Beiträge von maider187

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    oder mit achtjährigen Kopfbälle zu üben

    habe ich gemacht jedoch hatte diese Aktion einen Hintergrund.

    Die Kids sind beabsichtigt ohne mein zutun und entgegen meiner Anweisungen mit dem Kopf auf hohe Bälle gegangen. Es gab massenweise blutige Nasen oder Brumschädl...

    Somit ist mir eigentlich nix anders über geblieben als Ihnen zu zeigen wo man den Ball mit dem Kopf treffen muss und wie man zu einem Kopfball geht.


    Zu meiner Verteidigung, Kopfbälle wurden mit 3er Bällen (290g) im Spiel und einmalig im Training zur Verdeutlichung der Technik mit Plastikbällen gemacht

    Ich möchte den Trainer sehen, der mithilfe welcher angeblich Kind-gerechter Methoden auch immer aus einer Leistungsmäßig heterogenen Bambini-Truppe eine Leistungsmäßig homogene C-Jugend ohne Drop Outs formen kann.

    :saint: mein ehemaliges Team besteht immer noch, spielt aktuell U12 bzw. U13 Jugend. Es hat davon niemand aufgehört, ganz im Gegenteil einige spielen sogar bei noch besseren BL-Klubs als bisher.


    Wir hatten zu beginn 20 Kinder die in 2 U7 Teams geteilt wurden, hatte die Kids 3 Jahre lang bis zur U9 betreut. Turniere wurden fast immer mit 1-2 Position abstand abgeschlossen, zumeist 1 & 3 weil wir beim Finale auf ein direktes Duell verzichtet haben. Entscheidung ist immer mit Schere - Stein - Papier gefallen wenn der Fall eigetreten ist.

    Es wurde bei JEDEM Spiel die Hälfte der Spielzeit rotiert inkl Spielseite. Entweder starteten die Stürmer als Verteidiger oder umgekehrt, wer auf welcher Seite spielte musste auch zu beginn definiert werden. Teilweise wechselten wir auch wie im Volleyball einfach immer eine Position weiter (inkl. Torwart) nach Torerfolg oder Gegentor. Die Kids erstellen selbst Provokationsregeln im Training, sehr oft wählten sie die Variante schwacher Fuß...

    Aber ich muss auch sagen so einen Jahrgang inkl. Eltern hatte ich bis heute nimmer :/

    Die Darstellung oben zeigt eigentlich an ( ich kenne das Buch übrigens), dass im Grunde genommen nur Ausgelaufen werden soll und Abschlußsspiel gemacht wird. So deute ich es mal.

    Also am ersten Tag nach dem Spiel sehe ich kein Abschlussspiel im klassischen Sinne (5-9 Spieler pro Team), würde ich auch von meiner Seite nicht planen (persönliche Meinung) . Wie schon erwähnt eher kleine Spielchen zur aktiven Regeneration wo wirklich alle beteiligt sind. Würde hier im kognitiven Bereich Arbeiten, denn der Bereich erlaubt weniger Intensität bei höheren Spaßfaktor. So hast eine gute Stunde Zeit mit geringer Intensität an Problemlösungen, Wahrnehmung, Motorik, etc zu arbeiten und du kannst dafür in den restlichen Einheiten der Woche dein Programm durchziehen ohne auf dieses Element Rücksicht nehmen zu müssen.


    Jedoch lässt der Begriff "Aktive" Regeneration auch viel Interpretationsspielraum zu.


    Vielleicht hilft dir das etwas?

    https://www.dfb.de/spieler/sen…-zu-kraeften-kommen-2840/

    Die C2 - Jugend zeichnet sich durch hervorragende Trainingsbeteiligung aus, von 3 -7 Spielern ist alles möglich.

    wie steht es da um die Harmonie im Team? Trainer- Spieler und Spieler-Spieler Verhältnis?


    Das führt letztendlich meist dazu, dass C1 und C2 gemeinsam trainieren.

    wer macht dann das Training, Trainer der C1 oder C2?


    Die ganz Guten langweilen sich und die Schwächeren sind fast überfordert.

    Warum ist das so? Werden die Gruppen geteilt?


    Wenn die Trainer wirklich ein Training anbieten das jedem passt dürfte sich keiner langweilen.


    Ich habe alleine eine U14 zu betreuen mit mind 12-18 Kids pro Training.

    Ich teile meist in 2 Gruppen bei technischen Übungen oder Spielformen, so ist niemand unter bzw überfordert. Abschlussspiel alle gemeinsam, wird immer halb-halb gemischt,

    Starke Stürmer gegen starke Abwehr und umgekehrt. MF wird gerecht geteilt.

