Beiträge von Dani2

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    Zitat


    Sorry, aber das hört sich so an als wenn du "Taktiktraining" gemacht hast. Nicht falsch verstehen bitte, aber mich beschäftigt die Frage von Jugendabteilung auch, weil ich die Spieler ja schon irgendwo auf dem Feld positionieren muss, also eine Grundaufstellung vorgeben sollte.
    Hast du das mit deinen Mädchen im Trainingsspiel besprochen bzw. ihnen erklärt wie sie sich verhalten sollen? Also wo ist der Mittelweg zwischen "Fußballspiel erklären" und "Taktiktraining"?


    Gruß,
    sb


    Ich bin nicht auf dem Platz gestanden und habe im 7 gegen 7 eintrainieren lassen (oder zumindest nur sehr selten). Ich glaube ich habe nie wirklich erklärt, wie wir spielen wollen, sondern durch Zielsetzungen und Begrenzungen in verschiedenen Spielformen das hinbekommen, was ich haben wollte. Das heißt Stück für Stück Dinge eingeübt. Zum Beispiel das Mittelfeldpressing im 3-2-1 mit einer Spielform mit seitlichen Durchgangstoren und einem Passviereck, die verteidigt werden müssen. Oder die offensiven Außenverteidiger in der Offensive durch Zeitbegrenzungen im Konterangriff.


    Irgendwann nach der Winterpause habe ich es dann zusammengeführt, da gab es dann auch 7 gegen 7. Die eine Mannschaft spielte so, wie ich es haben wollte, die andere hat variiert. Zwischen 2-2-2, 2-3-1, 3-1-2 und eine Dribbellinie verteidigt. Immer wieder eingreifen, nachbessern und auf den Positionen rotieren hat dazu geholfen, dass wir das in der Rückrunde wirklich exzellent umgesetzt haben.


    Ich denke in einem Mannschaftssport wie Fußball ist es wichtig, schon früh das Verhalten als Gruppe oder Mannschaft kennenzulernen. Immer im Rahmen ohne Überforderung aber doch organisiert. Und den Mädchen hat es viel Spaß gemacht, schließlich haben wir viele Trainings einfach "gespielt".



    Vom 3-3 halte ich nicht sonderlich viel. Die Raumaufteilung finde ich auch nicht gelungen, auch wenn das sonst immer als Pro-Argument aufgeführt wird. Die Außenverteidiger lernen nicht, sich in die Offensive einzuschalten, weil sie Spieler vor sich haben, der Innenverteidiger muss das Spiel nicht eröffnen. Dazu fehlt die Tiefe bei eigenem Ballbesitz und bei gegnerischem Ballbesitz. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ein 3-3 schnell in sehr enger Mannorientierung endet, weil beinahe jeder einen Gegenspieler einfach nur durch die Grundformation zugeteilt bekommt.


    Im 3-3 wird das Flügelspiel mit doppelter Besetzung auf den Seiten vorangetrieben. Dabei ist das wirklich nicht das Spiel, das ich im Jugendfußball als förderlich ansehe. Auf dem Flügel ist der Raum begrenzt, es kommt sehr schnell zu einem zerstückelten Spielablauf, weil der Ball oft im Aus ist und es immer wieder zu Eins gegen Eins Situationen kommt. Die Eröffnung ist bei vielen Mannschaft gleich: TW - IV - AV und Vollgas nach vorne. Ich finde es deutlich angenehmer, mit Ball durch die Mitte zu spielen, ständig Überzahl herzustellen und so wirklich alle Spieler zu gleichen Teilen miteinzubringen.


    Das funktioniert meiner Meinung nach im Tannenbaum mit 2 zentralen Mittelfeldspielern besser. Durch die Überzahl im Mittelfeld wird die Mannschaft viel ballsicherer, außerdem stehen die Außenverteidiger hoch, können also mit in die Ballrotation eingebunden werden. Der Stürmer ist oft gefordert, um auf nachrückende Spieler abzulegen und nicht nur bloßer Verwerter von Flanken.

    Ich hab mir das Ganze auch aufgrund eurer Antworten noch mal sehr gut durch den Kopf gehen lassen.


    Ich werde diese Saison nichts ändern, es ist auch mein Anspruch an mich selbst, immer der bestmöglichste Trainer zu sein. Danach werde ich die Mannschaft aber abgeben und mir eine außerhalb des Mädchenfußballs suchen. Vielleicht etwas höherklassig als bisher, wo das Engagement auch mehr Nutzen hat.


    TW-Trainer


    Deinen Beitrag kann ich wirklich zu einem Großteil unterschreiben. So ist es mir bisher nie aufgefallen, aber nachdem du es gesagt hast, wird es doch recht deutlich. Das ist auch nicht der Fußball, den ich trainieren möchte, um ehrlich zu sein.

