ich finde ein Probetraining kostet doch nichts, wenn er mal 2 Wochen in einem anderen Mannschaft trainiert und dann bekommt ihr schon das Feedback. Das wichtigste für jüngere Spieler bis U13 finde beim Fussball ist immer noch der Spaß und die Freude am Spiel zu bewahren.
Klar sieht man Leistungsteams die gegen namhafte NLZ kicken und Turnier eingeladen werden die weiter weg sind. .
Aber vergeßt nicht den Umstand, das dort ein gewaltiger Konkurrenz- und Leistungsdruck herrscht und eure komplette Freizeit draufgeht und jedes jahr man hoffen muss weiter selektiert zu werden. Druck für Eltern und Spieler. Will man das bei einem 11jährigen Jungen?
Klar kann ein Breitensportverein das nicht abbilden mit mehr Training und Spielen, aber Spieler entwickeln sich besonders gut, wenn Sie in einem harmonischen Umfeld sind.
ich persönlich würde immer erst ab U14 empfehlen, wenn alle Vorausetzung gegeben sind in ein Leistungsteams zu wechseln.
Beiträge von Fantomas
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Problematisch wird es für mich bei Vereinen, die in der F-Jugend nur 10 Kinder nehmen (mit Selektion) und trotzdem in E- und D-Jugend noch weitere scouten und dabei teilweise ganze Mannschaften austauschen. Und oftmals haben diese keine langfristige Perspektive - D-Jugend spielt noch hoch, C- und B- schon nicht mehr und in Richtung A-Jugend und Herren ist das Level auf dem Niveau der abgeworbenen Vereine. Das "Ligenhopping" der Spieler geht oftmals zu Lasten der Vereine.
! Genauso ist auch meine Beobachtung!
Natürlich nicht bei allen Vereinen. Alle werden verrückt gemacht von F-bis max. C-Jugend und ab der B-Jugend gibt es in e für die talentierten Jungs keine Perspektive in einer B-Jugend.
Ab B-Jugend konzentriert sich alles auf einige wenige Vereine die sich dann kaum vor Spieler retten können und dementsprechend selektieren und auf die Schulter klopfen, wie dolle sie doch sind. Da nehmen die Jungs Fahrzeiten von 1-2 Std in Kauf, da ihr Stammverein eben kein Konzept hat die Jungs zu halten in irgendeiner Form. Es gibt kaum persönliche Gespräche.
Ich spreche hier aber nicht über den ländlichen Raum. Da kenne ich mich zu wenig aus. -
Welche Hürden stehen einem Jungkicker.
1. Er kickt in einem Verein der sein Talent nicht erkennt und fördert, da die Manpower oder die geschulten Trainer oder gar Mißgunst im Raum steht. Entweder ist der Papa der Trainer oder der Papa hat ein guten Draht zur Jugendleitung und sponsort mal ein Trikotsatz oder eine kleine Spende steht im Raum oder noch perverser der Trainer läßt sich unter der Hand bezahlen. Die Eltern müssen sich irgendwie im Verein engagieren.
2. Sagen wir er packt die 1 Hürde und wird in einem Leistungsteam aufgenommen. Er spielt zwar in einem Leistungsteam unterhalb der NLZ , doch die Trainer versagen alle, weil es ihnen nur primär nur um Ergebnisse geht. Selten werden hier die Spieler weiterentwickelt t, da die Trainer garnicht in der Lage sind sowas zu bewerkstelligen, sie wollen schon fertige Spieler haben. Ohne Unterstützung und Fahrdienste der Eltern ist es auch zum scheitern verurteilt. 3 x Training in der Woche, 1-2 Spiele am Wochenende. Nebenbei muss vor der Saison das Trainingslager, Outfit und Mannschaftskasse eingezahlt werden das kann mal schnell 1000-2000 EUR im Raum stehen.
3. Auch hier packt er die Hürde und kommt in einem NLZ unter. Man erkennt in ihm ein bestimmtes Potential aber da er nicht gut vernetzt ist oder gar Vitamine B-C hat oder ein Berater ist er wieder eine unter vielen die muss darauf hoffen, das ein Trainer in ihm etwas sieht was nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist, also ein Juwel oder Rohdiamant.
Das sind für mich nur ein paar Hürden die mir auf die schnelle eingefallen sind. Es müssen schon viele Umstände gut passen, damit ein Weg überhaupt erstmal sichtbar wird für ein Talent. -
und erhalten eine individuelle Elite Förderung und der Marktwert steigt natürlich dadurch für jeden Spieler und das Trainerteam.
