Beiträge von Fantomas

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    oh je, um die U21 sieht es derzeit nicht so gut aus mit Antonia Di Salvo aus Trainer.
    Obwohl ihn alle in den höchsten Tönen loben (lt. Kicker)
    Es ist vielleicht auch nur eine Momentaufnahme, aber gegen England (sehr stark) muss ein Sieg her um die Minimalchance zu bewahren.
    Was läuft nicht so gut bei der A- und der U21, die Creme de la Creme eigentlich?
    Reden sich das alle schön und schustern sich Posten und Spieler zu? Gilt noch das Leistungsprinzip? Es ist nur eine Vermutung.

    Wir haben in der E-Jugend 5 Mannschaften (mit je ca. 14 Kinder). Insbesondere ab E-Jugend wird schon ein wenig nach Leistung sortiert. Pro Jahrgang gibt eine erste und eine zweite Mannschaft und dazu noch eine gemischte (welche dann die E5 ist). In der F-Jugend sind es aktuell auch drei Mannschaften mit jeweils ca. 18 Kindern.


    Die Neuen in der Auffangmannschaften sollten halt erstmal nachweisen, dass sie überhaupt regelmäßig zum Training kommen, sprich es ernst meinen. Dann kommt noch hinzu, dass reine Anfänger immer schwerer in eine bestehende Mannschaft zu integrieren sind. Ich geh jetzt mit meinen Jungs in die E hoch, die meisten spielen davon schon drei Jahre Fussball, einige bereits vier. Ein Teil davon auf Auswahl-Niveau. Reine Anfänger in diese Gruppe zu integrieren ist für mich fast unmöglich. Ich bin da sehr dankbar, dass sie jetzt in einer anderen Gruppe erstmal die Grundlagen lernen.


    Klar ist auch, dass es schwer ist spät einzusteigen. Den Vorsprung den die anderen haben, holt man nur schwer auf.

    Angenommen mein Sohn 7 Jahre. Hat noch nie Fussball gespielt und da es alle in der Klasse spielen kommt wir Zu EUCH in Verein. Anmeldung abgegeben, Spielerpass ist ja noch nicht notwendig. Das Training findet 2 x die Woche statt. Wir kommen auch regelmäßig zum Training und jetzt so nach 6 Monaten, wollen wir auch ein Teil einer Mannschaft sein.
    Wie funktioniert das bei Euch?
    Wer entscheidet das?
    Welche Kriterien muss der Sohn erfüllen um in eine Mannschaft aufgenommen zu werden?

    Bei uns gibt es dazu eine “Auffangmannschaft” die von zwei B-Jugendlichen betreut wird. Da kommen alle Neuen aus F- und E-Jugend rein, um mindestens ein halbes Jahr die Basics zu lernen. Danach wird geschaut, in welche Mannschaft sie leistungsmäßig reinpassen…

    so eine Art Probezeit und freie Entwicklungszeit für die Spieler um zusätzlich zu schauen , ob Eltern und Kind zuverläßig sind, richtig? . Habt ihr den genug Mannschaft je Altersstufe das ihr das auch leistungsmäßig einteilen könnt. Von der Denke finde ich das klasse, aber glaube ist nicht praktikabel für jeden Verein (Manpower).

    wie sieht den die Wirklichkeit aus in den Vereinen? Ich habe auch als Papatrainer kostenlos angefangen. Wie wohl 90%.
    Ich habe viel Zeit und Muße in meine Ausbildung zum C-Trainer investiert. Nach langen hin und her hat der Verein die Kosten übernommen, die ich vorgestreckt habe und zig mal (6-7 Monate) nachfragen mußte. Als ich auch noch eine Aufwandsentschädigung gefordert hab, wurde das auch hingenommen, da ich 2 Teams trainiert habe. Das waren aber je Team nur 50,- EUR/mtl. Da ich nach meinem empfinden den Verein lange die Treue gehalten habe und auch noch eine Erhöhung gefragt, ging das große Gemurre herum. Der hat es doch auch kostenlos gemacht. jetzt hält auch noch das Ehrenamt die Hand auf. Nach dem ich auch noch sportlichen Erfolg vorweisen konnte, wurde es ihnen zu bunt. Ich solle nicht mehr 2 Teams trainieren, da ich in deren Augen zuviel Macht hätte. Obwohl ich immer noch 100 EUR bekommen habe für 4 X Training und 2 x Spiele am Wochenende. Das ist meine Erfahrung. Die Wertschätzung fehlt überall, wenn sich einer engagiert wird das als Bedrohung wahrgenommen.

