Beiträge von totog

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    Wie viele Kinder hast du denn?


    Klar ist ein hohes Ergebnis blöd, aber von vorne herein würde ich nicht davon ausgehen. Mach vielleicht einfach zwei Böcke, und gestalte diese bewusst nicht ausgeglichen. Deine besten in einen und deine schwächeren. Ich denke einfach mal dass der schwächere Block das Spiel dann durchaus ausgeglichen halten kann oder entsprechend gefordert wäre. Der stärkere Block kann dann mit "Sonderaufgaben" entsprechend gefordert werden. Warum z.B. denn nur mit dem schwachen Fuß schießen? Mit dem schwachen Fuß spielen ist die hohe Kunst! Ob du diese Aufgaben dann nur einzelnen oder allen gemeinsam gibst kannst du kurzfristig entscheiden.


    Generell sehe ich es wie du, zum Traineramt gehört es auch Kontakte und Vereinsfreundschaften zu pflegen. Dennoch kann man mal ein Spiel ablehnen, oder fix einplanen mit 3-4 jüngeren Spielern anzutreten. Diese spielen nämlich nächstes Jahr in dieser Altersklasse.


    Gruß

    Torsten

    hoeness2 Ich sehe dieses Thema zwei geteilt. Wenn ich mich auf einen Torwart festlegen möchte oder muss, sollte ihnen auch in den jüngsten Jahren eine Ausbildung vermittelt werden. Bei uns wollen z.B. einzelne Kindern bei den kleinsten (bis zur E) nur ins Tor. Dann ist ihnen aber auch die Teilnahme an einer weiteren Torwart Einheit möglich. An dieser Einheit darf aber auch jeder andere Spieler teilnehmen der will.


    Gleichzeitig gibt es aber in keiner Mannschaft bis zur D-Jugend feste Torhüter im Training. Jede Übung wird mit rotierenden Torhütern ausgeführt und die "Möchtegern" Torhüter müssen die Übungen ebenso durchlaufen. Hintergrund ist schlicht die fußballerische Ausbildung der Kinder. Sollten nun im Spiel immer die selben im Tor stehen sind beide deiner Ausbildungs-Kriterien erfüllt. Bei mir ist es z.B. ein Junge mit Asthma der nur aus dem Tor möchte wenn er in der ersten Halbzeit erkannt hat dass er auch "mithalten" kann.


    Ich stell aber auch fest, dass in fast 90% der Teams der Torhüter ab oder mit dem Wechsel aufs Großfeld nochmals wechselt. Plötzlich kennen einzelne Spieler dass Sie als TW viel wertvoller sein können als draußen und andere stellen fest dass das Spielverständnis für einen TW im großen Tor doch nicht ausreicht. Und eben aus diesem Grund würde ich nie einen Torhüter im Kleinfeld bereits "fest" ins Tor stellen. Gerade im Training MÜSSEN die Torhüter immer wieder gewechselt werden.


    Gruß

    Torsten

    Feines Dokument! Dankeschön!


    Nun hänge doch ganz einfach eine letzte Seite mit hin, auf der du commitment und Zustimmung per Unterschrift bestätigen lässt!?

    "Hiermit bestätige ich, dieses Dokument gelesen und verstanden zu haben und versuchen werde, mich möglichst daran zu halten. Bei generellen Abweichungen meiner Sichtweisen werde ich mich zuverlässig mit dem Koordinator abstimmen."


    Wäre doch denkbar?

    Vorab ein herzlichen Dankeschön für den Download!


    Ersatzbank ich verstehe was du damit bezwecken willst, aber Papier ist geduldig. Und ich kann jeden erfahrenen Trainer, welche sein Team bisher gut betreut hat, verstehen wenn er an diesen Punkten kein Interesse zeigt. "Es läuft doch!" - Ob ich es gut finde, naja.


