Beiträge von HansMcMans

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    Es gibt sicherlich Eltern, Trainer (insbesondere Stützpunkttrainer) die zu viel Druck machen. Den meisten Druck machen sich die Jungs/Mädels aber auch selber. Auf einem bestimmten Level besteht selbst in der besten Umgebung ein gewisser Leistungsdruck, weil eben nicht alle im Kader (gleichviel) spielen können. Bis zu einem bestimmten Grad ist Druck oder Stress auch nicht schlecht, im Gegenteil wenn man gar keinen Druck oder Stress hat, ist das auch schon wieder ungesund. Dieser Grad ist halt bei jedem invididuell. Man muss aber auch mal einsehen, dass es auch viele Kinder gibt, die ab einem bestimmten Alter (meist im E/D Jugend Alter) erkennen, dass sie etwas Talent für Fussball mitbringen und dann aus eigener Motivation guten Fussball spielen wollen, in einer möglichst guten Mannschaft, mit möglichst gutem Training und am besten immer gewinnen. Es ist nicht so, dass jeder Mensch völlig ambitionslos ist, wie man das bei einigen Kommentaren hier manchmal denken kann und das beginnt eben schon im Kindesalter, das ist auch nicht unbedingt schlecht, dieser Ehrgeiz im Sport kann auch auf andere Bereiche, wie z.B. Schule abfärben. Muss halt nur alles in gesunden Bahnen sein.

    Aber Fussball kann nur ohne Druck funktionieren? Ich behaupte es gibt Kinder, denn würde Fussball dann ohne einen gewissen gesunden Druck gar keinen Spaß mehr machen. Komplett ohne Druck wird aus Fussball schnell nur reines rumgeblödel.


    Hier die N11 zu nennen macht eher wenig Sinn, früher hatten die Spieler tendenziell eher noch mehr Druck wie jetzt, nach der Logik müsste man eher gegenteilig argumentieren. Es hat sich aber grundsätzlich die Gesellschaft verändert, weswegen das ganze generell nicht passt.

    Da ist dann weiterhin ein gutes Niveau, aber schon merklich weniger Druck und Aufwand.

    Dann wäre die olle Pandemie ja wenigstens für irgendwas gut.


    Druck im Hobby, sogar schon bei Kindern... Dämlicher geht es ja kaum...

    Ich spreche hier von NLZ. Da ist natürlich ein gewisser Leistungsdruck, der muss nicht einmal von außen kommen, denn machen sich die Kinder (bzw. dann schon eher Jugendliche) oftmals selber.

    Ich glaube das kann man nicht pauschal sagen.


    Du schreibst, dass diese Spieler 45 Minuten brauchen zu den jeweiligen Leistungsorientierten Vereinen (oder dem einen), dass ist schon eine ziemlich lange Anfahrt. Da würde wohl selbst der ein oder andere Spieler selbst ohne Lockdown früher oder später wieder zurückkommen, weil der Aufwand zu groß ist, man wenig soziale Kontakte in der Mannschaft hat, insbesondere dann, wenn der Stammplatz vielleicht weg ist oder die Aussicht weiter in ein NLZ zu springen nur noch sehr gering scheint.

    Bei mir in der Umgebung sind aber mehrere Leistungsstarke Vereine in einem Umkreis von maximal 30 Minuten. Mein Verein ist selbst so einer, von 18 Spielern in meiner Mannschaft, wohnen 16 maximal 10 Minuten vom Sportplatz entfernt. Circa die Hälfte kommt mit dem Rad. Da ist dann der Leistungsorientierte Verein, gleichzeitig auch der, wo die Kumpels/Mitschüler spielen, oder wo die Mitspieler zumindest in der Nähe wohnen, dass sich Freundschaften entwickeln können.



    Die andere Sache wird sein, was für Alternativen zur Verfügung stehen. Das Niveau auf Kreisebene ist ja sehr unterschiedlich. Wenn eine vernünftige Kreisliga Mannschaft vorhanden ist, mit gutem Trainer, wo die Kumpels kicken, kann sich sicherlich der ein oder andere dazu entscheiden zurückzukommen, dass passiert aber auch ohne Lockdown im B und A Jugend Bereich vermehrt. Wenn aber die örtliche Mannschaft selbst in der Kreisliga nur auf den Deckel bekommt, kehren die Spieler eher nicht zurück.