Absolut, diese NLZs betreiben dann nur noch reine Top-Spitzen-Förderung, der Flaschenhals nach oben wird also noch schmaler.
Wenn der Zugang zur Elite so hoch ist in Hamburg, welche Folgen hat das für die Talente in den B und C-Teams unterhalb der NLZ, da bin ich mir nicht sicher, ob man sie schwächte oder stärkt.
Ist halt die Chance für die C/B-Teams mittels ordentlicher Jugendarbeit für sich selber mehr Profit zu schlagen.
Im Zweifel parken aber die NLZs ihre aussortierten Spieler in Kooperationsvereinen, von wo sie die, wenn sie sich besser entwickeln, später wieder zurück holenIch bin gespannt wie sich das auswirken wirkt für die B- und C-Teams, wenn die Reform ab Juli einsetzt. Wenn die NLZ U16/U17 Teams aus den normalen Ligen verschwinden, dann ist ja weniger Anreiz für die B-und C-Teams, da diese Spiele immer das Highlight sind sich zu präsentieren und aufmerksam zu machen. Wie will man das kompensieren?
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Ich wünsche mir schon seit Jahren eine Zertifizierung für die Vereine und ein Verteilschlüssel so wie bei den Fernsehgeldern.
Jedes Bundesland bekommt je nach Mitgliederzahlen entsprechend einen Topf.
Am Anfang kann ja die Zertifizierung freiwillig erfolgen, wenn man eine Jugendabteilung hat.
Es müssen ja nicht immer Gelder sein, es kann ja auch materiale Unterstützung wie Trikotsätze, Minitore, Fussbälle, Leibchen, Trainer Stipendien , Tickets N11 , damit das Geld nicht zweckentfremdet wird für die 1 Herren Kreisklasse. -
Was meint ihr? Bekommt ihr solche Gedankengänge der NLZs bei euch in der Umgebung auch mit?
Bisher noch nicht. Hier sind 6-7 NLZ in der näheren Umgebung. Wenn ich den Ansatz verstehe, wolle sie Kosten einsparen für eine U16 und das Geld komplett in die Spitzentalente investieren also U17 und U19. und erhalten eine individuelle Elite Förderung und der Marktwert steigt natürlich dadurch für jeden Spieler und das Trainerteam. Wenn der Zugang zur Elite so hoch ist in Hamburg, welche Folgen hat das für die Talente in den B und C-Teams unterhalb der NLZ, da bin ich mir nicht sicher, ob man sie schwächte oder stärkt.
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Ist doch logisch. Teams D3 und D4 nehmen die Resterampe und so fühlen sie sich auch und der Trainer hat wohl keine höheren Ambitionen, wenn er am Wochenende nicht mal genug Spieler hat. Bekommen schlechtere Trainingsrandzeiten und Kids kommen kunterbunt zum Training und das Training ist auch nicht so intensiv. Die Spiele weniger spannend am Wochenende und ein Turniersieg fast ausgeschlossen. Während bei Team D1 alles wie geleckt ist und sich schon wie die nächsten Profis fühlen und. Meistens sind es aber die Teams D3 und D4 die bis zur B und evtl. A-Jugend dem Verein die Treuer halten und den Spielbetrieb. Nur so nebenbei.
Warum sollten die von der D1 und D2 nicht auch später im selben Verein spielen?
Wenn es doch gut läuft, verliert man eventuell nur punktuell jmd der vielleicht mal ins Nlz wechselt.
Warum soll ein Trainer der D3 oder D4 keine Ambitionen haben? In meiner ganzen Laufbahn habe ich noch niemanden erlebt, ( in der Regel trainiert meistens ein Papa oder eine Mama das Team), der 3 mal die Woche seine Zeit investiert ( 2 mal Training, Wochenende Spiel) und keine Ambitionen hat...
Ich hab nicht gesagt das die Trainer schlechter sind. Sie kümmern sich sogar liebevoll um ihre Mannschaft aber das sportliche steht nicht im Vordergrung, sondern die gemeinsame Zeit und nicht selten halten die Jungs zusammen bis zur A-Jugend.
ich kenne den obigen Verein nicht. Die These ist auf Grundlage langjähriger Erfahrung. Ich kenne nur wenige Vereine die den Spagat zwischen Leistungsport und Breitensport gut unter den Hut bringen.
