Beiträge von Fechter

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    Ich würde hier vor allem auch die Mannschaft bzw. deren Eltern mit in die Pflicht nehmen. Entweder in dem Sinne, dass sich ein Elternteil bereit erklärt oder diese zumindest Umschau halten.

    Es kommt ja letztlich dem Team zugute. Ich stelle bei uns fest, dass die Ansprüche an das Sportangebot hoch sind, aber die Bereitschaft mitzuwirken eher sinkt. Das ist nicht in Ordnung. Viele begreifen das Team als günstiges Sportangebot, was man eben in Anspruch nimmt oder nicht. Ich sehe das so, dass ein Verein bzw. ein Team eine Gemeinschaft ist, wo sich jeder einzubringen hat.

    Zu kühlen wird auf jedem erste Hilfe Lehrgang angeraten. Es hilft gegen den Schmerz und vor allem gegen ein sofortiges Anschwellen und gegen Entzündung. Das würde ich nicht als Placebo Effekt beschreiben. Gefahren bei Kühlspray sehe ich eher nur bei unsachgemäßer Anwendung. Nicht genügend Abstand, zu intensiv oder schlimmer noch auf offene Wunde. Ist halt nur was für den allerersten Moment. Danach sind Kühlpacks sicherlich besser. Aber auch da und bei Eiswürfeln muss aufgepasst werden. Besser was zwischenlegen. In meinem Umfeld sind mir noch keine Schäden durch Kühlspray bekannt geworden.

    D.h. man könnte Familienmitgliedschaften in den Vereinen bezuschussen, weil deren Einfluss auf eine spätere Sportkarriere (ob Profi oder nicht) viel entscheidender ist als der Sportverein oder Trainer.


    Als Verein könnte man auch Kinder in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit einer späteren Sportkarriere selektieren (z.B. bei Wartelisten): Bist du am Anfang eines Jahres geboren? (RAE); Treiben deine Eltern Sport? Wie sind die motorischen Fähigkeiten? .... - man muss ja die Wahrscheinlichkeit für spätere Zahlungen erhöhen ;)

    Man kann natürlich alles ins Lächerliche ziehen. Vielleicht pränataler Gentest. Ethnienzugehörigkeit oder was auch immer. Allerdings bestätigt der Beitrag ja, dass die Entwicklung eben sehr früh beeinflusst wird und sicher nicht erst ab 10. oder 11. Lebensjahr. Und ja, die Familie wird durch den Sprung ins Profi Lager sicherlich auch begünstigt. Ich gehe mal davon aus, dass der Fußballprofi, wenn er gut verdient, auch seine Familie partizipieren lässt.

    Am Ende ist es subjektiv, welche Verteilung des Geldes man als ursachengerecht empfindet.

    Gutes Training macht keine Profis. Doch. Was denn sonst. Das allein macht die nicht zu Profis. Sicher. Da müssen die noch ein paar Skills mitbringen. Aber ohne das geht es schon mal gar nicht. Natürlich müssen die später im Großfeld in einem entsprechenden Umfeld und Leistungsniveau trainieren und spielen. Da werden die aber ohne gutes Kindertraining nie hinkommen.

    Außerdem geht es nicht nur um Profis. Denn die große Mehrzahl der Fußballer sind und werden keine Profis. Dennoch können sie den Sport auf einem hohen Niveau ausüben und gleichzeitig bieten sie das nötige Umfeld, um Profis überhaupt herauszubringen.

    Also, dass die Ausbildung bis zur D Jugend für die spätere Entwicklung nicht bedeutend ist, halte ich für schlicht falsch. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Das wäre wissenschaftlich zu prüfen. Kann man natürlich mal so behaupten. Stimmt aber m.E. überhaupt nicht, dass es nicht so ist.

    Ohne gute fußballerische Grundlagen geht schon mal gar nichts. Und die werden nun mal einschließlich der allgemeinen Bewegungs-/Koordinationsfähigkeit ganz klar im Kindesalter entwickelt und vermittelt. Was dann kommt ist Feinschliff und vor allem Kraft durch körperliche Entwicklung.

