Beiträge von Trainer E

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    in z.b. einer korridorspielform mit 3 korridoren, fester besetzung und wechsel in nebenliegende korridore, trainierst du sowohl zentrale als auch aussenspieler def und off nach prov. Regeln.

    Ist relativ simpel und ganzheitlich und gut zu coachen. Lässt du mal z.b. den 6er entscheiden, wie im 7gg7 die Verteilung der 3 korridore auszusehen hat, erfährst du gleichzeitig die sicht der spieler zur Umsetzung

    Da kann ich für mich nur die Entscheidung treffen, 0,- € für Sport-Bezahlsender zu investieren und auf den Hochglanzfußball zu verzichten. Nur mangelnde Nachfrage wird da was ändern, keine Proteste. Oder meinst Du in der JPMorgenBank oder wie der künftige Sponsor heißt interessiert das jemanden wenn in Liverpool vorm Stadion Trikots verbrannt und Banner aufgehängt werden

    Das kann sein. Nur wird es vielleicht gar nichts ändern, weil Europa gar nicht mehr den Hauptmarkt dieser Unternehmen darstellt. Mit der Globalisierung sind neue Märkte erschlossen worden. Auch die Bayern etc. haben mit Chinareisen etc. neue Märkte erschlossen. DAmit einhergehend auch neue Sponsoren die in diesen Märkten verstärkt agieren. Wenn sich nun eine Verschiebung des Marktsegmentes ergibt, werden eben die Märkte bedient,

    aus denen die meisten Einnahmen zu generieren sind. Das ist alles nicht so schön fußballromantisch, wie man es gern hätte,

    aber eigentliche eine logische Konsequenz der letzten Jahre.

    Ich persönlich schaue schon längere Zeit mehr 2te Liga als z.b. Championsleague, weil mich die Arbeit in Heidenheim z.b. mehr interessiert als Real Madrid. Aber auch dafür brauche ich ein Skyabo

    Trainer E : zum letzten Punkt: eine schnelle Spielfortsetzung habe ich im Spiel nach einem Tor auch nicht. Da gibt es Anstoß und alle müssen in die eigene Hälfte ;) -> somit sind beide Spielfortsetzungen nach einem Tor für mich nicht spielnah.

    Du machst im Training nach Toren Anstoß ?

    Ich lasse nicht wirklich ernsthaft einen Anstoß machen. Das gleiche gilt für Einwürfe. Eindribbeln oder einkicken je nach lust und laune, besser je nach Spielsituation;). schnell wieder in die Situation und die gegebenheiten situativ nutzen.

    einen Bonustreffer per Elfmeter erzielen kann / darf, dann geht dadurch nicht viel Zeit verloren und das Training wird um einen motivierenden Funfact erweitert.

    mag ja sein, das es ein Funfact ist, da möchte ich Dir nicht widersprechen.

    in einer Spielform mit Spielrichtung, also auf 2 Tore, würde das eine schnelle Spielfortsetzung behindern. gegner ist vielleicht ungeordnet und es kann schnell eröffnet werden etc. etc.

    insgesamt würde mir das viel zuviel Dynamik nehmen, woran dann die u.a. Intensität und die Aufmerksamkeit leiden würde

    In einer Corona -freien- Saison habe ich in durchschnittlich 24 Spielen für uns 1-2 Elfmeter erlebt (f bis C Jugend). Gegen uns kann ich mich an 2 Elfmeter erinnern in den Jahren. Von daher erschließt sich mir der Sinn nicht.

    Andere Standardsituationen wären, davon ab, das ich Sie es kaum oder gar nicht trainieren lasse, auch immer durch das stets unterschiedliche Spielfeld eingeschränkt.

    Ich finde die Idee ein Tor durch einen Standard zu bestätigen auch für den Fußball gut. Was für Standards könnte man damit trainieren? Elfmeter (wäre wenigstens ein bisschen Druck dabei, wenn man verschießt und das Tor nicht zählt), Eckbälle und Freistöße (vielleicht als Bonuspunkte).

    ich bin im Hockey nicht so bewandert, aber wenn ich nicht ganz falsch liege, ist die kurze Ecke im Hockey eine Standardsituation,

    die stark reglementiert ist, also sich an immer an gleichen gegebenheiten orientiert. (stellung der spieler def und off, ich glaube sogar höhe des passes nach innen etc.).

    Insofern ist das ein wesentlicher einflußfaktor auf das spiel, weil eine Torerzielung danach sehr wahrscheinlich ist.

    Im Fußball kenne ich keine Standardsituation, die damit vergleichbar ist, da bis auf den Strafstoß, stets wesentlich mehr Faktoren eine Rolle spielen, als bei der kurzen Ecke im Hockey.

