Beiträge von MightyReds

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    Stimme da Follkao zu.


    Spätestens in der C-Jugend müssen die Teams sowieso zusammengewürfelt werden. Mit dem Hochziehen der E-Jugendspieler löst ihr keine Probleme, verlagert diese nur auf einen späteren Zeitpunkt.

    Wenn deine schwächeren Spieler jetzt schon "Probleme" gegen gleichaltrige Kinder haben, wie sollen sie sich gegenüber 2 bis 3 Jahre ältere behaupten? Wieso den jüngeren die Möglichkeit nehmen, sich unter Normalbedingungen weiterzuentwickeln?


    Ich würde von dem Vorhaben Abstand nehmen und sehe keinen Sinn dahinter.

    Phlips


    Wäre schön, wenn du berichten könntest, wie es jetzt läuft.


    Bei mir hat es sich bewährt (E - Jugend), das Training mit einer Tummelphase zu beginnen. Wirklich die ersten 5 Minuten frei machen lassen und danach erst zusammenrufen. Danach beginne ich immer mit einem freien Spiel (je nach Spieleranzahl auch Turnier) mit kleinen Teams und kurzer Spielzeit (pro Spieler im Team eine Minute).


    So haben die Kinder schon am Anfang ihr Fußballspiel bekommen. Gleichzeitig ist es auch ein kleines "Druckmittel" zum pünktlich Kommen. Wer bis zur Teameinteilung nicht da ist, muss warten bis das Turnier fertig gespielt wurde und macht sich als Ballholer nützlich. Gefühlt läuft das Training danach ruhiger und konzentrierter ab, als wenn ich darauf verzichte.

    Das freie Spiel sollte keine Belohnung für gutes Üben sein und nicht nur am Ende vorkommen.


    Die Idee von d-rose1 werde ich mal übernehmen. Demjenigen 5 Min vom Ende abziehen, der den Trainingsablauf nach Ermahnung weiterhin stört. In der Zeit, wo alle noch spielen, kann er dann bereits mit dem Aufräumen beginnen.

    Momentan ärgere ich mich sehr über die fehlende Zuverlässigkeit bzw. Interesse der Eltern.

    Das äußert sich darin, dass Kinder nicht zum Training abgemeldet werden, Trainingszusagen nur lose aber nicht bindend zu sein scheinen und keine Rückmeldungen zur Spielteilnahmen eingehen.


    Vor allem auf Zusagen zu irgendetwas darf man heutzutage anscheinend nichts mehr geben. Gefühlt sind Anmeldungen nichts mehr wert und wenn sich spontan etwas besseres finden lässt, wird sich eben abgemeldet. Wer muss die Konsequenzen tragen? Die Kinder, die da sind...

    Und diese kommen gern. Das Problem sind die Eltern! Da kommen Kinder nicht zum Training, weil Eltern nicht fahren können. Auf die Idee nach einer Mitfahrgelegenheit zu fragen, kommt man nicht von selbst. Anscheinend zu viel verlangt. Da kommen Kinder nicht, weil den Eltern 2x Training zu viel ist. Da kommen Kinder nicht, weil die Oma plötzlich doch Geburtstag hat... Das ließe sich endlos so fortführen.


    Wenn der 09er Jahrgang in die D-Jugend wechselt, werde ich das Team abgeben. Sollte sich niemand finden lassen, dann Pech gehabt. Nur weil ich keine eigenen Kinder im Verein habe, heißt es doch nicht, dass ich mir meine Teams nicht auch aussuchen darf.

    Wenn meine Erwartungshaltungen zu hoch sind, könnt ihr mir das gerne sagen. Eigl erwarte ich von den Eltern nur:

    • pünktliche Absagen (durch die Teampunkt App stark vereinfacht)
    • regelmäßige Trainingsteilnahme (75% sollten meiner Meinung nach mindestens in der Saison drin sein)
    • Mithilfe bei Turnieren (ohne dass täglich eine Erinnerung stattfinden muss)

    Vertrauen, Zusammenarbeit und Zuverlässigkeit sind für mich Werte, über die ich nicht diskutieren brauche. Ohne funktioniert ein Mannschaftssport nicht. Im Kinderfußball liegt es an den Eltern, diese Grundsätze einzuhalten. Anscheinend ist das bereits zu viel verlangt.