    Gerade deswegen gibt es ja auch die Reform im Jugendfußball, weil man erkannt hat, dass man da nicht gut aufgestellt ist.

    Und ne, jetzt mal im Ernst. Der spätere Buli Profi wird es sowieso egal in welchem Verein er die ersten Jahre kickt. Das sehe ich komplett anders. In einem miesen Verein mit miesem Trainer hört der einfach auf und wird Handballer, Basketballer oder Leichtathlet oder sonst was.

    Die Jugendteams bis zu D für unbedeutend zu halten ist übrigens genau die Einstellung die dazu führt, dass wir im Fußball im Vergleich zu anderen Sportarten da so oft schlechte Trainer haben. Gerade wieder auf einem Hallenturnier gesehen, was da so teilweise zum Fremdschämen unterwegs ist. Die dürfen da halt mal rumwerkeln. Bei der Menge an Fußballkindern, die wir haben, kommt einfach viel zu wenig raus. Und das liegt m.E. genau daran, dass die Grundausbildung in vielen Vereinen zu schlecht ist. Und das reißt dann kein Großfeldtrainer mehr raus. Der Irrtum ist ja gerade, dass man ja immer noch so viel Zeit für die Entwicklung hat. Schaut man in andere Sportarten sieht man aber, was in jungen Jahren schon möglich ist. Da hinken wir einfach hinterher. Von der Menge her müssten viel mehr Deutsche in ausländischen Profiligen kicken.

    Habe immer noch nicht verstanden, warum vereinsintern nicht auf E1 oder E2 gewechselt werden kann. Zumindest E1 sollte ja performanter als E3 sein. Vielleicht habe ich ja was überlesen.

    Stützpunkttraining für E Jugendliche war mir auch neu, dass es so was gibt. In unserem Bundesland jedenfalls nicht. Wenngleich ein Bundesligist ein Gratistrainingstag für E-Jugendliche aus anderen Vereinen anbietet, die sie für talentiert halten. Gute Sache.

    Jugendtrainer sind in der Regel keine Pädagogen. Das ist so. Allerdings würde ich mal von mir behaupten (und das dürfte sich auch auf die meisten Kollegen zutreffen) dass man schon erkennt, ob jemand nur schüchtern oder eben doch nicht so wahnsinnig talentiert ist. Das sieht man doch schon bei ein paar Ballkontakten an der An- und Mitnahme des Balles und an der Stellung zum Ball. Ob der Ball springt und vielleicht mit dem Vollspann gepasst wird oder ob er sauber mit der Innenseite zu einem gut freistehenden Mietspieler gepasst wird.

    Schüchternheit hatte ich bei einigen Spielern, die im 1:1 den Körperkontakt vermieden haben und im Zweifel zurückgezogen haben. Das haben die dann irgendwann abgelegt. Ich kann nur davor warnen, den Jungen über zu betreuen. Er sollte selber eine Entscheidung treffen. Und wenn er meint, er muss da weg, dann halt immer mal woanders probespielen.

    komische Gemengelage. Zur eigenen Fortentwicklung würde ich eher empfehlen, selbst ein F oder E Jugendteam zu nehmen. Ggf. als Co Trainer, also als Nr. 2.

    In der genannten Konstellation könnte ich es mir auch nicht vorstellen, sinnvoll selbst zum Zuge zu kommen.

    Das Thema ist vielschichtig und im Grunde nicht lösbar. Egal wie man es handhabt, bleiben immer unbefriedigende Aspekte. Anders ausgedrückt, egal wie man es macht, es ist verkehrt. Ich persönlich lasse in der Halle alle in etwa gleich viel spielen. Natürlich nicht auf die Minute gestoppt. Damit ist aber klar, dass wir das eine oder andere Spiel verlieren, was wir in Optimalbesetzung gewinnen würden, was auch nicht immer befriedigt. Da ist man schnell mal Fünfter statt Zweiter oder Dritter.

    Gleiche Spielzeiten angesichts ungleicher Trainingsbeteiligung und ungleicher abgelieferter Leistung sind auch nicht unbedingt gerecht.

