Beiträge von Goodie

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Man kann vieles berücksichtigen: wie zuverlässig sind die Kinder, in welcher Konstellation haben die Spieler bisher gespielt, wie sind die Jahrgänge verteilt und wie war das Einteilen bisher üblich? Bei einigen gibts auch verbrannte Erde (ich spiele nicht mit xyz) usw usf. ein schier unauflösbarer Knoten.


    Wer kein echtes Konzept hat, wird immer wieder und quasi jedes Jahr neu an den immer gleichen Problemen hängen bleiben.

    Und wer Verein-im-Verein duldet, hat im Kleinfeldalter zwar Ruhe aber guckt ein paar Jahre später sparsam.


    Je nachdem was üblich ist, würde ich sogar nur 3 Teams bilden und schon die D-Jugend ins Auge nehmen. Ein Jahr ist schnell vorüber und ab Februar mehren sich die Anfragen nach Vorbereitungsspielen auf D-Feld...

    Die Felder werden auch gerne von Jungs genutzt, die in ihrer Freizeit auf dem Sportplatz abhängen. Was ich auch immer positiv finde, die Jungs sollen ja bolzen und Abstand halten.

    Uh, das ist bei uns zur Zeit absolut verboten. Man muss sofort nach dem Training die "Todeszone" verlassen. Was fürn Aufriss aber Hauptsache, die Grundschüler sitzen am Montag wieder in Klassenstärke in einem engen Zimmer...


    Freude: die Kinder nehmen auch hier das C-Training dankbar an. Sowohl der STP wie auch die Vereine bieten wieder Training... Es geht aufwärts

    Die ganze Sache war eine Farce und hätte so nie ablaufen dürfen. Wir haben ihn sozusagen verarscht.

    Wie ist diese Geschichte denn ausgegangen? Je nachdem wie lange es her ist, lohnt sich auch mit zeitlichem Versatz ein klärendes Gespräch. Vielleicht läuft dem Spieler dies ja auch noch nach.



    Ich habe insgesamt viel über die Tücken der Kommunikation gelernt. Und welche Macht das Stänkern hat. Und dass etwas trotz "gut gemeint" grandios nach hinten losgehen kann. Die Fehler haben wohl alle eher auf der kommunikativen Ebene stattgefunden.

    bei uns ist das so geregelt:

    es sind 5 Kinder beim Training und es sind Laufbahnen abgesteckt die je 3 m breit sind. Jeder Spieler hat sein Aufenthaltshütchen und darf dort pausieren und trinken.

    Innerhalb der Bahnen gibts dann Laufschule, Dribblings und kleine Wettrennen. Dazu dann ein bißchen Stabi und Gymnastik und Torschusstraining mit div. Finten o.ä.. Dazu gibts pro Spieler ein Wartehütchen, von dem sie dann jeweils eins aufrücken.


    O-Ton Sohn: Das ist das mit Abstand beste Training. ;)

    Hallo,


    also ich würde die Finger davon lassen... Aus folgendem Grund: wenn das was werden soll, dann musst du Spaß daran haben. Den kannst du aber mit solchen Spezis aber nicht haben. Das Problem ist vielmehr, dass diese zwei Kinder locker 3/4 deiner Aufmerksamkeit ziehen werden. Und sich somit deine Unzufriedenheit steigern könnte.


    Manchmal ist das ein Mann/Frau Ding und ein anderer Trainer kommt vielleicht mit diesen Kindern zurecht.


    Wenn du Lust aufs Training hast, dann such dir ein Team, was zu dir passt! Dann ist das ein tolles Hobby. viele Elterntrainer müssen einen Haufen Kompromisse eingehen - du als "Außenstehende" musst das nicht!


    Zum Thema Entgelt: Viele Elterntrainer legen darauf kaum Wert, weil sie finanziell durch ihren Beruf gut ausgestattet sind. Du wirst ja sicher noch in der Ausbildung sein und da sieht die Sache dann anders aus. Daher könntest du an den Verein kommunizieren: gibt mir 9,50 €/h, dann muss ich nicht kellnern und dann kann ich hier 12 h pro Woche arbeiten (oder so). :saint: Soooo arm kann der Verein ja nicht sein, wenn er FSJler beschäftigt.

    Da bin ich sehr viel pessimistischer. Die Gesellschaft wird die Vorteile sehr schnell wieder vergessen haben, wenn das normale Leben wieder erlaubt sein wird.