    Okay, zugegeben, alles schon in diesem Thread in irgendeiner Form gelesen. Dennoch muss ich es kurz ablassen X(

    Ich weiß nicht, wie die Turniere dort organisiert sind. Liegen alle drei nicht in meiner Umgebung.


    Aber ich würde lieber 10 Euro bezahlen und auf ein gutes Spielzeit/Pausen Verhältnis kommen, als kostenlos Pausenzeiten von etwa einer halben Stunde zwischen den Spielen hinnehmen zu müssen. Einige wird das weniger stören, aus diesem Grund meide ich jedoch die meisten Hallenturniere...

    Vermutlich kriege ich gleich wieder einen Rüffel, weil das ja keine Frage an den Professor ist, aber ich antworte gern.

    Hier bist du im richtigen Thread, da gibt es keinen Rüffel ;)

    Für G bis F mag das im Ligabetrieb auch o.k. sein. Ab E Jugend im Ligabetrieb auf Minitore zu spielen halte ich demgegenüber für nicht vermittelbar, weil die halt auch auf große Tore spielen wollen.

    Funino ist nur in der F-Jugend als offizieller Spielmodus vorgesehen. Die E-Junioren spielen 5er Fußball. So findet eine stetige Veränderung der spielbezogenen Parameter (Spielfeldgröße, Anzahl Spieler, Ballgröße, etc.) mit Rücksichtnahme auf das Kind statt.


    Es geht also nicht allein um die Einführung von Funino, was einem klar werden sollte, wenn man sich näher mit dem Thema auseinandersetzt. Einige lesen jedoch nur die oberflächigen Berichte bekannterer Zeitschriften und sind dann in ihrer Meinung bereits festgefahren, dass der Vorschlag nur Quatsch sei. Ich denke, viele dieser Missverständnisse lassen sich aus dem Weg räumen, wenn diejenigen erst lesen würden und dann erst ihre Meinung kundtun.

    Das kam von den Kids alleine. Den einen oder anderen muss ich manchmal schon zum Funino schubsen.

    Zum 7 vs. 7 keinen...

    Da interessiert mich die Frage, ob das nun Erscheinungen sind, die aufgrund der Umstellung kommen bzw. wie es aussieht, wenn der erste Jahrgang von Beginn an im neuen Modus spielen wird? Der 7er Fußball ist schon seit Jahren etabliert und wird von vielen nicht mehr in Frage gestellt.

    Deswegen finde ich es immer unglücklich, zu sagen, die Kinder akzeptieren Funino nicht als Spielmodus.


    Wie viele dieser Trainer/Kinder haben bereits an einem Funino-Spieltag teilgenommen? Fechter und hinkebein habt ihr schonmal an einem solchen Festival teilgenommen? Wie waren eure Eindrücke? Wie hat es den Kids gefallen?

    Hallo Matthias Lochmann,


    ich habe nur eine kleine und nichtwissenschaftliche Frage bzgl. der Spielmodi innerhalb eines Festivals. Der Champions League Modus mit Auf- und Abstieg ist mir geläufig. Weniger bekannt sind mir die Begriffe "Hammes Modell" und "Ananas Modus". Würden Sie diese bitte kurz erläutern?


    Vielen Dank schon einmal im Voraus.

    Meine Art funinio zu spielen, davon habe ich noch sehr viele Varianten

    Das ist das schöne am Funinofeld. Die Möglichkeiten zur Variation sind gerade durch die 4 Tore und der Torschusszone so vielseitig.