    Als ich noch am anderen (und wesentlich dünner besiedelten) Ende meines Kreises wohnte habe ich eine solche Mannschaft trainiert. Kleiner Verein, nur 3 Jugenteams, Kreisliga. Aber die Truppe die ich hatte war überdurschnittlich gut für den Verein und den Kreis, da waren 5-6 dabei die hätten locker höher spielen können. Aber da der nächste größere Klub doch einiges an Fahrtzeit entfernt war, im heimischen Klub eine Kumpels spielten und das Team trotzdem ein gutes Niveau hatte, ist niemand gewechselt.



    Ich kann mir eher vorstellen, dass einige NLZ Teams oder Stützpunkte Probleme kriegen. Da ist der Aufwand noch höher, der Druck viel höher, da wird der ein oder andere vielleicht gehen, diese Spieler landen dann aber eher bei den ambitionierten Breitensportklubs, wo sie meist auch vorher schon gespielt haben. Da ist dann weiterhin ein gutes Niveau, aber schon merklich weniger Druck und Aufwand.

    Dann muss nur noch endlich mal Schwung in die Impfung kommen und dann brauchen wir auch keinen weiteren Lockdown im Herbst 2021.


    Viel wichtiger würde ich ein Medikament finden, so könnte man selbst auf Krankheitsfälle schnell reagieren und die Mortalitätsrate stark senken. Ohne Medikamente wäre auch die Sterberate bei der Influenza wohl viel höher.


    Ein niedersächsisches Team hat hier wohl ein vielversprechendes Medikament, leider wird hier im Verhältnis zum Impfstoff kaum finanziell gefördert vom Staat...

    Spahn hat sich positiv über die Stufenpläne geäußert (weiß jetzt nur von S-H und NDS) und erste Lockerungen am Mitte des Monats in Aussicht gestellt, man können nicht den ganzen Winter im vollen Lockdown bleiben, dafür gebe es keine Akzeptanz in der Bevölkerung. Interessant, dass jetzt nicht mehr mit ,,Wissenschaft'' (ob korrekt oder nicht) argumentiert wird, sondern mit Akzeptant. Herr Spahn hat wohl erkannt das seine Beliebtheitswerte abstürzen.

    Für mein Verständnis und meine Corona-Erfahrung muss ein Inzidenzwert unter 50 liegen, damit die Gesundheitsämter Kontakte nachvollziehen können, ein Lockdown beendet wird und z.B. Fußball wieder erlaubt wird (so war es 2020). Jetzt lese ich von Niedersachsen, dass sie völlig unrealistisch unter 10 kommen wollen. Warum durfte im Oktober bei 50 gespielt werden, jetzt müssen aber 10 erreicht werden?

    Ich will nur kurz hierauf antworten, das ist nicht meine Argumentation, aber ich sehe, dass es in diese Richtung geht:


    Warum wird nicht wieder so geöffnet, wie es im Sommer/Herbst war, wen wir 50er-Werte erreichen? Die Logik dahinter ist doch genau diese, dass die Infektionszahlen mit den Öffnungen wie im Sommer/Herbst und den damaligen 50er-Werten in den Folgewochen explodiert sind. Also wird eben nicht dann direkt alles wieder erlaubt, um keine dritte Welle zu erhalten.

    Das ist inhaltlich falsch, die Infektionszahlen waren über den Sommer - trotz Lockerungen - konstant niedrig. Erst zum Ende des Jahres und dem Beginn der kalten Jahreszeit sind sie wieder gestiegen. Insbesondere nachdem haufenweise Menschen Corona wieder durch Urlaubsreisen in den Herbstferien eingeschleppt haben.


    Das die Infektionszahlen nach den Lockerungen aber in den Folgewochen wieder explodierten ist inhaltlich falsch.

