. Kopfballpendel, tägliches trainieren von Eckbällen etc.) ergibt. Gibt es eine Altersgrenze ab der Kopfbälle leichter "weggesteckt" werden?
Je nachdem wie die Antwort auf die obige Frage ausfällt, wären dann Konsequenzen abzuleiten.
z.B. Kopfbälle sind erst ab 16 Jahren erlaubt... => die Zahl und die Annahme ist willkürlich gewählt, weil ich medizinisch vollkommen ahnungslos bin.
Grundsätzlich könnte ich mir Fußball auch ohne Kopfbälle vorstellen. Aus heutiger Sicht würde natürlich ein wesentliches Element des Spiels und ein Attraktivitätsfaktor fehlen, aber Veränderungen aus der Vergangenheit (Abseits, Rückpass, Annahme von Abstößen im 16er) haben in der Regel auch dazu geführt, dass das Spiel am Ende eher attraktiver wurde, weil die Spieler und Trainer neue Lösungen entwickeln mussten.
Deshalb wäre es in meinen Augen wichtig mit seriösen Studien Transparenz und Klarheit über Auswirkungen von Kopfbällen im Fußball zu schaffen und diese - falls erforderlich - im Kinderbereich grundsätzlich zu verbieten oder im extremsten Fall bis zu den Erwachsenen. -
Problem Staffelung nach Kreisen:
Würde man statt landesweit die Kreise in die Stufen einteilen, hätten wir das gleiche Problem. Dann könnte es passieren, dass wir aus Lübeck hier nicht trainieren oder Spiele austragen können, im Nachbarkreis aber schon. Dies gilt dann zum Beispiel auch fürs Shopping oder Restaurantbesuche.... Training sollte man in den Bundesländern erlauben, sobald das Infektionsgeschehen gesichert ist. Spiele und Wettbewerbe erst, wenn es Deutschlandweit gesichert ist. Man möge sich vorstellen, dass Spieler den Verein wechseln, um in einem anderen Bundesland ein paar Wochen/Monate früher Spielbetrieb zu haben.
Freundschaftsspiele innerhalb von Kreisen mit gesichertem Infektionsverlauf bzw. zwischen Teams aus Orten mit kontrollierbarem Infektionsgeschehen könnten ja zeitnah nach Aufnahme des Trainings ebenfalls möglich sein. Auf Verbandsspiele, die dann ja wieder Termindruck mit sich bringen bzw. man eher geneigt ist auch bei unsicherer Lage doch zu spielen, weil sie nun mal angesetzt sind sollte länger verzichtet werden.
Ich denke aber, dass bis dahin nach wie vor ein langer Weg vor uns liegt.
Also: zu Hause bleiben, Abstand halten, Zahlen runter...
erst dann macht es Sinn über andere Dinge zu philosophieren.
Und wie oben schon geschrieben, wäre ich schon dankbar dafür wenn wieder mal 5-10 Kids auf dem Platz stehen, die man parallel und mit Abstand einfache Dinge wie Jonglieren, Dribbelslalom, "Hütchenkegeln", Fußballtennis machen lassen kann. -
Unabhängig davon wie die Altersklasse genannt wird passt das natürlich zur grundsätzlichen Diskussion, dass die Kinder zu früh auf zu große Felder gejagt werden.
Der Übergang von 6+1 auf 8+1 und von 8+1 auf 10+1 wird damit sicher nicht einfacher.
Viele Spieler haben Konditionell, motorisch, technisch und auch taktisch bestimmt nicht die Entwicklung genommen wie unter normalen Umständen und werden dadurch noch mehr mit den neuen Spielfeldern und Mannschaftsstärken zu kämpfen haben.
Ich fürchte an den Verbandsvorgaben wird sich hier nicht viel ändern.
Wie man Freundschaftsspiele und Turniere organisiert hat ja jeder selbst in der Hand, sofern die Spielpartner mitmachen. -
Ich könnte mich gerade wieder so aufregen. Wieder einmal diese Stützpunkte hier. Da gibt es so eine "Movember Aktin" usw. das ist alles wirklich toll vom Grundgedanken, aber mehr und mehr verkommt diese ganze Aktion als Selbstdarsteller Aktion von den Stützpunkttrainern wie toll sie sind. Jeden Tag so ein Bild in den sozialen Medien, vorrangig von einen "SUPER" Trainer und dessen Kind.
Mußte es mal loswerden.Wenn man momentan sonst keine Probleme hat...
Dass der "Movember" kein vollwertiges Training ersetzt haben wir hier ja schon eingehend diskutiert.
Trotzdem ist es eine Chance den Kids Impulse zum Dranbleiben zu geben und vorzubeugen, dass sie technisch nicht total auf "null" fallen.
beobachter_1000 : Du hast ganz stolz von der Laufchallenge Deines Teams berichtet. Das ist ebenfalls ein guter Impuls für die Kids ihre körperliche Verfassung auf Stand zu halten. Allerdings ist es isoliert ohne Koordination oder Balltraining genauso viel oder wenig wert wie die "Movember"-Aktion oder sämtliche Youtube- oder Cybertrainings, die jeder engagierte Trainer den Kids anbietet.
Darum finde ich deinen Frustpost hier völlig unangebracht.
Ich finde den Ansatz Kinder zum vormachen der Übungen dazu zunehmen sogar sehr gut, weil das ganze für die Kids wesentlich anschaulicher und realistischer rüberkommt.
Mein Sohn war im November / Dezember teilweise sogar etwas gefrustet, dass er die perfekt vorgeführten Übungen nicht in der gleichen Qualität wie Nate Weiss oder Marc-Patrick Meister ausführen konnte.
Dass den Stützpunktjungs auch mal ein Ball wegrollt, bzw. sie den Übungsablauf mal durcheinander bringen lässt ihn wesentlich selbstbewusster mitmachen.
Für mich als im Homeoffice arbeitender Vater von zwei "homeschoolenden" Kindern ist es im Moment schlicht schwer nebenbei noch den Hometrainer für meine Mannschaft zu geben.
Wir nutzen darum aktuell drei Säulen für die Coronapause, die wir den Eltern und Jungs mit auf den Weg gegeben haben:
- "Movember" + diverse Youtube-Clip als Anregung ein bisschen mit dem Ball zu arbeiten- Koordination und Stabilisation (hier haben die Sportlehrer der Schule meines Sohnes ein paar nette Videos zusammengestellt, auf
die wir auch im Rahmen des Vereinssports verlinken dürfen)- Ausdauertraining 1-2x 30 Minuten pro Woche joggen ggf. auch Rad- oder Rollerfahren
Zusätzlich haben wir die Jungs animiert ruhig ab und zu in möglichst gleichbleibender Besetzung zu zweit auf dem Bolzplatz, Parkplatz, Wendehammer, Garten, Wiese, Hofeinfahrt, Straße zu kicken.
Was, wie oft und ob es überhaupt umgesetzt wird ist Sache der Eltern und der Kinder. Es gibt weder Vorgaben noch Kontrollen von uns Trainern, sondern ausschließlich Anregungen, sich neben Homeschooling und Playstation sinnvoll zu beschäftigen.
Mehr ist in meinen Augen für 10/11 jährige auch nicht nötig.