Es gibt Vereine die sich als reine Leistungsvereine definieren und hier spielen auch die A-B Jugend in höheren Ligen und diese geben ihre besten Talente an die NLZ oder Vereine unterhalb der NLZ ab. Ich sehe bei Großvereinen mit 40 Jugendmannschaften selten das ihre A- und B Jugend hoch spielen, sonder eher Kreisklasse oder Kreisliga und welchen talentierten Jungen/Mädchen willst du da halten. Ab der C-Jugend wechseln diese zu den reinen kleineren Leistungsvereinen, nicht immer NLZ. Meine 5 Cent. Gern darf meine These oder Beobachtung wiederlegt werden. -
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Woran wird der Anspruch fest gemacht? An der Liga, am Verein oder was gibt es da für Kriterien?
Woran andere bzw die Allgemeinheit das festmacht, weiß ich nicht. Bei mir/uns ist es so:
- Wir haben in der E-Jugend fünf Mannschaften mit knapp 80 Kinder am Start.
- Davon sind zwei leistungsorientiert. Bedeutet: Hier kicken die Kinder, die entwicklungstechnisch pro Jahrgang am weitesten sind und die auch am meisten Bock haben. Sprich: Training fällt nur bei Krankheit aus, Eltern sind bereit viele Turniere zu spielen, zu Testspielen zu fahren usw.
- Alle, die das nicht möchten oder unterstützen (völlig egal warum) verteilen sich dann eben auf die anderen drei Teams.
Das bedingt eben, dass man vor der Saison offen darüber spricht, was die Erwartungshaltungen vom Kind, der Eltern und der Trainer sind. Ich trainiere den jüngeren leistungsbezogenen Jahrgang und möchte da keine Kinder haben, die, warum auch immer (Krankheit ausgenommen), regelmäßig im Training fehlen oder nur jedes zweite Wochenende Zeit haben.
Die werden deswegen nicht fallen gelassen, aber dafür gibt es dann eben besser passende Mannschaftsangebote.
In der Realität sieht das dann so aus, dass die beiden leistungsbezogenen Teams mit jeweils einem 12er Kader noch nie zu wenig Spieler für ein Spiel (6+1) oder Turnier hatten, während die anderen drei Teams mit 18 bis 20 Kinder schon häufiger sich Spieler von uns ausleihen mussten weil es sonst nicht gereicht hätte.
Ist doch logisch. Teams D3 und D4 nehmen die Resterampe und so fühlen sie sich auch und der Trainer hat wohl keine höheren Ambitionen, wenn er am Wochenende nicht mal genug Spieler hat. Bekommen schlechtere Trainingsrandzeiten und Kids kommen kunterbunt zum Training und das Training ist auch nicht so intensiv. Die Spiele weniger spannend am Wochenende und ein Turniersieg fast ausgeschlossen. Während bei Team D1 alles wie geleckt ist und sich schon wie die nächsten Profis fühlen und. Meistens sind es aber die Teams D3 und D4 die bis zur B und evtl. A-Jugend dem Verein die Treuer halten und den Spielbetrieb. Nur so nebenbei.
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Ich finde man muss ehrlich zu sich selber sein.
Du willst mit deinem Team Erfolge vorweisen.Das ist nicht verwerflich.
Sehe ich anders. Wem gegenüber sollen die Erfolge denn vorgewiesen werden? Gibt es entsprechende Vorgaben seitens der Vereinsführung? Und wie werden Erfolge überhaupt definiert?
Ich habe in meinem Trainerdasein manch Turnier und manch Meisterschaft gewonnen. Sind das Erfolge? Sind es nicht die wahren Erfolge, wenn Spieler, denen man es in der E-Jugend nicht zugetraut hätte, in der B-Jugend plötzlich Achsenspieler sind?Das ist ja die Frage? Was ist das Ziel des Trainers? Mit 2 x Training in der Woche ist es einfach zu wenig.
Erfolge ziehen andere Spieler an, dann kommen Spieler zum Probetraining die genau in dein Team wollen. Jeder ambitionierte Jungfussballer checkt Fussball.de
Wenn einer im Breitensport von E-Jugend bis B-Jugend an der Stange bleibt und dem Verein treu , liebt er seinen Fussball, seine Mannschaft, sein Trainer und kann dann eben auch der Unterschiedsspieler werden bis zu einem gewissenen Niveau.ich würde dir empfehlen die schwachen zu selektieren und neue Spieler anzuwerben
Wirklich Dein Ernst?
Es ist ja die Frage was er will?