    Selbst in der E-Jugend bin ich kein großer Fan einer Formation. Ziel sollte es doch eigentlich immer sein, eine offensive und eine defensive Formation zu haben.


    Ich habe mit meiner Mannschaft im letzten Jahr (F-D Mädchen) ein 1-3-2 mit Ball und ein 3-2-1gegen den Ball gespielt. Da finde ich die Raumaufteiling jeweils am gelungensten.


    Eine Formation, bzw. wie man sie interpretiert hängt aber auch immer mit dem vorhandenen Spielermaterial zusammen.


    In deinem Fall mit Kurzpassspiel ist es wichtig, im zweiten Drittel viel Breite im Feld zu haben. Das heißt du brauchst eine Dreierkette. Aus der entstehen dann möglichst viele natürliche Dreiecke, was für ein 1-3-2 sprechen würde.


    Verteidigen müsste deine Mannschaft aber dann sehr hoch, um den Ballbesitz schnell wieder zu bekommen.


    Aber denk dran, du hast eine E-Jugend also schön Schritt für Schritt machen und nicht den Fokus von der Technikausbildung nehmen. ;)

    CokeFreak


    Das Problem kenne ich. Selbst hier in der Bezirksliga haben wir einen Trainer, der zur Vorbereitung gerne mal ordentlich Kondition bolzen geht und uns im Training über den Platz scheucht, dass er bestimmt bei jeder Trainerprüfung beim Verband gnadenlos durchrasseln würde. Der hat sogar selber eine C-Leistungssport-Lizenz, ist allerdings ganz offen der Meinung, dass das alles Blödsinn ist, was er da gelernt hat.


    Allerdings ist er durchaus kritikfähig und hat das ein oder andere schon angepasst, nachdem ich ihn drauf angesprochen habe. Das wichtigste ist aber dabei, dass man auch das Standing dafür hat, den Trainer zu kritisieren. Wenn man nie im Training ist (keine Unterstellung ;) ) oder nur wenig Einsatz bringt, braucht man sich auch nicht beschweren.


    Inzwischen unterhalten wir uns öfter mal übers Training, nachdem ich mal meine Meinung nach dem Training mit ihm ausdiskutiert hatte und es ist auch schon ein wenig besser geworden. Es gibt zwar immer noch die klassischen Übungen, bei denen man mal alle 3 Minuten am Ball ist und aufs leere Tor bolzen darf, aber das kann man ja auch noch ändern.

    Vielen Dank für eure Antworten, die regen ordentlich zum Nachdenken an.


    Die Sommerferien hier gehen noch bis zum 15. September, unser erstes Spiel haben wir am 20. September. Gerade deswegen wollte ich das eigentlich voll durchziehen. Wir sind neu in der C-Jugend, die Mannschaft besteht zu einem Großteil aus neuen Spielerinnen. Da wollte ich das eigentlich ausnutzen und schon jetzt auf die neue Saison vorbereiten. Letztes Jahr hat uns das gefehlt, ich bin erst sehr knapp vor Saisonstart dazugekommen und wir haben eine ganze Zeit gebraucht, um alles aufzubauen. Jetzt haben wir das gleiche Problem praktisch wieder.


    Zitat von fak

    Was ich mir schlecht vorstellen kann, ist, dass es für dich befriedigend wäre, dein Engagement zurückzufahren. Letztlich kann dir aber wirklich nur dein Gefühl sagen, ob es noch passt. Ein objektives "zu viel investieren" gibt es meines Erachtens nicht.


    Eben das gibt mir auch zu denken. Mir macht das ja alles Spaß und ich mache auch gerne so weiter. Ich habe nur das Gefühl, dass es für diese Mannschaft zu viel ist.


    Zitat von guenter


    Schalte im Moment einige Gänge zurück, mach dir nicht zuviel Gedanken über das Warum deiner jetztigen Situation, kommst nämlich eh nicht wirklich dahinter.
    würde dir davon abraten, irgendwie zum jetztigen Zeitpunkt zu reagieren.


    Das gleiche Bild wie zuvor. Im Training 3-4 Leute, eigentlich die, die immer da sind. Und das bei weit über 20 Spielerinnen, die kommen könnten. Das versetzt mir schon immer einen leichten Stich, weil ich eigentlich der Meinung war, dass man gerne zu uns ins Training kommt. Training sollte nie eine Pflichtveranstaltung sein, sondern irgendetwas, auf das man sich freut.