    Bei meinen Jungs kommt das Messi-Spiel echt gut an (1 Angreifer gegen 3 Verteidiger auf alle 4 Tore), was ich gern zum Schwerpunkt Dribbling miteinbaue. Was auch gut lief, war das Spiel auf wechselnde Tore. Team Blau und Rot durfte nur dort ein Tor schießen, wo ein Leibchen ihrer Farbe auf dem Minitor lag. Diese wurden im Spielverlauf ständig woanders hingelegt. Hier ließ sich gut sehen, wer den Kopf oben behielt und wer im Ballbesitz nach unten schaut, diejenigen standen häufiger vor einem geschlossenen Tor. Allein durch die Änderung der Torregeln (Mannschaft spielt auf die quer gegenüberstehende Tore oder auf alle 4 Tore) merkst du ziemlich schnell, wie flexibel die Spieler sind.

    Aber nachdenken war im Spiel auf das zentrale Tor nicht in dem Sinne nötig, wie es beim Funino ist.

    Wie bereits von jemand anderem erwähnt, ist der Aufbau des Funinofeldes deutlich einfacher als das Herumgeschiebe der Jugendtore. Gerade, wenn ich allein bin, ist Funino schneller und weniger angestrengt aufgebaut.

    Seit Beginn dieser Saison spielen wir im Training Funino viel häufiger als "normalen Fußball". Am Mittwoch erst wieder, diesmal viel mit verschiedenen Bällen (vom Tennisball bis zum Rugbyei alles dabei) gearbeitet. Das Jugendtor holen wir meist auch gar nicht mehr aufs Spielfeld. Das Herumgebolze vor Trainingsbeginn (fairerweise muss ich sagen, dass die Kids immer öfter 12 Monate spielen, wenn Jugendtore bereit stehen) hat sich zu einem gemeinsamen Spiel auf die Minitore entwickelt.

    Das ist eine gute Idee. Gerade einen Leitfaden für die ersten Schritte parat zu haben, hilft ungemein. Es muss nur, wie Trainer E sagt, auch angenommen werden. Daran scheitern die Konzepte in den Amateurvereinen meistens, weil es keine Kontrolle gibt bzw. Möglichkeiten zur Durchsetzung fehlen. Liefert jemand im Job schlechte Arbeit ab, wird er abgemahnt und am Ende gekündigt. Liefert jemand schlechte Arbeit im Kinderfußball ab, wird es geduldet, da die Alternativen fehlen.


    Konzepte einzuführen macht demnach nur Sinn, wenn der Verein bereit ist, dieses auch konsequent zu verfolgen. Alle anderen Wege sehe ich zum Scheitern verurteilt.


    Dein erstes Posting habe ich nicht ganz verstanden. Wobei ich es eher so sehe, dass ein Konzept die Bibliothek wäre mit ersten zusammengetragenen Informationen, die zu dem Auftreten und den sportlichen Ansichten des Vereins passen, denen ich als Trainer irgendwie zustimmen muss, sonst wäre ich nicht dort. Dieses Konzept gibt bei Bedarf Literaturtipps an den Trainer weiter, die zum Verein passen. Somit muss der Trainer nicht mehr zwischen "schlechten und guten" Quellen unterscheiden, sondern bekommt bereits auf seine Philosophie zugeschnittene Empfehlungen.

    Wenn es anders gemeint war, dann entschuldige bitte.

    Sollte jetzt nicht als fachliche Kritik verstanden werden.

    Keine Sorge, ich möchte keine Diskussion über den Inhalt anfangen. Wie bereits gesagt, nicht alle dort beschriebenen Punkte sehe ich heute genauso wie zu dem Zeitpunkt. Das gehört ebenso zum Konzept dazu, die stetige Anpassung und Weiterentwicklung.


    Danke für die Kritik. Du hast recht, ich wollte ziemlich viel miteinbauen und das Konzept stellt mein "damaliges" Optimum dar. Also den Zustand, den ich mir persönlich gewünscht habe. Im Nachhinein bleibt mir immer noch die Möglichkeit, dieses erst einmal auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu komprimieren. So käme Schritt für Schritt immer mehr hinzu. Ähnlich dem Bau eines Hochhauses: Bevor die einzelnen Stockwerke hochgezogen werden können, muss das Hochhaus auf dem Papier schon stehen.

    Ich hatte bereits Präsentationen und Zusammenfassungen vorbereitet, die dieses Vorgehen verdeutlichen. Zum Einsatz sind sie nie gekommen. Evtl. lade ich sie auch noch einmal hoch, wenn ich sie wiederfinde und Lust habe, sie zu anonymisieren.