Wenn die Antwort eine auf Leistungsfussball ausgelegte Mannschaft ist die vom Ergebnis und Erlebnis sich hochpuschen, kommst du um eine Selektion nicht herum. -
Ich finde das mal ein halbwegs gutes Konzept auch wenn es natürlich nicht der Königsweg ist oder geben wird das Optimum.
Es hat alles seine Vor und Nachteile.
Wenn ich mich hier mal umschauen im RMG oder NRW, dann scouten die Profimannschaften mit ihren Kooperationspartner schon ab U8 und dir stehen als Kind noch 10 Jahre unter absoluten Leistungsdruck im NLZ.
Ich finde den Weg vom HSV nicht so verkehrt. Ist so ein wenig wie das STützpunkttraining, eben für die HSV Perspektivtalente.
Das ist doch genau der Tenor den sich viele Vereinstrainer wünschen unterhalb der NLZ, daß die halbwegs talentierten nicht von Jahr zu Jahr das Team wechseln, weil woanders ein guter Trainer oder Mannschaft höherklassig kickt. Da werden für 12 oder 13 Jährige Fahrzeiten von 1-1,5 Std in Kauf genommen. Die Jungs kicken weiter in ihren Stammverein und werden zusätzlich gefordert und bleiben motiviert bis eben 11 oder 12 Jahre. Wenn Sie es nicht in die Perspektivteams schaffen, bleiben Sie eben in ihrem Heimatverein. -
das Thema ist ja nicht neu. Kinder die auf Hallenturnieren 5 Min spielen und Eltern enttäuscht nach hause gehen.
Man will ja das eigene Kind spielen sehen, ob es gewinnt oder verliert spielt für die keine weitere Rolle.
Ich finde man muss ehrlich zu sich selber sein.
Du willst mit deinem Team Erfolge vorweisen.Das ist nicht verwerflich.
Dann muss man das den auch direkt Eltern auch so kommunizieren und dir die Unterstützung vom Verein holen.
ich würde dir empfehlen die schwachen zu selektieren und neue Spieler anzuwerben , damit du eine homogene Truppe hast.
Sonst hast du immer wieder die gleichen meckerten Eltern und irgendwann die Jugendleitung am Hals. -
Ich finde nicht das die Horst Wein Übungsformen veraltet sind. Nur weil man neue Namen und moderne neongelbe Hütchen hat die Blinken ist es nicht unbedingt besser. Für eine U14 sicher nicht geeignet aber alles darunter macht man damit eine Topausbildung für die Jungs.
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ruffy85 , ich bin noch kein Trainer, liebäugle aber immer mehr damit, weil ich teilweise dein Eindruck habe, dass es sich in einigen Mannschaften in die "falsche" Richtung entwickelt, viel zu sehr auf Siegen aus und viel zu sehr auf "implementieren" von Sachen aus dem, was man so kennt aus den älteren Jahrgängen.
Meine Frage noch mal speziell, gibt es denn Lehrbücher bzw. was sagt Herr Wein dazu, wenn man Positionsspiel als Teil der Ausbildung einführen will? Natürlich entwickeln sich Kinder unterschiedlich, aber ab wann macht das Positionsspiel Sinn?
Ich hatte es so verstanden, dass Funino gerade deswegen eingeführt worden ist, damit man lange die eigene Entscheidungsfindung und Spielintelligenz fördert. Man dadurch viel öfter in Situationen geschickt werden sollte, um Entscheidungen zu treffen? Bis wann wird denn Funino gespielt oder soll es gespielt werden?
Es gibt teilweise Turniere, da wird in der Halle ebenfalls Funino gespielt und dann Turniere, da wird mit 4+1 oder 5+1 gespielt.
Bis zu welchem Alter sollten die Kinder vorzugsweise "alleine" vor die Situationen gestellt werden zu entscheiden und "frei" spielen lassen im Sinne von, ihr seid alle für verteidigen und für offensive Aktionen zuständig?
Oder sollte man hier in gewisser Weise schon einfach nur sagen, ihr seid vorzugsweise hinten und ihr vorne und dann macht mal?
Welche Lektüren bzw. wie eigne ich mir hier idealerweise Wissen an, ich will an die Sache dann herangehen, so dass ich ohne irgendwelche "meine Erwachsenen" Denkweisen rangehe und es so kindgerecht und gut für die Entwicklung der Kinder gestalten.
Was haltet ihr von solchen "Vorgaben", in Sachen Positionsspiel und, so scheint es zumindest, Kriterium um bei der "Elite" Mannschaft zu spielen?