    Warum ich im Fußball nun ein Tor nach einer(möglicherweise) wahnsinnig guten Aktion (Dribbling, Pass in die Tiefe, Kombinationsspiel whatever.) ab- oder aufwerten sollte, indem ich das von dem Erfolg oder Mißerfolg aus einem Standard bewerte, erschließt sich mir jetzt nicht.

    Generell ist das, so wie ich es (sicher subjektiv) beurteilen kann, der springende Punkt.

    Wer den Fortbildungswillen wie luibo hat, aber aus verschiedensten Gründen die B Lizenz nicht machen kann , will, möchte, der ist extrem auf Eigeninitiative angewiesen.

    Die Schulungen am STP oder alles was irgendwie -Lizenzverlängerungs-punktesammeln-pflichtveranstaltungen- sind,

    sind nach meiner Erfahrung höchst langweilig und teils lustlos präsentiert. Ich frage mich dann immer, was denn eine EJ Lizenz bringt, wenn man beobachtet was da so -geboten- wird.

    Die Eigeninitiative wird aber noch nicht einmal bei den Lizenzverlängerungen belohnt. Macht man also mehrwöchige Hospitationen z.b. im NLZ, oder besucht Liveseminare von einschlägig bekannten Kompetenzen, bekommt man nicht einmal Punkte dafür, sondern sammelt die bei Veranstaltungen am STP, bei denen die Hälfte der Trainer da ist, weil Sie die Punkte brauchen, und die andere Hälfte, weil Sie das Heftchen mit den Übungen haben möchte, um diese zu kopieren.

    Es bringt also für sowohl die eine, als auch die andere Hälfte, null Erkenntnisgewinn und Weiterentwicklung.

    Wichtig ist dann später, dass es auch gelebt wird. Wenn es nur als Symboltext veröffentlicht wird und außer Lizenztrainern in 2-3 Mannschaften keine Umsetzung erfolgt, wird es natürlich nicht viel bringen.

    Wichtig ist hier aber auch die Resonanz der -Papa-Trainer. Wenn die nämlich keine Unterstützung wollen, weil Sie ja selbst als

    große Fußballer in der Kreisliga B aufgetrumpft haben und von daher natürlich auch das Zeug zum Trainer haben, bringt das

    beste, gut gemeinte, Angebot des Vereins nichts.

    Mit Verlaub da sehe ich die Gefahr so genannte Fachidioten zu erzeugen. Klappt 5 mal, klappt immer....Bis man auf stärkere trifft.

    Ich sehe dazu relativ wenige Alternativen. Es wird ja in der Spielform nicht 5 mal auf Gleiche Art und Weise geklappt haben. Sicher standen die Gegner in unterschiedlichen Abständen, die Mitspieler etc. Es wird also unter ständig wechselnden Bedingungen 5 Lösungen gegeben gewesen sein, die zum Ziel geführt haben. D.h. es waren situativ richtige Entscheidungen.


    Bis man auf stärkere trifft.

    Ich gehe davon aus, das gerade in heterogenen Teams eine gewisse Bandbreite an Spielern mit unterschiedlichen Eigenschaften

    vorhanden ist. Von daher trifft man ja immer auf andere (zumal sich jede Spielsituation aufgrund der Komplexität unterscheidet). Man passt also die Entscheidung, aufgrund der Wahrnehmung und verarbeitung immer an. z.b. an den Spieler der aggressiv anläuft, an den mit -noch- schwächerem Anlaufverhalten etc. etc.


    Stärkere oder größere Hütchen, oder solche die sich unterschiedlich schnell bewegen, sind da schwierig, um -stärkere- zu simulieren.

    Trainer91 ich denke auch das keine neuen Erkenntnisse dazukommen. Die einzigen, belegbaren fakten in dieser Diskussion hat vangaalsnase ja beigetragen. Jeder möge das für sich bewerten.

    Das Du mir immer unterstellst das ich anderen usern etwas unterstelle, wird durch wiederholung, (auch wenn wiederholung die seele der Pädagogik sein soll😉) nicht richtiger, da ich ja immer betone das meine erfahrungen subjektiv sein mögen. Auf jeden fall bleiben es eigene erfahrungen. (Natürlich kenne ich nicht 6,7 nlz näher).

    Von daherunterstelle ich auch keinem, das er wider besseres wissen, nur sein Training schönreden wolle, sondern hoffe vielmehr, das jeder bemüht sein möge, seinen anvertrauten mädels, jungs das beste Training zukommen zu lassen.

    Trainer91

    Davon ab, das es mir relativ egal ist was die Mehrheit tut, ist deine Aussage schlichtweg falsch.