    Was mir an dem Dokument hier sehr gut gefällt ist, dass es toller Leitfaden für Neueinsteiger ist. Es ist sehr gut und kurz Formuliert was das Ziel ist und wie man es umsetzen will. Und genau durch diese neuen, die das Konzept dann auch mit tragen schafft es ein umdenken im Verein. Für die sturen bleiben dann zwei Optionen. Entweder ich denke mit der Zeit selbst um und schließe mich an, oder ich fühle mich in diesem Verein mit seiner Ausrichtung selbst nicht mehr wohl und beende mein Tätigkeit. Wenn zweites dann nicht in der Saison sondern in der Sommerpause erfolgt ist für alle Seiten sehr viel gewonnen.


    Gruß

    Torsten

    Die Problematiken ,die Ihr ansprecht würde ich auch bei uns so sehen, dass viele Trainer ungern „unter die Lupe“ genommen oder gar kritisiert werden, obwohl das ja meist gut gemeinte Ratschläge sind.

    Ich vermisse halt eine klare Linie, dass den Trainern auch mal etwas an die Hand gegeben wird, was KiFu bedeutet, welche Aufgaben sie im Sinne der fussballerischen Entwicklung der Kinder und des Verein haben. Auch welche Ziele der Verein verfolgt.

    Ich sehe aber auch das Problem mit einem Koordinator alles verändern zu wollen. Trainer die Ihr Team bereits seit Jahren trainieren und bisher ohne Probleme gleitet haben sind ja auch zurecht der Meinung alles läuft.


    Die Einführung eines Rahmens kann daher nur in gegenseitiger Abstimmung erfolgen, was an sich schon ein Kraftakt ist. Allerdings ist der große Vorteil eines Koordinators wohl in der langfristigen Arbeit zu sehen. Jeder "Neueinsteiger", egal ob Anfänger oder erfahren als Trainer, kann mit der Linie geleitet werden. So wird sich auf Dauer sicherlich eine besser koordinierte Arbeit über alle Teams ergeben.
    Ein "jetzt machen wir es endlich besser" wir zwangsläufig erst einmal im Trainer-Dropout enden und somit zuerst zu noch weniger Struktur entstehen lassen.


    Gruß

    Torsten

    Skriwer Ich verstehe es schon. Es geht weniger ums Team als um die Verantwortlichen. Wenn ein Team anreist was als "Event" für die Kinder und Eltern geplant ist möchte man sich gut verkaufen. Also zumindest ich und viele andere. Wäre der Platz nun noch nicht aufgebaut gewesen hätte der F Trainer das auch noch machen müssen und dann wäre es wohl knapp geworden.


    Klar muss eine F nicht eine Stunde vor dem Spiel auf dem Platz stehen. Wenn ich aber als Trainer das erste Spiel von mehreren bestreite, bin ich zuerst für den Aufbau verantwortlich. Kann ich das nicht leisten, ist eine Abstimmung mit den anderen Trainern erforderlich. Einfach darauf verlassen dass es gemacht wird ist suboptimal. Und das ist wohl der Kern der Aussage.


    Gruß

    Torsten

    Trainer E Das mit den Ansagen stelle ich auch häufig fest. Wenn ich einen klaren Ablauf für das Training habe und den Kindern bereits zu Beginn sagen kann, je nachdem wie gut es klappt bleibt am Ende mehr Zeit für das Spiel oder ähnliches, klappen auch Wechsel und eigene Organisationen und Disziplinierung besser.


    Allerdings alles in Grenzen. So weiß ich z.B. nach einem E-Training (10-11 Jahre) sehr genau was an diesem Tag in der Schule gefordert war. Je schwerer die Probe oder der Stoff, desto unaufmerksamer die Kinder. Aber jeder hat eben nur einen Tank und dieser ist dann einfach auch mal leer.


    Gruß

    Torsten

    Wenn der Ball im Zentrum ist und dort die Räume eng sind, ist kaum ein Kind in der Lage, die Situation eigenständig aufzulösen. Die richtig guten Spieler lösen es eventuell im Dribbling. Häufig kommt dann von draußen ein Brüller und der "erzwungene" Pass nach außen.

    Nicht nur im Zentrum. Enge Räume = Stress und die wenigsten Kinder sind dann noch in der Lage den Mitspieler oder die Situation bewusst wahrzunehmen.


    Wie du schreibst kommt dann entweder die Aufforderung des Trainers oder, auch immer wieder zu beobachten, die einstudierte Lösung nach Schema F.


