Beiträge von Goodie

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    Richtig, wir schauen uns alle Kinder vorher an. Es gibt genügend die eigentlich gar nicht Fußball spielen wollen, wo die Eltern die Kinder aber zum Fußball schicken.

    Uff, bei den Bambinis wisst ihr schon bei 2-3 Probetrainings, bei welchen Kindern ihr das Feuer entfachen könnt und bei welchen nicht? Halleluja, ich hatte schon so viele Kinder, bei denen sich Geduld ausgezahlt hat. Schüchterne Kinder, die Wochen an des Mamas Bein geklebt haben.

    Wir hatten doch kürzlich hier in einem Strang, dass nur ca 1/3 der kurzen intrinisch motiviert ist. 1/3 kommt weil sie von den Eltern angemeldet werden und 1/3 kommen mit dem Freund, wo weder die Kinder noch die Eltern dahinter stehen. Letztere sind schwierig, keine Frage. Aber in welche Gruppe sie gehören, kann man doch erst nach einer längeren Phase einschätzen - finde ich.

    Der Grundgedanke ist ja nicht unsympathisch, aber zu kurz gedacht. Verletzte Spieler könnten jederzeit wechseln. Vernünftige Kadergrößen nicht mehr möglich.

    Man könnte ja eine Option einführen die da lautet: "Freigabe des Vereins in der laufenden Saison."

    Und schon wäre alles geklärt. Die, die sich gescheit mit ihrem Verein auseinandersetzen und einigen, gehen im Guten mit Freigabe, andere werden gesperrt. Vielleicht noch mit zwei Spielen Sperre um das schlimmste Hopping zu unterbinden.
    Im Jugendbereich absolut denkbar.


    Es gibt im Kinderbereich ja Optionen über die Härtefallregel aber das ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders.

    2 Trainer einer Mannschaft, einer steht neben der eigenen Hälfte und der andere gegenüber auf der anderen Hälfte offensiv und beide haben die Kids lautstark mit Anweisungen gefüttert. Einer der beiden hatte fast keine Stimme mehr. Das muss echt net sein.

    Ich wage mal die erste Schätzung:
    75% aller Teams werden so befeuert!

    Gegenmeinunngen?

    aber die Einteilung in du störst und kannst nicht Fußball spielen - den Stempel behält das Kind evtl. sein Leben lang und geht so dem Fußball verloren.

    Let, du kannst immer fein kritisieren aber du bietest keine Lösungsansätze.

    Dein Beispiel hinkt außerdem denn echte Störer sind ein ganz anderes Kaliber.

    Ich bin ja nun schon wirklich viele Jahre Trainerin und habe immer mal wieder mit Störern zu tun. Die sprengen dir - wenn es ganz mieserabel läuft - die ganze Gruppe!
    Störer sind die, die auf Ermahnungen null reagieren, die andere Kinder drangsalieren, anspucken, treten und schubsen. Die nie was getan haben und immer nur alle gegen sie sind. Gerne haben diese Kinder auch noch Eltern, die diese Gehabe unterstützen "mein Kind tut sowas nicht". Aber sie sind zum Glück selten.

    Und ja, es mag sein, dass die Umstände diese Kinder so geprägt haben aber wenn dein eigenes Kind in der Kabine angepinkelt wird, dann hat der Spaß ein Loch. Solche Störer gehören in die Hände von Fachleuten, nicht in eine Kindertrainingsgruppe.
    In vielen Erziehungsforen kursiert Fragen wie: Mein Sohn ist total anstrengend, hört nicht, ist renitent. Antwort: schick deinen Sohn zum Fußball, da kann er sich austoben.
    Ich würde am liebsten schreien nein, nein, nein, der muss zum Fachmann. Ein Kinderarzt ist hier der erste Ansprechpartner. Ein Hobbytrainer kann mit auffälligen Kindern nicht adäquat umgehen. Und wenn ein Kind zum Ergotherpeuten gehört, dann soll er dort auch hingehen. AHDS, Wahrnehmungsstörungen, was weiß ich welche Diagnosen es hier noch geben kann.
    EDS (Erziehungsdefizitsyndrom) ist auch weit verbreitet. Aber auch hier ist ein Trainer nicht der, der es richten kann.


    Echte Störer sind zum Glück selten aber man kann nicht jeden retten. Es muss allen Spaß machen, auch dem Trainer!

    Puh, also jenseits von 16 Kinder werden Kindergruppen echt anstrengend.


