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    macgyver777

    Du bist im Frustabbau-Beitrag gelandet. Sicher bist du gefrustet, die meisten hier lassen aber nur Dampf ab. Echten Rat bekommst du wohl eher, wenn du deinen Beitrag in den Konfliktbereich verschiebst. Bis dahin tippe ich dir ne PN

    Ich freue mich gerade richtig auf die erste Saison im Spielbetrieb mit unseren E-Mädels 🤩 gemeldet haben wir sie bei den 4gegen4 Festivals der F-Junioren und bereiten sie jetzt schon Wochen darauf vor, dass sie dann gegen Jungs spielen 😅


    Der Ansetzer des Kreises hat aber tatsächlich alle Vereine mit reinen Mädchenmannschaften in eine Gruppe gepackt ❤️ aufgefüllt mit zwei 4er Teams aus Jungs. Und da wirft man ihnen so oft vor, die würden nicht nachdenken "die alten Funktionäre" 🙈😅

    frag mal die zwei "Jungsvereine", die werden sicher anderer Meinung sein. :saint:

    Wir hatten in den letzten Jahren extremen Zulauf, weil die Truppe einfach passt. Somit wurde es für ihn immer enger...

    dass 5 andere Spieler die auf seiner Position spielen können in den Testspielen sportlich einfach mehr überzeugt haben

    Sorry, aber was passt denn da? Ich lasse mal bewusst den Passus "Stinkstiefel" raus. Dann bleibt:


    Ihr habt den Kader in den letzten Monaten permanent wachsen lassen obwohl es keinen Bedarf gab. Und am Ende der Zeit komplimentiert ihr einen der älteren, wohlverdienten Spieler aus, nach der Wechselperiode?


    Da wäre ich auch stinkig!

    Warum fällt euch das alles erst im August ein und auf?


    Das kann man ja kaum noch auflösen. Wenn er wirklich ein Stinkstiefel ist, dann wird er den ganzen Laden munter aufmischen. Ob eine solche Saat aufgeht, werdet ihr erleben. Einfluss habt ihr darauf wohl eher nicht mehr.

    ich habe zur Zeit 5 Mädchen im 2017er Jahrgang. Ich vermute, dass es für die Eltern "normaler" wird, auch Mädchen anzumelden...


    Wobei ich das bei 5 Jährigen durchaus noch mit gemischten Gefühlen sehe. Viele Mädchen müssen doch erstmal ihre Prinzessinnenphase überwinden bevor sie sich anderen Themen widmen... Und das dauert eben bei vielen noch ein bißchen. Ich hatte in den letzten Jahren viele Mädchen da. Geblieben ist keine. Die allgemeinen Ballspiele waren ok, sobald es am Ende der Bambinizeit mehr in Richtung Fußball ging, wars doof und sie haben wieder aufgehört.
    Zum Teil hatte ich vier Mädchen da, die das Abschlussspiel nicht mehr mitgemacht haben und stattdessen Barbies aus dem Rucksack holten, um gemeinsam zu spielen.

    Es ist echt absurd, wie unterschiedlich die Verbände den Spielbetrieb organisieren.

    Am Niederrhein geht's zwei Wochen nach den Ferien bis Anfang Dezember und ab der ersten Februarwoche bis Mitte Mai...

    und dennoch nicht an die Zuschauerzahlen der Frauen-WM 2011 herankam.

    Deine Aussage ist so nicht richtig

    Die Live-Übertragung des Finals der deutschen Fußballerinnen bei der Europameisterschaft in London hat den elf Jahre alten Einschaltquoten-Rekord von der WM 2011 geknackt. Durchschnittlich 17,897 Millionen Menschen sahen am Sonntag in der ARD die 1:2-Niederlage der DFB-Auswahl gegen England nach Verlängerung. Der Marktanteil der rund zweistündigen Übertragung lag nach Angaben der AGF-Videoforschung bei 64,8 Prozent. [...]
    Der bisherige Bestwert war bei der Heim-WM 2011 aufgestellt worden: Bei der Viertelfinal-Partie Deutschland gegen Japan (0:1) hatten 16,95 Millionen zugeschaut, der Marktanteil lag damals bei 59,3 Prozent.

    Und dass zeitgleich die erste Runde des Pokals anstand, muss ich dir wohl eher nicht erklären.

    Auch bei den TV-Geldern wird weiterhin die Nachfrage den Markt regeln. Wer weniger Zuschauer generiert, wird auch weniger TV-Gelder bekommen. Herren und Damen zusammen vermarkten wird mit Sicherheit nicht funktionieren. Und wie soll das mit der Übertragung funktionieren? Soll dann für jedes Damenspiel ein Kommentator bezahlt werden und soll der Aufwand mit zwanzig Kameras betrieben werden? Damit es dann vielleicht 5% der Herrenzuschauer generiert? Ich halte den Aufwand schon für z.B. Augsburg gegen Mainz übertrieben.

