Ok. Sorry.
Halte ich für absolut kontraproduktiv.
Ok. Sorry.
Halte ich für absolut kontraproduktiv.
Haltet ihr Vorgaben, bezogen auf die Spielweise (Das muss ja nicht die Manndeckung sein, sondern könnte alles Mögliche sein), auch im Fußball für sinnvoll/möglich?
Ich finde Prinzipien, wie wir uns als Mannschaft verhalten, elementar. Die sollten verinnerlicht werden und sich auch im Training wiederspiegeln. Wie Du ja sagst bedingen sich, optimalerweise, Spiel- und Trainingsweise.(bzw. Trainingsgestaltung im Hinblick auf meine Spielidee)
Ich glaube Nagelsmann hat mal davon gesprochen 31 Prinzipien zu haben. Seine Spieler kennen diese nicht auswendig, können Sie aber benennen, wenn es im Training gefordert wird.
Oft wird die Manndeckung, oder besser gesagt Mannorientierung, als veraltet verpönt und diese Einstellung findet ihren Weg in den Kinderfußball und in die Spielweisen der Mannschaften. Die Folgen sind: schlechtes Freilaufverhalten, kein gutes 1 gegen 1 und geringere Intensität und Handlungsschnelligkeit in allen Aktionen. Lasst eure Spieler Kind gegen Kind verteidigen!
Es geht, für mich, viel mehr um das erkennen und besetzen von Räumen(def/off) bereits in der -frühen- Ausbildung.
Vom Nummerndressieren halte ich deswegen wenig. Wenn ich in den ganz jungen Jahrgängen im individualtaktischen Bereich bin,
kann ich, anstatt pure Manndeckung zu fordern, einfache Prinzipien, wie - je näher zum eigenen Tor, je näher zum mann- bei gegnerischem Ballbesitz, vermitteln.
Das Wort -Freilaufverhalten- stört mich irgendwie ohnehin. Das impliziert ja schon die Orientierung am Mann (von dem man sich freiläuft).
Eine geringere Intensität und weniger Handlungsschnelligkeit, oder ein schlechtes 1 gg.1 entsteht m.e. nicht aus der Tatsache das man keine Manndeckung fordert, sondern generelle Defizite in der Trainingsgestaltung hat.
ich habe einen Spieler in der C der 4mal die woche trainiert.( verein, dfb stp, dfb stp schule) Da ist eben zu beachten das der auch eben höhere Belastung gewohnt ist.
Das hat für mich null einfluss auf mein Training. Belastungssteuerung spielt für mich ab nlz eine rolle. Es gibt eben auch kids die fahren 40 km fahrrad die Woche. Und andere die spielen in der zeit eben fortnite.
die noch an den fachlichen Kompetenzen arbeiten müssen.
…. es aber zum Großteil nicht tun werden....
In den letzten Minuten hieß es nurnoch "wir haben es gleich geschafft" oder "haut den Ball raus". Das ließ für mich nur die Interpretation zu, dass die Mannschaft in einem Trainingsspiel (!) auf Sieg und das Ergebnis gespielt hat.
was heißt denn -geschafft- ? in Überzahl gg. die C1 gewonnen zu haben? wahrscheinlich erzählt der denen wie stark Sie seien,
weil Sie ja dann mal mit Hilfe der C1 gg. diese gewonnen haben.
Die Sorte Trainer ist Gold wert für jede fußballerische Entwicklung der Kinder
.
Die armen Kids.
Ich habe erst mal gegen keinen Trainer was. Es ist bestimmt alles andere als einfach, den Job zu machen. Mein Respekt. Und der Trainer ist auch der, der aufstellt. Nicht die Eltern. So sollte es zumindest sein. Ist es leider meistens nicht
Ist es definitv. In den meisten Fällen(also das der Trainer aufstellt- und nicht die Eltern)!!!! Nur meinen evtl. einige Eltern mehr Ahnung als der Trainer zu haben, und da das eigene Kind ja besser ist, als xy, unterstellen einige dem Trainer eben andere Motive. Leistung kann es ja nicht sein. Aus Elternsicht zumindest.
Mir fällt bei deinen Schilderungen nur auf, das es sowohl bei Deiner älteren, als auch bei deiner jüngeren Tochter, für Dich, wohl Benachteiligungen gibt.
