Beiträge von Goodie

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    Dreh es doch mal um: Welche Gründe gibt es für einen Spieler, den Verein zu wechseln?


    mangelnde Perspektive

    Unzufriedenheit

    Persönliche Kontakte (ich will mit meinem Freund in eine Mannschaft)

    altes Team löst sich auf


    Perspektive ist "einfach". Entweder hast du sie oder eben nicht. Perspektive geht übrigens nicht nur in Richtung Leistung. Ein Weg wäre ja auch zu kommunizieren: bei uns spielen alle Spieler gleich viel, egal wie gut oder schlecht sie sind. Somit bietest du eine Perspektive für Spieler, die bisher zumeist auf der Bank hocken.

    Wobei das dann nahtlos übergeht in Unzufriedenheit. Hier wirds zwischenmenschlich aber auch schwieriger. Nicht jeder, der unzufrieden ist, ist auch ein netter Kerl. Allzu häufig sind das ja auch die mit überehrgeizigen Eltern oder Kinder, die sich nicht gut in Gruppen integrieren können. Muss man halt gucken.

    Am erfolgversprechendsten finde ich den direkten Kontakt. Auf dem Pausenhof in der Schule dürfte ne Menge gehen. (An meinem Sohn graben zwei Klassenkameraden schon länger rum ^^

    In NRW sind die Grundschulen und Kitas wieder offen, zwar mit Einschränkungen hinsichtlich Anfangs- und Pausenzeiten (Es soll immer nur eine Klasse in Pause sein) aber die Kinder sitzen in voller Klassenstärke im Klassenzimmer.


    Im Training gilt offiziell Abstand, Ausnahme sind Spielformen. Training im Mannschaftsstärke ist auch wieder zulässig.


    Allerdings kommt der Verein mit dem Papierkram nicht hinterher, so dass hier zur Zeit noch die Regeln der letzten Wochen gelten (Kleingruppen). Was wiederum heißt, dass die Bambinis keinen Platz haben und noch nicht starten können. Macht jetzt vor den Ferien auch keinen Sinn mehr.

    In den Wachstumsphasen gibt es bei einigen Kindern das Problem, dass die Knochen schnell wachsen, Sehnen und Muskeln aber nicht hinterher kommen und es gibt Wachstumsschmerzen - wenns dumm läuft an vielen Ecken und Enden des Körpers. Gern genommen sind hier die Fersen/Achillessehne und die Knie.


    Geht man mit den Kindern zum Arzt, bekommt man viele Ansichten zu hören: Pause ist ein beliebter Rat, der nur blöderweise nicht wirklich hilft. Erwischt man einen Doc, der die jungen Sportler versteht, wird dieser Physiotherapie verordnen um die Muskeln an die neuen Verhältnisse des Körpers heran zu trainieren. Kraftübungen und Dehnen steht dann auf dem Programm.


    In sofern würde ich es sehr gerne sehen, wenn dies im normalen Trainingsbetrieb auch gemacht würde. Mein Problem ist nur, dass ich selber der absolute Volllaie auf diesem Gebiet bin und mir das Anleiten solcher Einheiten überhaupt nicht zutrauen würde. Nicht umsonst lernen die Physiotherapeuten ihren Job über Jahre.

    Aber wenn das drauf hat, sollte es mE mit den Kindern machen :thumbup:

    Man darf in der Tat nicht drüber nachdenken.


    Dass man die Kinder jetzt in voller Klassenstärke in die Schulen schickt finde ich *piep*. Symbolpolitik in NRW und ein Stresstest auf dem Rücken der Kinder und Familien. Wenns gut geht, prima, wenn nicht, Pech gehabt, sind ja Ferien...


    Im Freien dürfte das Infektionsgeschehen wohl in der Tat zur Zeit gering sein. Wir dürfen ab Montag wieder in Mannschaftsstärke trainieren.