    Na ja... 4 Mio gucken im Schnitt die Sportschau. Heißt überspitzt gesagt, dass es rund 75 Mio überhaupt nicht interessiert was da passiert, müssen aber dennoch den Zirkus (mit)finanzieren. Das macht immerhin 1/8 der GEZ Gebühren aus. Da werden öffentliche Gebühren her genommen, um den Status Quo zu festigen. Nicht nur, dass das Augenmerk brav bei den Männern bleibt, nein auch dass Bayern Meister wird. Der Teufel scheißt bei diesem System ganz offen auf den dicksten Haufen. "Interesse" ist im neuen Verteilschlüssel übrigens ziemlich nach hinten gerückt. So verteilt die DFL ab 2021/22 die TV-Gelder - kicker

    Ich bin der Meinung, dass man Interesse sehr wohl generieren kann, wenn das Produkt gut ist. Bei vielen Sportarten haben wenige Protagonisten ausgereicht, einen Hype auszulösen, der sich sehr wohl in der TV-Präsenz niedergeschlagen hat. Michael Schuhmacher, Steffi Graf und Boris Becker, Jan Ulrich, Sven Hannawald, Herrenhandball. Dann hat man das Pferd geritten, bis es vor Altersschwäche tot umgefallen ist, sprich es wurde jedes Turnier, jedes Springen, jedes Rennen gezeigt bis gar nicht mehr zu übersehen war, dass der Hype abgeflaut ist. Hier fehlt es dann wie immer am Augenmaß.


    Apropro Augenmaß, es geht nicht darum, dass man 20 Kameras in jedem Stadion aufbaut. Aber wäre es wirklich verwerflich, 1-2 Kommentatoren in 1-2 Stadion zu schicken und 1-2 Spiele verpflichtend im Rahmen der Sportschau und aktuelles Sportstudio zu zeigen? Ich meine hey, und wenn das ausgestrahlt würde - vielleicht mit einem kurzen Warnhinweis - könntest du dann ja noch kurz in den Keller, ein frisches Bier holen. 8o


    Ich bin der Ansicht, dass man mit vielen kleinen Schritten auch gut ans Ziel kommt anstatt jetzt mit viel Geld und Getöse ein "Produkt" zu kreieren, welches am Markt scheitert. Aber die kleinen Schritte, die muss man gehen, konsequent und permanent.

    Im Volleyball etwa hat man im Rahmen einer "Professionalisierung" die Ansprüche sprunghaft derart hoch geschraubt, dass zahlreiche Vereine dankend ablehnen und freiwillig nicht aufsteigen oder schlicht pleite gehen. Medienpräsenz hats natürlich keine gebracht.


    Ich glaube allerdings, dass die Zeiten gar nicht so schlecht für einen nachhaltigen Schub beim Damenfußball sind. Wenn ich in den unsozialen Medien Kommentare etwa zur Winter-WM lese, dann wenden sich immer mehr diesem völlig abgehobenen Zirkus ab. Mich stoßen zum Beispiel auch die gezahlten Summen inzwischen komplett ab. Soviel Geld wie da einige Männer in einem Jahr erhalten, kann man in einem ganzen Leben gar nicht ausgeben. Scheichs und Konzerne lösen im Grunde Vereinsstrukturen endgültig ab. Mich würde es nicht wundern, wenn sich immer mehr abwenden.
    Ob diese Leute dann dem Frauenfußball eine Chance geben und/oder ggf. sogar eine neue Heimat finden, wäre den Beteiligten zu wünschen.

    Eine Rückbesinnung auf einen gewissen Wertekanon im Herrenbereich sehe ich leider noch in sehr weiter ferne. Noch kann man diese Kuh wunderbar melken.

    Die Platzzeiten sollten davon abhängen ob genug Spieler auf dem Platz sind unabhängig ob Männer, Frauen oder Kids. Wie oft sieht man Feierabendkicker die einen großen Platz beanspruchen und wo sich 10 Leute tummeln.

    Würde man einen Boom lostreten und es gäbe in jedem Verein zusätzlich noch 7 Mädchen/Damenteams, dann würde es sicher deutlich zu eng. Hier wären dann eben die öffentliche Hand / Verbände gefragt, die Infrastruktur zu schaffen bzw. zu modernisieren (denn es gibt sie ja noch, die alten, aufgegebenen Ascheplätze)
    Und das wäre dem Frauenfußball ja zu wünschen. Ich kenne Vereine, da sind die Mädchenteams inzwischen normal geworden. Die Mädels werden nicht geboostert aber sie leben in friedlicher Koexistenz. Das ist einer der kleinen Schritte, die ich meine.