Ganz frei machen kann sich von Sympathie/Antipathie, wahrscheinlich niemand.
Ich gehe aber, ganz wertfrei, stark davon aus, das es wesentlich mehr Fälle gibt, in denen Eltern Trainern Sympathie/Antipathie in der Entscheidung unterstellen, weil Sie mit was auch immer, nicht einverstanden sind, als dass Sie tatsächlich vorkommen.
Letztendes wird der Trainer am Ende vllt. nur andere Kriterien zugrunde legen, aus dem Fakt heraus, das er nun mal Trainer ist, und im Zweifel mehr Ahnung hat, als die Eltern.
Ich denke aber, dass ihr das für ihre persönliche Entwicklung sehr entgegenkommen wird, auch die Landesauswahl und den DfB Stützpunkt musste sie sich erarbeiten (wir hatten keine persönlichen Kontakte wie andere)
Das ist doch toll. DAs müssen sicher 90% der Mädchen und Jungs sich selbst erarbeiten, die alle keine persönlichen Kontakte haben.
Von daher geht's eurer Tochter wie dem allergrößten Teil aller DFB-STP oder Landesauswahlspieler.
Ich bin sehr nah an unserem STP in verschiedenen Altersklassen. Hab selten was von persönlichen Kontakten als Auswahlkriterium gehört.
Wie kann man sowas überhaupt klassifizieren???? Oder warum beschäftigt man sich damit?!? Verstehe nicht was das bringen soll.
was heißt denn "nächst größerer Verein"? Ist das ein Bundesligist, o.ä und bietet entsprechende Ausbildung und Konzepte?
Nein, sonst würde er nicht so vorgehen
Was nicht funktioniert weiß ich, die alt bekannten Teambuildingmaßnahmen.
Zusammen einen Ausflug, zum Pizzaessen etc.
Ich nahm hierauf Bezug. Eine immer wiederkehrende Gemeinsamkeit, also ein gemeinsames Erlebnis (wie eben der Besuch des Heimspiels der Senioren) ist für mich persönlich zielführender.
Das Thema habe ich auch vermehrt die letzten Jahre beobachtet, obwohl die Trainingsbeteiligung darunter glücklicherweise nicht gelitten hat. Die Kids definieren sich halt über andere Dinge, als über die Zughörigkeit eines Fußballvereins, damit fängt es schon mal an.
Gedanken die ich mir dazu gemacht habe sind eben Gemeinsamkeiten außerhalb des Trainings zu schaffen, die Real und Greifbar sind und sich nicht in dem -epischen Sieg- bei Fortnite oder sonstigem manifestieren.
Die altbekannten Teambuildingmaßnahmen sind da relativ unwirksam, dem stimme ich zu. Da ich immer vor der ersten trainiert habe,
sind eben ein paar Jungs immer früher gekommen, und haben dann zum Ende mal kurz mittrainiert. Daher kannten auch die Kids, die sonst nicht zu den SPielen der ersten kommen, die Jungs. Dann habe ich den Kids mal vorgeschlagen Sonntags zum Spiel zu kommen (die unterstützen euch- wir die), Essen frei Getränk frei (mit Verein vorher besprochen). Alles freiwillig, ganz klar.
Auf jeden Fall sind einige gekommen anfangs. Dann immer mehr. mittlerweiler sind (vor Corona) immer 14-18 Jugendliche da aus meinen Mannschaften, durchaus gemischt, also nicht immer die gleichen. Spieler aus der ersten ist mittlerweile mein Co. (die kennen die Kids dann eben auch).
Seitdem gibt es auch Jungs deren Ziel die Landesliga ist, was erreichbar scheint, und es gibt eine Gemeinsamkeit in der Mannschaft außerhalb des Trainings, die allen zugänglich ist.
Funktioniert besser, wenn man das im frühen Alter anfängt, von den C Jugendlichen älterem Jahrgang letztes Jahr, die dazukamen,
ist kaum einer gekommen...
um welche altersklasse geht es denn?
Jedoch habe ich vorher ja gelernt, dass man auf keinen Fall die Tore der Kinder zählen darf.
Das finde ich wirklich gut. Reflektion ist ein wichtiger faktor der nicht nur bei Spielern hilft. Ist der torjäger evtl. Dein sohn? Dann umso mehr Respekt.
