Also ich betreue seit 2 Jahren eine E-Jugend Mannschaft. In meinem ersten jahr habe ich sicher auch Fehler im Umgang und war sehr lasch was die Regelauslegung betrifft. Jetzt gibt es bei mir Regeln und die gelten für mich und die Spieler. Ich kann jedem neuen Trainer nur empfehlen Störenfriede mit einem freundlichen Hinweiss zu verwarnen. Hält der Junge sich an die gemeinsamen Regeln, dann ist alles im grünen Bereich. Wiederholungstäter gehören aus der Mannschaft und können woanders ihr Glück versuchen.
Beiträge von Fantomas
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Gruppentaktik git es auch in der E-Jugend. Alle Mann hinter dem Ball bei Ballverlust. Wir spielen auch nächstes Jahr in der D-Jugend.
Meine Abwehrreihe bereitet mir jetzt schon sorgen, weil alle nach vorne wollen und Toreschießen. Klappt aber auch dieses Jahr wunderbar.
Abseits und Rückpassregel verstehen die Jungs auf Anhieb, mir bereiten jedoch eher die Schiris sorgen, ob die das auch immer sehen mit dem Abseits oder auf Vermutung pfeiffen. Wie sind Eure Erfahrungswerte mit dem Abseits?
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Fidschi 2010-Jahrgang mit hoffentlich gutem Trainer? Kann es seine, das du ein wenig Sorgen hast wegen dem Trainer in der E4?
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Frag doch am besten dein Sohn wo er am liebsten kicken würde. Ich persönlich würde lieber mein Sohn auf dem Feld spielen sehen als ihn immer wieder zu vertrösten , wenn er nur Ergänzungsspieler ist und auf der Ersatzbank versauert. Auch bei den kleinen spielt die Psyche eine große Rolle, wenn ich nur von der Bank komme, kriegen die kaum Selbstvertrauen und bei engen Spielen sitzt er vielleicht komplett draussen und darf nur mitkicken wenn der Vorsprung groß genug ist. Da richten Trainer mehr Schaden als an man sich vorstellen kann. Klar hört es sich nach außen besser an, mein Sohn spielt in der E2 und nicht in der Rumpeltruppe E4. Da muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Eltern der E4 finden das bestimmt nicht so toll, wenn Kinder von höheren Teams den Vorrang bekommen und ihr Kind deswegen auf der Bank sitzt. in beiden Mannschaften trainieren finde ich persönlich für keine gute Lösung. Weder Fisch noch Fleisch heisst glaube ich das passende Sprichwort. Aus guter Erfahrung berichten, das Kinder einen großen Entwicklungssprung machen, wenn Sie die "Bestimmer" im Team sind.
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Vielen Dank das Sie hier das Thema auch mal mit Fakten belegen. ich war erst skeptisch als ich mir das Buch von Horst Wein zugelegt habe, bin jedoch begeistert und lasse 1 x die Woche meiner E-Jugend danach trainieren und das Buch deckt die Grundlagen ab für die Kids von 6-12 Jahren. Leider haben wir im Verein nicht genug Minitore und müssen entweder Hütchen nehmen oder Stangentore und das macht natürlich weniger Gaudi als auf ein Minitor mit Netz auf den ersten Blick. Als Trainer sind mir die Minitore zu teuer und die günstigen von Aldi oder Lidl fliegen beim ersten Schuss oder Gegenwind über den Platz. Hier muss der Verband mit den Verein etwas unternehmen. Mann sollte den Verein hochwertige Tore subventionieren, damit genug angeschafft werden können oder mit einem Hersteller günstige Konditionen aushandeln, damit auch finanzschwache Vereine sich diese anschaffen können und nicht nur NLZ die ja sowieso bestens ausgerüstet sind.
Ich denke mit der Reform entschärft man gewaltig auch das Konfliktpotential mit Eltern und Trainer, da diese ja automatisch selektiere müssen zum Punktspielbetrieb.
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Verstehe nicht ganz die Diskussion. Mal reden wir über Leistungssport, mal über Breitensport, dann kommen wieder wäre wenn Nationalspieler wie Marin, Boateng mit Ausbildung durch NLz oder Heimatverein.
Funino:
Die Fakten liegen doch auf dem Tisch. Wir wollen den kleinen Kindern wieder den Fussball zurückgeben durch Funino in den Altersklassen 6- bis max 9 Jahre. Es sollen alle Kids zum Spieltag mitgenommen werden und nicht welche aussortiert am Wochenende. Frust bei Eltern und Trainern durch Nichtberücksichtigung soll minimiert werden.
Es geht um die Anzahl der Ballkontakte sowohl im Training als auch auf den Spielfesten. Schwache Teams spielen mal gegen schwache Teams und starke teams spielen gegen starke Mannschaft. Wer will kann ja immer noch FS-Spiele 7 vs 7 machen, dagegen hat doch keiner etwas. ich denke die so misstraurisch sind, sollten sich mal die Spielfeste anschauen.