    Zitat von soloshope


    Ich denke du solltest mal ein Gespräch mit allen Mädchen zusammen führen,also eine Art Mannschaftssitzung. Die sind in einem Alter wo sie das alles eindeutig verstehen könne, auch was du alles tust und was das für ein Aufwand ist. Vlt. ist ihnen garnichtmal bewusst was du alles machst, selbst wenn es für sie "nur" ein 1,5 stündiges Training ist steckt da ja Planung von dir dahinter


    Das Problem ist, dass ich eben die ansprechen würde, die immer kommen, weil ja nur die da sind. Der Rest bekommt es praktisch nicht mit. Wenn die nach den Ferien wieder kommen, ist es aber zu spät. Dann stehen wir schon ohne Vorbereitung da. Im Moment weiß ich z.B dass 3-4 Mädchen nicht zum Saisonstart spielen werden, weil sie ihre Anmeldung einfach noch nicht abgegeben haben.


    Zitat von laVosa

    Und wie lief es in der letzten Saison bis zur Sommerpause? War die Trainings- und Spielbeteiligung gut oder nicht? Seid ihr insgesamt mit der Saison zufrieden?


    Ja, vielleicht nicht voll und ganz, aber wir hatten schon das Gefühl, dass wir Begeisterung für den Fußball geschaffen haben. Wir haben als Kleinfeldmannschaft zum Teil mit mehr Leuten trainiert, als Mannschaften, die sonst aufs Großfeld spielen.


    Zitat von laVosa


    Die gesamte Saison ist das Fußballtraining quasi ein Pflichttermin. Vermutlich 2x Training in der Woche und häufig noch ein Spiel - macht 3 Termine in der Woche. Jetzt, in den Sommerferien, fallen für die Kinder sämtliche Verpflichtungen weg: Schule, Musikschule, Sportverein, ... findet alles in den Ferien nicht oder ohne Anwesenheitspflicht statt.


    Deswegen sind wir direkt nach der Saison in den Urlaub. Zwei Sommerturniere waren die einzigen Termine über Wochen. Etwas mehr als einen Monat vor Saisonstart wollten wir wieder anfangen. Also so zum 6/7.August.


    Zitat

    Bist du sicher, dass die Kids wirklich nur vorgeschoben "krank" waren?


    100%.


    Zitat von karl

    Stellt sich heraus, dass die Kluft zwischen den Parteien für Dich zu groß ist, dann zieh die Reißleine und bringe Dich woanders ein, wo es besser passt. Es ist auch Dein Hobby und muss auch dir Spaß machen, soll etwas Vernünftiges dabei rum kommen.
    Ich würde unter den beschriebenen Gegebenheiten, sollten sie sich nicht ab Ferienende schnellstens ändern, nicht weiterarbeiten wollen.


    Aber ich kann doch auch nicht einfach vor der Saison sagen, dass ich aufhöre? Ich habs mir inzwischen schon öfter überlegt, ob ich nicht den Jugendleiter bitte, mir eine andere Mannschaft zu geben. Wir haben welche, die höherklassig spielen, da wäre ich vllt. besser aufgehoben. Aber einfach so alles stehen und liegen zu lassen, ist auch nicht meine Art.


    Zitat von thomasq


    Ich versuche das alles mit Gelassenheit zu nehmen, ich führe keine Anwesenheitslisten und keinen Strafenkatalog. In den Ferien verkaufe ich das Training auch nur als Angebot, nicht als Pflichttermin. Die Mädchen sollen freiwillig und aus Spaß an der Sache kommen, und wenn wir dann eben nur einen Mittelplatz in der untersten Klasse hinkriegen, dann ist das eben so (nur ganz hinten will ich nicht stehen, mitschwimmen in der Klasse sollen die Mädels schon können).


    So gehe ich das normalerweise auch an. Eine Anwesenheitsliste habe ich schon, weil das für mich zum guten Ton gehört. Aber wie gesagt, mir reicht da jede Entschuldigung, auch ein "kein Bock." In der Tabelle weit unten stehen wäre für mich persönlich nicht unbedingt erwünschenswert, aber solange ich dafür sehe, dass der Spaß dabei bleibt, wäre das auch nicht so schlimm. Wobei ich der Meinung bin, dass das eine und das andere nahe zusammenhängen.
    Wenn ich keinen Fortschritt erkennen würde, was die Spielstärke der Mannschaft angeht, wäre ich ohnehin nicht zufrieden. Das ist mir das wichtigste.

    Mich beschäftigt die letzten Wochen konstant immer wieder eine Frage. Vielleicht geht es ja jemanden ähnlich oder ihr habt da eine Meinung dazu.


    Und zwar frage ich mich, ob ich als Trainer momentan nicht zu viel investiere.


    In meinem konkreten Fall heißt das, dass ich nicht weiß, ob die Mannschaft und ich so super zusammenpassen, ob ich vielleicht zu ambitioniert bin oder etwas ganz anderes dahinter steckt. Ich trainiere eine C-Mädchenmannschaft, die letztes Jahr als D-Jugend einen ordentlichen dritten Platz belegt hat. Wir haben ein bisschen Anlaufzeit gebraucht und das ein oder andere Problem erst bereinigen müssen, dann lief es aber richtig an. Meine Co-Trainerin und ich hatten uns für die Rückrunde auch relativ viel vorgenommen.


