Eigentlich geht diese Debatte aber am Kernproblem vorbei. Lösungsansätze zu den beschriebenen Problemen gibts viele und alle könnten funktionieren, wenn die handelnden Personen einsichtig wären. Hier jedoch diskutieren wir mit einem gefrustetem Vater.
Die Debatte, wie man mit der Nominierung von Trainerkindern umgeht ist ja nur ein Nebenstrang (aber ein durchaus interessanter
)
Wenn ich fünf Trainer samt Söhnen habe, dann wären bei mir per Definition drei Trainer beim Spieltag nur Eltern, denn zwei am Rand reichen völlig. Somit könnten die Trainer rotieren und die Söhne entsprechend auch aussetzen. Hilft dem TE aber nicht weiter.
btw: ich habe das mal gemacht: habe meinen Sohn wie alle anderen bei einem Hallenturnier nicht nominiert. Statt dessen war er bei der Oma. Ich habe das Kind also am Abend vorher 70 km zur Oma gebracht und bin wieder heimgefahren. Am Sonntag dann die Prozedur zurück. 4 h im Auto und 280 km auf dem Tacho.
Um es klar zu sagen: ich habe das aus eigenem Antrieb gemacht und die Oma hat sich auch gefreut. Aber in der Halle dann, beim Turnier wurde ich dafür kritisiert, dass ich doch den stärksten Spieler nicht zu Hause lassen könnte. Wie man denn so gewinnen wolle. 
Ein anderes mal wollte ich das Team nicht im Stich lassen, obwohl mein Sohn bettlägerig krank war. Der Papa blieb daheim, ich habe meinen Großen (seinerzeit 9) 2 h vor seinem Spiel ohne weitere Aufsicht an seinem Platz abgekippt (Auswärts) und ich bin dann zum Spielfest meiner Mannschaft gefahren.
Hat das jemand honoriert? Nö, stattdessen hab ich an diesem Tag mit einem Vater rumgezankt, warum sein Sohn nicht seine eigenen Stutzen anziehen dürfte, die gelben würden ihm besser gefallen als die schwarzen vom Trikotsatz.
Mein Idealismus an der Stelle (behandle alle immer 100% gleich) hat über die Jahre mit den gemachten Erfahrungen jedenfalls einen Knacks bekommen. Denn egal wie gut man es versucht zu machen, es meckert eh immer einer rum. So what.
Ich glaube, jeder muss in seinem Umfeld eine für sich gute Lösung finden. Sie muss zum Team, in die Familie und zum Kind passen.
Ich finde es jedenfalls sehr entspannt, ein Team ohne eigenes Kind zu trainieren. Kann ich echt empfehlen