    In jeder handelsüblichen Truppe hast du die von dir beobachtete Drittel. Das geht einher mit 1/3 Kinder die für Fußball brennen, 1/3 sollen von den Eltern aus kommen und das letzte Drittel ist die Hölle: weder haben die Kinder Lust noch stehen die Eltern dahinter. Meist werden sie von irgendwem mitgeschleppt. Ganz ehrlich? Das sind häufig die, die die Aufmerksamkeit aller Trainer auf sich ziehen aber so gar nicht verdient haben.

    Daher mein Rat: ignoriere das Gehabe so gut es geht. Ärgere dich nicht, wenn diese Strategen unregelmäßig kommen. Erfreue dich an den anderen, die da sind. Notiere unbedingt die Trainingsbeteiligung, so hast du Zahlen/Daten/Fakten bei Theater mit den Eltern.


    Ich würde außerdem ein paar Regeln für die Kinder einführen.

    1. Wer nicht mitmachen möchte, darf das aber das macht er am Rand!

    2. Das Stören der Übungen ist verboten und wird mit gelb und rot (aussetzen am Rand für den Rest dieser Übung) geahndet.

    3. Wenn jemand mit rot aussetzen musste, werden die Eltern gebeten, das nächste Training zu bleiben und das Geschehen zu beobachten.


    Ihr selber könntet das Training so gestalten, dass es keine oder so gut wie keine Wartepositionen gibt. Wenn es denn unbedingt mal was mit Warteposition ist, dann lass dir was für den Rückweg einfallen... ein Hütchendribbelparcour, ne Leiter oder so was. Damit werden die Wartezeiten kürzer. In jeder Warteschlange bricht irgendwann das Chaos aus und der vorderste weiß selten dass er dran ist oder was er machen soll. AUßER: du steht mitten drin in der Warteschlage und bist Quasi der Starter. Dann funktioniert das besser.


    Wenn ihr zu zweit seid, könnt ihr das Team dennoch dritteln: Idealerweise hat man ja einen Schwerpunkt und dazu zwei Hauptübungen. Dann machen Gruppe 1 die Übung 1, Gruppe 2 die Übung 2 und Gruppe 3 spielt ohne Aufsicht auf Minitore. Eine F kann sich hier schon selber organisieren und wenn sie die Zeit nutzen über aus/nicht aus zu streiten, dann sollen sie das machen... Nach einer gewissen Zeit wechseln dann die Gruppen durch.

    Wenn ihr in sechs verschiedenfarbige Leibchen investiert, könnt ihr allen immer am Anfang ein Leibchen geben und so die Kinder in die Gruppen aufrufen und dabei immer neu mischen:
    1. Durchgang Gelb und rot spielen, blau und grün Übung 1, schwarz und weiß zur Übung 2.

    2. Durchgang blau und schwarz spielen, gelb und weiß Übung 1, rot und blau zur Übung 2.

    3. Durchgang grün und weiß spielen, schwarz und rot Übung 1, blau und gelb Übung 2 Hehe, wenn man das machen möchte muss man sich das anfangs aufschreiben, damit man nicht komplett durcheinander kommt.

    Woran sich viele Trainer auch die Zähne ausbeißen, was aber irgendwie auch nicht tot zu bekommen ist ist folgendes: die Kinder sollen sich ordentlich(!) warm machen, auf einer Höhe und gerade aus eine Strecke laufen und wieder zurück. In meinem Verein versucht sich daran wieder ein Trainer in der F2 und ich stehe kopfschüttelnd daneben. Wann kommt das im Spiel vor? Nie! Warum dürfen die Kinder nicht im Chaos laufen und so direkt noch ausweichen (Vorstufe fintieren) trainieren. Wenn ich z.B. ne Laufschule mache, dann laufen die Kinder im Gegenverkehr, bei vielen sogar von vier Seiten auf die Gegenüberliegede.


    Ein paar lose Gedanken noch:


    Wenn du das Training an den 4 Besten ausrichtest, dann verlierst du die hintere Hälfte. Such dir ein Kind aus, dass das Mittelfeld perfekt repräsentiert: zuverlässig, nett, mittelprächtig gut. Und dann richtest du an diesem Kind das Training aus. Den besten gibst du dann Zusatzaufgaben (leise), etwa dass sie nur mit dem schwachen Fuß, oder noch eine Finte, keine Ahnung, denk dir was aus... Und die Schwächeren wirst du so besser erreichen.