    Wir hatten ein Trainingskonzept ausgearbeitet, dementsprechend alle Einheiten geplant, mit der Mannschaft eine Spielweise eingeübt, wie wir sie haben wollten. Eine Anwesenheitstabelle wurde geführt, wer unentschuldigt fehlte, wurde vom nächsten Spiel ausgeschlossen. Entschuldigt war kein Problem. Wir haben aus der Mannschaftskasse neue Sachen gekauft (z.B Tennisbälle für koordinatives Training), eine Sommerfeier organisiert, bei der wir die Eltern auch mal ein bisschen über den Platz gehetzt haben und nun auch für die Sommerpause Training angekündigt und die ersten Male durchgezogen.


    Weil wir auch weiterhin eine D-Jugend behalten wollen (wir haben keine E), haben wir Flyer drucken lassen und für neue Spielerinnen geworben.


    Und jetzt vor der neuen Saison stehen wir beide da und fragen uns, ob wir nicht eigentlich zu viel gemacht haben. Wir hatten jetzt 4 Wochen Pause und wollten letzte Woche wieder ins Training einsteigen. Viele sind in den Ferien nicht weggefahren, das hatten wir davor schon mit den Eltern geklärt. Anwesenheitspflicht in dem Sinne gibt es trotzdem nicht, es muss sich nicht entschuldigt werden. Die ersten Trainings hatten wir jeweils zwei Spielerinnen von insgesamt 23. Eben die üblichen, die immer da sind. Die anderen waren nicht da. Wäre ja so gesehen nicht schlimm, es sind eben Ferien.


    Aber dann gibt es von den Eltern z.B Absagen für jedes einzelne Heimspiel. Sonntag-Vormittag geht nicht, da ist Firmung. Oder es wird jedes Dienstags-Training abgesagt (an den Zeiten hat sich im Gegensatz zum letzten Jahr nichts geändert), weil die Tochter jetzt auch noch Reiten geht. Mithelfen beim eigenen Sommerturnier ist nicht drin, da gibt es wichtigeres zu tun. Spielerinnen werden von den Eltern entschuldigt, weil sie "krank" sind, sind dann aber irgendwo im Kino oder ähnlichem unterwegs - und das obwohl bei mir auch ein "Heute kein Bock" als Entschuldigung reicht, ich kenne das als Spieler ja selbst. Der neue Trainer der D-Jugend hat sich noch nicht einmal blicken lassen, die trainieren ständig bei uns mit. Vom Verein kommt praktisch kaum Hilfe (wir spielen z.B in alten Trikots, bei denen man eigentlich jedes zweite schon lange wegwerfen müsste), da sind die Mädchen eben von der Priorität eben ganz hinten angestellt, aber das ist eigentlich ein anderes Thema.


    Kann man als Trainer überhaupt zu viel investieren? Ich überlege momentan schon, mein Engagement um ein ganzes Stück zurückzuziehen. Wir hatten als Trainerteam durchaus das ein oder andere Angebot, von dieser Mannschaft wegzugehen, wollten aber nicht, weil uns die Mädchen natürlich schon ans Herz gewachsen sind. Und ich bereue diese Entscheidung auch nicht, weil ich einen Großteil der Mannschaft wirklich sehr gut leiden kann, da haben wir wirklich eine tolle Truppe zusammen.


    Nicht falsch verstehen, ich habe sehr viel Spaß daran, ein Training oder ein ganzes Jahr zu planen, an jeder Einheit rumzubasteln und sie am Ende auf dem Platz durchzuziehen. Aber abgesehen von den sportlichen Erfolgen bekommen wir kaum etwas zurück. Ich habe oft das Gefühl, Eltern sehen uns als Art Nachmittags-Kinderbetreuung, bei der sie ihre Kinder nochmal 2 Stunden parken können.

    Zitat

    Ansonsten gibt`s nur die Möglichkeit, als vermutlich erster Deutscher Verein, einen Fussballverein nur für Mädchen und Frauen zu gründen! Da könnt ihr dann alles in Eigenregie regeln!


    Da gibt es hier bei uns in der Gegend sogar mehrere. Die spielen zum Teil richtig gut und richtig hoch, ich hab mich mit meiner Mannschaft erst auf einem Sommerturnier regelrecht vorführen lassen. :S
    Allerdings ist so ein Start immer schwer. Wir hatten das erst bei uns in der Gegend, dass jemand einen FFC gründen wollte. Bezeichnenderweise übrigens ein Vater, der es leid war, dass seine Tochter immer auf dem Hartplatz trainieren musste. Die haben das gut gemacht, Materialien, Platz, sogar eine Vereinsidentität (Logo, Farben, Präsentation) haben sie auf die Beine gestellt und einen Sponsor gefunden. Aber im ersten Jahr haben sie jetzt jede Mannschaft zurückziehen müssen, weil sie einfach nicht genug Spielerinnen zusammenbekommen haben.


