Beiträge von Constantin

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    Wenn man das mit realistischen Erwartungen angeht kann das schon ne gute Sache sein. Für einen Jungen bei dem Fußball einen sehr wichtige Rolle in seinem Leben spielt, kann das schon sehr erfüllend sein, regelmäßig mit Gleichgesinnten auf dem Platz zu stehen. Da muss Fußball nicht immer etwas "sinnvolles' sein, insbesondere, weil der Aufwand ja nicht exorbitant ist.


    Aber mal aus Deiner Sicht: Ich versuche immer den Spielern/Eltern so objektiv wie möglich meine eigene Sichtweise zu schildern und so eventuell nochmal andere Argumente in den Fokus zu rücken. Da geht es aber mMn auch drum, auch die positiven Aspekte anzusprechen, Auch wenn man den Wechsel selber vllt etwas kritisch sieht.


    Am Ende wird man Dir am ehesten für Ehrlichkeit danken, besonders dann, wenn der Junge vielleicht NLZ irgendwann verlässt. Und die Entscheidung treffen müssen sowieso die Eltern.

    Das ist imho das, mit großem Abstand, unwichtigste Thema auf diesem Planeten.


    Ich verstehe auch ehrlich nicht, warum man da in gefühlt allen Lebensbereichen so intensiv drüber diskutieren muss. Es gibt, auch im Sport, so viele wichtigere Dinge über die man sich den Kopf zerbrechen könnte. Soll doch jeder so gendern wie er will. Wenn sich derjenige dann besser fühlt oder die lesende Person sich stärker wertgeschätzt fühlt - so what.

    Ich persönlich kenne eher die gegenteilige Meinung was die Trainingseinheiten am Tag vorm Spiel betrifft. Viele Trainer (Verbandsliga/A-Lizenz o.ä.) sagen, dass sie gerade am Tag vorm Spiel trainieren, damit die behandelten Inhalte am Spieltag noch präsent sind. Ich persönlich handhabe das mittlerweile ähnlich. Am Freitag ist das Training natürlich vorwiegend in einem Bereich der ohne Sprints auskommt (Taktische Inhalte mit viel Erklärung; Spiele an denen viele Spieler gleichzeitig beteiligt sind) und achte auch darauf, dass aureichend "aktive" Regeneration nach dem Training statt findet. Dennoch würde ich diese pauschale Aussage von oben bzgl. >72 Std. weder vor noch nach dem Training unterschreiben. Um ehrlich zu sein ist das ab einer gewissen Trainingsfrequenz (3 oder 4 mal Training) auch überhaupt nicht mehr praktikabel.

    Die Regelung hinsichtlich Innenräumen bezieht sich find ich ziemlich eindeutig auch auf Sitzplätze. Wenn eine Formulierung in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen so verwendet wird ist das schon so zu verstehen mMn.


    Eine Versammlung ist definiert u.a. danach, dass sie der öffentlichen Meinungsbildung dient (bspw. Demonstrationen). Eine Sportveranstaltung ist eine "Veranstaltung", die davon nicht betroffen ist und auch keinen verfassungsrechtlichen Schutz besitzt.

    Aber so wie Du den Jungen beschreibst, kann ich das schon nachvollziehen. Klingt ja eher nicht so, dass er die wichtigen "harten" Talentkriterien erfüllt, sondern eher von einem körperlichen Entwicklungsvorsprung profitiert. Und, dass der Junge erst vor zwei Jahren angefangen hat, kann vorhandene Defizite nur bedingt rechtfertigen.

    ist fast immer ein 450EUROJob

    So viel? für Co-Trainer im Grundlagenbereich?

    Wir würden uns selbst Da noch deutlich unterm Mindestlohn bewegen, wenn die Stunden ernsthaft aufgeschrieben würden.


    Aber zumindest meine Erfahrung ist die, dass NLZ teilweise sogar weniger bezahlen als andere Vereine. Wir haben bei uns mehrere Trainer, die im Rahmen ihrer Aufwandsentschädigung bei uns mehr Geld bekommen, als zuvor in NLZs. Natürlich ist das dann bei Cheftrainerposten der "interessanten" Mannschaften nicht mehr so, aber wenns nur ums Geld geht, sind NLZ sicher nicht die erste Wahl.