    Startet das Training mit einer Tummelphase: die ersten 5-10 Min gehören den Kindern. Aufbauten können schon genutzt werden, Bälle liegen bereit. Aber angeleitet wird noch nichts. Auch die Kinder müssen erstmal ankommen und wenn man das so macht, ist das mit nichten vertane Zeit. Ganz im Gegenteil. Es ist Zeit für Gespräche und wenn Kinder zu spät kommen, stresst das niemand. Dann Kinder zusammenrufen, Schlachtruf, starten.


    Denk dran, Kinder in der F die zu spät kommen, werden nicht eher geschickt/gebracht.

    Wenn du deine Strategen motivieren möchtest, dann lobe sie. Irgendwas gibts immer zu bemerken und Kinder in dem Alter wollen gefallen. Mache das leise und so zu etwas besonderem zwischen dir und dem Kind. "Das war ein prima Pass, weiter so". "du stehst auf Ronaldo, den finde ich auch super". "klasse Torschuss, kannste das auch mit links? Versuchs mal" Idealerweise hat so im Laufe des Trainings jeder min. einmal ein solches Feedback bekommen.

    Wenn du Spaß an Statistik hast, schreibe dir ein Ranking auf. Vom besten bis zum schlechtesten. Und das überarbeitest du so alle 3-4 Wochen. Du wirst erstaunt sein, wie häufig du die Kinder umstecken musst/kannst.

    Geh deinem Jugendleiter auf den Keks, dass du eine Lösung für die zu große Gruppe benötigst. (Aufteilen) und setze eine Deadline. Ohne Druck geht so was leider meist nicht.


    Such dir weitere Helfer! Das kann auch ein C-Jugendlicher sein... Wenn der dann noch ein Taschengeld bekommen könnte, wäre das sicher eine gute Motivation. Man könnte das zum Beispiel bei 22 Spielern aus der Mannschaftskasse generieren: einfach die Einlage um 1,50€ pro Monat erhöhen und dem Jugendlichen 33€ zahlen.


    Denkbar wäre auch, eine dritte Einheit machen und nur jeweils 2/3 der Kinder zu trainieren.


    Kurse zum Teamleiter Kinder werden durchaus auch dezentral und abends gemacht. Musste mal schauen. Lohnt sich und macht durchaus auch Spaß

    Wenn du das Buch Spielintelligenz im Fußball - kindgemäß trainieren von Horst Wein noch nicht kennst, dann besorg dir das. Das ist wirklich hilfreich.


    soooo, ist lang geworden und eher wie eine Gemüsetheke zu verstehen: pick dir raus was dir gefällt und was dich anspricht und lass den Rest einfach liegen. =)

    Hey Leute,

    meine F Jugend ist sehr Spielstark hat jedoch ein Problem bei den Abständen zwischen den Mannschaftsteilen- wir spielen meist die Formation 2-1-3, unsere Außen laufen jedoch meist weg vom Verteidiger und somit bleiben leider nur lange Bälle übrig…funktioniert logischerweise aber nur bedingt (Gegnerabhängig natürlich) . Und bevor jetzt jeder mit mir schimpft…ja ich weiß in der F Jugend sollen die Kids Spaß haben- haben sie auch ;) Welche Übungen bieten sich hier an?

    Lohnt sich der Aufwand denn überhaupt noch? Selbst im Beton-Verband Niederrhein wird Anfang 2023 umgestellt auf Funino

    Mit der Gefahr jetzt jemanden zu nahe zu treten stimme ich Sir Alex hier mal ein. Ein Thread in dem der Ersteller 6 Kommentare gepostet hat in dem es in jedem nur darum geht das der Sohn ungerecht behandelt wurde und kein einziges Mal die Ansicht des Trainers bzw. der sachlich fußballerische Hintergrund beleuchtet wurde hört sich stark nach schwierigen Eltern an.

    Oder nach Eltern, die ratlos sind und Hilfe suchen! So, bzw ähnlich bin ich vor nunmehr acht Jahren auch hier hereingestolpert.

    Speziell mein Betrag zielte jetzt nicht auf Dorfvereine ab, die "kaputte Netze" und Eltern-Trainer haben. Es steht außer Frage, dass da vor allem organisatorisch ein riesengroßer Unterschied zu einem Verein besteht, der mit vielen Mannschaften überkreislich spielt. Da gebe ich dir auf jeden Fall recht!! Was ich da schon alles für Vereinsgelände, Trainer, Mannschaften oder Drumherum in anderen Vereinen erlebt habe - da kann ich jeden verstehen, der einen anderen Weg sucht.