Wenn man nach 5 Jahren merkt, daß die Kids/Eltern und Vereine kein Bock auf Fuinino haben werden und die Mitgliederzahlen schwinden , kann man immer noch zum alten Modell zurückgehen. Es muss doch nicht in Stein gemeißelt sein. Es gibt ja schon Pilotprojekte zum Funino und wäre die Resonanz negativ, würde man das ja gleich wieder einstampfen.
Tabellen:
Ich denke schon das die Tabellen sowohl Trainer und Verantwortliche extrem unter Druck setzen im Amateurbereich. Am Wochenende wird jede Tabelle bis zum excess durchkaut, wer gegen wen gespielt hat. Trainer werden entlassen, weil das E-Jugend (!) Leistungsteam nach 3 Niederlagen nicht mehr in der Spur scheint. Der Profisportbedingungen werden auf den Amateuerbereich heruntergebrochen. Es gibt Torschützenlisten wie in der Bundesliga, die Spielzeiten jedes einzeln Kickers werden auf die Minute erfassst und sind jederzeit abrufbar für jeden Trainer im Verein.
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Trainer die ihre schwächeren Spieler nicht einsetzen, weil sie nicht verlieren wollen haben im Kinderfussball und den Gedanken des Mannschaftssport sowas nichts verstanden und nichts zu suchen im Jugendbereich. Die sollen einen Kreisliga Herrenmannschaft trainieren und dort ihr Ego ausleben mit dem Sieg im Lokalderby gegen Kleinkleckersdorf. Deswegen bin ich ein starker Befürworter des Funino 3 vs 3 auf Spielfesten bis U9.
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@Christof1984 - Je höher die Liga, desto schärfer der Ton?
Nee, genau umgehrt habe ich die Erfahrung gemacht.
Je höher Trainer mal als Spieler gespielt haben, umso entspannter sehen sie das.
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@lobinjo - stimme dir zu. Ein Trainer muss ein Spiel erst verarbeiten, was hilft da ein Rundumschlag gegen die Mannschaft. Der Frust des Trainer wird größer und die Mannschaft ist verunsichert, egal welche Liga .
Klar ist man als Trainer erstmal bedient, wenn die Mannschaft ein Schlendrian hat oder sich nicht so präsentiert wie man sich das vorgestellt hat. Ich kann aus Niederlagen mehr für mich und mein Training herausfiltern als nach einer Siegesserie und Schulterklopfen der Eltern.
Mir hilft es z.B. , wenn ich paar Minuten vom Spiel aufnehmen lasse und mir es später in Ruhe genau anschaue, dort sehe ich Sachen die ich im Spiel nicht wahrgenommen habe. Ich zeig meinen Jungs auch diese Sequenzen aus dem Spiel und stelle Fragen, was man besser hätte machen können. Gemeinsam lernt am besten aus Niederlagen die richtigen Schlüsse zu ziehen.
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Es gibt schon richtig gute Schiris im Jugendbereich, wie es eben auch gute oder nicht so gute Trainer gibt. Hab schon alles erlebt.
Die Bandbreite ist halt sehr groß. ich bin freundlich, nett und hilfsbereit und lobe sie, wenn gut gepfiffen haben.Wenn mir was negatives oder positives auffällt, dann spreche ich Sie nach dem Spiel darauf an.
Mal lasse ich mich belehren, mal lernen sie was von mir. Aber niemals von oben herab, sondern versuche ihnen das Gefühl zu geben, das sie ein wichtiger Bestandteil des Spiels sind. -
Jeder Trainer sollte von jedem etwas haben, dann hätten wir den perfekten Trainer. Mal oldschool, mal Laptop, mal sanft, mal knüppelhart, mal cool und perfekte Sprüche drauf haben.
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Funino-Fan - Bei mir dürfen gegnerische Mannschaften auch Spieler mitspielen lassen, die im Verein gemeldet sind aber noch kein Spielerpass haben oder umgekehrt. Das besprechen die Trainer vorab und gut is. Wir reden doch hier über eine F-Jugend?
Das mit den Ergebnissen kriegen wohl nicht mehr aus den Köpfen der G-F und Bambini Trainer raus, auch mit Fairplay und DFB-Lizenz.
Da kann der DFB noch so viele Lehrfilme herstellen wie er will.
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Mein Torhüter entscheidet immer selbständig und situativ. Für meine Mannschaft gilt 1. Prämisse wir spielen flach heraus. 2. Ist das nicht möglich, weil Verteidiger sich nicht anbieten oder zugedeckt sind durch Pressingmonster , wird das Ding seitlich auf die Flügelspieler mit einem Flugball gespielt.
Steht der Gegener zu hoch und mein Torhüter erkennt das, dann darf er den Ball auch gerne nach Rückpass weit nach vorne schlagen.