    Besonders kleine und körperlich schwächere Kinder setzte ich auch nicht gegen große und deutlich überlegene Gegner ein. Das bringt doch weder dem Team noch dem Kind was.

    Was nicht sein kann, dass man sich für solche Einzelentscheidungen vor den Eltern rechtfertigt oder rechtfertigen muss. Sicherlich kann man allgemein erklären, nach welchen Kriterien man die Kinder einsetzt. Letztlich muss man aber selber die Entscheidungen situativ nach eigenem Ermessen treffen. Deswegen sitzt man da. Fängt man erst mal damit an, sich für so was zu rechtfertigen, kann das nur ausufern. Ist nicht zielführend.

    Eltern, die meinen, sie hätten Ansprüche auf Einsatzzeiten oder Rechtfertigungserklärungen sollte man erst mal fragen, ob sie sich denn selber für das Team einbringen. Sind sie bereit, Betreuungs- oder CoTraineraufgaben zu übernehmen? Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich nicht in Entscheidungen des Trainers einmischen.

    Ich würde das ja mit 4 Toren spielen - 1 mehr im Gegensatz zu den Verteidigern

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    Bin mir nicht sicher, ob ich es kapiert habe, wie das System ist. Spielen schwarz und rot auf dasselbe Tor oder wechselt nach einem Tor die Spielrichtung? Sind die gelben neutral?

    Das kann im konkreten Fall sicherlich sein, aber ganz bestimmt nicht generell. Ich hatte letzte Saison in der D einen Spieler, der zum Verbandstraining ging. Ich denke, dass ich ein ganz ordentliches Training angeboten habe, aber dort sind 3 Trainer mit A Lizenz und enormer Erfahrung. Die machen das schon noch bissel besser als ich. Außerdem konnte ich natürlich, weil die meisten anderen das Niveau nicht hatten, eben gar kein Training auf vergleichbarem Level anbieten.

    Klar, wenn Du ein echtes Leistungsteam hast, dann kann das schon sein, dass Dein Training vergleichbar gut ist.

    Rein sportlich sollte die Priorität sein möglichst hoch zu spielen. In den höchsten Ligen wird ohnehin ständig gescoutet.

    Eine sportliche / fußballerische Entwicklung der Spieler kann ich im Stützpunkt nicht erkennen.

    Von welchem Stützpunkt sprichst Du denn da? Ich kenn nur einen Stützpunkt, der halt in Stadteil in der Nähe ist. Ich habe da schon mehrfach das D Jugend Training beobachtet. Hat mir sehr gut gefallen. Da ist Tempo drin, gute Stimmung, konzentrierte Atmosphäre und es wird praktisch nur in Spielformen trainiert. Der Entwicklungsfortschritt ist natürlich schwer zu trennen zwischen normalem Training und Stützpunkttraining. Ich gehe aber davon aus, dass das Stützpunkttraining einen positiven Effekt hat.

    An das sportliche Ziel würde ich mal ein kleines Fragezeichen setzen. Im B- und A- Jugendbereich vielleicht ja. Vorher halte ich das überhaupt nicht für aussagekräftig oder erforderlich.

    Genau so ist es. Mann muss mit seinen Jugendmannschaften und den Spielern idealerweise knapp unter dem Radar der Leistungsvereine bleiben, damit einem die Talente nicht abgeworben werden oder von selbst weglaufen. Dort werden ja über 90% eh nur nach gewisser Zeit wieder ausgesondert oder hören von selber auf.

    Wer weiß, wieviel Talente auf dieser Weise dem Fußball verloren gehen. Wahrscheinlich ziemlich viele.

    Die Vereine haben meistens auch jüngere Jahrgänge (G-E-Jugend) - müssen dann die Spieler, die in dem Verein angefangen haben weichen oder gibt es 3 und 4 Mannschaften? Bei meinen 2 Beispielen gibt es 3 C-Jugenden und dann 2 B-Jugenden bzw. 2 C-Jugenden und dann 2 B-Jugenden.

    Gibt wohl beides. in meiner Region ist es tatsächlich bei einigen sog. Leistungsvereinen so, dass regelmäßig Spieler wieder rausgesetzt werden. Wobei ich nicht genau weiß, wie die das machen, ob die tatsächlich sagen: "Bitte geh!" oder ob die die dann einfach nicht mehr bei Spielen berücksichtigen, so dass die selber gehen.