    Da ich in einem nlz von der u9 bis zur u11 hospitiert habe, bleibt meine Aussage zwar subjektiv, aber ich weiss zumindest das es keine allgemeingültigkeit gibt.

    Und deshalb vertraue ich doch eher dem, was ich verstehe, dessen nutzen ich sehe, und von dem ich absolut überzeugt bin, weil ich es auch , für mich schlüssig, begründen kann


    Es geht darum Druckbedingungen in den richtigen Momenten dazu- oder wegzunehmen und nicht stur auf seinen Prinzipien zu beharren. Es muss dann halt auch häufig erstmal eine Übungsform sein (keine Spielform, keine isolierte

    Warum es dann halt erstmal eine Übungsform sein muss, belegst du überhaupt nicht, sondern setzt es voraus.warum?

    Warum belegen die Studien nichts?

    Kannst du andere dagegen setzen?

    Ich finde es relativ schwach zu sagen, das eine Argumentation mit fakten hinterlegt, weniger besagt, als eine reine Behauptung.


    -Finde ich zu einfach gedacht-.

    Ist ja als aussage ok. Nur was ist dann denn - richtig- gedacht?


    Argumente sind da irgendwie für mich wichtiger als viel - Meinung-


    Der individuelle Fokus zeichnet doch einen guten Trainer aus, ansonsten könnte ich ja ein Feld aufbauen, die Jungs kicken lassen und Kaffee trinken gehen, das ist aber sicher kein zielführender Ansatz.

    Ich denke, vangaalsnase hat das ausreichend, unterlegt mit studien dazu, dargelegt. Dazu möchte ich gar nichts mehr schreiben.

    Obige Schlussfolgerung finde ich, mit verlaub, doch recht anmaßend. Impliziert irgendwie für mich den allgemeinen Irrglauben, das spielformen simpel sind. Eben absolut nicht. Das ist tür trainer absolut fordernd, sowohl im hinblick auf coaching( zu vermittelnde Prinzipien etc etc) als auch auf design und setting der spielformen. Das zeichnet für mich einen guten trainer aus.

    Was ist denn individueller fokus? Was heisst das denn konkret? Die Ausführung in der iso übung oder die Anwendung im spiel?

    Oder die korrektur aus einem spiel heraus in einer isolierten übung?

    Trainer91 tut mir leid wenn du den Eindruck hast, das ich mein Training schön reden müsste. Natürlich bin ich total überzeugt von dem was ich tue, ich hoffe das ist jeder. Ich hoffe auch das ich in 2 jahren viel weiter bin als heute. Schönreden hiesse das altbewährte immer beizubehalten, bzw. Die ausrede zu schaffen sich neuen einflüssen zu verschließen.

    Dann bräuchte ich allerdings weder hospitationen noch sonstwas, und das wäre mir zu langweilig.

    Die Schlussfolgerung aus meiner Meinung auf mein Training bzw. Meine Intention zu schließen, finde ich jetzt so semi- gut.😅 aber ist ok..


    Wen ich davon ausgehe das ich eine hohe wiederholungszahl, unter gleichen Bedingungen, brauche um eine transfer Leistung ins spiel zu haben, gebe ich dir recht.

    Ich gehe eben davon aus das ich eine höhere transfer Leistung habe, wenn spieler den Nutzen unter gegner, raum, zeit druck erkennen. Und das unter immer unterschiedlichen Bedingungen.

    Mein subjektiver Eindruck ist, das das Nachhaltiger ist.

    Ich würde mich über eine gesunde Mischung freuen, bei dem das Spiel(en) immer im Zentrum steht, aber das technische und taktische Handwerkszeug nicht wieder total in Vergessenheit gerät.

    Aus diesem Grund trainiere ich in Spielformen. Denn, wie richtig gesagt, hängt das technische unmittelbar mit dem (individual) taktischen zusammen. Denn vor dem Ausführen der technischen Aktion finden nunmal die Prozesse der Wahrnehmung, der Informationsverarbeitung und der Entscheidung statt, die dann die technische Ausführung unmittelbar beeinflußt.

    In Isolierten Übungen fehlt der situative Bezug zur Spielsituation. Was bedingt das der Taktische Aspekt wegfällt.

    Wenn ich immer die gleich Situation habe, muß ich meine Technik nicht daran anpassen, ebenso fällt die (vorgegebene) Entscheidung weg.

    Sehe ich tatsächlich komplett anders. Wir trainieren ja die Spieler im Endeffekt dafür, dass sie in entscheidenden Situationen eines Spiels die richtige Entscheidung treffen und somit das entscheidende bisschen besser als Ihre Gegner sind.

    siehe oben. Dazu passt für mich nicht die Spieler in Iso-Formen zu trainieren.