    ich kenne es aus Vereinen in meiner Umgebung, daß wenn man eine Antrag beim Verein stellt , daß man nur das bezahlt was man kann.
    Die Vorstand entscheidet dann je nach Einzelfall. Dann sind es bei dem Spieler eben nur die 15/EUR. Und wenn es 50 Kinder sind. Mann kann ja auch Patenschaften vergeben. Das heißt die es sich leisten können, zahlen eben für ein weiteres Kind den Beitrag oder Sponsoren (Bäcker, Handwerker, IT Firma, Autohaus oder die Tankstelle im Ortsteil). Um das hier von mir dargestellte Szenario zu verwirklichen benötigt man natürlich professionelle Strukturen im Verein. Es reicht eben nicht, wenn der Vorstand oder Jugendleiter nach Feierabend dem Platzwart und den Trainern die Anweisungen zu geben.


    Warum sich im Sport immer weniger Ehrenamtliche engagieren


    Sein Engagement nur auf die Aufwandsentschädigung zu reduzieren ist mir zu einfach. . Es muss doch um mehr gehen als nur die 50-250 EUR im Monat für sein Engagement mit einem zeitlichen Aufwand wohl von nicht weniger als 10-15 Wochenstunden. Wenn der Verein wie morelense sich um die Trainer kümmert, ist das schon mal fetter Pluspunkt. Wenn es auch eine Willkommenskultur gibt für Neue Mitglieder/Trainer dann wäre das ein weitere Pluspunkt sich zu engagieren, Wertschätzung untereinander aber das muss vom Vorstand, Platzwart, Jugendleiter , Kassenwart , Trainer untereinander vorgelebt werden und wie bekanntlich stinkt wohl in vielen Vereinen der Fisch vom Kopf her so meine Erfahrung bisher.

    Ich würde Spielformen, Torschuss und eine Form des Sprints anbieten.
    Ich kann dann mir vom jedem ein Bild machen in Technik, Schnelligkeit und Spielintelligenz.
    Das würde ich mit den Probespielern danach besprechen und auf die Punkte eingehen.

    da gehe ich mit dir konform. Man muss es sich leisten können vom finanziellen und zeitlichen Aspekt. Wenn man beide Komponenten hat umso besser. Wenn man ein Familienmensch ist kommt diese Zeit nie wieder zurück, das sollte man sich immer vor Augen führen.
    Das sind die hier in den Raum geworfen 50-250 EUR nicht abzugleichen. Deswegen wären vielleicht Jungtrainer oder Ü60 perfekt.

    Mach dir kein Kopf darüber was Spieler oder Vorstand sagen. DU bist nur der Übungsleiter nicht mehr und nicht weniger. .
    Man kann ja nicht zaubern innerhalb von 2-3 Monaten. Behalte einfach dein Spass an der Trainingsarbeit.

    Das die Kinder/Jugendli. einen Verein verlassen der absteigt kann man landauf und landab immer wieder gut beobachten, die müssen manchmal die Team zurückziehen, weil sie am Ende nicht genug Spieler haben.

    Es liegt wie bei vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten ganz wesentlich an dem Verein, ob man dauerhaft weitermachen wird. Insbesondere: fühle ich mich gesehen, fühle ich mich unterstützt?


    Ich höre gerade nach mehrjähriger Tätigkeit bei meinem Verein auf, weil ich genau diese Fragen verneinen muss. Der Verein in Form des Vorstands, interessiert sich null für mich und meine Mannschaft. In den Jahren, die ich tätig war, ist niemals ein Mitglied des Vorstands mal im Training oder im Spiel vorbeigekommen und hat sich das angeschaut. Ich bin nie gefragt worden, wie es läuft und ob ich Unterstützung brauche. Selbst als ich beim Vorstand aktiv meldete, dass ich wegen gesundheitlicher Probleme Unterstützung brauchte, kam keinerlei Reaktion. Es gab so gut wie nie Trainerbesprechungen oder gar sowas wie eine Weihnachtsfeier.


    Und wie schon oben geschrieben: der Vorstand hat dann im Verein seine Kumpels, die aktiv nie mitmachen, aber bei den Mitgliederversammlungen plötzlich in größerer Zahl auftauchen und den bisherigen Vorstand in seinem Amt bestätigen.