    Ich sehe das auch so, dass ich lieber 18, als 20 Spieler hätte. Die 2 Jungs, die ich potentiell dazu nehmen würde, wären eher sportlichen Gründen in Bezug auf bestimmte Positionen geschuldet, als dem Wunsch nach mehr Spielern im Kader.


    Aber zumindest beruhigend zu wissen, dass die Mehrheit hier zumindest mal vergleichbare Zahlen (19; 18-20) anführt.

    Ich würde mir gerne zur obigen Frage mal ein Meinungsbild einholen. Ich habe eine Leistungssportorientierte U15 mit dem Ziel, Spieler für die U17 Landesliga auszubilden. Aktuell beträgt die Kaderstärke 18 Spieler. Im Kopf habe ich aktuell noch zwei Planstellen, die ich noch besetzen würde, sodass der Kader dann 20 Spieler hätte. Was vergleichbare Mannschaften in der Region angeht wäre ich damit im unteren Mittelfeld. Dazunehmen würde ich auch nur noch Spieler, die das Zeug zum Leistungsträger haben.


    Wie findet Ihr das von der Konstellation her? Insbesondere diejenigen von Euch, die etwas leistungssportlicher unterwegs sind?

    Trainer E und Charles De Goal Wollt Ihr jetzt dieses Fass hier auch wieder aufmachen? Ihr habt dahingehend halt unterschiedliche Trainingsphilosophien und dementsprechend auch andere Vorstellungen daran, wie eine Übung auszusehen hat...


    let1612

    Ja, also grundsätzlich ist meine Übung natürlich eine Corona-Geburt, dementsprechend gibt es diese Zone. Umgekehrt hast Du natürlich Recht, hat diese Begrenzung im normalen Training wahrscheinlich eher Nachteile. Durch ihren Aufbau akzentuiert die Übung halt bestimmte Schwerpunkte und Verhaltensweisen. Wenn man die "Ballbesitzzone" auflöst, müsste man wahrscheinlich noch an anderen Stellschrauben drehen um das wieder auszubalancieren.

    Das mit den drei Toren ist finde ich eine gute Idee, in der Praxis hatte ich jetzt aber nie das Bedürfnis da eins hinzustellen. Für die Spieler hätte das auch nicht wirklich einen Vorteil: Wenn ich die Lücke zwischen den Verteidigern "erzeugen" kann, dann nehme ich das ballferne Tor, wenn ich longline spielen kann, das Ballnahe. Viel mehr Optionen gibt es hier ja nicht wirklich.

    Eine meiner Lieblings-"pandemie"-übungen zum Passspiel:


    Es gibt drei Zonen:
    -Eine Zone in der sich die Tore befinden, die für die Spieler aber tabu ist. (ca.10m)

    -Eine Verteidigungszone (5m)

    -eine Corona-Schutzzone (1,5m; kann man für reines Kleingruppentraining ohne Abstandsgebot auch weglassen.)

    -eine Ballbesitzzone (Größe egal, die Spieler müssen eh vorne an der Linie agieren um Punkten zu können.)


    Breite: Je nach Können der Spieler 10-15m


    Die zwei Spieler (A) mit Ball spielen sich den Ball zu und versuchen diesen in eines der Minitore zu passen. Tore zählen nur, wenn sie nicht über Kopfhöhe erzielt werden (d.h. die Verteidiger eine Chance haben diesen abzufangen). Die Verteidiger versuchen durch Verschieben die Minitore zu blocken. Nach einer definierten Zahl an Wdh. werden die Aufgaben getauscht.


    Coachingpunkte:
    Offensiv: Technik (offene Stellung, Pass in der vorderen Fuß uvm.)

    Taktik (Geduldiges Laufenlassen des Balles, aber zielstrebiges Nutzen von Lücken; Augen auf die Verteidiger; Breite Position etc.)