    Hier im Umkreis sind es vorallem die Vereine mit großen Platzanlagen, die die Mädels inzwischen willkommen heißen und die Strukturen schaffen oder geschaffen haben. Immerhin.


    Aber selbst hier am Niederrhein müssen mehrere Kreise zusammengeworfen werden, um den C-Juniorinnen eine Liga zu basteln. Wie muss es da erst aufm platten Land aussehen?

    Es gibt nur eine halbwegs vernünftige (wenn auch unfaire) Lösung für alle Sportarten und Geschlechter: der Markt bestimmt die Bezahlung.

    Ja, aber bitte nur der direkte Markt, also Ticktes, Merchandising und Werbeeinnahmen.


    Bei TV-Geldern oder Prämien, die Verbände ausschütten, sieht das doch hoffentlich in bälde anders aus. Oder die Infrastruktur, die vor zig Jahrzehnten dem Zeitgeist entsprechend ausschließlich für Männer gebaut wurde, mit öffentlichen Geldern finanziert und unterstützt... wie kann es da eine andere Lösung geben als sie auch vollumfänglich den Frauen zur Verfügung zu stellen. Das funktioniert doch bei Turnhallen oder Tennisplätzen auch. Zumal ja öffentliche Gelder heutzutage auch von Frauen erwirtschaftet werden.


    Eine Art Anschubfinanzierung durch den Herrenfußball, als Ausgleich für Jahrzehntelange Bevorzugung meinetwegen auf freiwilliger Basis könnte ich mir durchaus vorstellen. Und eine Quotenregelung im TV auch. Bevor Regionalliga gezeigt wird, müssten eben ein oder zwei Spiele der Damen-BL gezeigt werden. H. Zeigler könnte sich des Themas auch annehmen und zum Tor des Monats gäbe es dann eben verpflichtend min. ein Damentor.

    Im Übrigen würde es wenn ich zuständig wäre, reihum auch immer einen Bericht von den anderen Sportarten geben. Hier mal ein TT-Spiel, da mal ein Judoturnier, vor dem Sonntagsspiel noch Eishockey oder Handball, m/w, egal.


    Equal Pay bezieht sich auf Prämien durch die Verbände und das finde ich richtig denn die Damen vertreten unsere Nation auf den großen Turnieren. Erfolgreich? Dann Prämie. Nicht erfolgreich, dann keine. Wie bei den Männern auch. Hier geht es ums Ansehen, Sichtbarkeit, Anerkennung und nicht um Taktik, Passschärfe oder Tempodribblings.


    Es geht um klassische Gleichberechtigung, also gleiche Rechte (und Pflichten). In der Arbeitswelt versucht man es mit Quoten, um die Damen in Führungspositionen zu bekommen. Denn erst wenn Damen in Führungspositionen sind, können sie entsprechende Weichen für mehr Gerechtigkeit stellen. Und hier sehe ich eben immer noch massive Ungleichheiten beim TV und den Verbänden. Sicher, inzwischen sind Frauen als Moderatorinnen im TV üblich geworden, die Strippen ziehen aber immer noch fast ausschließlich Männer.


    Die glorreichen 50er als sich die Frauen ihr Leben und ihren Alten schön gesoffen haben (Frauengold

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    (bitte bis zum Ende gucken, ist wirklich lustig) oder mit Klosterfrau Melissengeist) will doch wohl keiner zurück.


    Dabei funktioniert (Frauen)-Sport im TV: Im Winter spielt es keine Rolle, ob die Damen oder die Herren ins Biathlonrennen gehen. Sogar die sehr junge Sportart Skispringen der Damen wird gezeigt.

    Nur beim Mannschaftssport funktioniert das nicht? weil?


    Tradition? Gewöhnung?


    Vielleicht gehe ich wirklich diese Saison mal zum Damenfußball, wobei mich Sportgucken im allgemeinen und wenn ich niemanden persönlich kenne eher nicht interessiert.

    Ihr tut hier aber so, als würden Frauen Geh-Fußball spielen und es wäre totlangweilig.

    Liest du in einem anderen Thread? Ich finde die Diskussion sehr respektvoll. Man muss ja nicht immer einer Meinung sein und natürlich darfst du deinen Standpunkt vertreten.

    Was würde denn deiner Meinung nach gegen leichtere Bälle sprechen? Das ist ja auch z. B. beim Handball so.