    Das scheint wie in meinen vorherigen Beitrag kurz geschildert meine Erfahrung zu bestätigen. Ich habe jetzt auch einen kleinen Verein verlassen, da es einfach kein Sinn macht, sich dort weiter zu engagieren und seine Energie und Freizeit zu investieren.

    Es gibt eben Vereine die verdienen keine Jugendarbeit oder sollten gar Jugendmannschaften haben. Die Herren vom Vorstand sind froh, wenn Sie gemütlich am Abend nach dem Herrentraining sich zusammensetzen und ihre 2 Kästen Bier schlürfen.

    Jugendarbeit ist eben nicht mal so getan, schaut wir haben auch 2-3 Jugendmannschaften und sich auf die Schulter klopfen.
    Sich aber im ganzen Jahr nicht blicken lassen weder beim Training oder Spiel und sich nach dem Stand der Dinge informieren.
    Das war meine Erfahrung in 2 Jahren und dann muss man mit der Konsequenz leben, daß Trainer gehen.

    Es gehört eine Menge Arbeit und Engagement und Herzblut dazu. Trainingszeiten für die Teams organisieren, wenn z.B. 2 Vereine sich den Platz teilen, Trainer anwerben, Trainer selber aus und fortbilden , Schiedsrichter stellen, Meldung von Mannschaften, Ausstattung Mannschaft, Spieleranmeldung, Schirigelder, Jugendkasse, Elterngespräche bei Problemen, Jugendturniere, Fussballcamps usw..... von alleine kommen die Kinder nicht zum Verein oder nur die paar vom Bolzplatz.

    so einfach ist das auch nicht. Wenn ich mich zum Vorstand wählen lasse, dann ist das auch Rechten und Pflichten verbunden wie jedes Mitglied. Deswegen mein Vorschlag, daß Vereine extern zertifiziert werden sollten und mehr Transparenz zu schaffen.

    ich als 1. Vorsitzender habe jedoch die Macht auch was zu verändern, also sprich ich trage eine Verantwortung um das Wohl des Vereins nach außen hin. Ich kann es selber machen oder wenn ich es nicht kann, dann auf verschiedene Schultern verteilen.
    Ich bin mir sicher, daß sich mehr Mitglieder engagieren würden, wenn man Sie einfach mal Fragen würde oder es Möglichkeit gibt sich auszutauschen beim Vereinsfest oder anderen Festlichkeiten. Ist das gewollt? Nein!

    Die meisten Mitglieder wissen doch garnicht was mit dem Geld passiert oder interessieren sich nur dafür, wenn man wieder Bälle oder ein neuer Trikotsatz dafür gekauft werden sollen und der Vorstand es ablehnt, weil die Kasse wieder leer ist. Überprüfung möglich? Niemals.

    Es fehlt in vielen Vereinen jegliche Transparenz und ich vermutet das ist auch nicht erwünscht sich in die Karten blicken zu lassen. Also die Hosen runterzulassen.
    Zur Jahreshauptversammlung werden irgendwelche Zahlen veröffentlicht und es kommen immer die gleichen Typen die sich gegenseitig kontrollieren und wählen, weil es ja angeblich keiner machen will. Es kommt mir vor wie ein geschlossener Kreis und diesen aufzubrechen kostet einfach für die meisten Menschen zu viel Zeit und Nerven für sein Hobby. Das meine 5 Cent.

    Zertifizierung Engagementfreundlicher Sportverein - Vereinshelden.org
    Wird auch noch gefördert durch den LSB.

    Neue Trainer zu finden ist schwierig. Die Frage die ich mir immer stelle: Warum hören langjährige Trainer auf? Ein Thema ist natürlich weil das eigene Kind eventuell nichtmehr dabei ist. Aber ist das wirklich alles? Es ist doch nicht das Ziel ständig neue Trainer zu finden und nun auch zu zertifizieren (Thema: Kosten).

    Eventuell sollte in vielen Vereine die Wertschätzung (und eine Aufwandsentschädigung gehört auch dazu) für die ÜL steigen und diese auch gezeigt werden.