    Ich bemühe mal ein fußballfernes Beispiel. In einem Freizeitpark mit modernen Achterbahnen hatten die Leute bislang kein Problem, sich in eine 2 Stündigige Warteschlange zu stellen, um einem Vergnügen und Kick von vielleicht 2 Minuten nachzugehen. Mit dem aktuell erlernten Verhalten denkt man: kann ja nicht gehen! 1,5 m Abstand? Geht in den Wartebereichen ja nicht. Und doch sind Freizeitparks sind wieder offen. Mit Maskenpflicht in den Wartezonen und es wird genug Menschen geben, die dort hin pilgern.

    Sobald die Maskenpflicht vom Tisch ist, wird man sich auch wieder auf die Pelle rücken.


    Beispiel von viel gewichtigerer Tragweite wäre die Klassengröße in unseren Schulen. Mein Sechstklässler sitzt mit 30 Kindern in einer Klasse! Mit sehr viel kleineren Arbeitsgruppen kann man sehr viel bessere Ergebnisse erzielen. Das wusste man auch schon vor Corona aber man ignoriert diese Kenntnisse bewusst und investiert nicht in Bildung.


    In NRW sind ab dem 30.5. lt. offizieller Homepage Wettkampfsport für Kinder/Jugendliche und Amateure wieder erlaubt. Da weiß man ja nicht, ob man lachen oder weinen soll.


    Das Paradoxon, dass die Maßnahmen als überzogen angesehen werden, wenn sie greifen, musste ja so kommen. Und zur Zeit kann wohl niemand sagen was überzogen und was nötig ist.

    Und in die Protestreihen mischt sich jetzt noch das Pack von den äußeren Rändern und die Aluhutträger. Auch das macht eine sinnvolle und bedachte Debatte schier unmöglich.


    Wenn man die Kommentare verfolgt, die zu dem illegale Fußballturnier in Oberhausen gepostet wurden, dann wird einem echt Angst und Bange. Tenor: "die Buli darf, die Jugendlichen werden kriminalisiert, lasst euch nicht länger verarschen, danke Merkel".

    Ich kann da nur fassungslos staunen, wie verschwurbelt einige denken. Man stelle sich dies zu normalen Zeiten vor, wenn 200 Leute einfach einen gesperrten Platz annektiert hätten.

    also die jetzigen Regeln sind so umfangreich und aufwendig, dass ich davon Abstand nehme. Ich werde noch abwarten

    In NRW glühen heute abend sicher die Whatsappleitungen.

    Es kann nächste Woche in Kleingruppen losgehen, ab dem 30.5. wieder mit Kontakt.

    (wenn die Fallzahlen nicht wieder ansteigen)


    Ich werde mit meiner G-Jugend noch bis Juni abwarten und überlassen den älteren mein Platzviertel

    Von daher sehe ich, dass der Plan der DFL Früchte trägt und Infizierte von Gesunden trennt.

    Ich glaube eher, dass die Verantwortlichen heute vom Stuhl gekippt sind weil sie felsenfest der Überzeugung waren: bei uns nicht!


    In NRW soll der Vereinssport bald wieder starten dürfen allerdings lt. H. Laschet erstmal nur die kontaktarmen Sportarten wie Reiten oder Leichtathletik.

    Wenn es für Vereine klare Regeln und Vorgaben gäbe, dann wäre ich echt begeistert. Denn dann müssen die Verantwortlichen in den Vereinen diese ja "nur" abarbeiten und umsetzen. Und das ist viel besser, als sich irgendwas auszudenken, was dann im dümmsten Fall nicht funktioniert und im Nachgang blöde da zu stehen.

    Abstandsregeln und Bambinitraining schließen sich ja irgendwie aus.


    Allerdings habe ich mir überlegt, das ganze als Eltern-Kind-Training aufzuziehen.
    Die Eltern achten dann darauf, dass die Abstandsregeln eingehalten werden und fungieren als direkter Spielpartner/gegner. Somit muss man sich also Spiele und Aufgaben überlegen, die die Kinder mit ihren Eltern gemeinsam ausführen können. Somit wären ja sogar 1:1 Aufgaben denkbar.
    Das müsste doch gehen, oder?

    DAS Szenario möchte ich sehen, bei der gewertet wird und es Absteiger gibt. Ich halte es für vernünftig, aber es würde eine epische Klagewelle zahlreicher Amateurvereine nach sich ziehen.

    Viele müssen Abstriche in Kauf nehmen, Angestellte sitzen mit Kurzarbeit daheim und bangen, ob ihre Firma das ganze überlebt. Ganze Branchen bangen. Ein Reisebusunternehmer möchte ich jetzt nicht sein oder eine Veranstaltungsagentur.