    Constantin

    Dieser Thread heißt ,,Corona und seine Folgen''. Welche weiteren Maßnahmen es gibt sind nun einmal die Folgen, daraus resultieren dann die Folgen für den Fussball oder Sport im allgemeinen. Du kannst meine Einschätzungen gerne als Pessimistisch ansehen, leider hatten die Pessimisten was Corona und vor allem Maßnahmen und Maßnahmenlägen angeht mehr oder minder immer Recht bisher, ich hätte es selbst gerne anders. Trotzdem ist genau dieser Thread dafür da, mehr als spekulieren können wir letzendlich auch nicht, wenn wir ehrlich sind, selbst die Virologen spekulieren ziemlich viel...



    Charles De Goal


    Bei unter 10 soll jeglicher(!) Sport wieder erlaubt werden, habe ich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich gehe mal davon aus das Training schon früher wieder möglich ist bei Freiluftsportarten, möglicherweise selbst Wettkämpfe. Ich kann mir aber kaum vorstellen das Hallensport, zumindest Wettkämpfe, bei einem Wert von über 10 wieder möglich sind.


    Trainero


    Hast du dafür eine Quelle? Niedersachsen hat eine Inzidenz von 77 aktuell. Demnach müsste Training für unter 14 jährige ja schon seit mindestens einer Woche wieder möglich sein, ist es aber nicht. Soll das nach Kreis gehen, oder wird der flächendeckende Wert genommen?

    Das ist aber leider nicht (mehr) die Logik die von der Politik verfolgt wird. Die einzigen beiden Virologen auf die gehört wird, behaupten ja nun schon, dass dann halt alle jungen Leute sterben und wir bis zu 100.000 Infizierte im Sommer haben, mit vergleichbaren Schreckenszenarien lag Drosten letzten Sommer schon völlig daneben.

    Beweise für ihre Behauptungen gibt es nicht, im Gegenteil die Übersterblichkeit die im November und vor allem Dezember zu erkennen war, geht fast ausschließlich auf Menschen über 70 Jahre. Im Alter darunter ist keine signifikante Übersterblichkeit zu erkennen, keinesfalls in dem Maße, dass man sie auf Corona schieben könnte. Im Alter zwischen 60 und 65 sind sogar weniger Menschen gestorben wie im Dezember 2019...

    Interessiert aber leider alles nicht.


    Selbst bei kompletter Durchimpfung, die es frühestens Ende des Jahres geben wird, wenn überhaupt alle mitmachen, schützt der Impfstoff nicht zu 100% und das sich dann immernoch mal Leute impfizieren ist nicht auszuschließen. Klar, wir werden nicht mehr die Zahlen wie diesen Winter haben, aber bei einer Inzidenz von 10 müssen sich ja auch nur circa 1 bis 2 Menschen pro Tag infizieren. Das geht halt sehr schnell. Im dümmsten Fall werden ein paar Grippe-Kranke falsch getestet via PCR Test und schon hat man den Salat.


    Das ist einfach utopisch niedrig, was aus NDS in Sachen Vorschlag kommt.

    Niedersachsen hat nun ein Öffnungsmodell gezeigt, leider finde ich kein komplettes und die Medien berichten nur Stückweise.

    So richtig soll Sport vollumfänglich erst wieder ab einer Inzidenz von unter 10 erlaubt werden. Also defacto gar nicht (zumindest in diesem Jahr), das bedeutet maximal 1,4 neue Infektionen pro Tag auf 100.000 Menschen. Reine Utopie. Das werden wir selbst in den nächsten Jahren maximal im Sommer erreichen. Vielleicht kehrt man davon ab wenn ein Medikament vorhanden ist, da dieses aber bisher kaum finanziell gefördert wird (zumindest nicht in Deutschland), ist es eher unrealistisch das dies noch 2021 geschehen wird.