    Aber so ist es nunmal nicht überall, es gibt auch vernünftige Vereine mit einem guten Vereinsgelände, lizensierten Trainern und tollen Aktivitäten neben dem Fußball, die den Zusammenhalt fördern. Trotzdem bekommen auch diese Vereine Probleme und am Ende entscheidet dann "Aber im anderen Verein kann ich Bezirksliga spielen" über einen Wechsel.

    Ich grabe diesen Beitrag mal aus. Und Achtung, mein Beitrag könnte Spuren von Sarkasmus enthalten.


    Ich möchte mich bedanken.
    Bei all den wie auch immer engagierten Trainern im "Dorfverein mit den kaputten Netzen". Die zum Teil schneller wieder weg waren als man Hustenbonbon hätte sagen können. Die viel erzählt haben und wenig passiert ist. Die Kinder durch kategorisches Bankdrücken einzelner und tüchtig Runden laufen im Training zu mehr Leistung versucht haben zu motivieren.
    Und an die Verantwortlichen im "vernünftigen" Verein, wo gescoutet wird und wo es eine Einteilung nach Leistung durch die JL gibt. Ok, bei euch darf der Trainer diese Einteilung dann gekonnt ignorieren. Spieler werden gar nicht eingesetzt trotz Nominierung. Versprechen werden ausgesprochen und nicht eingehalten. Mehrere Eltern geben ihre Kindern nach ein paar Wochen entnervt in die zweiten Mannschaften.
    Und nach einem Trainerwechsel geht der Spuk munter weiter und Kinder bekommen selbst auf "goldene Ananas Turnieren" nicht mal 50 % der Spielzeit. Dafür schaut ihr gekonnt weg, wenn sich einzelne auf dem Feld nicht benehmen und rumpöbeln. Aber die braucht ihr wahrscheinlich noch um eure Spielidee auf den Platz zu bekommen, richtig?
    Gespräche enden freundlich nur leider ohne Ergebnis.
    Denn jetzt ist schließlich D/C-Jugend. Da geht es um was. Da müssen sich die Kinder beweisen, ranarbeiten, durchbeißen, Leistung bringen, der Kindergarten ist zu Ende. Und wenn die Ziele nicht erreicht werden, sind doch die Kinder schuld, wer sonst?



    Ihr alle habt dazu beigetragen, dass sich mein Jüngster nun einer wundervollen anderen Sport zugewandt hat.
    Vielen Dank dafür!



    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass in anderen Sportarten alles eitel Sonnenschein ist. Ich glaube jedoch, dass hier jeder Einzelne sehr viel mehr wert geschätzt wird, solange er/sie sich normal benimmt.

    Ich werde indes mit meinen Minikickern weiter machen, solange ich persönlich Lust dazu habe. Ich werde weiter versuchen, Kindern zu zeigen wie ein Training in einer Gruppe aussieht. Einige kommen und brennen für Fußball, schon mit 4-5 Jahren, bei anderen funzelt eher ein Teelicht. Ich werde weiterhin versuchen bei allen Kindern, das Feuer zu entfachen und am Leuchten zu halten. Oft gelingt es, nicht immer. Und hey, ob dann in 6 Jahren andere Trainer dieses Feuer zertrampeln oder nicht... das muss mir egal sein denn sonst kann ich es gleich sein lassen.


    Ich möchte die Grundlagen legen für Kinder, die ballaffin sind. Und ob sie am Ende beim Fußball bleiben oder zum Hand-, Basket-, Volleyball, Tennis oder sonst wohin wechseln, ist mir vollkommen wurscht. Von mir aus kann das auch die Jugendfeuerwehr oder ein Chor sein. Hauptsache, sie finden etwas was ihr Herz dauerhaft erwärmt.


    Nur, ganz ehrlich... mir muss niemand mehr was über Drop Out erzählen. Das ist hausgemacht! Dafür habe ich in den letzten Jahren einfach zu viel gesehen.

    Ok, einfach ein paar Fakten:

    Wenn dein Sohn zu einem oder mehreren Probetrainings gehen möchte, benötigt ihr eine Erlaubnis des aktuellen Vereins. Normalerweise über den Trainer...

    Wenn er jetzt wechselt, wird er gesperrt. D. H. er kann erst zur Rückrunde wieder mitspielen.


    Ich persönlich finde es recht gut wichtig, Dinge gut zu beenden. Ich würde darauf bestehen, dass sich dein Sohn persönlich verabschiedet. Nicht weil es der Trainer verdient hat, sondern dein Kind. Das mögen Kinder normalerweise nicht aber es ist lehrreich.



