Gift für Spielformen ist ein kleiner Kader und großer Niveauunterschied bei den Spielern. Natürlich ist es etwas ganz anderes, wenn ich einen Spieler der sich hängen lässt mal kurz zur Seite nehmen kann, um ihm zu sagen, dass es mit seiner derzeitigen Trainingsleistung nichts wird mit dem Starteinsatz am Wochenende.
Generell stimme ich Dir bzgl. den Spielformen zu, und ich finde auch super, das man das konsequent umsetzt.
Obiges Zitat steht m.e. aber total konträr zu meiner Überzeugung und auch meinen Erfahrungen.
Spielformen bieten m.e. den besten Ansatz Spieler zu fördern, die momentan nicht so weit sind. Ich würde, im Gegensatz zu früher, nie mehr in -gut- oder oder -noch nicht so gut- aufteilen.
Wenn ich einen -nicht so guten- habe, dann kann ich den ja wunderbar in Spielformen in Bereichen einsetzen, in denen er noch nicht so gut ist.
Zum kleinen Kader: auch das sehe ich anders. Wenn ich einen kleinen Kader habe, der sich quasi von selbst aufstellt, habe ich ja trotzdem ein Anliegen als Mannschaft, wie wir performen möchten. Und das sollte die Motivation sein, das sich jeder reinhängt im Training um dieses gemeinsame Anliegen erreichen zu wollen. Das Training dafür wichtig ist, ist doch jedem einzelnen klar.
Wenn die Motivation nur die ist, gut zu trainieren, damit ich am Wochenende spiele, reicht das ja auch, besser als der x oder y zu sein, die ja eventuell sowieso in der schwachen gruppe trainieren.