    Ich gehe mal davon aus, unter diesem Wert ist erst Wettkampfsport in der Halle erlaubt ist, möglicherweise auch Wettkämpfe draußen oder Training in der Halle. Leider wird das nicht genau beschrieben, drauen Sport sollte wohl schon vorher gehen, Infos dazu habe ich nicht gefunden. Niedersachsen ist aber wesentlich ,,vorsichtiger'' in vielen Bereichen, wie der Vorschlag aus S-H. Sachen die S-H wieder ab einer Inzidenz von 35 ermöglichen will, setzt NDS mit einer von 25 an.


    Was aber klar sein kann, wohl schon jetzt, eine Hallenrunde/Futsalrunde 21/22 wird es nicht geben. Brutal für Sportarten wie Basketball, Handball oder Volleyball, die bei diesen Regeln wohl innerhalb der nächsten Monate/Jahre vollständig kollabieren werden.

    Man sollte sich vielleicht mal fragen warum AfD, FDP und die Linken - nicht gerade Parteien die Gegenseitig viel voneinander halten - quasi genau das gleiche kritisieren...

    Ganz einfache Antwort: Weil sie in der Opposition sind. Das ist wie beim Fußball (um jetzt mal den Bogen zurück zu schlagen). Wenn Du als Trainer verlierst/absteigst, wissen alle anderen genau, was Du anders machen musst.

    Entscheidungen werden erst dann schwierig, wenn man in der Verantwortung steht, sie zu treffen. Für alle anderen sind sie ganz einfach.


    Die Grünen sehe ich nicht sonderlich viel kritisieren...


    Mir geht es auch weniger darum, dass sie kritisieren, sondern um den Inhalt, der ziemlich ähnlich ist.


    In Beitrag 652 schreibe ich sogar, das Schweden zu Beginn der Pandemie sich nicht ausreichend um gefährdete Gruppen gekümmert hat und deswegen eine starke Übersterblichkeit hatte, dies war vor allem im April der Fall. Ist aber mittlerweile nicht mehr der Fall!


    Es gibt mittlerweile Studien, u.a. eine aus Kanada, die aufzeigen das harte Lockdowns das Infektionsgeschehen nicht stärker positiv beeinflussen, wie ,,leichte Lockdowns''. Mit geringer Bevölkerungsdichte zu argumentieren passt auch nicht so ganz. Ich habe auch Florida als Beispiel genannt. Die haben eine hohe Bevölkerungsdichte (für US Verhältnisse), das höchste Durschnittsalter in der USA, kaum Maßnahmen und stehen trotzdem sehr weit unten was Infektionen angeht, pro 1000 Einwohner. Bevor jetzt jemand meint mit dem Wetter zu argumentieren - Kalifornien hat eine der höchsten Infektionsquoten. Florida bekommt übrigens auch impfen gebacken, weil die einen klaren Plan haben. Kann man über Deutschland nicht behaupten...


    Fakt ist, unsere Bundesregierung hat - wie so oft - weniger als gar keine Ahnung und überhaupt keinen Plan, hört vor allem auf zwei Virologen. Maßnahmen werden nicht nach Sinnhaftigkeit überprüft und auch nicht ob sie wirken. Einzelhandel und Mittelschicht wird platt gemacht, obwohl die kaum zum Infektionsgeschehen beitragen. Corona-Hotspots wie von 0-Steuer Amazon bleiben hingegen offen...


    Wie so üblich in der Politik, anstatt zu schauen - was ist sinnvoll? was hat Wirkung? Wie helfen wir unseren Einwohnern (Steuerzahlern) am besten? Wird nur Aktionismus betrieben und versucht den Schaden für einige wohlgesonnene Großkonzerne und Spendengeber klein zu halten. Die Medien sitzen schön mit im Boot (wenn wundert es, 1/3 der Verwaltungsrat Mitglieder im ZDF z.B. sind Politiker von Union und SPD...) und jeder der mal alternative Ideen oder Maßnahmen vorschlägt oder versucht auf Sinnhaftigkeit zu prüfen, wird als rechtsradikaler Verschwöhrungstheorethiker denunziert. Man sollte sich vielleicht mal fragen warum AfD, FDP und die Linken - nicht gerade Parteien die Gegenseitig viel voneinander halten - quasi genau das gleiche kritisieren...