    Oder noch anders gefragt: Welchen Vorteil bringt dir als Spielerin der schwere 5er?


    Im Jungjahrgang C haben die Kinder ganz schön mit dem Ball zu kämpfen und im Alt Jahrgang, zumindest am Ende der Saison stehen plötzlich zahlreiche 1,80 m große Burschen vor einem...


    ParkerS

    Ich gehe ja ein Stück mit und sicher wären etwas kleinere Felder und Tore besser. Aber wohl kaum machbar, vorallem nicht im Amateurbereich und ich glaube, solche Regeländerungen würden den Frauenfussball direkt wieder ausbremsen. Das ist aber kein Gegenargument für einen "Damenball". Und nein, der muss nicht Pink sein. Mit Glitzer reicht :P🙈😁

    Also ich kann mit den regulären Bällen weiter und härter schießen als mit den Junioren-Bällen.

    Davon gehe ich aus denn der Ball ist auf die Kraftwerte von Männern abgestimmt.

    Aber gilt das auch für schwächere und kleinere Frauen? Das wäre schnell rauszufinden, dafür haben wir hübsche Sporthochschulen, die so was sicher ermitteln könnten.

    Ich denke, eine Reduzierung auf ein 9er-Feld wäre der richtige Weg.

    Taktische Defizite werden sich sicher in den nächste Jahren immer weiter reduzieren, je mehr der Sport professionalisiert wird. Wo siehst du hier einen Vorteil?

    Oder schaut jemand von euch Eishockey, Basketball oder Handball der Damen? Letzteres wohl am ehesten. Aber der, der bei diesen Sportarten bei den Damen weiterguckt, aber bei den Herren weiterzappt, werfe den ersten Stein.

    Ich glaube, Frauensport ist immer dann attraktiv, wenn die Rahmenbedingungen an die Frauen angepasst sind. Beim Hockey ist es mir in der Tat wurscht, ob Männer oder Frauen spielen. Wenn es mal im TV kommt (Olympia oder so), gucke ich gerne, zumal mir die Details eh nicht auffallen.
    Beim Volleyball ist die Damenversion sogar attraktiver als das Gebolze der Männer. Verglichen mit den körperlichen Voraussetzungen spielen die Männer mit einem zu niedrigen Netz und einem zu kleinen Ball. Dadurch kommen kaum längere, attraktive Ballwechsel zu stande.

    Viele Individualsportarten sind "genderneutral": Leichtathletik, Ski, Schwimmen, Tennis. Stört es hier jemanden, dass Frauen langsamer sind?

    Das Paradebeispiel für "ganz schlecht" ist in meinen Augen Basektball. Bei Männern eine spannende und spektakuläre Sache, bei den Damen gähnend langweilig. Da passt nicht nur die Korbhöhe nicht, auch die Linie für die 3 Punktewürfe ist so weit außen, dass die Spielerinnen zumeist vollkommen unbedrängt zum Wurf kommen.


    Beim Fußball würde ich den Frauen am liebsten andere Bälle verordnen. Ich sehe, dass viele Schüsse, Flanken, lange Pässe von vielen (nicht allen) mit sichtbar viel Krafteinsatz gespielt werden. Hier könnte ein Leicht-Ball sicher Abhilfe schaffen. Und die Ballgröße 4 dürfte den meisten Frauen auch eher gerecht werden - kommen diese doch eher mit Schuhgröße 39 daher während die Männer mit 45 rumlaufen.
    Und anders als das Feld kürzer zu machen oder das Tor niedriger, wäre diese Änderung fix umgesetzt.

    Mich stört das niedrigere Tempo nicht. Ich bin sowieso dafür, dass Frauen auch im Fußball ihre eigene DNA entwickeln! Fußball der Damen sieht dann eben anders aus als Fußball der Männer. Und ich finde, hier sind die Damen auf einem guten Weg. Schaut man sich Fotos von 2003 an und vergleicht man das mit heute, dann ist der Frauenfußball weiblicher geworden. Frisuren, Makeup, Trikots... die Frauen präsentieren sich aktuell auf eine sehr weibliche Art.

    Und genau das muss ja passieren: Mädchen - auch die girly girls - sollen und dürfen sich angesprochen fühlen!

    Andererseits ist es in meinen Augen der falsche Weg, immer nur auf die (Jugend)Trainer zu schauen, wenn Arbeit zu verteilen ist. Wir alle wissen, wie viele Stunden in Summe drauf gehen. Aber gerade Elterntrainer müssen sich die Zeit vom knappen Familienbudget abzwacken - schwierig.