    Zitat


    passt zwar nicht ganz hierher, würde mich aber doch interssieren, wie eure Jugendabteilung das Geld hereinholt, denn der hiesige Verein sucht Möglichkeiten den defizären Vereinshaushalt auszugleichen.


    Ich bin zwar nicht unser Kassier, aber bei uns trägt sich das viel aus den Mitgliedsbeiträgen. Die Herren sind vielleicht 10%, 90% aller Mitglieder spielen in der Jugend. Da kommt wahrscheinlich das meiste rein. Dazu Turniere, Fördergelder, irgendwelche Stände bei lokalen Festen und und und. Am Ende schaut hier die Jugend dann aber meist am Ende blöd aus der Wäsche, weil sie fast nicht zurückbekommt. Wir haben im Sommer beim Straßenfest einen Stand gehabt mit Brotzeit und Getränken. Ich war selber nur ein paar Stunden mit meiner Mannschaft eingeteilt und alleine da ist mehr Geld geflossen, als die gesamte Mädchenabteilung danach von den ganzen zwei Tagen bekommen hat.

    TW-Trainer


    Ich fürchte du bewegst dich selbst etwas auf Stammtisch-Parolen-Niveau. Aber hier ist ja praktisch auch ein Stammtisch. ;)


    Zitat


    2. Wer jedoch meint, er müsse die ihm für den Vereinsfussball anvertrauten Kinder erziehen, darüber hinaus nicht willige Eltern "einnorden" und "auf Linie bringen", der überschreitet seine Kompetenz.
    Wenn ich Vereinsverantwortlicher wäre und würde mitbekommen, dass ein Trainer Kindern und Eltern hinterher schnüffelt und Bemerkungen wie "entschuldigt" bzw. "unentschuldigt" führt, dann würde ich ein ernstes Gespräch führen. Sollte
    das dann noch einmal vorkommen, könnte er seinen Spint räumen.


    Ich will doch niemanden komplett umerziehen und schnüffle schon gar niemandem hinterher. Ich sage einfach nur, dass es ein Ding der Höflichkeit ist, sich 30 Sekunden zu nehmen, um ein Training abzusagen. Nicht nur dem Trainer gegenüber, der (im Normalfall) unbezahlt auf dem Platz steht, sondern auch den eigenen Mitspielern gegenüber. Im Moment sind Sommerferien und ich habe die "Anwesenheitspflicht" aufgehoben, das heißt jeder kann so kommen, wie er will. Jetzt stell dir vor, unsere WhatsApp-Gruppe würde die ganze Zeit still bleiben, keiner sagt ab. Ich fahre zum Training und es ist nur eine Spielerin da. Die Spielerin ist von den Eltern gebracht worden, die sind schon wieder gefahren. Heißt anrufen oder 90 Minuten warten bzw. zu zweit ein bisschen kicken.


    Ist rein theoretisch möglich, weil sich gerade niemand abmelden muss. Was ich aber festgestellt habe: Das letzte Jahr hat Spuren hinterlassen. Fast jede Spielerin meldet sich ab, obwohl sie im Moment gar nicht müssen. Und trotz Ferien steht jedes Mal mindestens die Hälfte auf dem Platz. So schlimm kann meine Anwesenheitsliste ja doch nicht sein.


    Noch ein Beispiel zum Thema Erziehung. Ich verlange von jeder Spielerin, dass zuerst der Trainer per Handschlag begrüßt wird, danach alle Mitspielerinnen ebenfalls persönlich (Handschlag, Umarmung, keine Ahnung, was die sich da alles ausdenken. Ich hab schon 30 Sekunden lange Begrüßungen gesehen. :D ). Am Anfang musste ich da immer wieder dran erinnern. Inzwischen geht es automatisch, jeder begrüßt sich, wenn er in die Kabine kommt. Und das trägt Früchte, die Eltern machen es inzwischen auch, neue Spielerinnen machen es, wenn sie das erste/zweite Mal dabei sind. Sie machen es inzwischen auch privat, wenn sie sich treffen, selbst wenn es nur zufällig ist.


    Wo ist da das Problem daran? Übersteigt es meine Kompetenz? Ich glaube nicht. Als Trainer habe ich, wie schon in einem anderen Beitrag gesagt, eine andere Stellung als die Eltern. Die Eltern sagen es und es klingt wie ein Befehl. Jetzt macht es der Trainer, der nicht viel älter ist, der cool drauf ist, der irgendwie ein Vorbild ist, auch oder sagt sogar etwas anderes. Wenn dann noch z.B so wie bei uns der Abteilungsleiter vorbeikommt und jede per Handschlag begrüßt - zack, schon habe ich etwas wichtiges erreicht, was im späteren Leben auch immer hilfreich ist. Auf jemanden zugehen und im die Hand schütteln, wie oft machen wir das am Tag? Das gleiche gilt für mich auch bei Pünktlichkeit.