    Man kann vieles berücksichtigen: wie zuverlässig sind die Kinder, in welcher Konstellation haben die Spieler bisher gespielt, wie sind die Jahrgänge verteilt und wie war das Einteilen bisher üblich? Bei einigen gibts auch verbrannte Erde (ich spiele nicht mit xyz) usw usf. ein schier unauflösbarer Knoten.


    Wer kein echtes Konzept hat, wird immer wieder und quasi jedes Jahr neu an den immer gleichen Problemen hängen bleiben.

    Und wer Verein-im-Verein duldet, hat im Kleinfeldalter zwar Ruhe aber guckt ein paar Jahre später sparsam.


    Je nachdem was üblich ist, würde ich sogar nur 3 Teams bilden und schon die D-Jugend ins Auge nehmen. Ein Jahr ist schnell vorüber und ab Februar mehren sich die Anfragen nach Vorbereitungsspielen auf D-Feld...

    Die Felder werden auch gerne von Jungs genutzt, die in ihrer Freizeit auf dem Sportplatz abhängen. Was ich auch immer positiv finde, die Jungs sollen ja bolzen und Abstand halten.

    Uh, das ist bei uns zur Zeit absolut verboten. Man muss sofort nach dem Training die "Todeszone" verlassen. Was fürn Aufriss aber Hauptsache, die Grundschüler sitzen am Montag wieder in Klassenstärke in einem engen Zimmer...


    Freude: die Kinder nehmen auch hier das C-Training dankbar an. Sowohl der STP wie auch die Vereine bieten wieder Training... Es geht aufwärts

    Die ganze Sache war eine Farce und hätte so nie ablaufen dürfen. Wir haben ihn sozusagen verarscht.

    Wie ist diese Geschichte denn ausgegangen? Je nachdem wie lange es her ist, lohnt sich auch mit zeitlichem Versatz ein klärendes Gespräch. Vielleicht läuft dem Spieler dies ja auch noch nach.



    Ich habe insgesamt viel über die Tücken der Kommunikation gelernt. Und welche Macht das Stänkern hat. Und dass etwas trotz "gut gemeint" grandios nach hinten losgehen kann. Die Fehler haben wohl alle eher auf der kommunikativen Ebene stattgefunden.

    bei uns ist das so geregelt:

    es sind 5 Kinder beim Training und es sind Laufbahnen abgesteckt die je 3 m breit sind. Jeder Spieler hat sein Aufenthaltshütchen und darf dort pausieren und trinken.

    Innerhalb der Bahnen gibts dann Laufschule, Dribblings und kleine Wettrennen. Dazu dann ein bißchen Stabi und Gymnastik und Torschusstraining mit div. Finten o.ä.. Dazu gibts pro Spieler ein Wartehütchen, von dem sie dann jeweils eins aufrücken.


    O-Ton Sohn: Das ist das mit Abstand beste Training. ;)

    Hallo,


    also ich würde die Finger davon lassen... Aus folgendem Grund: wenn das was werden soll, dann musst du Spaß daran haben. Den kannst du aber mit solchen Spezis aber nicht haben. Das Problem ist vielmehr, dass diese zwei Kinder locker 3/4 deiner Aufmerksamkeit ziehen werden. Und sich somit deine Unzufriedenheit steigern könnte.


    Manchmal ist das ein Mann/Frau Ding und ein anderer Trainer kommt vielleicht mit diesen Kindern zurecht.


    Wenn du Lust aufs Training hast, dann such dir ein Team, was zu dir passt! Dann ist das ein tolles Hobby. viele Elterntrainer müssen einen Haufen Kompromisse eingehen - du als "Außenstehende" musst das nicht!


    Zum Thema Entgelt: Viele Elterntrainer legen darauf kaum Wert, weil sie finanziell durch ihren Beruf gut ausgestattet sind. Du wirst ja sicher noch in der Ausbildung sein und da sieht die Sache dann anders aus. Daher könntest du an den Verein kommunizieren: gibt mir 9,50 €/h, dann muss ich nicht kellnern und dann kann ich hier 12 h pro Woche arbeiten (oder so). :saint: Soooo arm kann der Verein ja nicht sein, wenn er FSJler beschäftigt.