    Hier im übrigen mal die Sterberaten pro 100.000 Einwohner in Schweden der letzten 10 Jahre


    2010 - 1003


    2011 - 982


    2012 - 993


    2013 - 964


    2014 - 935


    2015 - 958


    2016 - 914


    2017 - 909


    2018 - 895


    2019 - 843


    2020 - 932


    Die +10 Prozent beziehen sich von 2020 auf 2019, 2019 hatte Schweden aber ihre niedrigste Sterberate überhaupt, dass wird einfach ignoriert. Sind halt leider nur Halbwahrheiten die viele Medien verbreiten.


    Mit den Planungen, wie man sie aus S-H hört, brauchen wir uns aber über Breitensport noch lange keine Gedanken machen, selbst wenn es mal so weit ist, ein Ausbruch in einem Altenheim oder bei Amazon und schwupp, wieder mindestens 3 Wochen alles dicht.


    Man braucht eine Strategie wo man die alten schützt, dass ist im übrigen auch in Deutschland die einzige Altersgruppe wo die Sterberate deutlich gestiegen ist, bei allen anderen ist sie 2020 sogar teilweise gefallen, selbst im Dezember! Wenn überhaupt minimal gestiegen, was man aber nicht zwangsläufig auf Corona beziehen muss (teilweise eher mit den Maßnahmen). Anstatt die alten zu schützen, betreibt die planlos Merkel-Regierung aber lieber sinnlosen Aktionismus.

    Ein Wert von unter 35 zu erreichen is ja nun schon schwer genug, ihn zu halten noch viel schwieriger. Da kann 18 Tage alles perfekt laufen und am 19 Tag gibt es einen Ausbruch in einem Altenheim und alles geht wieder von vorne los.
    In meinem Kreis gab es heute einen Ausbruch in einem Altenheim, an einem Tag so viele Neuinfektionen, wie in den ganzen 7 Tagen zuvor.

    Mit solchen Ideen ist der Breitensport mindestens für 2021 tot. Muss man leider so sagen. Da kommt man sehr schnell wieder in die Lockdown-Falle. Selbst wenn irgendwann mal alle geimpft sind die wollen (beim aktuellen Tempo eher März 2022, nicht Spätsommer 21 wie Spahn meint) und eine kritische Masse erreicht ist, kann Corona saisonal (im Winter) immer wieder auftreten und wir geraten jedes Jahr schnell in die Lockdown-Falle.

    Zudem gibt es aus der USA jetzt schon Berichte, unter anderem Aussagen von Dr.Fauci, dass die Impfstoffe wohl nur eine deutlich eingeschränkte Wirksamkeit gegen die Corona-Mutante aus Südafrika zeigen.

    Viel wichtiger wie Impfstoff wären ein Medikament (dessen Entwicklung aber die Bundesregierung kaum fördert) und Alternativen zum permanenten Dauer-Lockdown, alte Schützen ohne die weniger gefährdeten dauerhaft einzusperren, dass wird sonst richtig in die Hose gehen, nicht nur wirtschaftlich. Selbstmordraten in vielen anderen Ländern völlig eskaliert (Deutschland veröffentlicht dazu keine Zahlen...), USA mit höchster Mordrate seit 60 Jahren, einige Städte wie Chicago (seit Monaten im Total-Lockdown) mit der höchsten Mordrate seit Beginn der Aufzeichnungen.


    Das in Deutschland viel kritisierte Schweden macht es mittlerweile vor, wenig Maßnahmen bei guten Schutz der gefährdeten, dass hat im April bei denen noch nicht so gut geklappt, deswegen relativ hohe Todeszahlen, mittlerweile haben sie aber den Dreh raus. Keine Übersterblichkeit in 2020 in Schweden im Verhältnis zum letzten Jahrzehnt. Florida hat mit die niedrigsten Werte in der USA, trotz wenig Maßnahmen. Es gibt auch alternativen zum Dauer-Lockdown, leider scheint es die Bundesregierung nicht zu interessieren.