    Aber im Fußball wird geklagt, weil mimimi. Wenn ich König von Deutschland wäre, würde ich diese Klagen überhaupt nicht zulassen und der Drops wäre gelutscht. Es geht um was Großes bzw dessen Verhinderung und nicht um die Frage ob Landesliga oder Verbandsliga.

    Ein Trauerspiel, wenn es wirklich zu klagen käme - wobei ich auch fest damit rechne.

    Es ist einfach viel zu viel Geld im Fußball unterwegs, auch schon in den unteren Ligen. Wäre das alles richtiger Amateursport, würde es kaum einen ernsthaft jucken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Basketball oder Hockey in diesen Ligen überhaupt über eine Klage nachgedacht wird.



    Mein Hauptargument für einen Abbruch sind die unglaublich starren Regeln für einen Vereinswechsel, welche mich schon immer extrem stören, da sie bis runter in die E-Jugend gelten. Weil sie so sind wie sie sind, muss man sich halt für eine Saison verpflichten. Das ist im Sinne einer gescheiten Planung ja auch nicht grundsätzlich falsch. In dem Zusammenhang kann man aber nicht einfach die Saison beliebig verlängern und die Wechselfristen gleich mit. Das hat ja was von Leibeigenschaft.

    Das wäre ja auch alles kein Problem, würde es überall gut laufen (nicht sportlich, ich meine eher zwischenmenschlich). Aber landauf, landab dürfen Brüllaffen und ähnliche Individuen ihr Unwesen treiben...

    Deswegen plädiere ich im Jugendbereich für einen Abbruch und die Erwachsenen können meinetwegen machen, was sie wollen. Das ist mir wurscht. :saint: Zumal es hier ja nicht zu Jahrgangswechseln kommt.

    Hier werden die Viertklässler auf alle verfügbaren Lehrkräfte verteilt, sprich 6 Kinder pro Gruppe...

    Die Schule hat darüber hinaus noch keine Anweisungen oder Hilfestellung erhalten, wie man die Auflagen erfüllen könnte.


    Ich als Mutter bin eher entspannt. Als Trainerin jedoch mehr als vorsichtig. Ich möchte am Ende nicht vor Gericht landen denn sollte was passieren, hört die Freundschaft bekanntlich auf.

    aber ich halte mich mit Unglücklichsein nicht auf...

    Nee, warum auch - denn die Krise hat für mich auch handfeste Vorteile!

    1. Keine Termine = Ruhe!

    2. ich habe Urlaub

    3. das Wetter ist prima (wenn man von den Nachteilen der Trockenheit mal absieht)

    4. die Nichtaktivitäten haben uns als Familie wieder näher zusammengebracht

    5. der Flur ist frisch gestrichen.

    Ich wage mal einen ganz anderen Gedanken:

    wir haben rund 3.000 Tote jedes Jahr durch Straßenverkehr: niemand verbietet Autos, wir bekommen nicht mal ein Tempolimit auf Autobahnen.

    120.000 Menschen sterben an den Folgen von Rauchen. Immerhin wird man inzwischen als Passivraucher geschützt aber Kippen verbieten? ein No Go.

    11.000 sterben nach Unfällen im Haushalt... ich habs immer schon gewusst: Fensterputzen ist (zu) gefährlich.

    Rund 1,7 Mio Menschen sind alkoholabhängig. Allein die Zahl sollte ausreichen, das Zeug einfach zu verbieten. Aber auch von 77.000 Tote jährlich lassen wir uns doch unser Feierabendbierchen nicht verbieten.


    Laut den bisherigen Untersuchungen (Obduktionen) der an Covid-19 verstorbenen waren alle Verstorbenen vorbelastet oder alt. Bisher haben wir ALLES gestoppt (finde ich richtig) und suchen nun nach Lösungen, wie wir langfristiger mit dem Virus umgehen können.

    Und müssen wir nicht unsere Bemühungen vervielfachen, die Risikogruppen zu schützen und auf der anderen Seite die nicht gefährdeten wieder ins "normale gesellschaftliche Leben" entlassen?

    Und müssen wir nicht auch eine gewisse Anzahl von Opfern in Kauf nehmen? Eine ethische Frage, ich weiß.

    Aber dagegen muss man in der Tat auch die Folgen eines langen Lockdowns gegenrechnen.


    Ich fand es recht erholsam, dass mal vier Wochen Ruhe war im Parteiengeplänkel aber inzwischen glaube ich, dass wir die Debatte um den richtigen Umgang am besten finden werden, wenn alle ihre Meinung einbringen. Die Gruppe ist idR besser als der Einzelkämpfer.