    SG-Nr8 das war ja kein Vergleich. Habe nur geschrieben wie es bei uns abläuft, unterste Spielklasse. Aber es ist auch nicht so das nur Kusschelkurs gefahren wird. Um am Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen mit Aufstiegsrecht müssen zum Bespiel ein gewisser Eigenspieler Anteil erfüllt werden. Auch wird mit zunehmender Leistungsstuffe eine bessere Jugendausbildung gefordert usw.


    Man muss ja auch unter Einwohnerzahl und Einzugsgebiet unterscheiden. Das

    Ich wäre auch für eine Sanktionierung sofern nicht in jeder Altersklasse eine Jugendmannschaft gestellt wird.

    das ist schon sehr hart, da wäre jede Kleinstadt / Dorf schwer benachteiligt. Wir benötigen in unserm Verband min 2 Kleinfeldteams oder ein Großfeldteam oder so ähnlich (Genaueres kann ich bei bedarf noch erfragen) . Für weiter Teams bekommt man Bonusunkte. Anand dieser Punktetabelle gibt es dann zu Saisonende Wertgutscheine von unterschiedlichen Ausstattungsfirmen. Letztes Jahr waren es 1000€ von Erima die dann für Trainingsutensilien oder Gewand genutzt werden kann.

    Hallo erstmals,


    ich hoffe du wirst hier einige Antworten bekommen weil die meisten User doch eher im Kinder- Jugendfußball unterwegs sind.


    Ich würde wenn ich Sonntag spiele den Montag eher zu kleinen Spielformen, Spiele mit Koordinativen Elementen nutzen die auch Laune machen wie zb. Fußballtennis, Chaos Spiele, Kognitive Passübungen, Overload Training usw.

    Am Tag nach dem Spiel ist die Bereitschaft eher gering sich in Passschleifen drillen zu lassen, kann ich mir vorstellen


    Leider kann ich dir auch nicht zu viel dazu sagen bzw will ich dich nicht mit gefährlichen Halbwissen verunsichern weil ich mich auch erst gerade in diese Thematik einlese.


    Hier etwas zum lesen bezüglich Trainingssteuerung

    https://spielverlagerung.de/2015/07/11/trainingssteuerung/



    Bin gerade dabei etwas über taktische Periodisierung zu lesen, sehr spanendes Thema.

    Geht bei solchen Orten nur über Spielgemeinschaften. Aber nicht jeder Verein hat dazu die Möglichkeit!

    warum sollte ein Verein nicht die Möglichkeit haben ein Spielgemeinschaft einzugehen?


    aber Kollektivstrafen bringen ja auch nichts, darunter leiden dann auch diejenigen, die überhaupt gar nicht die Möglichkeit der Nachwuchsförderung haben.

    darauf wird ja ein Verein aufgebaut der langfristig was erreichen soll...

    Diese riesengroßes Reservoir mit geballter Fußballkompetenz wird überhaupt nicht angezapft.

    da hast du recht, muss es aber auch nicht immer sein denn es ist ja nicht jeder für den Umgang mit Kindern geboren.


    Ich habe aktuell für unseren Fußballkindergarten 2014/15 Geborenen eine Mutter an Land gezogen die Pädagogin ist und Lehrerin, hoffe das klappt gut. Bewegungserfahrungen stehen im Vordergrund und das ist voll ihr Element :thumbup::saint:

    Goodie so was ähnlich schwebt mir für unsern Verein auch vor. Ein liebevoller und verständlicher Mensch der eine Gespür für Kinder hat, die Bambini trainieret und dazu einen lernwilligen jungen der von der Erfahrung und Wissen profitieret.

    Ich hatte auch damals das Glück einen sehr Erfahren Trainer als Huptrainer zu haben der mir den richtigen Umgang zeigte. Bis heute habe ich ein tolles Verhältnis zu ihm und er ist und bleibt der "alte Fux" und ich der "Jungspund" obwohl wir nur knapp 2 Jahre zusammengearbeitet haben. Aber diese zwei Jahre haben mich massiv geprägt!

    Mittlerweile hege ich die Vermutung das diese ambitionierten Vereine genau solche "Aggro" Spieler suchen und fördern.

    Aggro verhalten würde ich aber eher auf den Trainer/Eltern zurückführen da könne die Kinder meist wenig bis gar nix dafür.

    Wobei ich gestehen muss mir waren die Lausbuben und schlimmen Kinder immer lieber als die Mauerblümchen denn es ist leichter einem "nicht so" braven Kind ein verhalten abzustellen als einem "zu braven" Kind ein gewisses Verhalten anzulernen das nicht in seiner Natur liegt.