Sorry, ich habe mich unklar ausgedrückt. Die Frage wie stärkere Spieler gefördert werden können hat nichts mit dem Spielsystem zu tun.
Wir lassen alle Kinder gleich lange spielen, egal wie weit ein Kind ist. Meiner Ansicht nach profitieren hier die schwächeren Kinder deutlich mehr als die stärkeren. Und hierauf zielt meine Frage: wie kann ich einen stärkeren Spieler im Spiel/im Training weiter fördern?
Vielleicht als Beispiel: wir haben am letzten Freitag ein Freundschaftsspiel (Jahrgang 2012) mit zwei 4+1 Mannschaften gemacht und die Kinder so eingeteilt, dass es zu ausgeglichenen Spielen kommt (eine "erste" und eine "zweite"). Die "erste" spielte 12:12, wobei hier der 13er, der bereits die ganze Saison bei den 12ern spielt zum wiederholten Male der stärkste Spieler war und 10 der 12 Tore gemacht hat. An den Spieltagen draußen und in der Halle hat er auch bereits 70% der Tore gemacht. Ich weiß, Tore zählen nicht, aber wir führen sonst keine Statistiken über angekommen Pässe etc :-). Man sieht es einfach am besten auf dem Platz.
Kurzfristig haben bei der "zweiten" zwei Kinder abgesagt und wir haben noch einen 13er und einen 14er (kleiner Bruder des oben genannten 13ers) dazugenommen. Beide sehr gut integriert, man kennt sich auf dem Dorf. Aber auch hier der 14er mit der aktivste Spieler und mit Torerfolg.
Unabhängig von der Funino Diskussion, hört BITTE auf bei 7,8 Jährigen davon zu sprechen, das Sie so stark sind weil Sie so viele Tore machen. Das ist schon fast lächerlich. Das sind auch keine Talente, jedenfalls nicht allein aus diesem Grund, und unabhängig davon überhaupt noch nicht festzustellen.
Ich weiß, Tore zählen nicht, aber wir führen sonst keine Statistiken über angekommen Pässe etc :-).
Über Tore anscheinend schon. Das allein ist eben schon Schwachsinn. Wertet Ihr den Assist etc. bei den Kids auf, legt er eben vllt. mal vermehrt die Bälle auf und entwickelt ein besseres Raumgefühl. Das wäre seiner Entwicklung zuträglicher als dafür gefeiert zu werden, das er soviele Tore macht, weil er im Moment, warum auch immer, noch weiter entwickelt ist. Möglicherweise in einer einzigen(welcher auch immer) Weise, die in dem ALter eben noch reicht.
ich weiss zwar worauf Sir Alex hinauswill und aus seiner Sicht sehe ich das durchaus Differenziert. Aus elternsicht und trainersicht kann ich nur sagen das der wohlfühleffekt wesentlich zur Potentialentfaltung beiträgt und solange wir nicht im elite Bereich sind, mehr weichere Kriterien als messbare, harte Kriterien eine rolle spielen
Naja, ein Probetraining dient ja auch dem beidseitigen Kennenlernen.
Ich zumindest kommuniziere das auch so.
Im besten Fall gibt der Heimatverein ja sogar eine Gastspielgenehmigung, dann kann sich das Kind in einem Spie oder gar Turnier ein Bild davon machen, wie es so läuft.
Habe auch schon Gastspieler auf eine Turnierreise mitgenommen, da bekommt er dann ein relativ ehrliches Bild, behaupte ich mal.