    Andere Vereine haben dann 3., 4., 5., E Jugend. Das sind dann aber jenseits der 3. Mannschaft Abstellgleise.

    Ganz nette Doku. Man muss m.E. immer alles hinterfragen. Natürlich auch den Druck, der auf den Kindern lastet. Allerdings kann man auch mal umgekehrt fragen, ob man Jung, die ins lukrative und harte Profigeschäft wollen, allen Druck nehmen sollte oder ob man nicht auch an deren Frustrationstoleranz arbeiten kann uns sollte, damit sie einfach mit dem Druck, der m.E. unvermeidlich ist, besser zurecht kommen.

    Habe nicht alle Beiträge gelesen, sondern den Faden nur überflogen. Mir fehlt fast jedes Verständnis für die Diskussion. Schusshärte in dem Alter halte ich für absolut irrelevant und auch für irgendwie verwunderlich, so etwas bewusst in dem Alter zu forcieren. Erstens weil das mehr oder weniger automatisch mit der körperlichen Entwicklung später kommt, zweitens weil die meisten Tore überhaupt nicht von der Härte sondern von der Platziertheit abhängen. Habe zwei Spieler (E Jugend), die können wirklich hart schießen. Aber sie schießen kaum Tore. Die meisten Tore schießt ein kleiner, eher schwächlicher Junge, der tatsächlich dazu in der Lage ist, den Ball relativ gut anzunehmen, zu schauen wo die Lücke ist und ihn dann dahin zu schießen. Mit ziemlich wenig Kraft. Gerade so, dass er rein geht.


    Mein Sohn hatte in der D Jugend für eine nicht allzu lange Zeit ein Trainergespann, welches tatsächlich Wert auf Schusshärte gelegt und und dazu ziemlich lange, relativ stupides Schusstraining gemacht hat. Hat tatsächlich gewirkt. Mein Sohn konnte danach wirklich härter schießen als vorher. Bei ihm wollte dann keiner mehr freiwillig ins Tor, wenn er schoss. Für seine Torgefährlichkeit hat es absolut nichts gebracht. War unverändert. Hätte ich nicht so trainiert, aber o.k., wenn man meint, man braucht das, ist das in der D m.E. allemal früh genug. Aber klar, andere Meinungen haben auch ihre Berechtigung.

    Bin in Berlin seit ein paar Jahren im Kleinfeldbereich F bis D Jugend in unterschiedlichen Vereinen unterwegs. Evtl. kann ich da ein paar Tips geben, was in Betracht käme. Wenn noch Interesse besteht, gerne per PN.


    Tatsächlich ist es in Berlin nicht so einfach, einen geeigneten Verein zu finden. Die Auswahl ist riesig, aber die Qualität ist schwankend und oft auch von dem jeweiligen Team bzw. Trainer abhängig. Eine Trainingsgruppe im Kleinfeldbereich von 20 Kids finde ich zu groß.

    Die Frage stellt sich doch eher ob es in der F-Jugend schon losgehen sollte das man Verein Wechseldich spielt das ist doch eher das Grundproblem !

    Ziel Heimatverein Kind kann allein zum Training , Freunde und Schulkameraden spielen zusammen und nicht wo wird mein Kind am besten gefördert dann fahr ich halt 20 km weiter ...

    Nachdem ich selbst schon mit Sohn mehrfach gewechselt habe, bin ich auch eher nicht mehr so für das Bäumchen wechsel Dich Spiel. Allerdings gibt es im Jugendbereich tatsächlich grottenschlechte Teams/Trainer. Und da finde ich schon, dass das verlorene Zeit sein kann, wenn man da drin bleibt. Ob das hier so ist, weiß ich natürlich nicht.