    Um das Gefühl des Erschlagenseins zu umgehen, könnte man das Gesamtkonzept auch in mehrere, dafür schlankere Abschnitte unterteilen und gesondert betrachten: sportliches Konzept, Konzept des Miteinanders, etc.


    Die Musterübungseinheiten können natürlich auch in den Anhang genommen werden. So ist der Mittelteil entschlackt. Gleiches gilt für die Beispiele zu den vereinfachten Spielen und co. Der Grund, warum diese direkt bei der Altersgruppe stehen, ist eigentlich der gewesen, dass direkt ein Beispiel auf die Theorie folgt, ohne einmal komplett durchblättern zu müssen.

    Du bist also der Meinung das die Punkte E+F Nur individuelle Erfahrungen sind die nur EnterTrainer gemacht hat?

    Ich bin der Überzeugung das nahezu alle Trainer von Jugendmannschaften genau diese Punkte bestätigen können

    Zu Punkt E) stellt sich die Frage, inwieweit Gruppentaktiken in einer F-Jugend sinnvoll sind. Die Antwort sei aber einmal offengelassen. Sollte nicht eher der Spruch "Alle greifen an, alle verteidigen" gelten? Ich denke, dies ist der Wunsch vieler Trainer und könnte man so übernehmen. In welcher Spielform lässt sich dieser Grundsatz eher aneignen? Die Fragestellung auf die Teamgröße reduziert, lässt die Schlussfolgerung zu, im Funino trägt der einzelne mehr Verantwortung. Bleibt einer vorne/hinten stehen, entstehen sofort Unterzahlsituationen. Im 7er Fußball ist die Auswirkung geringer, wenn sich einer aus dem Spiel heraushält. Im Knäuel vor dem zentralen Tor macht es keinen Unterschied, ob nun 13 Kinder herumwuseln oder nur 10. Übersichtlich ist etwas anderes. Betrachtet man die Spielfeldgröße, spricht auch alles eher Richtung Funino. Das Spielfeld ist kleiner, die Breite muss aufgrund der außenstehenden Tore genutzt werden.


    Punkt F) lässt sich in der Theorie nicht zeigen. Da müssen empirische "Beweise" herhalten und es gibt im Forum einige, die bereits mehr oder weniger regelmäßig an Funinospieltagen teilnehmen. Wenn sich bei denen eine Verschlechterung des Mannschaftsgefüges eingestellt hat, können sie gern berichten. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, lasse mich aber eines besseren belehren.

    Vielleicht schließt Funino auch nicht die Lücke zwischen dem momentan besten und schlechtesten. Gleiches gilt auch für den 7er Fußball. Ich halte aber an der logischen Überlegung fest, dass mehr Ballkontakte oder allgemein längere Einsatzzeiten einer besseren Entwicklung zuträgt, als es bei Passivität der Fall ist. Dies kommt vor, wenn nur die stärksten an den Ball kommen. Wie viel bloß ein Kind aus einem Spiel mitnimmt, in dem es nur den Ball verloren hat, Zweikämpfe nicht gewinnen konnte und nicht angespielt wurde? Vielleicht schaffst du es, diese Frage zu beantworten. Macht es für dich Sinn, (d)ein Kind auf ein Elitegymnasium zu schicken, wenn es "nur" das Zeug zur Realschule hat? Nach der Logik würde das Kind davon profitieren. Wieso es negativ sein sollte, mit gleichstarken zu spielen, übersteigt auch meinen Horizont.

    Es ist wirklich unfassbar schwer "neues" in die Fußballwelt zu bringen.

    Wir sehen es ja momentan beim Funino ;)


    Des Weiteren ist es mir als JL zeitlich nicht möglich, dass einhalten des Konzeptes zu kontrollieren.

    Selbst wenn, was mache ich wenn ein Trainer sagt er macht das anders?

    Wir sind leider kein Bundesligaverein, bei dem die Trainer Schlange stehen...