Ob diese Kinder dann einen Nachteil am Ende haben werden ist ja nicht zwangsweise gesagt, einige werden vielleicht auch die Auffassungsgabe haben und "automatisch" diese Dinge verstehen. Andere können das Gewollte vielleicht eher umsetzen?
Hier wird sicherlich auch das biologische Alter und damit die Entwicklung vom Kopf her eine Rolle spielen? Denn ich denke, dass ein halbes Jahr oder im krassesten Fall 1 Jahr, hier ja schon einen krassen Unterschied ausmachen wird.
Sprich jemand der 7 im Oktober, November oder Dezember geworden ist und jemand der im Januar geboren worden ist und nun 8 wird...?
Hier gibt es doch das RAE? Sollte dem eigentlich nicht entgegengewirkt werden seitens der Trainer? Ist das nicht sogar vom DfB nun so gewollt, dass man hier nicht zu Lasten der im 2. HJ geborenen Spieler geht?
Das ist ja eher etwas, was vom Trainer kommen sollte, so dass die Kinder, die im 2. HJ geboren worden sind, nicht benachteiligt werden. Was ich aber eigentlich sehr oft beobachte und ich eigentlich traurig finde.
Ich persönlich würde den Ansatz vertreten, dass man mit seinen Aufgaben wächst und so auch eine Mischung finden sollte. Natürlich gibt es hier auch komplett untalentierte Spieler, die sich wahrscheinlich selbst bei 2 Jahren Training nicht verbessern, weil der Fußball einfach nichts für sie ist oder zum aktuellen Zeitpunkt einfach nichts darstellt, dass der Sport was für sie ist.
Eine grobe Idee, dass man unterteilt ab einem bestimmten Zeitpunkt in, kann fußballerisch schon einmal die Basics wie Passen und Schießen und "pflückt" keine Blümchen und das Spiel geht an denen total vorbei, Beispiel, ein Gegenspieler läuft auf den Spieler zu und der versucht immer nur halbherzig oder gar nicht zu verteidigen und lacht dabei auch noch... ;).
Wie wahrscheinlich ist es denn, dass Kinder ab 7/8 schon etwas von Positionsspiel verstehen und das von sich aus und das bei einer "ganzen" Mannschaft von 8-10 Spielern?
Natürlich verstehen Kinder das Positionspiel auch mit 7 oder 8 jahren. Wenn man es mit ihnen regelmäßig übt. Will man das?
Es kommt drauf an, ob du eine homogene Mannschaft übernehmen willst die schon 2-3 Jahre regelmäßiges trainieren oder einen bunten gemischten Haufen für die Fussball doch nicht an 1 Stelle steht.
Das Buch von Horst Wein kannst du einfach durchtrainieren, dann machst du alles richtig für die Kleinsten. Vor allem lass dich nicht von anderen Traineren iritieren die schon Flankenläufe und Eckbälle üben in der F und E-Jugend und bei den es schon gut ausschaut. -
Goodie du hast ja schon richtig formuliert das Aussterben der Übungsleiter beim Fussball.
Wir haben in Deutschland wirklich tolle Sportanlagen für die Vereine mit Kunstrasen und z:T. gepflegten Rasenplätze die sich das Sportamt kümmert. Was für Vorstand- oder meinetwegen Jugendleiter Typen haben wir in den Vereinen die nach Gutsherrenart dort ihre Unwesen treiben auf Kosten der Trainer und der Kids. Es gibt auch keine Diskussionskultur mehr die was aushält. Jegliche Art und Form einer Veränderung wird im Keim erstickt.
Wer will sich das in der Freizeit schon antun. Sind die Kids größer hören eben viele Papatrainer auf und einige die es als Hobby sehen gehen zu den wenigen gut geführten Vereinen. Es hat weniger mit den finanziellen Anreiz für die Übungsleiter zu tun.
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Tolles Fussball-Fach-Forum.
Mal mehr sachlich, mal emotionaler mal chaotisch aber jeder zieht sicherlich für sich die richtigen Schlüsse für die Themen.
Weiter so auf die nächsten 20 Jahre. Allen frohes Fest und ruhige Tage vor der beginnenden Rückründe. -
Mir stellen sich da die Nackenhaare auf. Bei genau so einem Scheiß habe ich mir in der B-Jugend das hintere Kreuzband und das Außenband gerissen. Dazu das Wadenbeinköpfchen gebrochen und den darüber verlaufenden Fußhebenerv so beschädigt, das ich noch heute, 30 Jahre später, unter dem Nervenschaden leide. Das geht schneller als du A sagen kannst. Ein falscher Tritt reicht aus.