    Ich finds super und irgendwie erschreckend gleichzeitig, dass guenter und ich uns in fast allem einig sind, aber Jahrzehnte zwischen uns liegen. :D


    Zum Thema Zu Spät kommen, denke ich, hat jeder von uns hier ausreichend Erfahrung gemacht. Ich würde zwar nie eine Hallentür zusperren, aber ich sag auch, wenn um 17 Uhr Trainingsbeginn ist, gehen wir um 16:55 los auf den Platz. Wer dann nicht da ist, der muss uns anschließend erstmals suchen. Wir haben fünf Plätze, zwischen denen zum Teil 100 Meter oder mehr liegen, da kann das schon mal dauern. Aber eigentlich habe ich da nicht zu meckern, die meisten sind immer pünktlich.


    Ich bin zwar immer als erster da, aber ich kenne das doch auch, dass man gerade noch irgendwas macht und die Zeit vergisst. Ein ganz großer Faktor sind oft auch die Eltern, die einfach selbst immer unpünktlich sind. Wir hatten vor wenigen Wochen ein Abschlussessen nach der Saison und da waren von genau den Spielerinnen, die sonst immer zu spät sind, diesmal die Eltern zu spät (Töchter waren schon da, wir hatten davor ein Turnier.)


    Das ist unter anderem der Grund, weshalb ich die Halle nicht absperren würde. Jetzt stell dir mal vor, die Eltern werfen das Kind raus und fahren gleich wieder. Das Kind zieht an der Tür, es ist zu und danach versucht es alleine nach Hause zu kommen. Auch nicht unbedingt ideal.

    Zur Anwesenheitsliste: Ich habe eine Excel-Tabelle, in der zwischen Entschuldigt und Unentschuldigt unterschieden wird. Absagen gibt es bis eine Stunde vor dem Training und 48 Stunden vor dem Spiel. Wer das nicht mit gutem Grund anders handhabt, gilt als unentschuldigt und ist beim nächsten Spiel nicht dabei.


    Das hat ein bisschen gedauert, bis es funktioniert hat, viele Eltern haben die Kinder trotzdem nicht entschuldigt. Irgendwann sind wir dann mit 6 Leuten zum Auswärtsspiel gefahren, alle Unentschuldigten habe ich nicht mit genommen. Danach hat nie wieder jemand unentschuldigt gefehlt. Für mich ist es eine Frage der Höflichkeit. Ich bin per Facebook, Mail, Handy und WhatsApp zu erreichen und mir reicht auch ein: "Hey Coach, heute war irgendwie ein kack Tag, gar keine Lust auf Training jetzt."


    Zur Erziehung: Es geht mir da nicht darum, aus den Kindern ganz andere Menschen zu machen. Aber meiner Meinung nach haben wir als Trainer einen anderen Ansatzpunkt, als die Eltern. Wir sollten doch der coole Typ sein, zu dem die Kinder aufsehen. Dann fällt Erziehung schon deutlich einfacher, nur durch das eigene Vorbild.


    Viel mehr denke ich, dass es darum geht, die Eltern zu erziehen. Das funktioniert bei eisenharter Konsequenz sogar sehr gut.

    In der Vorbereitung versuche ich immer, bei allen ungefähr das gleiche technische Niveau aufzubauen. Dazu wird viel gespielt oder zumindest in Spielformen trainiert, damit ich Neuzugänge einschätzen kann und das Training Spaß macht.


    Nebenbei achte ich sehr drauf, dass das Training eine hohe Intensität hat, also niemand steht. So nehme ich ganz nebenbei auch die Ausdauer mit auf.

    Ich denke, dass man über gezieltes Krafttraining viel erreichen kann. Im Bereich Schnelligkeit, Robustheit, Explosivität oder Balance ist sicher bei jedem hier eine ganze Menge Luft nach oben.


    Für mich selbst habe ich auch einen Trainingsplan, der wirklich Fortschritte erkennen lässt. Allerdings glaube ich, dass das im Jugendbereich nicht funktioniert. Da gehts es ja auch viel um Regelmäßigkeit.


    Dann trainiert man das über Wochen und hier fehlt mal einer, da fehlt mal einer. Die Übungen werden wahrscheinlich möglichst schnell ausgeführt, damit man es eben so schnell hinter sich hat. Das macht Krafttraining, für mich persönlich, zur Zeitverschwendung.

    Ich glaube nicht, dass es dabei darum geht, den Damen eins auszuwischen.


    Viel mehr sehe ich das immer wieder, auch bei mir selbst im Verein. Zuerst kommen die Herren, dann die Senioren, dann die Jugend und irgendwann dann die Frauen.