Vollkommen ok. Nur weisst du ja auch, das wenn du einen spieler sichtest, das du den spieler im natürlichen umfeld beobachten willst( also möglichst ohne das er weiss da jetzt xy ihm zuguckt). Warum alsonicht andersrum wenn man schon bereit ist viel zeit zu investieren?♂️
Das hatte der Trainer schon beim ersten Gespräch dort erwähnt. Das erste Mal ist er ihnen bei der HKM aufgefallen, der Trainer hat auch erwähnt, dass die Verletzung (ihm ist im zweiten Spiel einer von hinten in die Beine gerauscht) wohl schlimmer ausgesehen hat, als sie war. Dann meinte er, dass es schon eine gute Portion Selbstvertrauen braucht, sich beim Pokal (das war im Februar) bei Gleichstand in der letzten Sekunde den Ball zu fordern und Können, den Freistoß dann auch so reinzumachen. So, wie die Mannschaft danach 'ausgerastet' sei, hat er sich wirklich mit ihnen gefreut. Im Anschluss hat er Juniors Technik gelobt und gemeint, dass die Geschwindigkeit, die er auf den Platz bringt, schon beachtlich ist. Trotzdem müsse am Zweikampfverhalten gearbeitet werden und das ein oder andere Kilo mehr würde auch nicht schaden, aber daran könne man arbeiten. Das hat sich für mich schon sehr 'echt' angehört, da waren noch mehr Details, die eigentlich niemand wissen kann, der bei den Spielen nicht dabei war.
Ich finde immer relativ bemerkenswert das eltern, potentielle trainer oder aktuelle trainer zur Meinungsbildung beitragen. Der junge / mädelwird beobachtet. Drehts doch einfach um. Nehmt euch mal die zeit ein Training des potentiellen vereins zu beobachten. Ein spiel. Soziales gefüge. Trainingsphilosophie etc. Verstehe auch nicht warum die kids nicht selber darauf kommen. ?♂️
Umso wichtiger ist es, den Jungs im frühesten Alter, die richtige Technik beizubringen. Wie von meinen Kollegen schon angeschnitten, ist es überaus wichtig, zwischen Passspiel und Zusammenspiel zu unterscheiden. Zusammenspiel impliziert Räume, periphäres Sehen, Entscheidungsfindung, Handlungsschnelligkeit, worunter das Passspiel bei Anfängern IMMER leidet. Daher bin ich kein Fan davon, das Passspiel in Spielformen zu trainieren, weil es vom eigentlichen Schwerpunkt in diesem Alter, nämlich der Technik, stark abweicht.
Interessanter ist es wirklich die Jungs mehrfach darauf hinzuweisen, wo der Treffpunkt des Balles ist, wie das Standbein zu stehen hat, wie sich der Oberkörper bewegt, dass die Fußspitzen angezogen und das Gelenk fixiert werden muss. Und hier mein kleiner Hinweis: Sofort mit beiden Füßen trainieren. Lass die Kleinen auf Hütchen schießen - baue unterschiedliche Distanzen ein, baue einen Korridor auf, wo der Ball nach einem Pass liegen bleiben muss (Stichwort Passschärfe, Geschwindigkeit), aber gehe lieber erstmal (im ersten Schritt) weg von Spielformen. Allein der Vergleich der Wiederholungszahl erklärt meine Ansicht.
Wird es falsch erlernt, wird es schwer, diesen koordinativen Ablauf mit zunehmenden Alter aus den Köpfen zu bekommen.
Danke an vangaalsnase für das posten der pdf.
Lass die kleinen auf hütchen schiessen. Ist ok wenn sich die hütchen dann aber auch wie Mitspieler verhalten und evtl. In den richtigen raum starten. Wenn nicht erlernen- die kleinen- das verhalten von hütchen. Und nicht von Mitspielern
Ich habe die unten angehängte PDF schon vor Jahren hier gepostet, aber angesichts mancher Kommentare hier, poste ich es nochmal.
Dem ist m.e. wenig hinzuzufügen ?
Alles anzeigenDas Prinzip , oder die Heuristik, „Tiefe vor Breite“ geht davon aus, dass es vermutlich meistens günstiger ist einen Spieler anzuspielen , der näher am gegnerischen Tor steht. Eigentlich möchte man ja, dass ein Spieler immer zu dem am besten positionierten anderen Spieler passt. Da, aufgrund von unvollständigen Informationen, ein Spieler meistens nicht weiß oder wissen kann, welcher dieser Spieler ist gibt man ihm diese Entscheidungshilfe.
Du kannst einen technischen Schwerpunkt in Unterzahl, sowie in Überzahl und Gleichzahl, trainieren. Es verändert sich die Schwierigkeit(Gegnerdruck), Ansprüche an die Fitness und die taktischen Aspekte.
dankefür die Erklärung ?.mich interessierte hier eher der kontext den ich bei Fantomas nicht recht erkennen konnte.