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Es gibt das nicht viel zu bequatschen mit dem Jungen oder den Eltern. Oft machen wir Trainer den Fehler und schauen zu lange zu und die Kids sind erst verwundert, wenn es mal kracht und die Jungs oder Eltern verstehen nicht was gerade los ist. Regeln gelten für alle Spieler und vor allem für Störenfriede gelten sie ganz besonders. Wenn Die Eltern dabei sind, erst eine Ermahnung meinetwegen gelbe Karte (auch visuell) und bei Wiederholung ist das Training vorbei. Das Spiel am Wochenende ist auch nicht drin, das ist ja die Belohnung für gutes Benehmen und sich an die Regeln halten. Auch wenn du zu wenige Kids hat, ziehe es durch mit wenigen Regeln.
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Mir ist noch aufgefallen, das er nebenbei erwähnt, das vom Trainer der Sohn in der Mannschaft spielt. Was will er uns damit sagen?
Vielleicht kann er dazu noch Stellung nehmen, wenn er hier mal online ist Benmartin . -
Bennoah - " Ich denke es ist klar was ich sagen will, immer vorausgesetzt die Schilderungen des Vaters entsprechen so der Wahrheit". Ich denke hier wird jeder Papa seine subjektive Wahrnehmung die er als Wahrheit sieht wiedergeben, da er sein Kind natürlich schützen will vor "vermeintlich" ungerechter Behandlung. Er sucht ja um Rat, wie er mit der Situation am besten umgehen soll und wie andere Trainer die Sache sehen. Ich denke @Charles De Goal hat es gut umschrieben, das in absehhbarer Zeit noch ganz andere Situation, sei es Konkurrenzkampf, Willenskraft, Durchhaltevermögen, Frustationstoleranz auf den jungen Spieler und den Elternteil zukommen werden, wenn er den ins NLZ wechselt. Keiner spricht hier von Mobbing oder desgleichen.
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Es kommt immer darauf an, wie der Junge und sein Vater im Team auftreten. Ich glaube nicht, daß ein Trainer etwas gegen ein Kind hat, weil es höherklassig kicken will in der nächsten Saison, es ist ja im Prinzip eine Auszeichnung seiner Trainerarbeit, wenn er sich so gut entwickelt hat und das spricht sich auch früher oder später herum. Wird das auch vom Vater anerkannt oder gibt er ihm das Gefühl, mein Sohn ist zu gut für Euch. Das sind nur Vermutungen.
Wenn ein Trainer eine Mannschaft 3 Jahre betreut, hat er schon ein gewisse Erfahrung. ich erlebe auch öfters erlebt, das Dinge von Kinder anderes wahrgenommen werden und zu hause wird dann ewig über sportliche Entscheidungen diskutiert und schnell ist der Trainer der Buhmann.
Ich habe selten in meiner Trainerkarriere gehört, das speziell Väter gesagt haben, ja mein Kind hat heute schlecht gespielt und deswegen hat ihn der Trainer zu recht ausgewechselt. Vom Kopf her, hat der Spieler und der Papa ja mit der Mannschaft abgeschlossen und vielleicht stört den Trainer genau diese Einstellung.
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@Fussballgott - mit U15 habe ich noch keine Erfahrung und was da so abgeht bei den Jungs vor dem Spiel.
Ich führe kurz nur das fort, was wir im Training gelernt habe und fordere das im Spiel.Wenn ich merke das meine Jungs heiss auf die Kugel sind, bin ich schon happy.
Nach meinem Bauchgefühl sollte man das Aufwärmprogramm nicht überbewerten.
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Mein Ablaufplan einer E-Jugend.
1. Umziehen und eine 2-3 Min Ansprache.
Um die Spieler zu motivieren und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern.
Muss jeden den Ball zu einem Mitspieler zuwerfen und von diesem 1-2 Stärken benennen.2. Aufwärmprogramm führen das fort, was wir zuletzt trainiert haben und zum Abschluß Torschusstraining.
3. Kabine oder Feld die Mannschaftsaufstellung bekannt gegeben und fordere die Umsetzung was wir trainiert haben.
4. Nochmal zusammenkommen u. Schlachtruf, damit auch der letzte wach wird.
5. Halbzeit rede ich die Jungs stark und gib ein paar Tipps, was wir verbessern können.
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Es gibt im Rhein-Main Gebiet einige solcher Teams. ich kenne auch E-Jugend Teams und Trainer die sehr erfolgreich kicken lassen. Viele lösen sich leider ab der D-Jugend auf. Was will der Autor uns mit der Geschichte den erzählen? Hey schaut, auch du als Papa kannst ein tolles Team aufbauen und dich mit den Besten messen weltweit. Wie er das macht, verrät der Artikel nicht, sondern hält sich im Schweigen über die Magierkünste des Trainers aus einem normalveranlagten Kind ein Topspieler in 5 Monaten zu formen. Artikel kommt sicher gut an bei ambitionierten Eltern und der Verein kann sich wahrscheinlich über den Zulauf nicht beklagen.