    Das meine ich aber im Positiven Sinne wie eine gesunde Aggressivität/Ehrgeiz/Körperspannung, etc wie man es auch immer nennen mag

    Trainer E dazu muss ich dir leider auch zu zustimmen aber die Sache ist sicher etwas komplexer weil viele Faktoren zusammenkommen unter welchen Vorwand der Vater Trainer wird.

    • mach mal bis wir jemanden haben der es übernimmt
    • ich mach es gerne habe aber nicht die Zeit das ich ständig da bin
    • wenn du es nicht macht haben wir keinen und dann können wir kein Team stellen


    usw. das sind sicher mal nur einige Punkte. Bin mir sicher da gibt es noch einige mehr...

    Spannendes Thema.. Wir haben in Österreich haben eigentlich das gleiche Problem jedoch sehe ich bei uns zwei massive Gründe!


    • in erster Linie Misswirtschaft wie von RedDevil beschrieben
    • oder inaktive Vereine die warten bis Ihnen das Glück in den Schoß fällt.


    Fußballvereine müssen meiner Meinung nach ähnlich wie Firmen geführt werden.


    Wir versuchen uns gerade neu aufzustellen und da sind eigentlich sehr viel Baustellen offen.

    Das heute fast Niemand mehr was aus Nächstenliebe macht ist eigentlich soweit klar, solange kein Plan dahinter steckt weiter zu kommen und nur kurz in der Entsprechenden Altersklasse verweilen möchte.


    Bei uns in Österreich werden die Kosten der Trainerausbildung von 620€ zu 2/3 vom Landesverband subventioniert. Sprich der Verein muss ~206€ der Kosten übernehmen wenn er das möchte.


    Als Verein kann ich nur schauen ein Attraktives Umfeld zu schaffen und mich von den Vereinen in der Umgebung etwas abzuheben.

    Der erste Schritt wäre ein Ausbildungskonzept dass sich von den Bambini bis zur U18 durchzieht. So hat ein Trainer Zielvorgaben und auch eine Idee was sich der Verein vorstellt. Wenn er sich mit diesem Vorgaben identifizieren kann habe ich schon viel gewonnen.

    Ich bin aber auch der Meinung wenn ich jemanden etwas vorschiebe wie und wann er es zu tun hat sollte er auch dafür entschädigt werden. Mir schweben für unseren Verein zukünftig 80-100€ im Monat pro Haupttrainer und 40-60€ pro Co-Trainer vor.

    Finanziert soll das ganze teilweise durch den Nachwuchsförderbeitrag (100 - 150€ / Jahr), 2-3 Turnierveranstaltungen pro Jahr und diversen Gönnern und Sponsoren.

    Auch muss ich als Verein schauen das ich den ganzen Apparat nicht zu sehr aufblase, sprich ich muss irgendwann Nein sagen können da ich sonst keine angenehme Arbeits- und Ausbildungsbasis schaffen kann. Was bringt es einem Verein wenn er 30 Kinder im Team hat aber am WE max. 15 Kinder spielen können da sonst niemand auf eine entsprechende Spielzeit kommt? Auch das Arbeiten mit 30 Kindern ist der Horror. Entweder mehrere Teams pro Jahrgang stellen, Freundschaftsspiele unter der Woche Organisieren oder Nein sagen. Klingt hart aber wenn ein Verein sich entwickeln will und ein angenehmes Arbeitsklima schaffen möchte muss er auch Prioritäten setzten. Arbeit mit den Kids soll ja spaß machen und keine Belastung sein.

    Auch die Platzprobleme / Verhältnisse im Sommer und Winter tragen sicher einen teil dazu bei. Ich als U14 Trainer hätte keine Freude damit wenn ich ein viertel Feld pro Trainingseinheit zur Verfügung hätte. Somit muss ich Trainingszeiten vorgeben und das schränkt natürlich auch wider massiv ein da kein da jeder Trainer einen Hauptberuf hat.


    Aus meiner Sicht ist das ein sehr komplexes Thema das sich mit Pauschalaussagen nicht wirklich lösen lässt.

    Coach31 ich habe kein Problem mit deiner Meinung, ich habe nur ein Problem wenn man vom eigentlichen Thema abschweift, bzw. weitere Baustellen aufmachst, aus welchen Grund auch immer.

    So wird aus einer zielgerichteten Diskussion eine philosophische Runde die sich irgdwann komplett verläuft.

    Auch habe ich verstanden das der österreichische Fußball in deinen Augen zweitklassig ist, steht auch außer Diskussion wenn man die Tatsache betrachtet das wir ein Zehntel der Einwohner haben im Vergleich zu euch, die Infrastruktur und die finanziellen mitteln nicht da sind usw. Das alles ist ein Summenspiel wo so viele Faktoren mitspielen. Das kann man nicht an einer Sache festmachen.