    Nicht falsch verstehen, ich finde Konzepte vom Grundsatz gut.

    Man darf sich aber nicht zuviel davon versprechen und das die gesamte Trainerwelt sich nach dem Konzept richtet.

    Da hast du vollkommen recht. Bei vielen Vereinen mutiert es schnell zum Papiertiger, wie du bereits sagtest. Gleichzeitig gibt es, hoffentlich, auch Beispiele, in denen sich daran gehalten wird. Gehen wir davon aus, dass zwei Vereine in etwa die gleichen Voraussetzungen haben, wieso klappt es bei den einen, bei den anderen jedoch nicht?


    Zu denken, es reicht zu sagen: "Wir haben von nun an ein Konzept und ihr haltet euch dran." ist naiv. Gleiches gilt für empfohlene Lektüre. Ich kann noch so oft darauf hinweisen, wie sinnvoll das Buch von Horst Wein ist, wer sich nicht näher damit beschäftigen möchte, wird es nicht lesen. Dafür ist eine möglichst professionelle, wie auch immer dies im Breitensport definiert sein mag, Infrastruktur notwendig.


    Dies ist auch einer der Gründe, warum es dieses Konzept nie in den Verein geschafft hat. Allein die Präsentation vor einem kleinen Kreis dauerte bereits 2 Stunden, da musste ich mich teilweise schon bezogen auf den Inhalt zurückhalten. Dies allen vorzustellen, würde Tage dauern. Eben weil die Mehrheit nichts mit Horst Wein, Spielintelligenz und den Unterschieden zwischen den verschiedenen Philosophien anzufangen weiß.


    Das von MightyReds ist super, paar Sachen würde ich anders sehen, das liegt aber in der Natur der Sache.

    Da würde mich doch mal interessieren, was dies ist ^^

    Habe es mir auch eben angesehen. Gut gemacht. Ich habe auch schon oft versucht für mich niederzuschreiben, wie ich aus DFB Konzept, aktuellem Wettbewerb, Horst Wein Konzept, eigenem Verein und Pädagogik das richtige Konzept mache. Vieles davon finde ich bei dir wieder. Ich habe es nicht geschafft es auch wirklich niederzuschreiben und habe daher nichts zum verteilen. Bei mir landet es eher in Mindmaps, aber auch die verwerfe ich immer wieder.

    Ohja, keine Mindmap überlebte auch nur einen einzigen Tag :D Das ging so lange, bis ich das Thema Mindmap ad acta gelegt habe und einfach drauflos schrieb. Vor dieser "finalen" Version existierten dann minimum noch 2 weitere, ähnlich lange. Die vorletzte Version verwarf ich aufgrund der graphischen Aufarbeitung. Die Mittel in Word, oder auch meine Fähigkeiten im Umgang damit, waren begrenzt und ich wollte zu dem Inhalt passend eine Darstellung haben, die zeigen soll "Hey, wir sind hier im Kinderfußball". Also alles etwas verspielter und mit Farbe gestaltet, an Heften und Zeitschriften angelehnt (große Inspirationsquelle waren die FT-Junior Ausgaben vor dem neuen Layout). Ziel wäre es gewesen, dieses eben als Zeitschrift für die Trainer drucken zu können.


    Den Versuch beide Philosophien zu vereinen, halte ich für schwierig umzusetzen. Aber nicht für unmöglich. Mittlerweile mache ich es so (E-Jugend):

    • 10 Min Spiel / vereinfachtes Spiel
    • 20 Min Übungen zum Schwerpunkt (häufig: ohne Druck -> verschärfter Druck -> Gegnerdruck) mit Variationen
      Aus der Übungsform wird Schritt für Schritt eine Spielform
    • 5 - 10 Min Koordination / Reaktion / Fangspiele
    • 10 Min Spiel / vereinfachtes Spiel vom Anfang
    • Restliche Zeit Turnierformen

    Natürlich alles mit ausreichend Trinkpausen.

    Ich merke, dass die Beteiligung am Training (Konzentration und Aufmerksamkeit in der Übung/Spielform) nach einem Spiel zu Beginn deutlich besser ist als wenn direkt mit Übungen gestartet wird. Das ist so der Punkt, dem ich jeden uneingeschränkt mitgeben würde.