    Unsere Mädchennabteilung ist auch bei weitem nicht schlecht, viele der Mannschaften spielen deutlich höher als die Jungs. Trotzdem sind Kunstrasen und Stadion tabu, die Trainingszeiten werden oft als ganz letztes eingeteilt und für dieses Jahr gab es nicht mal Sommerturniere. Es ist halt immer noch eine 'Randsportart'.


    Das Prinzip bei uns ist klar und wird ganz offen praktiziert: Die Jugend holt das Geld für die sehr teuren Herren rein, bekommt aber fast nichts zurück. Und bei den Frauen gibt es eben noch weniger zu holen.

    Ich habe meine Kapitäninnen bisher auch immer bestimmt. Mir gehts da vor allem um Zuverlässigkeit und Trainingsbeteiligung. Die Binde kann dann dementsprechend auch mal wechseln, bei Hallenturnieren oder Sommerturnieren wird ohnehin jedes Spiel eine andere benannt. Im Moment ist die jüngste Spielerin im Kader die Kapitänin und keiner hat ein Problem damit.


    Das bringt mich zu einer Idee, die mir so gekommen ist, als ich die ganzen Beiträge hier gelesen habe. Ich selbst messe dem Amt des Kapitäns keine große Bedeutung zu. Jemand hat halt die Binde am Arm und entscheidet am Anfang, welche Seite der Münze sie wählt. Wenn es mal unübersichtlich wird (z.B die Mannschaft muss das Aufwärmen selbst machen), springen ohnehin immer alle irgendwie gemeinsam ein. Somit schafft man sich doch nur ein großes Problem, wenn man die Vergabe des Amts an die große Glocke hängt.


    Im Spiel habe ich 3-4 Spielerinnen, die die anderen anfeuern und keine davon ist die Kapitänin. Zwar haben sich die Eltern da schon mal drüber gewundert, aber den Töchtern ist es eigentlich komplett egal. Mich hat auch noch nie jemand von ihnen bewusst danach gefragt, wann sie mal Kapitänin sein dürfen.


    Natürlich funktioniert das nicht in jeder Mannschaft oder mancher Trainer hat es lieber anders. Aber vielleicht wäre das eine idee für den Fall, das man niemanden findet.

    Da bin ich allerdings auch gespannt. Auch wenn ich es immer sehr amüsant finde, wie pessimistisch die Deutschen sind. ;)


    Löw hat auf jeden Fall den Mut schon bewiesen, in wichtigen Spielen tiefgreifende Änderungen vorzunehmen. Allerdings löst ja jede noch so kleine Änderungen gleich eine Staatskrise hier aus, deshalb ist er da aber hoffentlich nicht vorsichtiger geworden. Mit Mustafi, Boateng und Höwedes hat er die idealen Spieler für eine situative Dreierkette. Bis jetzt hat er es noch nicht angewandt, die Möglichkeit ist allerdings durchaus da.


    Sagen wir mal, er lässt Höwedes tiefer, dafür Boateng oder Höwedes weiter mit nach vorne. Dazu kippt die Offensive vorne immer wieder nach rechts, Klose in der Mitte. Der rechte Halbraum wird überladen, die Flanken rein - das wird schon gefährlich. Ob Löw es macht, naja...

    Servus Levit!


    Du kannst ja gerne zu uns nach Bayern kommen, wir suchen noch Spielerinnen. ;)


    Allerdings kann ich dir als Trainer im Mädchenbereich auch nur raten, wenn du wirklich richtig gut spielen willst, in eine Jungenmannschaft zu gehen. Das, was im Mädchenbereich meistens (!) an Trainern und Mitspielerinnen herumläuft, macht dich nur bedingt besser. Da gehört sehr viel Selbstengagement dazu, um da irgendwie weiterzukommen, am besten lernt man eben bei den Jungs.


    Allerdings hast du mit 15 Jahren natürlich das Problem, dass die Jungen dir schon lange weit überlegen sein dürften. Nach deinen Äußerungen warst du wohl schon im Mädchenbereich eher bei den schlechteren dabei, das macht es dir nicht gerade einfacher. Ich würde wenn ich du wäre dann doch lieber in eine Mädchenmannschaft gehen. Wenn du da Einsatz zeigst, dich richtig reinhaust und ganz offen damit umgehst, dass du nichts so gut bist, akzeptieren die dich ganz schnell. Dann legst du vielleicht einfach noch eine Extraschicht drauf und arbeitest an dir selbst. Das ist alles nur eine Frage des Willens.