    Da bin ich sehr viel pessimistischer. Die Gesellschaft wird die Vorteile sehr schnell wieder vergessen haben, wenn das normale Leben wieder erlaubt sein wird.

    Ich bemühe mal ein fußballfernes Beispiel. In einem Freizeitpark mit modernen Achterbahnen hatten die Leute bislang kein Problem, sich in eine 2 Stündigige Warteschlange zu stellen, um einem Vergnügen und Kick von vielleicht 2 Minuten nachzugehen. Mit dem aktuell erlernten Verhalten denkt man: kann ja nicht gehen! 1,5 m Abstand? Geht in den Wartebereichen ja nicht. Und doch sind Freizeitparks sind wieder offen. Mit Maskenpflicht in den Wartezonen und es wird genug Menschen geben, die dort hin pilgern.

    Sobald die Maskenpflicht vom Tisch ist, wird man sich auch wieder auf die Pelle rücken.


    Beispiel von viel gewichtigerer Tragweite wäre die Klassengröße in unseren Schulen. Mein Sechstklässler sitzt mit 30 Kindern in einer Klasse! Mit sehr viel kleineren Arbeitsgruppen kann man sehr viel bessere Ergebnisse erzielen. Das wusste man auch schon vor Corona aber man ignoriert diese Kenntnisse bewusst und investiert nicht in Bildung.


    In NRW sind ab dem 30.5. lt. offizieller Homepage Wettkampfsport für Kinder/Jugendliche und Amateure wieder erlaubt. Da weiß man ja nicht, ob man lachen oder weinen soll.


    Das Paradoxon, dass die Maßnahmen als überzogen angesehen werden, wenn sie greifen, musste ja so kommen. Und zur Zeit kann wohl niemand sagen was überzogen und was nötig ist.

    Und in die Protestreihen mischt sich jetzt noch das Pack von den äußeren Rändern und die Aluhutträger. Auch das macht eine sinnvolle und bedachte Debatte schier unmöglich.


    Wenn man die Kommentare verfolgt, die zu dem illegale Fußballturnier in Oberhausen gepostet wurden, dann wird einem echt Angst und Bange. Tenor: "die Buli darf, die Jugendlichen werden kriminalisiert, lasst euch nicht länger verarschen, danke Merkel".

    Ich kann da nur fassungslos staunen, wie verschwurbelt einige denken. Man stelle sich dies zu normalen Zeiten vor, wenn 200 Leute einfach einen gesperrten Platz annektiert hätten.

    also die jetzigen Regeln sind so umfangreich und aufwendig, dass ich davon Abstand nehme. Ich werde noch abwarten

    In NRW glühen heute abend sicher die Whatsappleitungen.

    Es kann nächste Woche in Kleingruppen losgehen, ab dem 30.5. wieder mit Kontakt.

    (wenn die Fallzahlen nicht wieder ansteigen)


    Ich werde mit meiner G-Jugend noch bis Juni abwarten und überlassen den älteren mein Platzviertel

    Von daher sehe ich, dass der Plan der DFL Früchte trägt und Infizierte von Gesunden trennt.

    Ich glaube eher, dass die Verantwortlichen heute vom Stuhl gekippt sind weil sie felsenfest der Überzeugung waren: bei uns nicht!


    In NRW soll der Vereinssport bald wieder starten dürfen allerdings lt. H. Laschet erstmal nur die kontaktarmen Sportarten wie Reiten oder Leichtathletik.

    Wenn es für Vereine klare Regeln und Vorgaben gäbe, dann wäre ich echt begeistert. Denn dann müssen die Verantwortlichen in den Vereinen diese ja "nur" abarbeiten und umsetzen. Und das ist viel besser, als sich irgendwas auszudenken, was dann im dümmsten Fall nicht funktioniert und im Nachgang blöde da zu stehen.