    Defensiv: Tiefenstaffelung (Details!); Intensität;


    Man kann hier mMn sehr gut auf technische Details im Passspiel eingehen, ohne dabei zu "unterkomplex" zu werden. Die Spieler müssen zwar (teilweise recht anspruchsvolle) Entscheidungen treffen, haben aber keinen Gegnerdruck und können nur bei sehr sauberer Ausführung Punkte erzielen.

    Mich würde Mal interessieren wieviel Trainer sich überhaupt impfen lassen würden.

    Als nächstes kommen die Spieler, auch hier stellt sich die Frage.

    Es wird bestimmt Teams geben die plötzlich ohne Trainer - oder Spieler da stehen.

    Klar gibt es auch die Testmöglichkeit, aber auch hier stellt sich die Frage, wer möchte sich überhaupt testen lassen bzw. diesen zusätzlichen Aufwand auf sich nehmen?

    Ich bin schon geimpft und ich glaube, dass sich die Mehrheit der Trainer, zumindest bei uns im Verein, auf jeden Fall impfen lassen wird. Wer so wie wir jede Woche dutzende Kontakte hat, sollte das mMn allein aus seinem Verantwortungsbewusstsein heraus tun. Eine Infektion würde für einen Großteil der Kinder Quarantäne bedeuten (besonders wenn Kabinen wieder nutzbar sind) und für mglw. ungeimpfte Eltern besteht auch ein nicht unerhebliches Risiko für einen schweren Verlauf.


    So einen kleinen Pieks wird man hoffentlich noch aushalten.

    Ein Blick nach UK, Israel und USA verrät uns was uns in den nächsten Wochen und Monaten erwarten wird. Zwischen 25 und 60% Erstimpfungen wird der R-Wert deutlich unter 1 sinken und die Inzidenz entsprechend auch bald (dauerhaft) unter 100 fallen.


    Der Effekt der Impfungen ist deutlich größer, als der von den aktuellen Notbremse-Maßnahmen.

    In München ist die Inzidenz bspw. in den letzten Tagen von 170 auf 130 gefallen. Bald werden wir wohl wieder die 100 reißen.

    Auch wenn es sich momentan nicht so anfühlt: Ich denke, dass die Situation bereits in vier Wochen eine viel viel bessere sein wird als jetzt.

    Das bayrische Innenministerium hatte im ersten Lockdown auch mal eine Interpretation zu diesem Thema veröffentlicht. Demnach war Fußball, so lange er kontaktfrei und unter Einhaltung des Abstandsgebots gespielt wurde eine "Individualsportart".


    Nur dadurch war im Mai 2020 Training in Vierergruppen möglich.

    Die Stadtverwaltung hat das in den Sternchen gesetzte geschrieben? Das ist strenger als die Notbremse! Im Gesetz steht "in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern", bei euch ist aber nur kontaktfreier Sport, also sowas wie Tennis etc., erlaubt. Fußball ist kein kontaktfreier Sport.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass kontaktfrei und kontaktlos synonym zu verstehen sind.


    Und für Alle:


    Individualisport ist alles was ich alleine oder zu zweit machen kann. Wenn ich Fußball mit nur einer anderen Person spiele, dann ist das Infividualsport. Eine Differenzierung alleine aufgrund des verwendeten Sportgeräts wäre auch gänzlich verfassungsfeindlich.

    Ich schreibe jetzt nichts mehr zu dem Thema, wie Uwe richtigerweise sagt, geht es hier um Fußball und nicht Virologie.


    Eins möchte ich aber klar stellen: "Quatsch" und "Schmarrn" sind zumindest in meinem Sprachgebrauch keine Beleidigungen. Und deutlicher bin ich zu keinem Zeitpunkt geworden.

    Sorry, aber was für ein unfassbarer Schmarrn. Ich erwarte ja von niemandem, dass er versteht wie ein PCR-Test funktioniert. Aber wenn man es schon nicht weiß, sollte man sich mit solchem Halbwissen echt zurückhalten.


