Eine klare Abgrenzung Spielform - Übung finde ich ehrlich gesagt schwierig.
Daher gibts bei mir eigentlich fast immer "Spiele". Da fällt dann Fangen genau so drunter wie das Abschlussspiel.
Im Verein versuche ich auch einen Kollegen durch kleine Pikser in die richtige Richtung zu schubsen (und er lässt es sich auch gefallen
)
Da gehen meine Gedanken dahin, wie ich eine ihm bekannte Übung so verändere, dass sie spannender wird.
Beispiel:
Je zwei Kinder stehen sich gegenüber und schießen hin und her (langweilig). Legste zwischen die Kinder je ein Hütchentor und lässt die Tore zählen, kommt schon mehr Schwung rein. Nach einiger Zeit machste die "Tore zu" und die Kinder müssen außen dran vorbei passen (jetzt haste die Mitnahme dabei und kannst die Richtungen variieren). Dann wieder "Tor auf" und mit Zeitdruck (welches Team schafft die meisten Tore in 2 Min) wirds dann für so manchen schon zu hektisch.
Da haste dann zwar immer noch keinen Gegnerdruck aber reichlich Pässe mit Schwung geübt.
Meine Lieblingsübung in der F-Jugend ist übrigens die:
Zwei Kinder stehen sich gegen über, rechts und links je ein Minitor. Kind 1 passt zu Kind 2. Kind 2 versucht auf eins der beiden Tore abzuschließen, Kind 1 wird zum Verteidiger und versucht das zu verhindern.
Das geht auch mit 2:2 oder mit Dribbeltoren oder mit Traineransage, welches Tor zu verwenden ist. Wenn die Übung etabliert ist, kann man auch fordern, dass der Anspieler den Ball erstmal anrollt und nicht den ruhenden Ball spielt. Coachingpunkte sind dann z.B. die An- und Mitnahme.
Und ich baue das immer 2-3 mal auf um zu verhindern, dass die Kinder lange rumstehen.