    Ganz davon abgesehen, kann ich durch Spielfeldaufbau durchaus vorgeben, den schwachen Fuß zu benutzen (stellung von Minitoren etc.). Dabei wird der Nutzen den Spielern sofort klar, und ist auch im Spielkontext angewendet.

    Unter Stress (nichts anders ist Gegnerdruck ja auch) neigt man in der Regel dazu Fehler zu machen oder Dinge unsauber auszuführen, v.a. wenn sie nicht perfekt abgestimmt und verinnerlicht sind.

    Wie hoch der Gegnerdruck, abgestimmt auf den Entwicklungsstand ist, bestimmt man ja selbst mit den Spielformen.


    Beim Autofahren startet man ja auch auf dem Verkehrsübungsplatz um sich dann über wenig belebte Straßen in die Rushhour und auf die Autobahn weiter zu bewegen. Niemand würde die erste Fahrstunde im Berufsverkehr in der Innenstadt machen.

    Über das Funino in den Jüngsten Altersklassen startet man ja auch auf dem Verkehrsübungsplatz.

    Den Überholvorgang z.b. übt man aber selten am stehenden Fahrzeug auf einem Parkplatz, weil verschiedenste Faktoren eine Rolle spielen (geschwindigkeit des zu überholenden, Gegenverkehr, Platz etc.) die immer differieren.

    Um im Beispiel zu bleiben. Ein besserer Autofahrer wirst Du nicht auf dem Verkehrsübungsplatz, sondern mit möglichst vielen Erfahrungen in verschiedensten Umgebungen. Irgendwann weiß man mit ziemlicher Sicherheit, das der auf der Autobahn ausscheren könnte, weil er grad beschleunigt.

    Seine Antwort warum nicht einfach alles in Spielformen trainiert wird, war:


    1. Eine höhere Wiederholungszahl der entsprechenden Technik in den ÜF

    2. Das somit vermieden wird, dass Spieler nur Ihre Stärken einsetzen und somit oft den geforderten Schwerpunkt (z.b. An- und Mitnahme mit dem schwachen Fuß) bewusst oder unbewusst umgehen.

    Das wäre für mich jetzt kein Anlaß vermehrt ÜF zu trainieren.

    Zumal es auch NLZ Trainer gibt, die das anders sehen.

    Man würde eben hier davon ausgehen, das eine Idealtechnik, isoliert trainiert, dann auch situativ eingesetzt wird. Ich gehe aber davon aus, das es eine solche -Idealtechnik- gar nicht gibt. Im Kontext einer Spielform wird auch die technikausführung im taktischen Zusammenhang geschult. hier kann ich durchaus Coachen, das eine z.b. Spielfortsetzung mit dem schwachen Fuß z.b. sinniger ist, und der Nutzen erkannt wird, und dann die Erkenntnis daraus genutzt.

    2. Das somit vermieden wird, dass Spieler nur Ihre Stärken einsetzen und somit oft den geforderten Schwerpunkt (z.b. An- und Mitnahme mit dem schwachen Fuß) bewusst oder unbewusst umgehen.

    das ist eine Schlußfolgerung, der ich so auch nicht zustimmen kann. Wenn ein Spieler -nur- seine Stärken einsetzt, damit aber die Situation situativ perfekt löst(weil er z.b. eine überragende Dynamik hat), ist mir der technische Schwerpunkt relativ egal.

    Außerdem bezweifele ich das Spieler die in Isoformen (z.b. auf Beidfüßigkeit )trainiert sind, z.b. in höherem Maße beide Füße im Spiel situativ richtig nutzen.

    Subjektive Erfahrung von mir ist das Gegenteil.

    Wenn die Motivation nur die ist, gut zu trainieren, damit ich am Wochenende spiele, reicht das ja auch, besser als der x oder y zu sein, die ja eventuell sowieso in der schwachen gruppe trainieren.

    Ich habe nie behauptet in "schwach" und "stark" zu unterteilen. Abgesehen davon, habe ich auch nirgends davon geschrieben, dass das die einzige Motivation ist. Ehrlich gesagt, verstehe ich den Einwand nicht wirklich.

    das war eine Erklärung zu den unterschiedlichen Motivationen bei kleinen kadern. Kein EINWAND...


    Du schreibst von spielformen für standardsituationen. Das interessiert mich, ich trainiere nahezu gar keine standards. Hast du mal ein Beispiel dafür?


    Und, bezüglich der spielformen, sind das eher small sided games oder wie gewichtest du das?