    Eine Sache zu falsch positiven Tests: Bei einer PCR werden mehrere dutzend Nukleotide lange RNA-Fragmente, die extrem spezifisch für SARS 2 sind, repliziert. Dass der Test auf andere Coronaviren reagiert, könnte nicht weiter von der Wirklichkeit entfernt sein. Immerhin sind die "zu suchenden" RNA-Sequenzen im Genom des Virus (und nichts anderes wird bei einer PCR gemacht) bewusst ausgewählt. Es wäre ja völlig abwegig hier gerade die Abschnitte zu nehmen, die auch bei anderen Coronaviren vorkommen.

    Potentielle falsch positive Ergebnisse haben auch nichts mit Limitationen des Tests an sich zu tun, sondern mit menschlichen Fehlern. Dabei kann es bspw. um Kontamination oder das Vertauschen von Proben im Labor gehen. Bloß, wo initial kein Virus ist, kann natürlich auch keine andere Probe kontaminiert werden. So war es auch möglich, dass z.B. Neuseeland (trotz höherer relativer Testzahlen) über Monate hinweg keinen einzigen positiven Fall haben. (Weil ich das auch schonmal gehört habe: Die benutzen natürlich den selben Test wie wir).


    Jemand der einen positiven PCR Test hat, ist zwar nicht notwendigerweise ansteckend. War es aber in jedem Fall irgendwann in den letzten Tagen. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob ein Patient mit geringer Viruslast ("40 Zyklen") noch volle 10 Tage in Quarantäne sollte. Dass diese jedoch zu surveillance Zwecken als Infiziert betrachtet werden sollten ist unstrittig. Genauso die Sache mit den "toten Viren" (was eh schon ein Widerspruch ist: Viren sind keine Lebewesen). Was denkst Du denn, wie die RNA in den Rachen eines Menschen kommt? Das ist ja nichts, was einfach so irgendwo auf der Straße rumliegt. Entweder hatte die Person Kontakt zu einer anderen infizierten Person innerhalb der letzten Minuten oder war selber erkrankt und das Virus wurde bereits zerstört. Beides spricht allerdings (wenn es bei vielen Menschen beobachtet wird) in jedem Fall für eine hohe Prävalenz der Erkrankung in der Bevölkerung.


    Echte "Killerviren" btw wären sogar bei noch deutlich geringerer Viruslast ("mehr als 40 Zyklen") tödlich. Bspw. HIV.


    Thema Züge:

    Bisher sind mehr als 5000 Menschen unter 70 an den Folgen von COVID verstorben. Du kannst zum Vergleich gerne Statistiken zu Zugunfällen anbringen...mein Verdacht ist aber, dass diese zumindest um ein Zahnfaches niedriger ausfallen dürften.



    Sorry, dass das jetzt so Fußballfern geworden ist. Aber es kann nicht sein, dass man, ohne ernsthaft eine Ahnung zu haben was eine PCR überhaupt macht, so einen Quatsch im Internet verbreitet. In dem Sinne fand ich es wichtig das mal richtig zu stellen. Ich bin übrigens im Rahem einer HiWi-Stelle am Durchführen solcher Tests beteiligt, würde also behaupten, dass ich ein gewisses Grundwissen zu dieser Thematik habe.

    Nachdem wir also die NRW-Regelung zum Sport übernommen haben und die Sportplätze erst geschlossen blieben, werden sie ab Montag geöffnet.

    Jetzt aber mit folgender Einschränkung:

    Erlaubt ist der Sport von höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten, Einzeltraining oder Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis 14 Jahren mit zwei Aufsichtspersonen. Bei letzterem sei allerdings darauf zu achten, dass der Mindestabstand von fünf Metern dauerhaft eingehalten wird... Es handelt es sich um keine Freigabe für Sport und Training jeglicher Art, vielmehr ergibt sich durch das strikte Einhalten von fünf Metern Abstand von einzelnen Personen untereinander mehr oder weniger weiterhin um Individualsport.

    Eure Gemeinde ist einfach komplett lost.