    Die Welt des Sports ist groß. Vielleicht ist es ja auch was ganz anderes. Die Kinder orientieren sich mit 11 auch an Freunden. Haste ihn mal gefragt?

    AHMEDHODI

    Vielleicht interessiert dich ein Bericht von einem "Betroffenen"


    Mein Sohn war in einer handelsüblichen G-Jugend auffällig wie ein bunter Hund. Sein Trainer hat ihn seinerzeit angemeckert weil er einen gezielten Rückpass auf den TW gespielt hat. "nicht aufs eigene Tor schießen".


    Er ist dann fest einen Jahrgang hoch gegangen und konnte da vom Verständnis, Tempo und Technik vorne mitmischen.

    Nach ebenfalls gut gemeinten Ratschlägen hier im Forum mit entsprechendend geschärften Blick konnten wir als Eltern feststellen, dass er gegen ein Jahr ältere ohne Angst und Zurückhaltung agiert hat. Traf das Team aber im Jungjahrgang auf ältere Gegner, sah man bei meinem Sohn deutliche Vermeidungsstrategien. Die Gegner waren ja nicht nur zwei Jahre älter sondern auch deutlich größer und schwerer. Er ist Zweikämpfen aus dem Weg gegangen.

    Mit dem Übergang in die C haben wir diesen Konstrukt beendet. Ein 11 jähriger muss sich nicht mit 14 Jährigen rumplagen. Die körperlichen Unterschiede sind einfach zu groß.


    Und auch die Akzeptanz von "dem Kleinen" bei den anderen Kindern musst du im Auge behalten.


    Weißt du, man kann über die Stützpunkte vom DFB vortrefflich diskutieren. Aber was ich richtig gut finde ist, dass das erst in der D losgeht.

    Die Kinder sollten in den jungen Jahren viele Dinge machen. Schwimmen lernen, bald steht dann die Einschulung an. Freunde treffen, Bäume klettern.


    Bei allem was du überlegst, frage dich, was dein Sohn davon hat. Längere Abfahrten sind sicher nicht im Sinne des Kindes. Oder selektionsdruck! Was sollte dein Sohn davon haben. Jedes Jahr neue und andere Mitspieler...

    Ich habe nach längerer Zeit mal wieder ein Bambibispielfest organisiert. Vier mal müssen wir noch im 7vs7 antreten, dann hat der Spuk bei uns auch endlich ein Ende.


    Meine Kinder sind noch sehr jung, die meisten sind 17/18er und steckten gestern zum ersten Mal im Trikot. Den Spieltag habe ich nur mit dem Üben des Schlachtrufs vorbereitet. Anstoß? Torwart? Jugendtore? Neuland.


    Das habe ich dann vor Beginn den drei Trainern der Gegner so gesagt und dass ich nicht traurig wäre wenn wir auch ein Tor schaffen würden.


    Die Gegner waren alle letztes Jahr schon im Spielbetrieb.


    Was soll ich sagen? So geht Kinderfussball!

    Wir sind im ersten Spiel sogar in Führung gegangen. In den drei Spielen haben wir noch zwei Tore geschafft (mit freundlicher Unterstützung vom Nachbarverein).


    Es gab alles: ein Kind musste ausgewechselt werden, weil es der Tante was erzählen musste.

    Ein Tor wurde durch größten Einsatz des TW gehalten. Ok, hinter der Linie aber egal. Drei, die nach dem ersten Spiel nicht mehr mitmachen wollten. Mein Kleinster lief phasenweise als 7. Feldspieler übern Platz und war glücklich.

    Und nochmal möchte ich bekräftigen dass die Kinder die Ergebnisse ganz anders bewerten als wir.


    Nach dem letzten Spiel welches 2:9 ausgegangen war, frug mich ein Kind: "haben wir gewonnen?"

    Antwort: "Wir haben 2 Tor geschossen"

    Kind "Yeah 💪"


    💚⚽💚

    Aufwärmen:

    ich finde, die Spieler müssen einmal richtig auf "Spieltemperatur" kommen. Dann eine letzte ruhigere Phase (Torschuss oder nochmal in die Kabine) und dann gehts los.

    Selbst wenn du beim Warmmachen leicht übertreiben würdest, was würde passieren? Sie würden ggf. in HZ 2 etwas einbrechen. Entweder, die Führung reicht oder sie fangen sich dann Gegentore. Probiere es doch einfach aus. Dann kannst du immer noch nachjustieren.