Ich fand die Kommunikation des Fechtclubs auch in Ordnung, auch wenn diese an den meinen Vorstellungen (Breitensport) weit vorbei gerauscht ist. Ich hab gegoogelt, nachgefragt, hingefahren. Erst vor Ort habe ich an der Tür das Schild Leistungszentrum gesehen. Und ja, andere Vereine stellen sich anders auf (auch preislich) sind aber von der Fahrerei wieder sehr unattraktiv. Sollte mein Kleiner partout Fechten wollen (glaub ich aber gar nicht unbedingt) dann kann er mir ein paar Monate in den Ohren liegen. Dann sehen wir weiter. 
Ich hab beim Volleyball mal einen Jungen nicht in die Kreisauswahl bekommen, weil er zu klein war. Die Eltern waren beide sehr groß und jedem hätte klar sein müssen, dass er wachsen wird - wenn auch später. Aber das hat keinen interessiert. Fand ich auch deppert.
Ein sechszehnjähriges Rudertalent (Niveau Deutsche Jugendmeisterschaften) sagte mir kürzlich, dass ihm der Sport immer zwar immer noch Spaß macht, ihm aber der stetig steigende Druck immer mehr zur Last wird. Er sieht sich am Ende der Jugendzeit im Ruhestand, damit er sich auf einen Studiengang o.ä. konzentrieren kann.
Bezogen auf den Fußball geht mir immer durch den Kopf, dass man Kinder im Alter von 12/13 Jahren in eine Berufsausbildung steckt. Dass man erwartet, das die Kinder diesem Berufswunsch ihre gesamte Kindheit/Jugend unterordnen und allzuoft auch die Gesundheit gleich mit. Ich finde das alles wenig attraktiv denn anders als im normalen Arbeitsleben haben die "Lehrlinge" an Ende der Zeit gar nichts in der Hand! Irgendwann spült es sie aus dem System raus. Fertig.
Überhaupt gehen mir immer mehr die Jugendlichen nahe, die es nicht schaffen, deren Träume platzen...