    Gruß

    Torsten

    Hallo Fjordson,


    bei uns im Breitensportverein habe ich im letzten Jahr angeregt zumindest einen Kleinfeld-Koordinator zu installieren. Da wir zu dieser Zeit ein Trainerteam hatten das sich hinsichtlich der Ausrichtung von "Kindertraining" einig war und wir das gerne festsetzen wollten. Somit wurde das ganze nicht aus der Not, sondern aus gesunden Strukturen geboren.


    Die größeren Teams (Übergang liegt in der D-Jugend) werden vom JL koordiniert. Das ganze klappt bei uns sehr gut.


    Was sind die Aufgaben des Koordinators?

    Gerade im Dorfverein ist es in erster Linie die Unterstützung der "neuen" Trainer sich in die Philosophie "Kinderfußball" einzufinden. Gleichzeitig gibt es ganz klar immer wieder Gespräche mit den "alten Hasen" in denen auch Punkte aufgegriffen werden die vielleicht nicht optimal liefen. Da wir aber nicht wirklich ein verpflichtendes Konzept verfolgen sind die Stellschrauben wiederum begrenzt.


    Es zeigt sich jedoch das es mit diesem Posten und dieser Ausrichtung leichter erscheint einen Trainerposten anzunehmen, was im Dorfverein enorme Bedeutung hat. Zusätzlich sind auch regelmäßige Gespräche mit den Trainern durchaus regulierend. Zumal sich ein Trainer, welcher völlig vom Weg Kinderfußball abweichen würde, auch unter den Trainerkollegen Probleme hätte. So wurde z.B. bereits vor Einführung dieser stelle eine Mannschaft von zwei Kollegen übernommen, als sich damals zeigte dass der Trainer nicht geeignet war. Mit dieser Stelle gibt es natürlich auch immer einen Trainer als Backup, was alles etwas entspannter gestaltet.


    Gruß

    Torsten

    Gerade da das Trainergeschäft auch in den höheren Jugendklassen durchaus schnelllebig sein kann hat jeder Verein (=Unternehmen) auch eine soziale Verantwortung.


    Aus diesem Grund kann ich mir vorstellen dass dein "alles oder nichts Ansatz" sogar hinderlich sein kann. Jeder Spieler wird unterstützt und gefördert so dass er neben dem Sport noch eine Schul- und ggf. sogar Berufsausbildung (Studium) machen kann. "Es kann ja schnell auch vorbei sein!".


    Nun kommt aber ein Trainer der sagt, "ich studiere nicht und von meinem aktuellen Auskommen kann ich keine Familie Gründen" und will in unser NLZ. Und was passiert wenn du im X Monaten/Jahren, warum auch immer, einen Fehler machst der dich das Amt (und vielleicht deine Reputation) kostet? Der Fall ins nichts!


    Gerade hier sind gefühlte 95% aller Trainer von diesen Teams entweder Lehrer oder hatten bereits vor ihrem Einstieg ins Trainergeschäft ausgesorgt. Was wiederum die Situation der Vereine stärkt, da Sie im Bedarfsfall die Reißleine ziehen können.

    Aus diesem Grund würde ich das Studium ganz klar parallel angehen. Und ich bin sogar der Meinung das es deine Position bei den vereinen sogar stärken wird. Wer Jugendlichen einen bedachten Weg ins Leben / in die Karriere zeigen will, sollte doch bitte mit gutem Beispiel voran gehen. (Was nicht böse gemeint ist, deine Situation aber gut umschreibt.)


    Gruß

    Torsten

    Gruppen folgen aber auch immer gewissen Hierarchien. Ich denke einfach das diese in diesem alter noch nicht so ausgeprägt sind. Fehlt also das Alpha Tier wird jeder seiner Idee folgen. Ist ja auch bei Erwachsenen zu beobachten.
    Gleichzeitig ist aber derjenige der im Kindergarten alle andere kommandiert nicht immer der beliebteste.


    Entwicklungen wie du sie an Geburtstagen beschreibst kenne ich auch. Greifst du nicht ein spielen am Ende 4-% einzelne Gruppen jede etwas anderes. Fragst du die Kinder am Ende aber ob es lustig war oder ob alles gepasst hat bekommst du ein ja. Warum? Weil es für die Kids ok war!