    Dann sollte man doch die Vereine zertifizieren und auch meinetwegen mit Sternen versehen. ich meine nicht, ob die Mannschaften in den höchsten Ligen spielen oder so. Dann ist man auch bereit mehr zu bezahlen als Mitglied. So ist es doch eher eine Glückspiel, wenn man in einen Verein eintritt egal ob als Spieler oder "Papa" Trainer mit vollem Elan. Ein Blick auf die Homepage verrät aber auch einiges, wie der Verein tickt.

    die Papatrainer muss man doch mal hervorheben. Sie machen es nicht wegen 50 oder gar 100 EUR im Monat.

    Mal die konkrete Frage:


    Mit welcher Summe im Monat könnte man "Erwachsene", Familienväter, anlocken, NICHT Ihre Kinder zu trainieren?


    Welche Summe bräuchte man für 17 bis 24-Jährige?

    Es kommt wohl auf den Standort und den Verein an.
    Externe junge Trainer kosten sicher mehr als wenn man junge Trainer schon früh an den Verein bindet und es eine Identifikation gibt.
    ich kann mir nicht vorstellen, daß es einer unter 150,- EUR macht.
    Einfach mal auf die die reine Trainings- und Spielzeit umgerechnet.
    3 x Training a 90 Minuten = 12 Einheiten im Monat
    4 Spiele a 90 Minuten= 4 Einheiten im Monat
    Summa Summarum: 16 Einheiten a 90 Minuten
    Jahressalär: 1.500 EUR (10 Monate) - entspricht ca. 3 Monatsmieten in einer WG in einer UNI-Großstadt.
    Welcher Verein kann sich das leisten? Außer natürlich der Herrentrainer, die kriegen ja 250-400 EUR im Monat in der Kreisliga

    ich glaube 80% der Vereine stehen jedes Jahr vor dieser Herkules-Aufgabe.
    Eine kurzfristige Lösung geht wohl nur über die Elternschaft möglich.


    Wenn man jedoch langfristig nicht immer mit Kopfschmerzen aufwachen will als Jugendleiter, braucht es fähige Leute an der Vereinsspitze. Aber die wählen sich ja immer wieder selber und neue Ideen oder engagierte Leute werden im Keim erstickt, weil das machen wir schon seit Jahren so. Wir wollen auch keine neuen Leute im Boot haben. Das ist unser Platz hier und den nimmst du mir nicht weg, wohin soll ich den sonst hingehen in meiner Freizeit oder mein Bier trinken in geselliger Runde.

    So schaufelt sich wohl der eine oder andere Verein sein eigenes Grab oder dümpelt vor sich hin.
    Wie müssen wohl das Wort Verein neu definieren. Es muss ein Qualifizierung her für Vereine vom Verband oder dem Sportamt und das muss jedes Jahr neu geprüft werden, so wie die Bundesligavereine auch.

    Die "guten" Verein sollten meinetwegen auch mehr gefördert werden, da sie eine wichtige Aufgabe übernehmen in der Gesellschaft jedoch die die sich nicht anpassen müssen früher oder später von der Bildfläche verschwinden, die nehmen den anderen Vereinen die wenigen Ressourcen weg. Nicht zu ernst nehmen, ein bissl Realsatire.

    diese These vertrete ich auch. Es kommt auf die Mannschaft an und wie homogen diese ist vom Niveau her.
    Nur in den Raum den Begriff zu werfen hilft weder dem Trainer noch den Spielern.

    Ich schaue mir öfter mal ein Training eines NLZ oder ambitionierten Leistungsteam oder gern mal Breitensport an. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht vom Mindset der Spieler. Obwohl alle Trainer plusminus die gleichen Trainingsinhalte machen und voll engagiert sind.
    Während bei ambitionierten Teams fast alle fokussiert sind und die Übungen mit voller Intensität durchgeführt werden und den Platz im Team fighten, hat der Breitensporttrainer ganz andere Sorgen und Nöte.

    • Kein Pass möglich: Das Ballhaltende Dribbling dem Risikopass vorziehen

    Kannst du das ein wenig mehr verifizieren?
    Was heißt das für den Spieler/in mit dem Ball am Fuß z.B. in Höhe der eigenen Hälfte oder in der gegnerischen Häfte?

    verstehe gut deinen Ansatz. Aber ich habe noch nie mitbekommen, daß es eine Ausnahmeregelung gibt für nicht sportlich qualifizierte Mannschaften. Was schon mal vorkommt, ist das eine höhere Liga aufgestockt wird , dann bleiben aber die Absteiger wieder drin. Das kommt in kleineren Kreisen wie Kreisliga schon mal vor.