Dazu ist deine Berechnung völlig Banane. Selber Gewichtsbereich hin oder her. Wenn du davon ausgehst das ein C-Jugend Spieler um die 50kg wiegt, dann werden seine Gelenke eben nicht mit 50kg belastet, sondern mit einer Kraft die schon beim einfachen Gehen bei etwa dem dreifachem des Körpergewichtes liegt. Beim Laufen und Stolpern sogar um ein vielfaches höher ( ca 6-8fach). Das kannst du dann mal Zwei multiplizieren und du spielst mit der Gesundheit der Sportler Lotterie. Ja, mag lustig sein und 100 Mal funktioniert haben... bis es eben 1 Mal nicht funktioniert.
Naja, also Huckepack war bei uns durchaus gängig und ich habe das als nicht allzu anstrengend wahrgenommen
Und ich habe hab schon zig Tennisspieler und Fussballer miterlebt die sich ohne Fremdeinwirkung das Kreuzband gerissen haben.
Das was du schilderst ist natürlich persönlich sehr tragisch aber eben eine Verkettung unglücklicher Zustände wie du es schilderst. -
CoachT - viele Jugendleiter oder Koordinatoren bei größeren Vereinen sind natürlich souverän. Die schaffen sowohl den Spagat zwischen Breiten- und Leistungsport und können alles gut einschätzen und sehen vieles langfristig.
Es gibt aber gerade unterhalb der NLZ einige Vertreter die genau so sind wie von mir beschrieben.
Selber sind sie diese Kooordinatoren gute Trainer für sich genommen.
Wenn die Ergebnisse nach ein paar Spieltagen einen Trend aufweisen, kommen die ersten Anrufe von besorgten Erfolgs-Eltern.
Sie sehen die Karriere des Kindes gefährdet, da es ja mit viel Lorbeeren gerade zu diesem ambitionierten Verein gelockt wurde und man doch selber ein zukünftiges Top-Talent-Kind hat. Gerade Teams die ab U12 oder U14 neu gescoutet oder per Sichtungstraining ergänzt wurden. Die sehen den Verein als kurzfristges Sprungbrett auf dem Weg zu einem NLZ. -
ich kann die Worte von Sir Alex nur unterstreichen.
Klar es klingt erstmal sehr verlockend als junger Trainer eine ambitionierte Mannschaft zu übernehmen.
Wenn es deine 1 Station unterhalb eines NLZ werden Vereinsveranwortliche oder Jugendleiter leicht nervös und es kommt häufig zu Trainerwechsel in den unteren Tabellenregionen auch bei einer U14.
Es gibt viele Besserwisser.
Auch versuchen Sie sich in die Trainingsarbeit und Aufstellung einzumischen. Da kommen direkt nach dem Spiel anrufe, weshalb man verloren hat und man gerät leicht dabei immer in Erklärungsnot. Vorsicht ist geboten!!
Ich will es dir nicht absprechen das es dir gut gelingen kann aber sei nicht zu naiv und mach dir ein selber Bild von der U12 und U14. . -
Kriegt man das auch in die Köpfe der Trainer und Verantwortlichen?
Prediction: Nein
Das ist auch meine Sorge, weil ich die jungen und alten Trainer-Betonköpfe nicht mehr sehen mag die die jungen Spieler mit Taktikanweisungen überfrachten und kaum individuell fördern weder im Training noch Spielcoaching. Die nehmen sich ein Pep oder Kloppo Buch und meinen es 1:1 umzusetzen zu müssen. Im Kicker habe ich Interview von Niklas Schmidt gelesen der derzeit bei Fc Toulouse kickt. Dort werden die Spieler sowohl in den Jugendmannschaften und Herrenbereich immer aufgefordert zu dribbeln, deswegen sehe es auch manchmal wild aus sagt er. Da wird nicht ermahnt oder abgestraft wenn ein junger SPieler 5 mal hängenbleibt, sondern ermutigt es weiter zu probieren. Hier rasten ja einige (nicht alle) Trainer aus, wenn sich Spieler ausprobieren.
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Für mich persönlich der wichtigste Ansatz bei der Reform.
" Die neuen Wettbewerbe sollen der Überprüfung der im Training erarbeiteten Lerninhalte dienen – und nicht der (zu) frühen taktischen Gegner-Vorbereitung. Die individuelle Entwicklung hat gegenüber Mannschaftstaktiken künftig Vorrang"
Kriegt man das auch in die Köpfe der Trainer und Verantwortlichen?