    Abstandsregeln und Bambinitraining schließen sich ja irgendwie aus.


    Allerdings habe ich mir überlegt, das ganze als Eltern-Kind-Training aufzuziehen.
    Die Eltern achten dann darauf, dass die Abstandsregeln eingehalten werden und fungieren als direkter Spielpartner/gegner. Somit muss man sich also Spiele und Aufgaben überlegen, die die Kinder mit ihren Eltern gemeinsam ausführen können. Somit wären ja sogar 1:1 Aufgaben denkbar.
    Das müsste doch gehen, oder?

    DAS Szenario möchte ich sehen, bei der gewertet wird und es Absteiger gibt. Ich halte es für vernünftig, aber es würde eine epische Klagewelle zahlreicher Amateurvereine nach sich ziehen.

    Viele müssen Abstriche in Kauf nehmen, Angestellte sitzen mit Kurzarbeit daheim und bangen, ob ihre Firma das ganze überlebt. Ganze Branchen bangen. Ein Reisebusunternehmer möchte ich jetzt nicht sein oder eine Veranstaltungsagentur.


    Aber im Fußball wird geklagt, weil mimimi. Wenn ich König von Deutschland wäre, würde ich diese Klagen überhaupt nicht zulassen und der Drops wäre gelutscht. Es geht um was Großes bzw dessen Verhinderung und nicht um die Frage ob Landesliga oder Verbandsliga.

    Ein Trauerspiel, wenn es wirklich zu klagen käme - wobei ich auch fest damit rechne.

    Es ist einfach viel zu viel Geld im Fußball unterwegs, auch schon in den unteren Ligen. Wäre das alles richtiger Amateursport, würde es kaum einen ernsthaft jucken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Basketball oder Hockey in diesen Ligen überhaupt über eine Klage nachgedacht wird.



    Mein Hauptargument für einen Abbruch sind die unglaublich starren Regeln für einen Vereinswechsel, welche mich schon immer extrem stören, da sie bis runter in die E-Jugend gelten. Weil sie so sind wie sie sind, muss man sich halt für eine Saison verpflichten. Das ist im Sinne einer gescheiten Planung ja auch nicht grundsätzlich falsch. In dem Zusammenhang kann man aber nicht einfach die Saison beliebig verlängern und die Wechselfristen gleich mit. Das hat ja was von Leibeigenschaft.

    Das wäre ja auch alles kein Problem, würde es überall gut laufen (nicht sportlich, ich meine eher zwischenmenschlich). Aber landauf, landab dürfen Brüllaffen und ähnliche Individuen ihr Unwesen treiben...

    Deswegen plädiere ich im Jugendbereich für einen Abbruch und die Erwachsenen können meinetwegen machen, was sie wollen. Das ist mir wurscht. :saint: Zumal es hier ja nicht zu Jahrgangswechseln kommt.

    Hier werden die Viertklässler auf alle verfügbaren Lehrkräfte verteilt, sprich 6 Kinder pro Gruppe...

    Die Schule hat darüber hinaus noch keine Anweisungen oder Hilfestellung erhalten, wie man die Auflagen erfüllen könnte.


    Ich als Mutter bin eher entspannt. Als Trainerin jedoch mehr als vorsichtig. Ich möchte am Ende nicht vor Gericht landen denn sollte was passieren, hört die Freundschaft bekanntlich auf.

    aber ich halte mich mit Unglücklichsein nicht auf...

    Nee, warum auch - denn die Krise hat für mich auch handfeste Vorteile!

    1. Keine Termine = Ruhe!

    2. ich habe Urlaub

    3. das Wetter ist prima (wenn man von den Nachteilen der Trockenheit mal absieht)

    4. die Nichtaktivitäten haben uns als Familie wieder näher zusammengebracht

    5. der Flur ist frisch gestrichen.