    Äpfel kann man tatsächlich mit Birnen ziemlich gut vergleichen. Das heißt nicht, dass Äpfel und Birnen dasselbe sind. Aber Farbe ist gleich oder ähnlich, Größe und Gewicht ist sehr ähnlich, beide essbar, Festigkeit, Kaloriengehalt etc. Tischtennis und Fußball unterscheiden sich natürlich deutlich stärker als Äpfel und Birnen. Aber ich finde in fasst jeder Sportart, zumal Ballsportarten gewisse Parallelen und kann daraus Schlüsse ziehen.

    Selbst zum Fechten (da war ich mal unterwegs) gibt es Schnittmengen mit dem Fußball, wenngleich die natürlich begrenzt sind.

    Man muss immer gegenüber dem aktuell bestehendem Narrativ kritisch sein. Sonst würde es nie Veränderungen geben, die zu einer Weiterentwicklung führen.

    Training in Spielformen mit wenig Standzeiten und vielen Ballkontakten, Umschaltsituationen etc. ist derzeit der zu etablierende Standard, wird aber nicht der Endpunkt der Entwicklung des Fußballtrainings sein.

    Es wird also auch bei Hannes Wolf wieder Dinge geben, die wir in 10 oder 20 Jahren nicht mehr als optimal empfinden, zumindest aber Details erkennen, wo man etwas noch besser machen kann.

    Für mich ist relativ klar, dass man Techniken sinnvoll auch erst mal "trocken" üben kann oder sogar sollte. Dabei kann man durchaus Wege finden, um Standzeiten gering zu halten.

    Wenn aus dem Spiel heraus alles von allein zu entwickeln wäre, dann wäre es nicht plausibel, warum z.B. Tischtennisspieler nicht nur spielen. Niemand stellt dort aber infrage, dass die erst mal hundert Bälle Vorhand / Rückhand, Unterschnitt und Überschnitt spielen, Aufschläge etc. separat üben.

    Und so wird es auch beim Fußball sein bzw. bleiben. Gewisse Dinge erst mal step by step üben. Da sind auch Fehler leichter zu korrigieren und dann natürlich möglichst bald im Spiel anwenden. Und natürlich wird niemand ein Ronaldo werden, ohne nach oder vor dem Training 50 Freistöße trocken zu üben.

    Schlussendlich ist es irrig zu glauben, es gäbe überhaupt eine optimale Trainingsform. Der Eine lernt eben anders als der Andere. Das sehe ich jeden Tag. Trainingsformen müssen also an die Spieler angepasst werden und nicht umgekehrt.

    C Trainer Lehrgang zu empfehlen. Dort gibt es vom Ausbilder aber auch im Austausch mit anderen Teilnehmern wertvolle Anregungen. Für die laufende Saison fraglich, ob noch realisierbar.


    Das Minifeld ist ne gute Sache. Allerdings nicht (nur) für die Fußkranken, sondern sollte gerade auch für die Besseren intensiv für Spielformen genutzt werden.


    3:3, 4:4,

    Variationsmöglichkeiten:

    auf 2 kleine Tore, auf 4 kleine Tore, auf 2 große Tore.


    Mit Außenanspielern seitlich oder vorne.

    Außenanspieler neutral oder nichtneutral.


    Mögliche Provokationsregeln: Mindestzahl von Pässen, Höchstzahl von Pässen, Tor nur wenn alle in d gegn. Hälfte. Tor zählt doppelt nach Doppelpass oder nach Ausfintieren des Verteidigers, etc.


    Feld nicht zu lang machen, damit viele Umschaltaktionen und Torabschlüsse entstehen.


    Viele Bälle bereit legen, ggf selbst nach Ballaus wieder Einspielen um Ballauspausen und Unterbrechungen fürs Ball holen zu vermeiden.


    Standzeiten verringern.


    Freundschaftspiel mit schwachem Gegner.


    D Jugend Verbandstraining besuchen. Da bekommt man Input.


    Hilfe holen. Man kann nicht alles allein durchstehen. Verantwortung teilen.


    Viel Glück.

    warum? Wolf sagt doch nicht, dass man U11 nicht 6:6 plus Torwart spielen soll. Nur im Training soll man das nicht ständig machen. Finde das auch einen gangbaren Weg. Am Ende werden nicht die Spielsysteme entscheiden sondern wer besser trainiert. Vielleicht auch, wer die Talente besser erkennt und fördert.