    Mit unserer Vorgabe "zwei oder vier Teams (in den nächsten zwei Minuten)" geben wir also schon eine Auftrag der in dieser Situation nicht dem Gruppenwillen entspricht. Selbst wenn die Gruppe ein Spiel fordert. Die Situation auf dem Bolzplatz wären entweder ungleiche Teams, irgendeine Turnierform (eher selten) oder endloses Bequatsche mit variablem Ausgang.
    Entweder die Gruppe diskutiert noch während zwei einfach beginnen zu spielen und der Rest folgt tröpfchenweise. Oder es wird diskutiert bis die ersten von Mama gerufen werden und die anderen merken jetzt sollten wir einfach mal spielen.


    Vielleicht kann unsere Lösung also heißen: "Jede Woche wird ein anderer 10min früher abgeholt um die anderen zum Spielen zu bewegen!"


    Gruß

    Torsten

    Bwz Ich empfinde die Angaben in deinem Post als sehr allgemein um wirklich helfen zu können.


    Konzentration hat sehr viele Punkte welche man auch mit einem Team sehr schön trainieren kann, aber eben nicht als "Sammelbegriff" Konzentration.


    Beobachte deine Spieler vor dem Hintergrund das jeder körperlichen Aktion eine Vielzahl von mentalen Aktionen voran stehen. Als grobes Schema läuft hier

    A) Wahrnehmen, vorrangig als Sehen oder Hören

    B) Verarbeiten, Abgleich mit Situationen aus dem Training oder anderem

    C) Entscheiden, ganz wichtiger eigener Punkt. Hier werden gerne bestehende und bekannte Muster aufgegriffen (z.B. dreht der Spieler immer über die selbe Seite = bestehendes Programm im Kopf)

    D) Handeln / Ausführen


    Jeder von uns kennt die Situation "Lähmung im Kopf" bei neuen komplizierten Handlungsaufgaben z.B. Jonglieren. Ähnliche Stresssituationen erzeugen wir bei den Kindern z.B. beim Zweikampf im Spiel wenn dieser noch nicht "ins Blut übergegangen ist". Und genau aus diesem Grund ist es enorm hilfreich zu analysieren wann und was in oben beschriebenen Ablauf zu lange dauert oder wo es hakt.



    Ebenso kann eine "Aufwärmübung" mit dem Schwerpunkt Wahrnehmung (Farbenspiel oder anderes) auch den Kopf auf das anstehende Spiel vorbereiten. Klar braucht das der Gegner vielleicht nicht, bei deinem Team kann es aber anders sein.


    Gruß

    Torsten

    Ein entscheidender Punkt ist in meinen Augen auch noch der Anspruch an die Gruppen.


    Wenn ich sagen freie Teamwahl stehen innerhalb weniger Sekunden zumindest zahlenmäßig ähnliche Teams. Für Teams nach meinen Vorstellungen mit ausgeglichenen Stärken, gleiche Anzahl, usw. muss ich die Regeln, und meist auch den Wahlmodus, vorgeben. Das liegt dann aber nicht an den Kindern.


    Wenn du das Argument "das Spiel zurück geben" aufführst ist es zuerst an uns los zulassen. Auf dem Bolzplatz meines Neffen sind Ergebnisse von 40:1 durchaus keine Seltenheit, je nach Spielform. Wenn wir also die Kinder selbst machen lassen wollen, müssen wir den Rahmen entsprechend anpassen. Wenn wir das nicht wollen, was im Training ja durchaus Sinn macht, dürfen wir es auch von den Kindern nicht erwarten.


    Bei meinen 10 jährigen klappt es mittlerweile sehr gut und schnell wenn ich z.B. zwei Teamköpfe bestimme und diese wählen die Temas. Bzw. eine stellt zwei Teams zusammen und der andere darf wählen welches der beider er für sich nimmt. Mit mehr als zwei Teams klappt es aber auch nicht. Das denke ich ist aber auch voll in Ordnung.