    Gerade ist aber Sommerpause. Deswegen geh es doch so an: Such dir einen Kumpel, vielleicht deinen besten Freund/Freund, wie auch immer. Dann geht ihr beide öfter mal zusammen Fußball spielen. Schau vor allem, dass du an der Basistechnik arbeitest. Das heißt saubere Ballannahme, flache Pässe, schnelles Dribbling mit vielen Wendungen und der Abschluss. Dazu schau dir Fußballspiele an. Such dir am besten einen Spieler, der dir a) gut gefällt und b) deiner Art entspricht. Dann fängst du an, ihn zu nachzumachen. Schau dir an, wie er sich bewegt, wie er läuft, wo er steht, wie er in Zweikämpfe geht, wann er foult und warum. Wenn du lernst, nicht nur Fußball zu spielen, sondern auch Fußball zu denken, kannst du dir auch als eher schlechtere Spielerin einen riesigen Vorteil verschaffen.


    Dann, wenn das Training im Verein wieder anfängt, machst du da mit. B-Juniorinnen oder Damen, da gibts neben dir bestimmt auch andere Anfängerinnen. Und dann hör nicht auf, sondern mach weiter. Zu schlecht bist du erst, wenn du nicht mehr laufen kannst. ;)

    Ich meine, dass sich das Klima und die lange Saison bei den Europäern bemerkbar machen. Nehmen wir zum Beispiel die Spanier. Die haben bis vor wenigen Wochen noch um die Meisterschaft gekämpft, um die Champions League und um den Pokal. Dazu schon 2013 keine Sommerpause gehabt, aufgrund des Confed-Cups, davor war die EM und so weiter. Der FC Barcelona steht vor einem Umbruch, bei Atletico Madrid ist es genauso. Da sind viele Spieler dabei, die ihr letztes Turnier spielen. Auf mich hat das so gewirkt, als ob sie völlig ausgelaugt wären. Das war lustlos und viele Spieler wirkten auch körperlich überhaupt nicht fit, siehe Ramos gegen Robben.


    Anderen Nationen geht es doch genauso. Die Engländer haben eine anstrengende Saison hinter sich, Liverpool und Co. haben sich bis zum letzten Tag um die Meisterschaft duelliert. Brasilien trifft es auch, Argentinien genauso. Anders dagegen Spieler aus Italien und Deutschland. Robben ist fit wie nie, Klose genauso. Aber auch beim Stammpersonal des FC Bayern macht sich die Saison mit den vielen Einsätzen aufgrund vieler Verletzungen bemerkbar, die sind auch angeschlagen. Dann kommst du auch noch in Stadien mit über 25° Celsius und Luftfeuchtigkeit von 60% und höher.


    Die Südamerikaner sind dagegen erstens nah an der Heimat, viele Spieler haben die Saison schon lange im sicheren Mittelfeld beendet, das Klima ist einigermaßen gewohnt - die können ihr physisches Spiel sehr gut durchziehen. Auch bei uns (Chile) sieht man es, denke ich ganz gut. Die Mannschaft ist heiß, topfit und wir haben sensationelle Unterstützung dabei. Gegen die Niederlande waren es 11.000 Chilenen!


    Dazu kommt auch ein bisschen die taktische Komponente. Costa Rica, Uruguay und zum Teil auch Brasilien spielen sehr intelligent. Fouls im Spielaufbau, taktische Fouls gegen Konterangriffe. Dazu eine defensive Kompaktordnung mit 3/5 Verteidigern ist gegen den ballbesitzorientierten Fußball von Spanien oder Argentinien perfekt. Denen wird die Breite im letzten Drittel komplett abgekauft, weil die Außenspieler mannorientiert verfolgt werden können. So konzentriert man sich auf das Zentrum, das komplett zugestellt ist.

    guenter


    Das was du über den Libero sagst, stimmt aber auch nur bedingt. In Deutschland trifft du es perfekt, keine Frage. Allerdings war der Libero im Ausland (England z.B) ein Ausputzer. Ich darf da an Dellas von Griechenland 2004 erinnern, das war ein "Libero" oder an den Catenaccio, der ebenfalls einen Libero aufs Feld schickte. In meinem Heimatland heißt der dann "Barredora", den den du meinst ist tatsächlich der "Libero aleman"


    Andererseits sind wir natürlich auch in Deutschland und kennen alle den Kaiser... :D


    Fußballgott


    Beim 9er-Feld bin ich großer Verfechter des 1-3-3-2. Liegt einfach daran, dass es nur ein Übergang auf das Großfeld ist und du dann praktisch nur in jede Reihe einen "dazustellen" musst und schon bist du beim 4-4-2. Alternativ wäre auch ein 4-3-1 möglich, das ist zwar sehr defensiv (zumindest in den Köpfen der Kinder), aber du kannst so schon ins Mittelfeldpressing gehen und mit offensiven Außenverteidigern und einer klaren Mittelfeldeinteilung spielen. Letztlich hängt es aber auch immer viel von deinen Spielern ab. Unsere D3 hier spielt eine Art 1-1-2-2-3, einfach weil sie einen absolut genialen Spieler hinten drin haben.