    Genau so etwas wie du am Ende verlinkt hast, meine ich. Wer an einem Konzept schraubt, kann sich in diesem Thread (evtl. auch erfolgreich umgesetzte) anschauen und für seines Punkte herausfiltern.

    was haltet ihr davon ein gemeinsames Ausbildungskonzept auszuarbeiten?

    Generell eine gute Idee. Mir fehlt da aber noch die Vorstellungskraft, wie du dir das vorstellst ^^


    @All

    Danke für die Rückmeldungen.

    Hallo Trainertalker,

    da hier immer wieder nach Konzepten zum Reinschauen gefragt wird, veröffentliche ich ein von mir ausgearbeitetes, aber nie fertiggestelltes Skript.


    Die etwa 90 seitige PDF behandelt den Grundlagenbereich. Ihr werdet selbst sehen, dass nicht alle Seiten ausgefüllt sind. Einen Überblick darüber, was daraus hätte werden sollen, kann man sich dennoch problemlos schaffen.


    Über inhaltliche Aspekte lässt sich sicherlich streiten. Auch ich sehe einige Punkte heute anders, als ich damals geschrieben habe. Bedenkt bitte auch, dass dies alles als Hobby und in einigen Abendstunden zusammengetragen und graphisch aufgearbeitet wurde. Erwartet dementsprechend nicht das Werk eines Profis. :S


    Wer sich dennoch dafür interessiert oder selbst an einem Konzept (mit dem Verein) arbeitet, kann vielleicht das ein oder andere daraus mitnehmen oder als Hilfestellung nutzen. Damit hat es zumindest mehr Nutzen als wenn es bloß auf meiner Festplatte verstaubt.


    Bevor ihr euch fragt, wozu die schwarzen Blöcke gut sind. Im Text möchte ich die Klarnamen verbergen und war zu faul, diese herauszuschreiben. Die größeren Balken decken Bilder meiner Spieler ab, die ich, vor allem beim Technikteil, miteingebunden habe.


    Falls jemand mal sein Konzept oder den Aufbau seiner Trainingseinheiten herzeigen möchte, würde ich mich natürlich darüber freuen :)

    Trainero hat da einen guten Punkt genannt.

    Durch Rotation wird solch einer Schuldzuweisung entgegengewirkt. Wer immer nur Stürmer spielt kann nicht wissen, wie abhängig jede einzelne Position von den Mitspielern ist. Natürlich kann man die Kinder auch immer wieder darauf hinweisen, genauso wie man bei kleineren Kindern immer wieder vor der heißen Herdplatte warnen kann. Selbst erfahren wirkt meist nachhaltiger (aber lasst eure Kinder jetzt nicht an die Herdplatte fassen ^^)


    Schwierig, dir also mit Tipps zu dienen. Mehr als deine Tochter zu unterstützen und ihr gut zuzureden wirst du als Elternteil nicht ausrichten können. Jetzt mit der Rotation zu beginnen, würde, so meine Befürchtung, die Situation kurzfristig womöglich nochmals verschlechtern, da diese neu eingeführt häufig zu schlechteren Ergebnissen führt. Da ich auch den Stellenwert des Ergebnisses seitens der Trainer nicht kenne, scheint dies keine Option zu sein. Ist aber auch ein längerer Prozess.


    Was die Rotation betrifft, kann ich nur von mir sprechen. Wir haben bei Niederlagen, auch mal bei höheren oder mehreren am Stück, niemanden, der sich über seine Mitspieler beschwert (zumindest so, dass ich es mitbekomme. Was zu Hause läuft, weiß ich nicht). Daneben erlebe ich bei anderen Teams bei Rückstand häufiger so ein Verhalten bereits auf dem Platz, und diese haben alle eines gemeinsam: Es wurde im Spiel nicht rotiert.

    Wie hoch der Einfluss ist, kann ich dir nicht sagen. Einen Zusammenhang sehe ich darin jedoch schon.