    Gruß

    Torsten

    Mir erschließt sich der Sinn aber nicht wirklich. Für mich wäre sinniger, wenn die Kinder vom Schema F abweichen und eine eigenständige Lösung suchen. Für mich mit meiner E1 der größere Erfahrungsgewinn für die Kids.

    Sprich das kurze Anspiel und aber auch der hoher Abwurf über die ersten Kinder hinweg, wären bei mir dann erlaubt.

    Goodie Der Abwurf war nie Verboten. Wenn der Gegner es aber wirklich versteht und alles vor die Mittellinie schiebt ist auch dieser wohl nur bedingt hilfreich. Auch da erst ein hoher Ball kontrolliert werden muss. - Aber zugegeben das habe ich bisher noch nicht erlebt das ein Gegner die Situation so auszunutzen versteht. Zumal meine Spieler durchaus immer wieder Lösungen finden und wir auch in diesen Spielen noch nie deutlich mehr Gegentore bekommen haben.


    Trainer E Ein Glück für jeden Trainer wenn er Kinder hat die im Training alles abrufen können wie im Training. In meiner Dorfmannschaft ist das bei genau zwei Spielern der Fall. Alle anderen Schalten im Spiel immer wieder auf Programm B um. Ob es an der Situation (Eltern, Gegner, Platz, Trikot) oder sonstigem liegt kann ich nicht beurteilen. Der Sinn eines solchen Spiels, mehr als eines pro Halbrunde meist schon in der Vorbereitung haben noch nie gemacht, besteht also letztendlich darin die Kinder an ihre Möglichkeiten zu erinnern und diese auch ins Spiel zu holen.


    Ich sehe darin nichts anderes als eine Provokationsregel welche wir uns ja alle gegen schlechtere Teams wünschen. Jeder muss den Ball haben bevor wir ein Tor schießen oder das nächste Tor macht XY ist ebenso wenig wirklich spiel-nah. Aber es hilft aus der Situation das beste heraus zu holen. Nach Trainings zum Spielaufbau vom TW an sehe ich darin einfach ebenfalls eine Provokationsregel.

    Wir waren aber bisher auch in keinem dieser Spiele deutlich unterlegen. Wenn uns der Gegner nun deswegen die Hütte voll knallen würde denke ich würde ich reagieren. Ein knappes Spiel in der Runde um die goldene Ananas nehme ich aber zur Not auch gerne auf meine Kappe. Ein Spiel wohlgemerkt, mehrere habe ich mit dieser Regel nie gemacht oder gebraucht.


    Gruß

    Torsten

    Da ich mich hierbei auch ertappt fühle muss ich was tippen.


    Ich trainiere mit meiner E1 Jugend immer noch vorrangig 1gg1-Stuationen und Funino. Die Individuellen Fähigkeiten sich aus dem Druck eines Gegners zu lösen sind daher auch bei allen Spielern zumindest im Ansatz vorhanden. Dennoch werden ohne Vorgabe die meisten Bälle vom Torwart meist lange nach vorne gespielt, und das im vielen Situationen noch dazu ohne wirklichen Plan. Gleichzeitig fehlen aber auch regelmäßig die Anspielstationen in Form der Verteidiger so dass ich ihn in genau diesen Situation auch nicht immer andere Optionen aufzeigen könnte.


    Und genau in dieser Dauerschleife behelfe ich mir gerade in Vorbereitungsspielen auch gerne mal einer starren Vorgabe wie "heute darf der TW keinen Ball abschlagen, sondern wir spielen alles hinten raus". Und auch hier stelle ich fest das sich die Kinder der Drucksituation "allein vorm Tor in einen Zweikampf zu gehen" durchaus bewusst sind und selbst wenn sie es anders lösen könnten (bezogen auf die Fähigkeiten) häufig lieber der ungenaue Notpass auf den TW gespielt wird. Die Situation der Kinder auf dem Feld ist einfach nicht mit dem ruhigen Blick von uns Trainern zu vergleichen.


    Und natürlich könnte ich die Vorgabe bei einer Taktik Änderung des Gegners aufheben, genau das will ich aber nicht. Ebenso bin ich mir im klaren darüber dass ich mit dieser starren Vorgabe den TW im seinen Handlungsmöglichkeiten beschneide. Aber warum sollte das z.B. in einem Vorbereitungsspiel nicht auch erlaubt und mit einem Lerneffekt verbunden sein?