    Aber wenn es um Leitungsfunktionen geht, sehe ich alle Erwachsenen des Vereins in der Pflicht, auch und gerade die Spieler des Altherrenteams oder die Rentner, die eh ständig im Vereinsheim rumhängen :evil:

    Ein Coaching Eye-System verfolgt ja den Ball. Außer, ein Spieler oder SR trägt eine Glatze. Dann kann das schon mal schief gehen und die Kamera verfolgt den falschen. =)


    Coldplay, die Band, erforscht in ihren Konzerten Schwingböden, die zur Energiegewinnung eingesetzt werden können. Wer weiß, vielleicht funktioniert das in zwanzig Jahren und jedes Training und jedes Spiel generiert Strom über die Technik im Boden. Spannendes Feld, wie ich finde.

    Dann bist du jetzt an dem Punkt, an dem ich vor sieben Jahren war. Wollen wir hoffen, dass du nicht nach sieben Jahren an dem Punkt als Jugendleiter bist, an dem ich jetzt bin. ^^

    och na ja, es kann immer besser laufen aber wenn ein Verein 7 Jahre einen JL hat, ist das gut.


    Ich bekomme auch jedesmal wenn ich dem JL übern Weg laufe, nen Job angeboten. Aber in diesem Verein mache ich auch nicht mehr als bisher weil zu viele handelnden Personen wie bei Hoeness2 unbelehrbar sind.


    Wir hatten ein Trainingscamp eines Bundesligisten im Hause und der Cheftrainer hat einem unserer Unbelehrbaren wortreich erläutert, warum Rundenlaufen völlig out ist. Der hat brav genickt und - ungelogen am gleichen Tag noch - seine D-Jungs wieder laufen lassen.

    Ah, ok, als Frage einer einzelnen Sportlerin ergibt es Sinn.
    Soweit hatte ich nicht gedacht, weil Wolfsburg und Chelsea genannt wurden und weil Kröte ja eine Damenmannschaft trainiert. :whistling:

    Ähm, wie willst du denn etwas so individuelles wie den weiblichen Zyklus in eine Trainingsgruppe integrieren?

    Zeitpunkt, Dauer, Auswirkungen...


    Und willst du deine Spielerinnen wirklich fragen wie sie verhüten?

    Hallo Matze,


    junge Trainer, die nicht Eltern sind, sind in jedem Verein eine echte Bereicherung und normalerweise nehmen die Kinder solche Trainer auch sehr dankend an.

    Falls du es noch nicht gemacht hast, würde ich mich mit der Altersklasse bzw. mit deren Tücken auseinander setzen, z.B. hier: Auf dem Weg vom Kind zum Jugendlichen :: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V.

    In der D-Jugend sind die ersten schon 1,70, pubertär und cool, andere sind noch total verspielte, kleine Kinder.


    Ich würde das erste Training auch klar dem Kennenlernen widmen und mehr oder weniger gar nicht vorbereiten. Du könntest Klebestreifen mitnehmen und die Kinder bitten ihre Namen aufzuschreiben und aufs Shirt zu kleben, so kannst du alle direkt mit Namen ansprechen. Eine Vorstellungsrunde, wo jeder etwas mehr erzählt als "ich bin Leon" dauert auch ein bißchen. Wenn du die Kinder näher kennenlernen willst, frag sie: Lieblingsposition, starker Fuß, Lieblingsverein, sonstige Hobbys... wenn die Kinder ernstes Interesse spüren, finden die das ,super.
    Frag die Kinder nach ihren Lieblingsübungen / Spielen und starte damit. (Stichwort Teilhabe) Dann macht du ein Spiel nach dem Motto: "und das ist meine Lieblingsübung", denn die Kinder wollen ja auch dich und dein Training kennenlernen.

    Mach dir keine Sorgen, das bekommst du hin. Und solltest du wirklich nervös sein, dann sprich es einfach aus: "ich finde es ganz schön spannend, unser erstes Training, gehts euch auch so?"


    Ach ja, kommuniziere direkt deine Regeln. So will der eine Trainer Absagen nur über die Gruppe, andere per Telefon... Überlege, was dir wichtig ist.
    Und bitte kommnuniziere das auch an die Eltern.

    Denk dran, dass die Teamorga in der D doch noch zumeist über die Eltern läuft. Wenn du den Kindern sagst: "denkt bitte am Donnerstag daran, dass das Training ne halbe Stunde eher beginnt", dann kommt das in mindestens vier Familien nicht an, oder nur zufällig.
    Du hilfst den Eltern, wenn du Termine möglichst früh kommunizierst.


    Viel Spaß mit den Kids!