    Mit Lockdowns den Wert auf 0 zu bringen (oder nahe) Null um dann wieder alles kontrollieren zu können, funktioniert nur, wenn man die Grenzen total dicht macht, wie Australien oder Neuseeland gezeigt haben (haben natürlich auch geographische Vorteile dafür). Das will die Regierung aber nicht.

    Das ist doch mal ein Anfang. Zu den Zahlen kann nix sagen, bin kein Virologe und muss auch keine Intensivbetten managen. Finde aber gut, dass es ein automatischen Plan gibt wann was erlaubt ist. 21 Tage ist gefühlt sehr lange, aber auch da kann man planen. Würde dann so auf 1. März Trainingsstart hinauslaufen.


    1.März? Du meinst wohl 2022?


    Für den 1.März 2021 müsste dann innerhalb der nächsten Woche der Inzidenzwert unter 35 fallen, was ja auszuschließen ist. Selbst wenn man nur die unter 12 Jährigen nimmt und davon ausgeht das Fußball ein Kontaktarmer-Sport ist (was ja eher zu bewzweifeln ist) wird 1.März eng.


    Oder meinst du 1.Mai? Selbst das scheint mir optimistisch, Eine Inzidenz von unter 35 ist sehr niedrig gewählt, selbst wenn man die erreicht muss man noch 3 Wochen warten. Da ist zu befürchten das man maximal im Juni/Juli wieder mit Training beginnen kann. Im Oktober liegen dann aufgrund der saisonalen Bedingungen die ersten Kreise schon wieder über 35...


    Mit solchen Regelungen macht man Fussball praktisch zu einer 5 monatigen Saisonsportart. Hallensport sieht noch übler aus. Handball, Basketball sind dann wohl tot.



    Warum man aber nach 21 Tagen erst wieder in beständigen Gruppen trainieren darf, aber gleichzeitig auch wieder Spiele möglich sind, finde ich unlogisch. Warum nicht direkt bei Inzidenz von unter 35 zumindest wieder trainieren, oder zumindest nach 7 Tagen?

    Der Leistungsunterschied von dem hier gesprochen wird, ist aber nun schon enorm.


    Das man vielleicht 3x einen Ball hochhalten sollte ist schon richtig, aber zwischen dreimal einen Ball hochhalten und ohne Landesliga-Niveau hat man beim Eignungstest keine Chance (was hier zunächst suggeriert wurde) ist doch ein ziemlich große Grauzone dazwischen.



    Das Weltweit die gleichen Standarts für die Lizenzen gegeben sind, betrifft meines Wissens nur die Fussballlehrer-Lizenz, ich kenne Länder die haben da ganz andere Lizenz-Strukturen.


    Sollte man nicht diese Grundlegenden Inhalte eher bei der C-Lizenz vermitteln?

    Sind den Trainer in der Oberliga mehr damit beschäftigt ihren Spielern gewisse Techniken beizubrigen, oder eher taktische Inhalte?

    Ich finde es interessant, dass von den Trainern erwartet wird, sie sollen Dinge vormachen können, für eine Lizenz mit der man in Stufen trainieren kann, wo diese Inhalte selbstverständlich bei den Spielern sein sollten, sonst hätten sie es dort gar nicht hingeschafft.


    Aber wie gesagt, die Anforderungen scheinen von Verband zu Verband sehr unterschiedlich zu sein. Wenn ich hier einige B-Lizenz Trainer sehe, die bringen nicht wirklich persönliches Talent für Fussball mit, oder sind körperlich in einem eher schlechten Zustand. Der Trainer der am höchsten Spielenden Mannschaft aus meinem Kreis hat auch eine B-Lizenz und locker 30 Kilo Übergewicht, ist auch erst Ende 20, sein B-Lizenz Lehrgang wird also noch nicht ewig lange her sein, hat auch nie im Herrenbereich gespielt. Trotzdem im übrigen in seinem Verein sportlich sehr erfolgreich, fachlich scheint er also sehr fähig zu sein.


    Oder bekommen hier einige Leute vielleicht durch Vitamin-B Vorteile?