    Die Erfahrung zeigt das ein solches Spiel bisher immer dazu führte das sich die Verteidiger wieder viel konsequenter Anbieten und freilaufen und der TW diese Option auch in den Folgespielen wieder viel öfters bedenkt und auch mögliche Risiken, wohl auch aufgrund der erzwungenen Fehler im Spiel zuvor, viel genauer abwägt.


    Und auch wenn sich der Trainer des Gegners darüber wundert dass wir keinen Plan B haben und sich freut wie gut seine eigen Taktikumstellung funktionierte, mein Fokus liegt auf meiner Mannschaft. Und im Idealfall haben beim besagten Siel beide Teams einen Erfahrungsgewinn daraus gezogen. Ich würde es beiden gönnen!


    Gruß

    Torsten

    Herzlichen Dank an DenSen und Skriwer .


    Ohne den späten Dank hätte ich die Spielformen nach der Hall nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Auch da unsere Halle für die Kinderanzahl und solche Übungen zu klein war.

    Gestern aber Spiel 1 gleich eingebaut und in der E1 lief es durchaus gut. Für den Jungjahrgang war es dann sehr schwer, gegen Ende waren aber auch hier deutliche Fortschritte erkennbar.


    Gruß

    Torsten

    Offiziell wird nicht drüber geredet , weil man ja keinen verärgern möchte um eventuelle Nachteile für sein Kind zu verhindern. Ich glaube auch nicht das ihr als Eltern zum Trainer gehen würdet und ihm sagt mein Kind möchte in eine andere Mannschaft.

    Genau das ist der springende Punkt. Wer spricht denn darüber wenn nicht ihr bzw. der JL.


    Kann es denn sein dass der Trainer der E1, welcher meines Eindrucks nach das Thema immer wieder aufgreift, hier ständig Salz in die wunde streut?


    Es gibt hierzu doch nun eine Entscheidung deiner Tochter und des Vereins. Klar kann ich das Problem nachvollziehen, ich bin neben dem Trainer auch Vater, aber jeder ist in der Lage ein Thema für beendet zu erklären. Gibt eure Entscheidung bekannt und dann sollte es auch gut sein. Es gibt doch noch so viele andee Themen welche der Trainer mit dir besprechen kann!


    Gruß

    Torsten

    Spieler-papa Die Frage die sich mir stellt ist; Kann es sein das du etwas anderes möchtest als deine Tochter?


    Zum einen eine Frage ohne Hintergrund und Informationen. Zum anderen scheint es ja bereits eine Lösung für deine Tochter zu geben. Also wo liegt denn nun das Problem?


    Wenn euer Trainer der JL ist und du eine Information möchtest wonach im Verein entschieden wird, dann frag doch nach!

    Persönlich habe ich den Eindruck, auch aus anderen Fragen und Beschreibungen, dass DU deine Tochter lieber jetzt als später in der höheren Mannschaft sehen möchtest. Ob es nun an der Beziehung zum Trainer oder anderem liegt kann ich nicht beurteilen.


    Zur Entscheidung deiner Tochter. Was hast du denn erwartet? Gerade Kinder leben im Hier und Jetzt und treffen, im Gegensatz zu uns Erwachsenen, meist 100% Entscheidungen. Wenn Sie also den Wechsel in die E1 "beschlossen" hat, ist es klar das Sie diese als neues Team sieht und erst mal nicht nach einem Jahr wieder ins "alte" Team wechseln will. Das Thema kennt wohl jeder Verein zum Altersklassenwechsel. Wird eine Mannschaft mit zwei Jahrgängen geteilt will mindestens ein Spieler lieber mit seinen Freunden im höheren Team kicken. Nach 2-3 Trainings nach der Pause ist das Thema dann auch wieder durch. Daher würde es mich wundern wenn deine Tochter ein hin und her wechseln von sich aus bereits planen würde.


    Generell kann es für die "neue" Haltung des Vereins, die E1 nicht auf zu füllen, viele Gründe geben.