    Die Tatsache das 4vs4 im Gegensatz zu 6vs6 Ausbildungstechnisch im Vorteil ist, ist leider nicht von der Hand zu weisen.


    Warum du dann aber gleich so bockig wirst verstehe ich auch nicht?

    Gehört auch nicht zu einer gesunden Diskussionsbasis...



    Es geht einfach dahin das die Kinder in jungen Jahren das dribbeln lernen, nicht das es dann reihenweise Solos von der Mittelauflage gibt. Es wird einfach der Drang der Kinder ausgenutz, „Ich und mein Ball“.

    Was aber aktuell das Problem ist, dass Kinder mit 6 Jahren schon auf Kurzpassspiel und Lochpassspiel gedrillt werden. Mit dieser Regelung wird das genommen, das Spiel rückt noch weiter in den Vordergrund und die Ergebnisse in den Hintrrgrund.

    Und ja derjenige der einen Tabelle führen möchte wird es so und so machen. Sehe das bei uns auch immer wieder das Eltern Meisterteller basteln und Leibchen drucken lassen, traurig!

    Solange man den Sinn dahinter nicht versteht wird das auch nix aber ich als Trainer und Verein muss das vorleben.

    Die kleinsten wollen mit dem Ball Erfahrungen sammeln, passen und usw. Ball teilen ist da nicht gerade ihr größtes Bedürfniss.

    Ist ja schon teilweise schwer genug wenn da jemand ist der dir den Ball wegnehmen will und dann sollst ihn noch freiwillig hergeben wenn du ihn dir gerade erkämpft hast???

    Ein Blick in den Kindergarten sollte reichen wenn man schaut wieviele Kinder MITEINANDER bzw NEBENEINADER spielen. Das wird gerne verwechselt!


    Das passen können die Kids dann auch noch mit 8 oder 9 Jahren lernen, vorher fehlt eh einfach die Kraft den Ball mal 10-15 m zu spielen bzw den Blick vom Ball zu lösen und den freien Mitspieler in dem ganzen gewusel zu erkennen und finden ohne das der Ball macht was er will...


    Ob die NLZ das auch so umsetzen oder nicht ist eine andere Sache und auch nicht wichtig für die Vereine, eigentlich besser denn dann bleiben die besseren Fusballer länger bei ihren Vereinen ??‍♂️??.

    Wenn die richtig Ausbilden führt irgendwann eh kein Weg dran vorbei das sie in die BL kommen und NLZ ist sicher kein Aufbahmekriterium.


    Warum das dann so ist kann ich auch nicht beurteilen und steht mir nicht zu weil ich zu weit weg bin und keinen Einblick habe. Da gibt’s Leute hier im Forum die dazu sicher mehr sagen können.


    Und ob das Aktionismus ist oder nicht kann ich auch nicht beurteilen. Ich kann dir nur sagen das dieses System in kleineren Nationen wie in

    der Schweiz, Belgien oder Österreich erfolgreich praktiziert wird. Belgien spielt in der U6/U7 auch ein 2vs2, später dann 5vs5 usw.

    Vielleicht hat man auch erkannt das dieses Ausbildungsstem gar nicht so schlecht ist wenn eine zweitklassige Nation wie Österreich, oder in den letzten Jahren erfolgreichere Nationen wie die Schweiz und Belgien diesem Weg weiterverfolgen und sogar noch eines drauflegen mit dem 2vs2 und sich die letzen Jahre permanent weiterentwickeln?!


    Ajo, Belgien spielt seid geraumer Zeit das 5vs5 ?trainertalk.de/attachment/712/



    Hier noch was zum lesen von den Belgiern.

    http://www.bfv.at/Flexible-Kleinfeldspiele.pdf?:hp=17;129;de

    MightyReds wenn ich von den Kids konzentration einfordere dann immer mit Begründung und Erklärung. Einfach „Konzentration“ rufen ist da eh zu wenig.

    Anhand deines Bespieles wäre da zb.

    1: auf das Ziel konzentrieren

    2: auf die Fussstellung konzentrieren

    3: auf die Ballführung konzentrieren


    Wobei sowas ist immer Aktionsbedingt zu beachten. Passiert das ganze unbedrängt oder in einer Drucksituation...

    Unbedrängt ist das sicher ein konzentrationsproblem weil man nicht zu 100% bei der Sache ist.


    Ich meine eher Konzentration auf das Spielgeschehen wie wenn man mit den Nebenmann, Schiri oder Gegner noch die vorangegangene Aktion diskutiert, den Blick vom Ball beim Outeinwurf, Abstoss etc abwendet und mit gesengten Kopf auf seine Position trottet aber der Ball schon wieder im Spiel ist...