    Der allgemeine Lockdown muss nun intelligent wieder gelockert werden. Alles, wo Distanz halten geht, muss auch wieder möglich sein. Tennis ist hier das beste Beispiel! Eine Quadratmeterzahl für ein Geschäft ist in meinen Augen Quatsch während Kunde/qm durchaus Sinn ergibt. Das Problem ist, dass der gesunde Menschenverstand sehr unterschiedlich gelebt wird und jedem die Jacke näher ist als die Hose.


    Die Hauptherausforderung sind in meinen Augen in der Tat die Schulen. Unsere Grundschule hat 8 Klassen und 10 Räume. Wie bitte soll man hier die 200 Kinder dauerhaft auf Abstand beschulen? Am 4.5 gehts für die Viertklässler wieder los. 57 Kinder verteilt auf die ganze Schule, das ist sicher kein Problem. Man hat ja noch Platz! Und dann? Was machen wir dann?

    Und so habe ich die Hoffnung, dass wir langfristig endlich mal umdenken, und die Kinder nicht mehr in Klassen mit 30 stopft...

    Ok, das Bambiniproblem ist vielleicht auch ein Privatproblem, denn ich würde durchaus gerne neue 15er aufnehmen und die 13er in die F entlassen. Aber klar kann irgendein Vater die 2015er trainieren und spielt dann halt noch nicht. Weil nachmelden würde ja wegen laufender Saison bei uns nicht gehen!


    Aber nehmen wir mal den 2009er Jahrgang. Der ist auf dem Sprung ins Goldene Lernalter und würde normalerweise im Sommer in die D-Jugend aufsteigen. Der Sprung ist bekanntlich gewaltig... das größere Feld, die höher Anzahl der Spieler und Abseits verändern das Spiel massiv.

    Wenn man die Saison fortführt, egal wann spielen die Kinder also weiter als E-Jugend bis zum (bitteren) Ende. Und das kann ja im schlimmsten Fall noch länger dauern.

    Unterm Strich würde man also diesem Jahrgang das erste Jahr D klauen und sie würden im weiteren Verlauf nur ein Jahr D spielen, bevor sie schon aufs Großfeld müssten.


    Und was machen wir mit den Spielern, die das Zeut zur Kreisauswahl haben? Gar keine STP-Sichtungen für den 09er Jahrgang weil die 08er noch alles blockieren obwohl man wieder im Herbst spielen kann??? Das kann es doch auch nicht sein!


    Die Fortführung der Saison ist aus Vereinssicht im Erwachsenenbereich sicher eine gut gangbare Möglichkeit. Und wie die Saison 20/21 aussehen soll, könnte man sich dann ja immer noch überlegen. Aber für den Jugendbereich geht das IMO nicht.


    Und wechselwillige Spieler und Trainer wären ja auf unbekannte Zeit verhaftet, weiter in den alten Teams auszuharren, zumal man ja schon die Regeln geschaffen hat, dass Wartezeiten bei Sperren während Corona nicht akzeptiert werden können...

    Wenn das keinen Drop out verursacht, dann weiß ich es auch nicht.



    Ich plädiere jedenfalls für eine andere Lösung im Jugendbereich!

    Wann immer das so ist.

    Was ist denn der Vorteil davon?


    Das soll nicht polemisch sein (!) aber so richtig sehe ich keine Argumente. Ein Team, dass mit 12 Punkten Vorsprung die Liga rockt, wird das auch in einer neuen Saison hinbekommen (oder eben nicht, dann würden sie bei einem Aufstieg auch baden gehen).

    Das einzige Argument was ich finden kann, sind finanzielle Interessen der Senioren.


    Aber wenn man bis ganz unten schaut, zu den Bambinis, dann sieht das eben so aus, dass wir die Saison mit 2013ern und 2014ern irgendwann spielen müssten. Zur Not auch eben erst nächstes Frühjahr, wenn es sich im Herbst noch verbieten sollte. Und da die gemeldeten Teams gelten würden, so man die Saison weiter spielt, könnte ich auch keine Mannschaft mehr nachmelden

    Ich habe aber jetzt schon Anfragen von 2015ern, die nach der Krise einsteigen möchten. Was mache ich mit den Kindern???


    Und alle Jugendlichen verlieren in der Folgesaison die Erfahrung in dem angeblich richtigen Spielsystem. Ein C-Jugendlicher spielt noch D, die D-Jugendlichen hängen in der E und lernen kein Abseits usw usf.


    In sofern MUSS es in meinen Augen differenzierte Lösungen für die Senioren und die Junioren geben!