    Hat die E1 seit Beginn den Kader bereits mit neuen Spielern verstärken können? Auch wenn diese vielleicht schlechter sind als mancher E2 Spieler.

    Hat die Herbstrunde auch mit kleinem Kader besser funktioniert als zu Beginn angenommen? Oft ist es so dass auch "Wackler" bei kleinen Teams häufiger da sind als im Vorjahr bei größerem Kader.

    Ist es vielleicht so das der E1 Trainer "eigene" Spieler eher benachteiligen würde um "bessere" E2 Spieler einzusetzen? Auch hier kann und sollte der Verein sein Veto einlegen.


    Wie du schon schreibst weißt du nicht was in der Versammlung besprochen wurde. Es scheint aber auch unterschiedliche Beschreibungen zu geben bzw. du kennst unterschiedliche Beschreibungen oder nur eine Seite. Es ist aber auch definitiv so dass in einem Verein manche Entscheidung einfach getroffen wird bzw. getroffen werden muss ohne diese jedem Elternteil bis ins Detail erklären zu müssen. Manches sollte und muss einfach auch intern bleiben oder geregelt sein.

    Wenn dich die Hintergründe Interessieren ist, wie schon gesagt, der JL die erste Anlaufstelle. Dieser ist neben seinem eigenen Team für die gesamte Jugend und Ausbildung verantwortlich und sollte diese daher im Blick haben.


    Gruß

    Torsten

    Die Strafverfolgung entfällt durch die mutmaßliche Einwilligung durch die Teilnahme am Wettbewerb.

    Es gibt übrigens Urteile wegen Körperverletzung.

    Da die E Jugendlichen jedoch nicht strafmündig sind. Käme nur eine Verurteilung z.Bsp des Trainers in mittelbarer Täterschaft in Betracht. Wenn er den Spieler aufgefordert hätte den Gegenspieler zu verletzen.

    Genau darauf habe ich, wenn auch schlecht ausgedrückt, verwiesen. Alle Urteile zur Körperverletzung welche ich bisher kenne lagen aber auch weit entfernt von "normalem" Foulspiel. Eher im Bereich der Tätlichkeit oder eben im bewussten Verletzen des Gegners.


    Und klar wäre in diesem Fall bei Kindern der Trainer verantwortlicher, selbst eine Aufforderung wie hier das hier beschriebene "Nehmt ihnen den Spaß am Spielen" wäre aber wohl nicht ausreichend da es keine bewusste Aufforderung zu einer Tätlichkeit oder ähnlichem Darstellt. Es ist einfach nur daneben, aber eben auch nicht mehr.


    Gruß

    Torsten

    Da leider nicht jedes Foul im Fußball eine Körperverletzung darstellt verläuft die Argumentation im Sand. Denn damit fällt der Strafverfolgungszwang und es würde nicht einmal eine Anzeige aufgenommen.


    Ich stimme ja mit Andre überein was den Strafrechtlichen Ansatz betrifft und das es hier mehr Handhabung geben sollte. Aber hier ist dies leider schlicht nicht gegeben.


    Gruß

    Torsten

    Der Spaß am und im Wettkampf muss ich mir aber unter der Woche und in den Wochen und Monaten zuvor auch erarbeiten wollen, sonst hat am Wochenende nur der Gegner Spaß.

    Diese beiden Punkte sind durchaus richtig. Auch hier wurde aber bereits sehr oft über das Verhältnis Spaß und Erfolg diskutiert. Beides hängt nicht zwingend zusammen.


    Gerade in einer Gruppe wie dieser hier ist es durchaus möglich dass man 99% der Spiele verliert (und mehr) es den Spielern aber gar nichts aus macht. Viel wichtiger können die gemeinsamen Stunden mit der Freundin sein welche leider nicht mehr auf meine Schule geht, oder anderes.


    Deshalb ist es wichtig das die Erwartungshaltung der Spieler (nicht Eltern) und des Trainers passen. Und auch hierbei spreche ich nicht von LMAA Training oder ähnlichem. Aber man wird die Kids eben auch nicht am sportlichen Ehrgeiz packen können.


    Gruß

    Torsten