    Wie waren denn die Ergebnisse vor der Niederlagenserie? Ausgeglichen oder immer nur gewonnen?

    Aber wir alle können hoffen: Durch Funino haben wir bald viele, starke 1:1 Spieler in Deutschland, dann werden im Juniorenbereich alle Tabellen abgeschafft, dadurch haben die Spieler dann auch keinen Druck mehr, der Drop Off geht dann gegen 0 ( Frauen, Parties und Beruf sind dann in der B und A-Jugend zweitrangig) und Deutschland hat ein Abo auf EM und WM Titel. Halleluja.


    Warum ich das sage? MightyReds sieht das so.

    Der Schachzug ist charakterlich ganz schön schwach. Jemanden etwas zu unterstellen und im nächsten Absatz eine fortführende Kommunikation zu verweigern. Was du in mein Geschreibsel hineininterpretierst und schlussfolgerst, liegt im Endeffekt an dir. Die genannten Dinge habe ich jedoch so nie gesagt.

    Und ich schließe mich einem anderen User an. Ich werde deine zu erwartende Antwort nicht lesen und nicht mehr auf deine Kommentare eingehen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Auch bei dir wäre es zumindest von Anstand gewesen, wenigstens auf die genannten Punkte einzugehen. Da bleibt wohl nur zu sagen:

    Genau... Kaum hat jemand eine andere Meinung, schon will man nicht mehr diskutieren. Amüsant.


    und um alle Klischees zu bedienen: ;)


    PS: Ab jetzt nur noch themenrelevante Postings meinerseits. Versprochen.

    Ich persönlich frage mich bei der derzeitigen Diskussion in sämtlichen Foren immer: Was ist so schlimm daran, im Training viel Funinio zu spielen, aber am Wochenende ein Punktspiel auf Jugendtore zu spielen? So wird im Training geschult was wichtig ist und jeder bekommt seine Ballkontakte. Am Samstag wird dann auf große Tore gespielt sodass die Spieler ab der D-Jugend nicht vom Schlag getroffen wenns aufs große Feld geht.

    Jeder Trainer ist selbst dafür verantwortlich qualitativ hochwertiges Training anzubieten, dazu gehört definitiv auch Funinio. Das verändern der kompletten Strukturen des Spielbetriebs finde ich im Sinne des Ausbildungsgedanken nicht richtig da wir für das Großfeld auf zwei Tore ausbilden. Eine bessere Idee wären meiner Meinung nach Turnier Formen mit vier Mannschaften an jedem Wochenende sodass die Spieler mehr Spielzeit mit niedrigeren Ergebnissen erleben können.

    Hallo FCSP04,


    wie du bereits sagst, der direkte Wechsel vom Funino auf das Großfeld ist unsinnig. Dies ist zum Glück auch nicht geplant. Funino als Wettspielform soll für die F-Junioren eingeführt werden, somit deckt es nur einen Teil einer aufeinander aufbauenden Wettspielstruktur ab. Ab der E-Jugend käme es mit dem 5er Fußball zu dem Spiel auf das zentrale Tor.


    Bei mir im Kreis wird der 7er Fußball von der G- bis zur E-Jugend praktiziert. Gerade unerfahrene Trainer orientieren sich bestimmt daran, um am Wochenende erfolgreich zu sein, was sich auf sein Training auswirkt.

    Es geht also nicht nur um die Einführung von Funino. Viel eher um ein gerechtes System für den Spielbetrieb, der sich dem Alter und gleichzeitig den Bedürfnissen der Kinder anpasst. Dies ist momentan nicht gegeben. Kinder müssen für den Spieltag nominiert werden, d.h. nicht alle können mit. Bei vielen sind es die leistungsschwächeren, weil es ein Spiel zu gewinnen gibt. Dann spielen die stärkeren oftmals durch, die weniger guten musste man jedoch mitnehmen, um sein Team aufzustocken. Daneben erhalten alle Spieler auf dem Feld weniger Ballkontakte, was auf der großen Anzahl an mitspielenden Kindern zurückzuführen ist.


    Ich möchte dir folgende Frage(n) stellen: Spielst du im Training 7vs7? Wieso?